DE559161C - Sicherheitshahn - Google Patents

Sicherheitshahn

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DE559161C
DE559161C DEB151456D DEB0151456D DE559161C DE 559161 C DE559161 C DE 559161C DE B151456 D DEB151456 D DE B151456D DE B0151456 D DEB0151456 D DE B0151456D DE 559161 C DE559161 C DE 559161C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/06Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bellows; using diaphragms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Sicherheitshahn Die Erfindung betrifft einen. Sicherheitshahn für Gasleitungen, der erfindungsgemäß im geschlossenen Zustand gesperrt ist und nur dadurch betätigt werden kann, daß ein an sich bekannter Thermostat erwärmt wird, der seinerseits die Sperrung des Hahnes auslöst.
  • Die Sperrvorrichtung ist weiterhin so gestaltet, daß beim Abstellen des Hahnes und darauffolgenden Erkalten des Thermostaten durch die Sperrvorrichtung eine Feder freigegeben wird, die den Hahn wiederum in die Schlußstellung bringt. Es wird also dadurch erreicht, daß der Hahn niemals unbefugt geöffnet werden kann. Es muß vielmehr stets erst die Erwärmung durch den Thermostaten eintreten. Ein Öffnen des Hahnes ohne Anzünden ist also nicht möglich. Dadurch werden Unglücksfälle, die durch zufälliges oder absichtliches Öffnen des Gashahnes vorkommen, vermieden.
  • Es sind schon Vorrichtungen zum selbsttätigen Verschließen der Gasleitungen nach Erlöschen der Flamme bekannt, bei welchen in der Offenstellung der Gashahn durch einen Thermostaten gegen selbsttätiges Schließen gesperrt ist.
  • Nach der Erfindung wird aber der Hahn in der Verschlußstellung gesperrt und außerdem die Sperrung bei der Betätigung des Hahnes so vorgesehen, daß der Hahn nur nach Erlöschen der Flamme in die Schließstellung gebracht wird. Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in dem Hahngehäuse ein Winkelhebel angeordnet ist, der von dem Thermostaten oder dem Druckverdampfer aus betätigt wird. In der einen Stellung sperrt der eine Arm des Winkelhebels den Hahn und verhindert überhaupt ein Offnen des Hahnes. In der anderen Stellung wird die freie Bewegung des Hahnes durch den zweiten Winkelhebel derart begrenzt, daß der Hahn nicht geschlossen werden kann, ohne daß die Flamme erlischt und der Thermostat wieder in drucklosen Zustand versetzt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Hahn mit Sperreinrichtung und Druckkörper in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Einrichtung in der Sperrstellung des Hahnes im Längsschnitt, Fig.2 in der Offenstellung.
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Hahn. In der Nähe des Brenners befindet sich der Druckkörper i, der durch die aufgeschweißte Membran :z vollkommen gasdicht verschlossen ist. Der Druckkörper ist sackartig ausgebildet, um einige Tropfen Wasser aufzunehmen, die durch Unterhalten eines Streichholzes verdampfen. Die Membran -ist in das Gehäuse 3 eingespannt, steht unter dem Druck der Feder q., und die Druckstange 5 der Membran 2 reicht in die Leitung 6 hinein, so daß die Stoßbewegung der Membran auf die Sperrstange 7 übertragen wird. Diese legt sich gegen den Winkelhebel 8 im Hahngehäuse. Der eine Schenkel des Winkelhebels legt sich vor den Stift 9, der in der Platte io (Fig. 3) befestigt ist. Diese Platte ist lose drehbar um den Hals i i des Hahnkükens 12. Über der -Platte io -liegt eine Platte 13, die durch die Muttern 1q. gegen den Hals i i des Hahnkükens 12 gepreßt ist, sich also mit dem Hahnküken dreht. Diese Platte trägt einen Schlitz 15 (Fig. i), in der der Stift 9 gleitet. Ferner besitzt die Platte 13 eine Nase 16, die sich in der Offenstellung gegen den Stift 17 legt. Die Sperreinrichtung ist in dem gehäuseartig ausgebildeten Kopf 18 des Kükens i9 untergebracht und durch einen aufgeschraubten Deckel 2o verschlossen. Der Hahnschaft tritt aus dem Deckel heraus und ist mit einem Handgriff beliebiger Art versehen. In der Sperrstellung nach Fig. i legt sich der Stift 9 also gegen den einen Arm des Winkelhebels B. Da der Stift sich dann am Ende .der Nut 15 befindet, kann der Hahn nicht geöffnet werden.
  • Wird der Inhalt des Druckkörpers i durch eine Wärmequelle (Streichholz) erwärmt und Druck erzeugt, so wird die Membran 2 entgegen der Spannung der Feder q. zurückgedrückt. Durch die Stoßstange 7 wird dann der Winkelhebel um seinen Drehpunkt :2i gedreht und damit der Stift 9 freigegeben. Der Hahn wird nun vollkommen geöffnet, bis die Nase 16 gegen den Anschlag 1,7 stößt.
  • Bei dieser Öffnungsbewegung wird der zweite Arm des Winkelhebels zunächst durch den Stift 9 zurückgedrückt, legt sich dann aber hinter den Stift 9 (Fig. 2), wobei die Feder 22 gespannt wird. Der Hahn kann dann beliebig eingestellt werden, um eine verschieden große Flamme zu erzeugen. Wird der Hahn aber ganz geschlossen, so erlischt die Flamme. Damit hört die Erwärmung des Druckkörpers auf. Die Membran geht in ihre anfängliche Stellung zurück. Die Feder 23 drückt den Winkelhebel 8 zurück, und die Feder 22 zieht den Stift 9 in die Anfangsstellung. Dadurch wird also der Hahn wieder selbsttätig gesperrt und kann nicht geöffnet werden.
  • Das gleiche tritt ein, wenn die Flamme durch äußeren Einfluß, also bei offenem Hahn, erlischt. Auch dann zieht die Feder 22 den Hahn in die Sperrstellung zurück.

Claims (2)

  1. PAzEN.TnNSPizücAE: i. Sicherheitshahn für Gasleitungen mit selbsttätiger Sperrvorrichtung, welche unter Einfluß eines Thermostaten steht, dadurch gekennzeichnet, .daß der Thermostat durch ein Gesperre auf einen in dem geschlossenen Hahngehäuse angebrachten Winkelhebel einwirkt, dessen einer Arm den Hahn in der Schließstellung bei kaltem Thermostaten sperrt, während der andere Arm ein Zurückdrehen des Hahnes aus der Offenstellung bei erhitztem Thermostaten verhindert, und daß eine mit dem Sperrstift (9) verbundene Feder (22) das Hahnküken in die Ausgangsstellung zurückführt, sobald beim Abstellen der Gasleitung die auf den Thermostaten einwirkende Flamme erloschen ist.
  2. 2. Sicherheitshahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Hahnkükens die lose drehbare Scheibe (io) mit Stift (9) trägt, der durch den Schlitz (15) der mit dem Hahn verbundenen Platte hindurchtritt.
DEB151456D 1931-08-04 1931-08-04 Sicherheitshahn Expired DE559161C (de)

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