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Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf
eine selbsttätige Gasabsperrvorrichtung für eine oder t>
mehrere Brennstellen,
welche sich nach einib-er Zeit wieder schließt, sobald sie nicht durch einen von
der Brennerflamme beeinflußten Ausdehnungskörper daran gehindert wird.
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Sie unterscheidet sich von den anderen bisher veröffentlichten Vorrichtungen
auf diesem Gebiet dadurch, daß in dem Gehäuse der Vorrichtung, in das die Gaseinlaßleitu.ng
und die mit Ventilen versehenen Gasauslässe münden, als Offnungsvorrichtun- ein
von einem Uhrwerk während der Anwarmezeit des Ausdehnungskörpers angehobener und
durch einen Verstellhebel in Richtung des zu verstellenden zum Offnen des Ventils
Ventils verstellbarer angeordnet Anschlag' ist und als Vorrichtung zum Offenhalten
der Ventile und zu ihrem Schließen für jedes Ventil eine durch den Ausdehnungskörper
beeinflußte Röhrenfeder angeord-net ist, deren freies Ende auf einen Sperrhebel
7 uml Offenhalten des mit einem entsprechenden Sperrhaken versehenen, aufklappbaren
Ventils einwirkt.
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Durch eine Aufzugsfeder ist ein Anschlag in einer Geraden bewegbar,
in dessen Bewegungsbahn ein Dioppelhebel mit seinem einen Ende hineinragt. Das andere
Ende dieses Doppelhebels wirkt auf einen an dem Ventilschwenkarm angelenkten doppelarmigen
Sperrhaken ein, der zum Feststelle#n einer am Ventilkörper schwenkbar gelagerten
Anschlagnase dient, die ebenfalls in die Bewegungsbahn des von der Aufzugsfeder
bewegten Anschlages hineinragt.
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Der Ausdehnungskörper, welcher als Röhrenfeder ausgebildet ist, wirkt
auf das Ventil durch einen Sperrhaken ein, welcher an dem einen Ende eines doppelarmigen,
am Gehäuse Crelagerten Hebels angeordnet ist, in dessen mit einer Schlitzführung
versehenes anderes Ende das freie 'Ende der Röhrenfeder eingreif t.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i und 2 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt,
Abb. 3 einen Querschnitt.
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Die Abb.4 bis 6 zeigen Einzelheiten. Das gasdicht schließen-de,
durch die Verschlußschraube 39 zugängliche Gehäuse i ist mit der Hauptanschlußschraube
2, mit den Abzweigmuffen 3 und 4, den Thermostatzuleitungen34 und mit den
Anschlägen26 versehen.
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Der E, instellhebel 5 lagert drehbar und gasdicht im Gehäuse
i und ist mit dem inneren Führung#stück 6 fest verbunden.
In
die kegelförmige öffnung des Einstellhebels 5 ist ein Schlüssel
7 eingeschliffen, auf welchem die Exzenterscheibe8 mit einem Sperrad9 durch
eine Schraube befestigt ist. In das Sperrad9 greift eine Sperrklinke#.'i*'0#, ein,
um zu verhindern, daß der Schlüssel.7 zurückgedrelit werden kann.
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* Die Exzenterscheibe8 trägt einen Anschlag i i, welcher dem
Anschlag des am Gehäuse i befestigten Hebels i z angepaßt ist.
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Der Hebel 1,4 (Abb. 5) ist durch den Bolzen 13 mit dem
Hebel 12 verbunden. Mit seinem anderen Ende ist der Hebel 14 an dem Hebel 15
angelenkt, welcher über das Laufwerk 2 2 und die Achse. 16 mit dem Winkelhebel
17 in Verbindung steht, der an seinem einen Ende einen Spannring 18
(Abb. 2)
trägt. Dieser gleitet auf der Führungsstange t# b 19, welche in 2o
gelenkig lagert und noch die DTuckfeder2i trägt. Das andere Ende des Winkelhebels
17 ist mit der einen doppelseitigen Anschlag25 tragenden Zugstange23, welche im
Lag ,er 24 , schiebbar lagert, t> gelenkig verbunden. Das Lager 2-1 ist aiii.)erdem
durch eine Stange mit dem Führungsstück 6 fest verbunden.
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Der an dein Ventilfuß sitzende Doppelhebel 27 (Abb. i und
6) ragt mit dem einen Ende in die Bahn des Anschlages 25 und kann
mit dem anderen Ende auf den am Träger 41 sitzenden doppelarmigen Sperrhaken 2
8 einwirken.
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Auf dem Ventilkopf 3o ist die Anschlagnase 29 schwenkbar 'gelagert,
die durch eine Feder in der Bahn des AnschlageS25 gehalten wird.
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An dem Lagerbock31 ist der doppelarinige Hebe132 leicht drehbar gelagert,
welcher an dem einen Ende mit dem Schnapper33 und an dem anderen Ende, mit einer
Schlitzführung versehen ist, in die das freie Ende der Röhrenfeider35 mit dein Stift36
eingr-eifen kann. An dem Lagerbock31 ist außerdem der Träger41 und, mit diesem fest
verbunden, der Stellungszahn40 angelenkt.
