DE573525C - Selbsttaetige, auf Zeit einstellbare, von einem Uhrwerk ausloesbare Gasabsperrvorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige, auf Zeit einstellbare, von einem Uhrwerk ausloesbare Gasabsperrvorrichtung

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DE573525C
DE573525C DEW88355D DEW0088355D DE573525C DE 573525 C DE573525 C DE 573525C DE W88355 D DEW88355 D DE W88355D DE W0088355 D DEW0088355 D DE W0088355D DE 573525 C DE573525 C DE 573525C
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DE
Germany
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gas
clockwork
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adjustable
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DEW88355D
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ARNO WERNER
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ARNO WERNER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/48Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot
    • F16K31/485Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot and specially adapted for gas valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige, auf Zeit einstellbare und von einem Uhrwerk auslösbare Gasabsperrvorrichtung, die in alle Gasleitungen und Gasapparate eingebaut werden kann. Es sind schon verschiedene Vorrichtungen zum Abstellen des Brenngases nach einer bestimmten Zeit bekannt. Sie haben aber den Nachteil, daß die von Hand eingestellte Flamme 'während der Zeit nicht reguliert werden kann.
Nach der Erfindung werden die Gasunfälle, die durch Überlaufen des Kochgutes, unbeachtetes Öffnen des Gashahnes usw. entstehen, dadurch verhütet, daß vor der Gasentnahme zwangsläufig erst der Schließmechanismus in Betrieb gesetzt werden muß. Atißerdem besteht die Erfindung darin, daß nach Ablauf einer einstellbaren Zeit ein Gashahn selbsttätig nur so weit schließt, daß
ao noch für eine bestimmte Zeit eine kleine Sparflamme weiterbrennt. Ein weiteres Merkmal gegenüber ähnlichen Apparaten besteht darin, daß das selbsttätige Schließen nicht abgewartet zu werden braucht, weil man einen zweiten Gashahn durch Bewegung des einzigen Griffes zu jeder Zeit beliebig öffnen und schließen kann, ohne das selbsttätige Schließen des anderen Gashahnes hindern zu können. Die Lösung dieser drei Aufgaben bildet das Wesen der Erfindung. Sie besteht darin, daß zwei in eine Leitung eingebaute Gashähne mit Zahnrädern versehen sind, in die drei Zahnsegmente, von denen eins fest, ein zweites durch Federdruck und Gleitrasten zu diesem verstellbar und ein drittes lose auf der Hauptachse des Uhrfederwerkes sitzt, derart eingreifen, daß sich immer das festsitzende Zahnsegment und mit ihm das verstellbare Zahnsegment aiuf dem Schließweg zu einem Gashahn befindet, bevor das dritte Zahnsegment den zweiten Gashahn öffnet. Zweckmäßig bewegt sich hierbei ein an der Hauptachse befestigter Griffhebel zum Einstellen des Uhrwerks in einem Ausschnitt des Gehäuses, wobei der Griffhebel mit einer Verschlufischeibe unterhalb des Ausschnitts verbunden ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht, und zwar die Grundstellung. In dieser sind beide Gashähne geschlossen. Der Anschlagstift des Gashahnes 5 verhindert das Weiterablaufen des vorgespannten Uhrfederwerkes, welches, wie bei fast allen solchen Apparaten, als Schließkraft dient. Es ist in den Zeichnungen nur so weit, als erforderlich, dargestellt. Auf der Hauptachse 1 des Werkes sitzt, fest mit dieser verbunden, das Zahnsegment 2, welches in ein Zahnrad 3, das auf dem Kegelhals 4 des Gashahnes 5 sitzt, eingreift (Abb. 1). Auf dem Zahnsegment 2 sitzt das Zahnsegment 6. Beide Zahnsegmente zusammen haben so viel Zähne,
