DE528395C - Sicherheitsvorrichtung fuer die Gaszufuhr von Gasoefen, Gasherden o. dgl. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer die Gaszufuhr von Gasoefen, Gasherden o. dgl.

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DE528395C
DE528395C DES90859D DES0090859D DE528395C DE 528395 C DE528395 C DE 528395C DE S90859 D DES90859 D DE S90859D DE S0090859 D DES0090859 D DE S0090859D DE 528395 C DE528395 C DE 528395C
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gas
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gas supply
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/08Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply
    • F23Q9/10Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply to determine the sequence of supply of fuel to pilot and main burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für die Gaszufuhr von Gasöfen, Gasherden o. dgl., die aus einer Festhaltevorrichtung für das in der Gaszuführungsleitung sitzende Ventil besteht, die den von Hand geöffneten Ventilkörper in der Offenstellung hält und die durch die Erwärmung eines von einer Zündflamme beheizten Thermostaten entriegelt wird. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung einer solchen Sicherheitsvorrichtung. Nach dieser besteht die Feststellvorrichtung für den in der Gaszuführungsleitung sitzenden Ventilkörper aus einer Scheibe, die am oberen Ende des unter der Wirkung· einer Dralifeder stehenden Ventilschaftes befestigt und mit einem Ausschnitt versehen ist und die sich auf einen an dem Ventilgehäuse vorgesehenen, in eine Aussparung der Scheibe
so greifenden Zapfen abstützt. Die Feststellvorrichtung nach dieser Ausbildung erweist sich gegenüber den bisher bekannten Ausführungen als außerordentlich einfach und wirkungsvoll.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Sicherheitsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι die Vorrichtung in senkrechtem Schnitt,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie Ä-B der Abb. 1.
ι ist das Gehäuse des den Gaszufluß 2U dem zu beheizenden Apparat steuernden Ventils mit Einlaßstutzen 2, dem Auslaßstutzen 3 und dem Ventilsitz 4 für den Ventilkegel 5. Dieser ist an dem unteren Ende des Ventilschaftes 6 angeordnet, welcher das bei 7 mit dem Gehäuse 1 verbundene Gehäuse 8 durchsetzt und "in diesem bei 9 abgedichtet ist. Der Ventilschaft 6 trägt am oberen, aus dem Gehäuse 8 heraustretenden Ende den Knopf
10 mit der Scheibe 11, welche mit dem büchsenartigen Fortsatz 12 durch den Deckel 13 des Gehäuses 8 und den in diesem angeordneten Ring 14 in dieses geführt ist. Diese Teile sind nicht Gegenstand der Erfindung. Die Scheibe 11 ist auf ihrer Unterfläche mit einer Aussparung 15 versehen, in die bei geöffnetem Ventil ein auf dem Deckel 13 angeordneter Zapfen 16 eingreift. Die Scheibe ι χ ist, wie aus Abb. 2 zu ersehen ist, mit dem Ausschnitt 17 versehen.
Zwischen dem Knopf 10 mit der Scheibe
11 und dem büchsenartigen Fortsatz 12 und dem in dem Gehäuse 8 fest angeordneten Ring 18 ist eine um den Ventilschaft 6 gelegte Feder 19 angeordnet, die mit ihrem einen Ende an der Büchse 12 und mit ihrem anderen Ende bei 20 an dem Ring 18 befestigt ist. Die Feder 19 ist eine Zugfeder und weist einen gewissen Drall auf, so daß sie das Bestreben hat, einerseits den Ventilschaft 6 mit ihrem Kegel 5 auf den Sitz 4 zu pressen und anderseits den Ventilschaft 6 mit dem auf ihr befestigten Knopf 10, 11, 12 in Drehung zu versetzen. Die der Feder 19 von Hause aus gegebene Spannung und der Drall dieser wird beim Öffnen des Ventils durch Anheben des Ventilschaftes 6 mittels des Knopf es ι ο, 11, 12 und Überführen der Scheibe 11 in die aus Abb. 1 ersichtliche Lage, in welcher sich die Scheibe mit ihrer Aussparung 15 auf den Zapfen 16 aufsetzt, verstärkt.
