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Kraftangetriebene Schreibmaschine Die Erfindung betrifft eine kraftangetriebene
Schreibmaschine, Schreibrechenmaschine u. dgl., bei welcher der Wagenaufzug selbsttätig
durch Randsteller ein- und ausgeschaltet wird.
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Bei den üblichen kraftangetrIebenenMaschinen sind zwei Randsteller
vorgesehen, die so ausgebildet sind, daß sie sich ständig in ihrer Wirklage befinden
und von denen der eine, sobald der Wagen in seine linke Endlage gelangt, die Wagenaufzugsvorrichtung
auslöst, so daß der Wagen nach rechts bewegt wird, wähnend der andere Randsteller
die Wagenaufzugsvorrichtung ausschaltet.
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Der Erfindung gemäß wird nun zwischen diesen üblichen Randstellern
ein zusätzlicher, wahlweise in und außer Wirklage zu bringender einstellbarer Randsteller
vorgesehen, der mit zwei Haltevorrithtungen versehen ist, von denen die eine zum
Feststellen des Randstellers dient, während die andere nach Lösen der Feststellvorrichtung
den Randsteller verschiebbar auf seinem Träger hält und ausschaltbar angeordnet-
ist, derart, daß durch Lösen der letzteren Haltevorrichtung auch die erstere Haltevorrichtung
gelöst wird und der Randsteller senkrecht zur Papierwagenlängsrichtung auf- und
absetzbar ist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Wagenaufzugsvorrichtung
in einfacher Weise schnell an -einer beliebigen Stelle ausgeschaltet und so der
frei zu lassende Rand beliebig @eingestellt werden kann, ohne daß auch bei Schreibrecbenmaschinen,
bei denen auf der Zählwerkstragschiene die Zählwerke angeordnet sind, die . Einstellung
des zusätzlichen Randstellers irgendwelche Schwierigkeiten macht.
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Durch diese besondere Ausbildung wird ferner verhütet, daß durch versehentliches
Ausschalten der Randsteller der Wagenaufzug nicht rechtzeitig ausgeschaltet wird
und dadurch mit voller Kraft von der Wagenaufzugsvorrichtung ü1 seine Endlage geschleudert
wird.
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An sich ist es bereits bekannt, mehrere verstellbare Randsteller vorzusehen
und diese Randsteller mit ein- und ausschaltbaren Anschlägen zu versehen, um so
bei handangetriebenen Schreibmaschinen die Wagenbewegung regeln zu können. Diese
bekannten Einrichtungen waren jedoch nicht für kraftangetriebene Schreibmaschinen,
insbesondere Schreibrechenmaschinen, verwendbar.
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Auf den Zeichnungen ist der Erfindüngsgegenstand im vergrößerten Maßstab
dargestellt.
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Abb. i zeigt -eine Vorderansicht gegen eine mit einer Papierwagenaufzugsvorrichtung
versehene Schreibrechenmaschine, an welcher der erfindungsgemäße Randsteller angebracht
ist. Abb. 2 zeigt ,eine Vorderansicht des Randstellers in vergrößertem Maßstab.
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Abb.3 zeigt eine Seitenansicht des Randstellers, in. Richtung des
Pfeiles a -der Abb. 2 gesehen, mit zwei verschiedenen Stellungen
der
Auslöseklinke, von welchen Stellung I die Klinke in Nichtwirklage und Stellung II
die Klinke in Wirklage zeigt. -Abb.4 zeigt eine Seitenansicht des Randstellers in
Richtung des Pfeiles b der Abb. 2 gesehen: Abb.5 zeigt die Sicherungsplatte in Ansicht.
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Abb. 5a zeigt einen teilweisen Schnitt nach Linie Va-Va der Abb. 5.
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Abb.6 zeigt die Sicherungsplatte in der Seitenansicht in Richtung
des Pfeiles c der Abb. 5 gesehen.
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Abb.7 zeigt die Auslöseklinke in Vorderansicht.
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Abb.8 zeigt dieselbe in der Seitenansicht in Richtung des Pfeiles
d der Abb. 7 gesehen. Abb.9 zeigt eine schaubildliche Ansicht eines Sicherungshebels
für die Vorrichtung gemäß der Erfindung.
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Abb. io zeigt eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform;
seines Sicherungshebels, und zwar für beide Randstellerklinken, und Abb. i i zeigt
seine schaubildliche Ansicht eines Einzelteils.