als zum Öffnen und Schließen des Gashahnes S erforderlich sind. Die Stellung des Zahnsegmentes 6 zum Zahnsegment 2 ist veränderlich, und zwar ist die Bewegung auf etwa 6o° beschränkt, dadurch, daß am Zahnsegment 6 die wellenförmigen Gleitrasten 7 in zwei einander gegenüberliegenden Ausschnitten von nur je 60° vorhanden und die Zwischenräume ausgespart sind, während bei Zahnsegment 2 die Gleitrasten 7 in entsprechenden Ausschnitten von je 1209 vorhanden und die Zwischenräume von je 60° erhöht sind und so als Anschlag wirken. Der Druck der Feder 8, der stärker ist, als Kraft zum Schließen des Gashahnes S erforderlich ist, hält das Zahnsegment 6 in seiner jeweiligen, durch die Rast bestimmten Stellung. Das Zahnsegment 9 dient zum Öffnen und Schließen des Gashahnes 10 mittels Handbewegung. Auf dem Winkelstumpf des Zahnsegmentes 9 ist die Blattfeder 11 befestigt. Sie nimmt den Mitnehmerstift 12, den Griff 13 und den Arm 14 auf, während Arm 15 direkt auf 'dem Zahnsegment 9 sitzt. Dieser ist so nach unten gebogen, daß er, wenn er mit seinem bogen- oder dachförmigen Ende unter dem Bolzen 22 vorbeigleitet, diesen nach oben drückt, während der Arm 15, falls er den Bolzen 22 nicht wieder in seiner normalen Lage antrifft, diesen mit seinem muldenförmigen Ende nach unten drückt. — Die Trennstange 16 und mit ihr der Keil 17 ist durch das Zahnsegment 2 nach unten gedruckt. In dieser Stellung drängt der Keil 17 das Gleitlager 18 und mit ihm das auf einem Kugelzapfen bewegliche Friktionsrad 19 vom Zwischenrad 20 weg. Dadurch ist die Unruhe des Werkes abgetrennt und wirkungslos. Nach ihrem Lager 21 trägt die Trennstange 16 den Bolzen 22. Die Deckplatte 23, die das Werk nach oben begrenzt, nimmt in einer Aussparung das Gleitlager 18 auf und läßt durch einen Schlitz die Bewegung der Trennstange 16 nach unten zu. Der Verbindungsbolzen 24 ragt so weit durch die Deckplatte 23, daß er die Bewegung des Zahnsegmentes 2 so rechtzeitig begrenzt, daß mit dem Zahnsegment 9, ohne vorherige Freigabe des Zahnsegmentes 2 zum Rückweg, Gashahn 10 nicht geöffnet werden kann. Dieser hat einen langen Kegelhals 25 mit dem Zahnrad 26. Die Zugfeder 27 verbindet die beiden Achsen der Räder 19 und 20. Die Grundplatte 28 schließt mit dem Gehäuse 29 den Automat allseitig ab. Beide werden durch Schrauben und Muttern verbunden. Damit willkürliche Hemmungen und Eingriffe von außen unmöglich-werden, wird der zur Bewegung des Griffes 13 im Gehäuse 29 erforderliche Ausschnitt 30 durch die Verschlußscheibe 31 dauernd verschlossen. Das geschieht dadurch, | daß der Griff 13 mit der Verschlußscheibe 31 verbunden ist und diese bei allen seinen Bewegungen mitnimmt.
Soll Gas entnommen werden, so muß der Griff 13 angehoben und so weit vorwärts gedreht werden, daß der Mitnehmerstift 12 zwischen die beiden Zahnsegmente 2 und 6 und der Griff 13 dadurch in Nullstellung kommt (Abb. 3). Soll ohne Sparflamme gearbeitet werden, so wird der Griff 13 in der Richtung des Pfeiles ohne Sparflamme bis zur gewünschten Brenndauer weitergedreht, während beim Arbeiten mit Sparflamme von der Nullstellung aus rückwärts in beliebige Stellung gedreht und so die Brenndauer für Sparflamme eingestellt wird (Abb. 4). Jetzt wird der Griff 13 wieder vorwärts gedreht und dabei das Zahnsegment 2, zwecks Einstellung der Gesämtbrenndäuer, mitgenommen. Das Zahnsegment 6 folgt in der eingestellten Entfernung.. Beide Zahnsegmente öffnen den Gashahn 5, die Trennstange 16 wird frei, der Keil 17 wird durch die Zugfeder 27 herausgedrängt, so daß die Unruhe wieder mit dem Werk verbunden ist. Dieses wird durch das festsitzende Zahnsegment 2 so weit aufgezogen, als es zum Schließen des Gashahnes 5 wieder ablaufen muß. Ist nach der Skala die gewünschte