DE682256C - Verfahren zur Herstellung neuer saurer quartaerer Ammoniumoxalate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer saurer quartaerer Ammoniumoxalate

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DE682256C
DE682256C DEI60169D DEI0060169D DE682256C DE 682256 C DE682256 C DE 682256C DE I60169 D DEI60169 D DE I60169D DE I0060169 D DEI0060169 D DE I0060169D DE 682256 C DE682256 C DE 682256C
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Germany
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quaternary ammonium
pyridine
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Expired
Application number
DEI60169D
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English (en)
Inventor
Henry Alfred Piggott
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Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
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  • Verfahren zur Herstellung neuer saurer quartärer Ammoniumoxalate Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung neuer quartärer Ammoniumoxalate.
  • Es sind gewisse wasserlösliche quartäre Ammoniumsalze bekannt, welche der Formel R einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, entsprechen, in der N (tert.) das Molekül eines tertiären organischen Amins tind X ein Halogen bezeichnet, beispielsweise Cetyloxymethylpyridinchlorid. Diese Verbindungen können nach dem in der britischen Patentschrift 394I96 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Andere entsprechende wasserlösliche Salze, die in ähnlicher Weise hergestellt werden, sind beispielsweise Butyloxymethylpyridinchlorid, Octadecyloxymethylpyridinchlorid undDodecyloxymethylpyridinchlorid: Es können auch entsprechende wasserlösliche quartäre Ammoniumsulfite oder Pyrosulfite hergestellt werden, d. h. solche, bei denen das X in der obigen Formel das Anion von schwefliger oder pyroschwefliger Säure, welches noch einen zweiten Pyridin- bzw. C-Alkylpyridinring salzartig gebunden enthält, bezeichnet, und zwar geschieht dies in der Weise, daß in Gegenwart eines tertiären Amins ein aliphatischer Alkohol, beispielsweise CetylalkohU1, mit Schwefeldioxyd und Formaldehyd in der den Gegenstand 'des deutschen Patents 662 538 bildenden Weise umgesetzt wird. Viele der obenerwähnten Salze lassen sich, obwohl sie in Wasser löslich sind, schwierig reinigen und in kristalliner Form erhalten.
  • Es wurde nun gefunden, daß Salze der erwähnten Art leicht in die entsprechenden sauren Oxalate übergeführt werden können, die sehr leicht in reiner und kristalliner Form erhalten werden. Auf diese Weise entstehen leicht zu reinigende Produkte, die für Textilbehandlungsverfahren besonders geeignet sind.
  • Gemäß der Erfindung werden neue saure quartäre Ammoniumoxalate dadurch hergestellt, daß i Mol eines quartären Ammoniumsalzes der allgemeinen Formel worin R einen ahpbatischen Kohlenwasserstoffnest mit mindestens 16 Kühlenstoffatomen, N (tert.) das Molekül des Pyridins, eines C-Alkylpyridins oder des Chinolins und X den Rest einer Säure mit Ausnahme von Oxalsäure bezeichnet, mit mindestens i Mol Oxalsäure in Gegenwart eines flüssigen !organischen Verdünnungsmittels umgesetzt wird.
  • Die neuen quartären Ammoniumsalze können also als Abkömmlinge einerseits aliphatischer Alkohole und andererseits tertiärer Amine betrachtet werden.
  • Als geeigneteAlkohole seien Cetyl-, Octadecyl-, Eikosyl-, Ceryl-, Melissylalkohol und als tertiäre Amine Pyridin, die Pcohm@e, die Leidine und Chinolin genannt.
  • Als flüssiges organisches Verdünnungsmittel kann überschüssiges tertiäres Amin verwendet werden: Natürlich sind auch andere inerte organische Verdünnungsmittel, wie Methanol, Äthanol oder Äthylacetat, oder Mischungen von organischen Flüssigkeiten, wie Mischungen von Äthanol und Aceton, geeignet.
  • Beispiel 1 Eine Pyridinlösung von Cetyloxymethylpyridinpyridinsulfit wird wie folgt hergestellt: 25 Gewichtsteile Cetylalkohol, 8 Gewichtsteile Paraformaldehyd und 6.4 Gewichtsteile Py ridin werden zusammen auf 8o° erhitzt. In die Mischung wird Schwefeldioxyd eingeleitet und die Temperatur auf 8o bis 9o° gehalten. Mit dem Einleiten von Schwefeldioxyd wird fortgefahren, bis eine Probe des Umsetzungsgemisches in kaltem Wasser vollkommen löslich ist.