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Das Maschinengestell i trägt mittels einer vorderen Tragschiene 2
und einer nicht dargestellten hinteren Tragschiene _3 einen Papierwagen. An der
Vorderseite des nicht dargestellter Wagens ist bei Schreibrechenmaschinen eine Tragschiene
4 für Zählwerke 5 und für einen linken und einen rechten Randsteller 6 und 7 angeordnet.
Ferner ist an dem Wagen eine Zahnstange 8 durch Schrauben 8a, die in Schlitze 8b
der Zahnstange 8 eingreifen, verschiebbar gelagert. In die Zahnstange 8 greift ein
Zahnrad 9 ein, das auf einer Achse io verstiftet ist. Diese ist in ein= ortsfesten
Lagerbock i i drehbar angeordnet und trägt fest auf ihrem dem Zahnrad 9 abgewendeten
Ende ein Kegelrad 12. Mit dem Kegelrad 12 steht ein Kegelrad 13 in Eingriff, das
auf einer Welle 14 befestigt ist. Die Wellte 14 ist in, einem mit dem Maschinengestell
fest verbundenen Lager 15 drehbar gelagert und trägt fest auf ihrem anderen. Ende
ein Stirnrad 16. Dieses Stirnrad 16 steht in. Eingriff mit einem um eine Achse 17
drehbaren Stirnrad 18, das wiederuni in Eingriff mit einem Stirnrad i 9 steht, welches
seinerseits in -ein Stirnrad 2o eingreift. Das Stirnrad 2o ist mit einem Teil 21
einer Kupplung fest verbunden und mit diesem gemeinsam auf einem Zapfen 22 der in
bekannter Weise die Typenhebel antreibenden Nockenwelle N lose drehbar, aber urverschiebbar,
angeordnet.
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Auf dem Zapfen 22 ist ferner die andere Kupplungshälfte 23 angeordnet,
die tun Gegensatz zu der Kupplungshälfte 21 in bezug auf den Zapfen 22 urdrehbar,
aber axial verschiebbar, ist. Am freien Ende des Zapfens 22 ist eine weitere Kupplungshälfte
24 angearbeitet, die bei Bedarf mit einer Kupplungshälfte 25 dadurch gekuppelt werden
kann, daßeine die Kupplungshälfte 25 tragende Achse 26 mittels eines Knopfes 27
aus ihrer in Abb. i dargestellten Lage nach links verschoben wird. Die Achse 26
wird mittels eines auf ihr angeordneten Kettenrades 28 bzw. einer dasselbe tragenden
Nabe 28a von ,einem nicht dargestellten Motor in dauernde Drehung versetzt. Durch
eine Rastfeder, die nicht dargestellt ist, wird die Achse 26 jeweils gegen unbeabsichtigte
axiale Verschiebung gesichert.
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Die Kupplungshälfte 23 ist mit einer Rille 23a versehen, in die eine
Rolle 29 eingreift, die an einem Hebel 3o drehbar angeordnet ist. Der Hebel 3o ist
mit einem Hebel 31 fest verbunden und wird durch eins Torsionsfeder 32 dauernd entgegen
dem Uhrzeigersinn um seine Schwenkachse 33 beein$ußt. An seinem oberen Ende steht
der Hebel 3 i mittels einer Schraube 34 in gelenkiger Verbindung mit Hebeln 3 5
und 36.
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Um leinen Stift 37 ist eine U-förmig gebogene Klappe 38 schwenkbar
angeordnet, die durch eine einerseits an einem Stift 39 und andererseits am Maschinengestell
angreifende Zugfeder 4o dauernd ,entgegen dem Sinne des Uhrzeigers b.eein$ußt wird:
An der Klappe 38 ist ferner eine hakenförmige Nase 38a angearbeitet, mit der ein
um eine Schraube 41 schwenkbarer Winkelhebelq.2 zusammenwirkt. Mittels eines Stiftes
43 ist der Winkelhebel 42 mit einer Zugstange 44 gelenkig verbunden, die an ihr-cm
anderen Ende dadurch geführt wird, daß ein Stift 45 in ihren kurveaörmigen Schlitz
46 hineinragt. Der Stift 45 ist an einem waagerechten Hebelarm eines Winkelhebds
47 befestigt, der mittels einer Schraube 48 schwenkbar am Maschinengestell gelagert
ist und durch eine an ihm angreifende Zugfeder 49 dauernd gegen einen Stift
5 0 gezogen wird, wodurch seine Normallage bedingt ist.