Mit dem Hauptventilgehäuse ι ist vermittels der Verschraubung 21 der Arbeitskörper 22 mit dem darin angeordneten Metallfederrohr 23 mit der Stange 24 verbunden. Mit dem Arbeitskörper 22 ist bei 25 der Temperaturaufnahmekörper 26 mit Ausdehnungsflüssigkeit verbunden. Die Verbindung des Körpers 26 mit dem Arbeitskörper 22 kann, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Kapillarrohres erfolgen. Im ersteren Falle erfolgt die Überleitung der Ausdehnungsflüssigkeit aus dem Temperaturaufnahmekörper 26 in den Flüssigkedtsraum 27 t5 des Arbeitskörpers 22 durch die in dem Körper 26 vorgesehene Bohrung 28. Die Gaszuleitung zu der Zündflamme 29 erfolgt durch die an dem Stutzen 3 des Gehäuses 1 angeschlossene Leitung 30 mit dem Hahn 31. Der ao Temperaturaufnahmekörper 26 kann in jeder beliebigen Lage über bzw. zu der Zündflamme 29 angeordnet werden. Auch diese in dem letzten Absatz erwähnten Teile sind nicht Gegenstand der Erfindung. Die Wirkungsweise und Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung ist folgende:
Ist das Ventil geöffnet, d. h. befindet sich der Knopf 10, ii, 12 in der aus Abb. 1 ersichtlichen Stellung und brennt die Zündflamme 29, so wird infolge der durch sie erfolgenden Erwärmung des Temperaturaufnahmekörpers 26 die in diesem enthaltene Ausdehnungsflüssigkeit durch den Kanal 28 in den Flüssigkeitsraum 27 des Arbeitskörpers 22 gedruckt. Durch die in dem Raum 27 eintretende Volumenvergrößerung wird das Federrohr 23 zusammengedrückt und hierbei die mit ihm verbundene Stange 24 angehoben. Sobald die Stange 24 mit ihrem freien Ende sich gegen die Unterfläche des Ventil kegeis 5 legt, bewegt sie diesen von seinem Sitz 4. Durch die Bewegung des Ventilkegels 5 wird unter Vermittlung des Ventilschaftes 6 die Scheibe 11 mit Knopf 10 außer Eingriff mit dem Zapfen 16 gebracht. In diesem Augenblick tritt die bis dahin unter Spannung und Drall stehende Feder 19 in Wirkung, und zwar so, daß durch deren Drall die'Scheibe 11 mit dem Knopf 10 in Richtung des Pfeiles 32 (Abb. 2) gedreht wird. Hierdurch kommt der Ausschnitt 17 der Scheibe 11 über den Zapfen 16. Erlischt nun bei dieser Lage der vorerwähnten Teile die Zündflamme durch irgendeinen ungewollten Zufall, z. B. durch Zug, Absperrung, Rohrbruch o. dgl., so kühlt sich der Temperaturaufnahmekörper 26 sehr schnell ab. Infolgedessen verringert sich wieder das Volumen der Ausdehnungsflüssigkeit in dem Körper 26 und in dem Raum 27 des Arbeitskörpers 22, so daß sich das vorher zusammengedrückte Federrohr 23 wieder auseinanderzieht und dabei die Stange 24 mit nach unten nimmt. Dem Rücklauf der Stange 24 folgen unter Wirkung der beim Anheben des Ventilschaftes 6 gespannten Zugfeder 19 diese mit dem Ventilkegel 5, dem Knopf 10 und der Scheibe 11. Da diese nun frei von dem Zapfen 16 ist, so setzt sich der Kegel 5 fest auf seinen Sitz 4 auf und schließt dadurch die Gasdurchtrittsöffnung 23 in dem Gehäuse 1 vollständig ab. Der Übertritt unverbrauchten Gases in den Raum ist dadurch angeschlossen. Der Ventilkörper 5 bleibt so lange geschlossen, bis er von Hand nach erfolgter Feststellung· der Erlöschungsursache wieder geöffnet wird.
Dieses vollzieht sich in der Weise, daß mittels des Knopfes ι ο der Ventilschaft 6 entgegen der Wirkung der Feder 19 angehoben und dann so weit gedreht wird, daß die Scheibe 11 mit ihrer Aussparung wieder in Eingriff mit dem Zapfen 16 tritt. Hierbei wird die Feder 19 nutgedreht, so daß sie wieder den erforderlichen Drall erhält. Wird nunmehr die vorher erloschene Zündflamme 29 wieder angezündet, so kann man sich davon überzeugen, ob das nun eintretende Gas, welches durch ein besonderes Absperrventil zugelassen wird, sich entzündet und die Vorrichtung wieder einwandfrei arbeitet, da ja dann die Arretierung zwischen Scheibe 11 und Zapfen 16 wieder ausgelöst wird.
In das Ventilgehäuse 1 kann bei 34 noch ein selbsttätiger Raumtemperaturregler oder ein Absperrventil für den Gaszutritt des Rohres 35 angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitsvorrichtung für die Gaszufuhr von Gasofen, Gasherden ö. dgl., bestehend aus einer Festhaltevorrichtung für ein in der Gaszuführungsleitung sitzendes Ventil, die den von Hand geöffneten Ventilkörper in der Ofrenstellung hält und die durch die Erwärmung eines von der Zündflamme beheizten Thermostaten entriegelt' wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaitevorrichtung aus einer am Schaft (6) des unter der" Wirkung einer Drallfeder (19) stehenden Ventilköirpers (5) befestigten mit einem Ausschnitt (17) versehenen ..Scheibe (11) bc-' steht, die sich auf einen, in eine Aussparung (15) der Scheibe (ji) greifenden Zapfen (16) abstützt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES90859D 1929-03-28 1929-03-28 Sicherheitsvorrichtung fuer die Gaszufuhr von Gasoefen, Gasherden o. dgl. Expired DE528395C (de)

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