Gesamtbrenndauer eingestellt (Abb. 5), so wird der Griff 13 abermals angehoben und über das Zahnsegment 2 hinweg weitergedreht. Das Werk beginnt jetzt abzulaufen, die beiden Zahnsegmente 2 und 6 zurückzudrehen, um am Ende der Brenndauer den Gashahn 5 zu scMLeßen. Der Weg zwischen den beiden Nullstellungen entspricht der Strecke, die durch Abtrennen der Unruhe so beschleunigt zurückgelegt wird, daß er auf die Brenndauer iod ohne Einfluß ist. Durch das Weiterdrehen des Griffes 13 gleitet das vorausgehende Zahnsegment 9 am Bolzen 22 vorbei, während er durch den folgenden Arm 15 angehoben wird. Dadurch drängt der niedergehende Keil 17 die Unruhe ab, und das von ihrem hemmenden Einfluß befreite Werk beschleunigt seinen Lauf. Durch längeres Verharren des Griffes 13 in dieser Stellung kann die Brenndauer jetzt noch reguliert werden. Beim Weiterdrehen des Griffes 13 gleitet Arm 14 über den Bolzen 22 hinweg. Der Arm 14 wirkt nur im Falle einer Hemmung, da er, falls der Bolzen 22 nicht in seiner normalen Lage sein sollte, diesen nach unten drückt und dadurch das Werk wieder in normale Gangart bringt. Weitergedreht gelangt der Griff 13 nunmehr an das Ende seines Weges und öffnet mit dem Zahnsegment 9 den Gashahn 10 beliebig weit, so daß jetzt erst Gas durch die Leitung fließt (Abb. 6). Die Zahnsegmente 2 und 6 laufen
indessen rückwärts. Kommt Zahnsegment 6 an den angeschrägten Finger der Trennstange 16, so wird diese nach unten gedrückt, die Unruhe durch den Keil 17 abgedrängt und der Lauf des Werkes beschleunigt, so daß das in das Zahnrad 3 eingreifende Zahnsegment 6 den Gashahn 5 mit genügender Kraft teilweise schließt. Für den Rest der Brenndauer brennt nun nur noch die Sparflamme. Nach Ablauf der Gesamtbrenndauer schließt das Zahnsegment 2, in der gleichen Weise wie Zahnsegment 6, den Gashahn 5 vollends. Soll erneut Gas entnommen werden, so kann dies nur durch Zurückdrehen des Griffes 13 geschehen. Dabei wird aber zuerst der Gashahn 10 geschlossen, so daß, wie in der Grundstellung, wieder beide Gashähne geschlossen sind. Nachdem der Griff 13 bis an das andere Ende des Ausschnittes 30 gedreht ist, stellt man die Grundstellung her, und der Vorgang beginnt von neuem. Will man die Flamme beaufsichtigen und regulieren, so stellt man von der Grundstellung aus die größte Gesamtbrenndauer ein und öffnet und schließt mittels des Griffes 13 den Gashahn 10 beliebig. Dieser Vorgang bleibt aber immer auf die Zeit der Gesamtbrenndauer beschränkt. >

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Selbsttätige, auf Zeit einstellbare, von ' einem Uhrwerk auslösbare Gasabsperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in eine Leitung eingebaute Gashähne (5, 10) mit Zahnrädern (3, 26) versehen sind, in die drei Zahnsegmente (2, 6, 9), von denen eins (2) fest, ein zweites (6) durch Federdruck und Gleitrasten (7) zu diesem verstellbar und das dritte (9) lose auf der Hauptachse (1) des Uhrfederwerkes sitzt, derart eingreifen, daß sich immer das festsitzende Zahnsegment (2) und mit ihm das verstellbare Zahnsegment (6) auf dem Schließ weg zu einem Gashahn (5) befindet, bevor .das dritte Zahnsegment (9) den zweiten Gashahn (10) öffnet.
  2. 2. Gasabsperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Hauptachse (i) befestigter Griffhebel (13) zum Einstellen des Uhrwerks, sich in einem Ausschnitt (30) des Gehäuses (29) bewegt und mit einer Verschlußscheibe (31) unterhalb des Aus-Schnitts verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW88355D 1932-03-01 1932-03-01 Selbsttaetige, auf Zeit einstellbare, von einem Uhrwerk ausloesbare Gasabsperrvorrichtung Expired DE573525C (de)

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