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Am linken Ende der Zugstange 44 ist ein kurvenförmiger Lappen 44a
horizontal umgewinkelt. An einem Fortsatz 44b .der Stange 44 greift eine Zugfeder
44c an. Ferner ist an der vorderen Wagenlaufschiene 2 eine Schiene 51 verschiebbar
angeordnet und bei 5 ia an einen Arm36a des Hebels 36 angelenkt. An der Schiene
5 i ist ferner ein Anschlag 5 ib befestigt, Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung
ist folgende.
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Bei der Bewegung des Papierwagens nach links trifft der rechte Randsteller
7 gegen die Stirnfläche des Lappen 44a der Stange 44, wodurch diese nach links mitgenommen
wird.
Hierbei verschwenkt sie den Winkelhebel 42 im entgegengesetzten
Uhrzeigersinn, der seinerseits den U-förmigen Bügel 38 anhebt, so daß dessen
Steg aus der Bahn des Hebels 36 ausschwenkt und der Hebel 36 freigegeben
wird. Infolgedessen vermag nun die Feder 32 die Hebel 31 und 30 im
entgegengesetzten Uhrzeigersinne zu verschwenken, wodurch die Kupplungshälfte 23
mit der Kupplungshälfte 21 in Eingriff kommt und diese, sofern die Kupplung 24,
25 geschlossen ist, mit umdreht. Diese Drehbewegung wird über das beschriebene Rädergetriebe
20, 19, 18, 16, 13, 12, 9 auf die am Wagen angeordnete Zahnstange 8 übertragen,
die sich zunächst zwecks Vornahme der Zeilenschaltung relativ zum Wagen um die Schlitzlänge
der Schlitze 8b verschiebt, dann aber infolge ihres festen Verhältnisses zum Wagen
die Drehbewegung des Stirnrades 9 auf denselben überträgt, wodurch er in seine Rechtslage
befördert wird.
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Die Unterbrechung der Wagenrechtsbewegungerfolgt durch Anlaufen des
linken Randstellers 6 gegen den Anschlag 5Ib der bei der Freigabe des Hebels 36
mit nach links gewanderten Schienen 51. Diese wird durch das Anlaufen des linken
Randstellers 6 gegen den Anschlag 51b wieder nach rechts gebracht, wobei auch über
den Arm 36a der Hebel 36 und die mit ihm verbundenen Teile 31, 3 0 und 23
wieder ihre in Abb. 1 gezeichnete Ruhelage einnehmen, in welcher die Kupplungshälften
21, 23 außer Eingriff kommen und demzufolge die Wagenaufzugsbewegung unterbrochen
wird.
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Um nun diese Wagenaufzugsbewegung zwecks Einrückens seiner oder mehrerer-
Zeilen an vorher bestimmbarer Stelle wahlweise früher unterbrechen zu können, ist
der Erfindung gemäß ein zusätzlicher Randsteller R (Abt. 1) vorgesehen, der nunmnehr
in seinen Einzelheiten beschrieben werden soll.
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Dieser Randsteller besteht im wesentlichen aus einem Hauptkörper 52
(Abt. 2 bis 4), der zwecks senkrecht zur Papierwagenlängsrichtung ,erfolgenden Aufsetzen
auf die Aufhängeschiene 4 bei 53 schwalbenschwanzförmig und bei 54 rechtwinklig
ausgearbeitet ist. Etwa in der Mitte seines unteren Teils ist er mit einem Ausschnitt
56 (Abt. 2) versehen, der einer Auslöseklinke 55 entspricht. Die Auslöseklinke 5
5 hat den in Abb. 8 in ' Ansicht dargestellten Querschnitt und ist auf ihrer linken
Seite mit zwei rechtwinklig zuein. ander stehenden Nuten 57 und 58 versehen, in
welche eine Nase eines -weiter unten näher beschriebenen Sicherungshebels einzugreifen
vermag. Die Auslöseklinke 55 ist ferner mit einer Bohrung 59, einer Bohrung 6o und
einer Ausnehmung 61 versehen.