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Der doppelarrnige Hebe137 ist unmittelbar an der Röhrenfeder38 drehbar
gelagert. Wenn der Anschlag des Hebels 12 an den Anschlag i i der Exzenterscheibe
8 durch DTehung des Schlüssels 7 bis zum Widerstand trifft, dann hebt
die Exzenterscheibe 8
zugleich den Hebel 12 an dessen rechtwinkelig, abgebogenem
Ende bis zu ihrem höchsten Punkt. Durch den Hebel 14, welcher durch- den Bolzen
13 mit dem Hebel 12 verbunden ist, vollführt der Hebel iS eine Teilkreisdrehung,
die mittels der Achse 16 auf den Winkelhebel 17 übertragen wird. Dadurch
be-,vegt sich der Spannring 18 gleitend auf der Führungsstange ig, welche
in 20 gelenkig lagert. Der Winkelhebel 17 spannt daher durch seine Drehung
die Druckfeder 2 1. Deren Druck wirkt jetzt =gekehrt auf den Winkelhebel 17
ein und setzt das Laufwerk 22 in -Bewegung, das durch die beschriebenen-über-#et7UDgCrl
während seiner Laufzeit den Hebel .1,-2 gegen die Mitte der Exzenterscheibe
8
gleiten läßt.
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Der Winkelhebel17 überträgt seine Bewegungen auf die, mit ihm gelenkig
verbundene Zugstange23, welche im Lager24, das mit dem Führungsstück-6 durch eine
Stange fest verbunden ist, leicht schiebbar lagert.
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Wird der Umschalthebels auf eine der Abzweigmuffen3 oder 4 durch Schieben
bis an einen der beiden Anschläge26 eingestellt und sodann der Schlüsse17 bis zum
Anschlagii gedreht, dann drückt der untere Teil des Anschla-eS25 den Hebel2' nieder,
der diese Bewegung auf den doppelarmigen Sperrhaken28 überträgt. Dieser gibt dadurch
die Anschlagnase29 frei, welche sofort an der Oberseite des Anschlages25 einspringt.
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In diesem Augenblicke hat der Anschlag 25 die tiefste Stelle
erreicht; die Feder2i ist gespannt, und der Antrieb des WerkeS 2:2 setzt ein. Dadurch
wird der Anschlag 25
langsam gehoben und mit ihm die Anschlagnase 29, die.
das mit ihr fest verbundene Ventil 3o gleichfalls liebt, das nun für die Laufzeit
des WerkeS22 Gas freigibt. Mit dem Abläufen des WerkeS22 hebt sich der Anschlag25
weiter, und die Anschlagnase29 nähert sich immer mehr der Kante der Oberseite des
Anschlages 25. Bevor noch das Laufwerk 22 zum Stillstand kommt, gleitet sie
von der Kante ab, gleitet weiter über die Abschrägung des Ankers 25 und wird
schließlich durch den doppelseitigen Sperrhaken 28
ZD arretiert. Diurch die
Arretierung wird die automa.tische Absperrung der Gaszufuhr auch dann gewährleistet,
wenn nach Ablaufen des Werkes --2 der Schlüssel 7 und mit ihm der Anschlag
25 in eine beliebige Stellung gebracht wird.
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Auf dem Lagerbock 3 1, welcher auf der Abzweigmuffe
3 sitzt, ist der übersetzungshebe132 leicht drehbar angeordnet, der an dem
einen Ende init dem SchTiapper 33 versehen ist. Wird nun das Ventil 3o durch
das Laufwerk 22 gehoben, dann greift der Schnapper 33 in den Stellungszahn
4o des Ventils ein. Ist das Gas entzündet, so wird der durch die Erwärmung des Druckkörpers.
entstehende thermostatische Druck durch die Anschlußmufie 34 auf die Röhrenfeder
3 5 übertragen, die mit dem Stift 3 6 den dopp61armigen Hebel
34 festhält. über den Hebel 32, den Schn.apper 33, den Stellungszahn
40 und den mit diesem an dem Lagerbock 3 1 verbundenen
Träger
4 1, der außerdem noch mit dem Ventil 30 starr verbunden ist, wird während
der Brenndauer Gas freigegeben.
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Erlischt die Flamme aus irgendeinem Grunde, dann verschwindet der
thermostatische Druck, das federnde Ventil betätigt den doppelarmigen Hebe132 durch
den Schnapper 33 und den Stellungszahin 4o und schließt.sich.
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Die direkte Anbringung des doppelarmigen Hebels 37 an der zweiten
Röhrenfeder 38
entspricht einer gegenüber der obigen Anordnung abgeänderten
Ausführung mit gerin,#,erer Empfindlichkeit, die daher für Thermostaten, welche
hohen Temperaturschwankuiigen unterworfen sind, geeigneter ist.