DE685493C - Eisenbahnfahrzeug mit den Wagenkasten tragenden Drehgestellen - Google Patents

Eisenbahnfahrzeug mit den Wagenkasten tragenden Drehgestellen

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DE685493C
DE685493C DER99164D DER0099164D DE685493C DE 685493 C DE685493 C DE 685493C DE R99164 D DER99164 D DE R99164D DE R0099164 D DER0099164 D DE R0099164D DE 685493 C DE685493 C DE 685493C
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DE
Germany
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bogie
drawbar
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railway vehicle
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Expired
Application number
DER99164D
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English (en)
Inventor
Milos Klavik
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Ringhoffer Tatra Werke AG
Original Assignee
Ringhoffer Tatra Werke AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

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Es ist ein Eisenbahnfahrzeug mit den Wagenkasten tragenden Drehgestellen bekannt, bei welchem jeder einem Drehgestell zugeordnete Antriebsmotor von einer Vorspanndeichsel getragen wird, die mit dem Drehgestell durch ein Gelenk gekuppelt ist. Auch die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein derartiges Eisenbahnfahrzeug. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanndeichsel zwischen dem Ende des Fahrzeuges und dem Drehgestell liegt und leicht lösbar mit diesem gekuppelt ist. Bei dem bekannten Fahrzeug hingegen sollte die Vorspanndeichsel zwischen den beiden Fahrge-
ig stellen liegen. Demgegenüber wird durch die vorliegende Erfindung der Vorteil erreicht, daß man die Vorspanndeichsel nach Lösen der Kupplung unter dem Wagenkasten herausfahren kann, ebenso wie man eine Lokomotive von einem Zug abkuppelt. Man kann daher die mit einer Lokomotive vergleichbare Vorspanndeichsel ohne besondere Montagearbeiten jederzeit auswechseln, wenn Instandsetzungsarbeiten erforderlich werden oder wenn nach längerer Fahrt der Motor besonderer Pflege, etwa eines Ölwechsels, bedarf. Es ist erwünscht, die Vorspanndeichsel möglichst kurz auszuführen, um die Entfernung des Drehgestelles vom Ende des Wagenkastens mögliehst gering bemessen zu können. Um dieser Forderung zu genügen, empfiehlt es sich, das zwischen den Antriebsachsen des Drehgestelles und dem Motor angeordnete Wechselgetriebe auf dem Drehgestell zu lagern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Grundrisses ■ in Anwendung auf einen Triebwagen schematisch dargestellt.
Der Grundriß zeigt gestrichelt das eine Ende eines Triebwagens, das mittels * eines Drehzapfens 2 auf einem Drehgestell 1 mit den Rädern 6 und 7 ruht. Dem Drehgestell 1 ist ein Antriebsmotor 11 zugeordnet. Dieser wird jedoch nicht von dem Drehgestell selbst getragen, sondern von einer Vorspanndeichsel 12, die mit dem Drehgestell durch ein Gelenk 8 gekuppelt ist. Diese Vorspanndeichsel 12 liegt unter dem Ende des Wagenkastens, also zwischen dem Ende des Fahrzeuges und dem Drehgestell i. Die Kupplung 8 ist leicht lösbar. Man kann daher die Vorspanndeichsel 12 ohne schwierige Montagearbeit nach Lösen der Kupplung unter dem Wagen herausfahren und im Bedarfsfalle gegen eine andere Vorspanndeichsel auswechseln. Das bietet die Möglichkeit, dasselbe Fahrzeug nach längerer Fahrt in kürzester Frist wieder betriebsbereit zu machen, wenn der Motor der Pflege bedarf, wenn also z. B. das Öl zu wechseln oder Zündkerzen zu erneuern sind. Es werden also mit diesem Triebwagen die Vorzüge des Lokomotivbetriebes erreicht; der es mit sich bringt, daß man einen Zug nach längerer Fahrt durch Auswechseln der Lokomotive ohne lange Pause wieder fahrbereit machen kann.
Es ist erwünscht, das Drehgestell 1 möglichst nahe am Ende des Wagenkastens anzuordnen und zu diesem Zweck die Vorspanndeichsel 12 kurzzuhalten. Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, das Wechselgetriebe 3, das durch eine Welle 4 mit dem Achsgetriebe 5 verbunden ist, auf dem Drehgestell ι anzuordnen und es mit dem Motor durch eine Welle 9 zu verbinden, in die ein lösbares Gelenk 10 eingeschaltet ist. Ist der Motor wassergekühlt, so wird der Kühler zweckmäßig auf der Vorspanndeichsel 12 angeordnet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Eisenbahnfahrzeug mit den Wagenkasten tragenden Drehgestellen, bei welchem jeder einem Drehgestell zugeordnete Antriebsmotor von einer mit dem Drehgestell durch ein Gelenk gekuppelten Vorspanndeichsel getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanndeichsel zwischen dem Ende des Fahrzeuges und dem Drehgestell liegt und leicht lösbar mit diesem gekuppelt ist. .
2. Eisenbahnfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Antriebsachsen und Motor angeordnete Wechselgetriebe auf dem Drehgestell gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER99164D 1937-04-21 1937-04-21 Eisenbahnfahrzeug mit den Wagenkasten tragenden Drehgestellen Expired DE685493C (de)

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