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In dem Hauptkörper 52 des Randstellers R ist eine der Bohrung 59 entsprechende
Bohrung 59a und eine Bohrung 62 . vorgesehen. Die Auslöseklinke 55 ist-auf einet,
M die Bohrung 59a des Hauptkörpers.g2 °mit Haftsitz eingeschobenen Achse 63 drehbar
gelagert, wobei auf derselben, und zwar in der Ausnehmung 61 der Auslöseklinke 5
5, eine Torsionsfeder 64 vorgesehen ist, die mit ihren beiden Enden 64a und 64v
in die erwähnten Bohrungen 6o und 62 eingesteckt ist und bestrebt ist, die Auslöseklinke
55 (in Abb. 3 gesehen) im entgegengesetzten Uhrzeigersinne zu verschwenken. Die
Schwenkbewegung wird durch Anschlagen .einer Fläche 55a (Abt. 8) an eine Kante 56a
des Ausschnittes 56 begrenzt. Diese Lage der Auslöseklinke 55 ist in Abb. 3 in punktierten
Linien dargestellt und mit I bezeichnet.
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Um die Auslöseklinke 55entgegen der Wirkung ihrer Feder 64 in ihrer
in Abb. 3 in ausgezogenen Linien dargestellten Wirklage zu halten, ist an dem Hauptkörper
52 Mitteis einer Schraube 65 (Abt. 2) ein Sicherungshebel. 66 (Abb.5 und 6) aasgelenkt.
Dieser Sicherungshebel ist mit einem Langloch 67 versehen, das von einer Schraube
68 (Abt. 2) durchdrungen wird. Aus dem Sicherungshebel ist ein Lappen 69 ausgestanzt,
der in eine im Hauptkörper 52 befindliche Aussparung 7o hineinragt. In dieser Aussparung
ist zwischen ihrer einen Endfläche und dem Lappen 69 eine Druckfeder 71eingelegt,
die das Bestreben hat, den Sicherungshebel 66 stets in der in Abb. 2 dargestellten
Lage zu halten, welche durch den Anschlag des einen Schlitzendes des Schlitzes 67
an die Schraube 68 bedingt ist. Ani linken Ende des in Abb.2 und 5 ersichtlichen
Sicherungshebels 66 ist ein Griffstück 72 aasgebogen. Dieses legt sich m eine seiner
Stärke entsprechende seitliche Ausfräsung 73 des Hauptkörpers 52, so daß das Griffstück
72 in der in Abb. 2 dargestellten Ruhelage des Sicherungshebels mit der Kante 74
des Hauptkörpers 52 eine Gerade bildet.
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Das Griffstück 72 ist bei 72- (Abt. 3 und 6) so weit fortgeschritten,
daß das zwischen der Kante 53 und der Kante 72a (Abt. 3) entstehende Spiel ein Ausschwenken
des Sicherungshebels 66 (in Abb. 2 gesehen) im Uhrzeigersinne um. die Schraube 65
um den durch den Längsschlitz 67 gestatteten Betrag zuläßt.
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Um das Griffstück 72 gut anfassen zu können, ist der Hauptkörper 52
,mit einer Aussparung 75 versehen. An der rechten Seite des in Abb. 2 und 5 ersichtlichen
Sicherungshebels 66 ist :eine Sperrnase 76 aasgearbeitet, die in Abb. 5a im Schnitt
dargestellt ist. Liegt die Kante 55a (Abt. 8) an der Kant« 56a (Abb.3) des Ausschnittes
56 an, so nimmt die
Auslöseklinke 55 die aus Abb. 3 in punktierten
Linien dargestellte, mit I bezeichnete Lage iein,' in welcher die Sperrnase 76 sich
in der Nut 57 befindet. Die Nut 57 wirkt bei einem Verschwenken der Auslöseklinke
55 aus Stellung I in Stellung II mit ihrer einen Kante auf die Schräge der Nase
76 ein, wodurch ein selbsttätiges Verschwenken des Sicherungs# Nebels 66 entgegen
der Wirkung der Feder 71
bewirkt wird. Nimmt bei diesem Verschwenken die Auslöseklinke
5 5 die in Abb. 3 mit II bezeichnete Stellung ein, die durch Anschlagen der Fläche
55b (Abt. 8) an die Aufhängeschiene 4 bedingt ist, so schnappt die Nase 76 bzw.
der Sicherungshebel 66 unter der Wirkung der Feder 71 selbsttätig in die.
Nut 58 ein und sichert so die Auslöseklinke 55 in ihrer Wirklage.