  • Der so hergestellten heißen Pyridinlösung von Cetyloxymethylpyridinpyridinsulfit werden 9,3 Gewichtsteile wasserfreie Oxalsäure hinzugefügt, und die Mischung wird bei 8 5 bis 9o° gerührt, bis die Oxalsäure aufgelöst ist. Man läßt die Lösung dann stehen und abkühlen, bis die Abscheidung der Kristalle vollkommen ist. Das kristalline Gut wird abfiltriert, mit Pyridin gewaschen und getrocknet. Das so erhaltene saure Cetyloxymethylpyridinoxalat ist ein farbloser kristalliner Stoff, der in Wasser leicht löslich ist. Beispiel 2 q. Gewichtsteile der gemischten Cetyloxy-und Octadecyloxymethylpyridinchloride, die aus einem durch Reduktion technischer Stearinsäure gewonnenen technischen Stearylalkohol hergestellt wurden, werden. durch geringes Erwärmen in 15 Gewichtsteilen Methanol aufgelöst. Dieser Lösung werden i,1 Gewichtsteile wasserfreie Oxalsäure hinzugefügt, die in 6 Gewichtsteilen warmer Pyridinbasen aufgelöst sind. Man rührt die Mischung sorgfältig und läßt sie dann abkühlen. Das sich abscheidende weiße kristalline Erzeugnis wird abfiltriert, mit Methylalkohol und dann mit siedendem Aceton gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise entstehen 3,2 Gewichtsteile einer Mischung von sauren Cetyloxy- und Octadecyloxymethylpyridinoxalaten, die einen Schmelzpunkt von i 16 bis i 18° besitzen. Das weiße kristalline Erzeugnis löst sich in warmem Wasser zu einer farblosen, schäumenden Lösung auf, die gegenüber Kongorotpapier sauer reagiert und beim Kochen unter- Zersetzung langsam trübe wird.
  • Beispiel 3 27 Gewichtsteile Octadecylalkohol, 6q. Gewichtsteile Pyridin und 8 Gewichtsteile Paraformaldehyd werden zusammen bei 8o° verrührt. Dann wird Schwefeldioxyd mit solcher Geschwindigkeit in die Mischung eingeleitet, daß die Temperatur auf 8¢ bis 88° stehenbleibt. Man führt so lange Schwefeldioxyd zu, bis eine Probe des Umsetzungsgemisches in kaltem Wasser vollkommen löslich ist. , Der so erhaltenen heißen Pyridinlösung von Octadecyloxymethylpyridinpyridinsulfit werden io Gewichtsteile wasserfreie Oxalsäure hinzugefügt, und die Mischung wird bei 85 bis 9o° gerührt, bis sie eine klare, homogene Flüssigkeit bildet. Beim langsamen, sich über mehrere Stunden erstreckenden Abkühlen auf 2o° scheidet sich ein weißes, kristallines, festes Erzeugnis ab. Es wird abfiltriert und aus Methylalkohol umkristallisiert. Man erhält . saures Octadecyloxymethylpyridinoxalat in Form silbriger Platten vom Schmelzpunkt 117 bis 118°. Das Erzeugnis löst sich in warmem Wasser und ergibt eine klare, schäumende Lösung, die gegenüber Kongorotpapier stark sauer reagiert. Wenn diese Lösung gekocht wird, bildet sich langsam ein Niederschlag.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLICII: Verfahren zur Herstellung neuer saurer quartärer Ammoniumoxalate, dadurch gekennzeichnet, daß i Mol eines quartären Ammoniumsalzes der allzemeinen Formel worin R einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 16Kohlenstoffatomen, N (tert.) das Molekül des Pyridins, eines C-Alkylpyridins oder des Chinolins und X den Rest einer Säure mitAusnahme von Oxalsäure bezeichnet, mit mindestens i Mol Oxalsäure in Gegenwart eines flüssigen organischen Verdünnungsmittels umgesetzt wird.
DEI60169D 1937-01-14 1938-01-05 Verfahren zur Herstellung neuer saurer quartaerer Ammoniumoxalate Expired DE682256C (de)

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