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Wird der Sicherungshebel 66 hierauf mittels des Griffstückes
72 im Uhrzeigersinne verschwenkt, so tritt die Nase 76 aus der Nut 58 heraus, worauf
die Auslöseklinke 55 unter der Wirkung ihrer Feder 64 wieder selbsttätig in ihre
in Abb. 3 mit I bezeichnete Nichtwirklage zurückkehrt, in welcher nach Freigabe
des Sicherungshebels 66 dieser wieder mht seiner Nase 7 6 in die Nut 57 eintritt.
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Um nun den Randsteller R leicht auf die Aufhängeschiene ¢ aufsetzen
und von derselben abnehmen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen.
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Indem Hauptkörper 52 sind in entsprechenden Aussparungen auf einer
drehbar gelagerten Achse 77 zwei Klinken 78 und 79 angeordnet. Die Klinke 78 hat
die aus Abb. I I
ersichtliche Form, die derart ist, daß sie mit ihrer Nase
78a hinter die schwalbenschwanzföxmige Aufhängeschiene 4 zu greifen vermag. Weiber
ist die Klinke 78 mit zwei Zähnen 78b versehen, die in die Zähne 4a einer an der
Aufhängeschiene 4 angearb.eiteten Zahnleiste einzugreifen vermögen. Die Klinke 78
ist mittels eines Stiftes 8o auf der Achse 77 verstiftet. Die Klinke 78 ist mit
einem Griffstück 78c versehen.
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Im Gegensatz zur Klinke 78 ist die Klinke 79, die den links von der
in Abb. r r mit x-x bezeichneten Linie liegenden Teil nicht aufweist, um einen geringen
Betrag drehbar auf der Achse 77 angeordnet. Zu diesem Zweck ist sie an ihrer einen
Stirnfläche mit zwei sich diametral gegenüberliegenden trapezförmigen Aussparungen
8i, 82 versehen (Abb.2 und 3). Diese Aussparungen werden von einem in der Achse
77 befestigten Stift 83 derart durchdrungen, daß dieser, wenn die Klinke 78 mit
ihnen Zähnen 78b in Eingriff mit den Zähnen 4- der Schiene 4 steht, die in Abb.
3 dargestellte Lage zu den Aussparungen einnimmt. Die Klinke 79 ist mit einem Griffstück
7 9b versehen. In Bohrungen 78d bzw. 7 9e der Griffstücke
78e, 79d des Hauptkärpers 52 sind Federn 84 eingelegt, die die Klinken 78
und 79 in ihrer in Abb. 3 und 4 dargestellten Wirklage halten.
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Wird die Klinke 7 8 mittels ihres GriffstÜckes 78c niedergedrückt,
so kommen ihre Zähne 78b mit den Zähnen 4a außer Eingriff, und ebenso wird ihr breiter
Zahn 78a von der Aufhängeschiene 4 abgehoben. Obgleich beim Niederdrücken der Klinke
78 die Achse 77 durch den Stift 8o mitverschwenkt wird, so bleibt doch hierbei die
Klinke 79 unbeeinflußt, da sich der Stift 83 frei in ihren Aussparungen 8 r und
82 bewegen kann. Bei einem Niederdrücken der Klinke 78 läßt sich also, da ihre Zähne
78b außer Eingriff mit den Zähnen 4a der Schiene 4 konnnen, der Randsteller R auf
der Schiene 4 beliebig verschieben. Die Kraft der Feder 84 ist dabei so bemessen,
daß sie eine solche Verschiebung zuläßt.
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Wird dagegen die Klinke 79 niedergedrückt, so wirken ihre Aussparungen
8 i und 82 auf den Stift 83 'ein, wodurch die Achse 77 und mit ihr über den Stift
8o die Klinke 78 verschwenkt werden. Dadurch kommen die Klinken. 78 und 79 völlig
außer Eingriff mit der Aufhängeschienie 4, so daß der Randsteller R hierauf senkrecht
zu derselben abnehmbar ist. Um durch ein unbeabsichtigtes Niederdrücken der Klinke
79 ein Abfallen des Randstellers R von der Aufhängeschiene 4 zu vermeiden, wird
die Klinke 7 9 vorteilhaft gesichert.
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Um eine Sicherung der Klinke 79 zu @erhalten, ist mittels einer Schraube
85 (Abt. 2) ein Hebel 86 drehbar angeordnet, der mit einem winklig angebogenen
Lappen 87 .(Abt. 9) versehen ist, von welchem die Stufe 87a, wie in Abb. 4 dargestellt,
unter das Griffstück 79b der Klinke 79 tritt, während die Stufe 87b als Griffstück
dient und links des Klinkengriffstückes 79b (Abt. 2) hervortritt. Durch eine mit
ihrem einen Schenkel 88 in ein Loch 89 eingesteckte, um die Schraube 85 gelegte
und mit ihrem anderen Schenkel 9o sich an den Lappen 87 anlegende Torsionsfeder9i
wird der Hebel 86 in seiner in Abb. 2 dargestellten Sperrlage zur Klinke 79 gehalten,
in welcher ein Niederdrücken derselben unmöglich ist. Um die Klinke 79 niederdrücken
zu können, wird der Hebel 86 mittels des Griffstückes 87b im entgegengesetzten Sinne
des Uhrzeigers um die Schraube 85 verschwenkt.
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Statt des Hebels 86 kann auch ein in Abb. zo dargestellter Teil 92
Verwendung finden, welcher mittels Schlitzen 93 auf bekannte Weise durch Schrauben
verschiebbar zwischen den Griffstücken 78c und 79b der Klinken 78 und 79 angeordnet
werden kann, wodurch mittels der Stufen 92a, 92b beide Klinken
78
und 79 gesperrt werden. Auch hier würde das Teil 92 durch die um die Schraube
8 5 gelegte Torsionsfeder 9 i in Sperrlage gehalten werden.
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Die Handhabung und Wirkungsweise des Randstellers ,R ist folgende.
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Will man an irgendeiner Stelle zwischen den Randstellern 6 und 7 den
linken Zeilenrand nach rechts einrücken, so wird der Randsteller R an der betreffenden
Stelle der Aufhängeschiene ¢ zunächst von unten her bei 53 (Abb.3)eingehängt und
dann unter gleichzeitigem Niederdrücken der Klinke 79 (nach vorheriger Entsicherung
derselben durch den Hebel 86) auf die Schiene q. zugekippt, worauf die Klinke 79
freigegeben wird und sich mit ihrem breiten Zahn 79d von oben hinter die Leiste
der Aufhängeschiene q. legt. Hierbei legt sich der Hebel 86 mit seiner Stufe 87a
selbsttätig unter das Griffstück 79b der Klinke 79. Sollten hierbei die Zähne 78v
der Klinke 78 nicht gleich in Eingriff mit den Zähnen q. a der Schiene q. gekommen
sein, so ist es nur nötig, den Randsteller R zu verschieben, wodurch die Zähne 78L
selbsttätig in die entsprechenden Zahnlücken der Zähne q. a eintreten.
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Solange sich die Auslöseklinke 55 in ihrer in Abb.3 mit I bezeichneten
Stellung befindet, wird die Wagenaufzugsbewegung erst beim Anlaufen des linken Randstellers
6 gegen den Anschlag 5 i b (Abt. i) der Stange 5 i unterbrochen werden, d. h. die
Zeilenlänge wird sich über die ganze Papierwagenbreite bzw. über die ganze Schreibblattbreite
erstrecken.
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Sollen dagegen die Zeilen am linken Rande nach rechts eingerückt werden,
so ist es nur erforderlich, die Auslöseklinke 55 aus der in Abb.3 mit I bezeichneten
Stellung in die mit II bezeichnete Stellung zu verschwenken. Bei der oder den darauf
folgenden Wagenaufzugsbewegungen wird dann die Auslöseklinke 5 5 gegen den Anschlag
5 i b der Stange 5 i anlaufen und die Wagenaufzugsbewegung entsprechend früher 'unterbrechen.
Dadurch kann der Papierwagen nicht in seine äußerste Rechtslage .einlaufen und demzufolge
erscheinen die folgenden Zeilen nach rechts eingerückt.
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Wünscht man den Randsteller R z. B. rechts von dem Zählwerk 5 aufzusetzen,
so ist es nur erforderlich, ihn auf oben beschriebene Weise durch Lösen der Sicherung
86 und Niederdrücken der Klinke 79 nach vorn abzunehmen und ihn an der betreffenden
Stelle wieder aufzusetzen.
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Die untere Form und Breite der Auslöseklinke 55 entspricht der unteren
Form und Breite des linken Randstellers 6. Die verhältnismäßig große Breite des
linken Randstellers 6 dient dabei besonderen Sperrzwecken. Um diese auch durch die
Auslöseklinke 55 erreichen zu können, muß diese in ihrer Breite und Form dem Randsteller
6 entsprechen.