DE636444C - Mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttaetigen Absperren einer Brenngasleitung - Google Patents

Mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttaetigen Absperren einer Brenngasleitung

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DE636444C
DE636444C DEE45820D DEE0045820D DE636444C DE 636444 C DE636444 C DE 636444C DE E45820 D DEE45820 D DE E45820D DE E0045820 D DEE0045820 D DE E0045820D DE 636444 C DE636444 C DE 636444C
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pressure chamber
safety valve
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osmotic pressure
line
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DEE45820D
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/10Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing diffusion of components through a porous wall and measuring a pressure or volume difference

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Description

  • Mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttätigen Absperren einer Brenngasleitung Die Erfindung betrifft ein mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttätigen Absperren einer Brenngasleitung bei unbeabsichtigtem Austritt nicht entzündeten Gases. Während bekannte Sicherungsventile dieser Art nur dazu dienten, den Abschluß herbeizuführen, wenn der Raum, in dem sich die Osmosedruckkammer befindet, durch einen unbeabsichtigten Gasaustritt verseucht war, will die Erfindung die Verwendung derartiger Sicherungsventile für den Ausbau von Gasbrennern benutzen, um bei diesen die bisherigen, zum Teil umständlichen und teueren Sicherungsvorrichtungen durch eine einfachere Einrichtung zu ersetzen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Osmosedruckkammer unmittelbar unter oder neben der Flamme eines Brenners oder eines Zündflammenbrenners so angeordnet ist, daß der aus dem Brenner austretende :nicht entzündete Gasstrahl die Diffusionsscheibe der Druckkammer bestreicht.
  • Auf diese Weise muß die Osmosedruckkammer unmittelbar auf den austretenden Gasstrahl ansprechen, sobald die Flamme aus irgendeinem Grunde erlischt. Es ist dabei nur Sorge zu tragen, daß die Stellung der Osmosedi#uckkammer so gewählt wird, daß nicht schon die Abgase der brennenden Flamme eine Osmoseerscheinung hervorrufen, was eintreten würde, wenn sie mit noch zu hoher Temperatur an die poröse Schicht der Osmosedruckkammer gelangen. In diesem Sinne ist also der Ausdruck »bestrichen« zu verstehen. Es ist wesentlich, daß der Raum zwischen der porösen Schicht und der beweglichen Membrane der Osmosedruckkammer möglichst klein gewählt wird, damit schon eine geringe Menge eindringenden Gases eine ausnutzbare Druckerhöhung in der- Kammer zur Folge hat. Im übrigen ist es gleichgültig, ob der Osmosedruck durch Bewegung einer beweglichen Membrane ausgenutzt wird oder ob er als solcher von der' Kammer nach einer anderen Wirkungsstelle fortgeleitet wird.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt.
  • In Fig. i ist i das Gehäuse, dem das Gas von der Leitung 2 zufließt und durch die Leitung 3 nach der Zündflamme und dem Brenner, die hier nicht mit gezeichnet sind, abfließt. Oben ist an dem Gehäuse die 0s-" inosedruckkammer q> angeordnet, die durch eine offene Kappe geschützt ist. Sie besteht aus der Tonscheibe 6 und der Ledermembran 7, die einander nahe gegenüberliegen. Mit der Ledermembran ist ein Stößel B verbunden, der in einer Führung 9 geführt ist und gegen eine Fangklinke io zur Wirkung kommt, die bei i i drehbar gelagert ist und durch eine Feder i2 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Im Zuge der Leitung -- ist das Ventil i3 angeordnet. Der Ventilschaft ist durch die Führung 14 nachaußen fortgesetzt und endet in einem Be-. dienungsknopf 15. Der Bedienungsknopf ist' bei 16 abgesetzt, so daß die Klinke io ihn in der Offenstellung des Ventiles fängt. -,Wenn man den Knopf 15 einwärts drückt, solange kein Überdruck in der Osmosedruckkammer besteht, bietet der Stößel 8 dieser Stellung der Klinke io kein Hemmnis. Verlischt aber die Zündflamme 17 und strömt aus der Zündflammenleitung i 8 unverbranntes Gas aus, so wird der Stößel 8 nach unten bewegt, die Klinke io gibt den Ventilschaft frei, und die Feder i9 schließt das Ventil.
  • In Fig. 2 ist ein kombinierter Schalter dargestellt. Das Gas tritt durch die von dem Ventil .2o überwachte Leitung 21 in die Hauptschalterdose 22 ein, in der eine Membran 23_ das Ventil steuert und dabei dem Druck einer Feder 24. ausgesetzt ist. Die Ventilstange 37 ist nach außen durchgeführt und endet in einem Bedienungsknopf 15. Der Raum unter und über der Membran ist durch eine Leitung 25 miteinander verbunden. Von dem oberen Raum führt weiter eine Leitung 26 in die Osmoseschaltdose 27. Ihr Austritt in dieser'Döse -wird durch das durch den Osmosedruck gesteuerte Ventil 28 überwacht. Die Leitung 29 führt von dem Ventilraum nach der Wächter- oder Zündflamme 30, welche in geeigneter Nähe der porösen Schicht 31 vorgesehen ist. 32 ist die Zuleitung. nach den Brennstellen, die mit besonderen Hähnen ausgerüstet zu denken sind. Bei brennender -Wächterflamme - tritt keine Osmoseerscheinung auf. Das Ventil 28 bleibt geöffnet, so daß dos -Gas von der Leitung 21 durch die Kammer 22, Leitung 25, oberhalb der Membran 23 nach der Leitung 26 und durch die Leitung 29 nach der Wächterflamme fließen kann. Die Drosselleitung 25 verursacht einen hinreichenden Strömungsdruckabfall vom Raum unter der Membran zum Raum über diesem,-daß der entsprechend bemessene Federdruck durch den auf die Membran zur Geltung kommenden Differenzdruck überwunden und das Ventil 2o offengehalten wird. Erlischt die Flamme, so schließt der in der Osmosedruckkammer 33 entstehende Druck das Ventil 28. Das Gas wird durch die Leitung 25 noch so lange in den Raum über der Membran 23 strömen, bis ober- und unterhalb der Membran Druckausgleich hergestellt ist. Nunmehr überwiegt der Druck der Feder und schließt auch das Hauptventil 2o. Durch Ziehen am Bedienungsknopf kann dieses- Ventil jederzeit wieder geöffnet werden. Hierdurch wird wieder der Strömungszustand hergestellt, der das Ventil von selbst geöffnet hält.
  • In Fig. 3 ist dieselbe Anordnung in der Weise vervollkommnet, daß das Ventil als Doppelventil ausgebildet ist und dadurch gleichzeitig . als Regelventil wirken kann.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist ein zweiter Ventilteller 34 an einer Schaftverlängerung vorgesehen, der mit einem zweiten Ventilsitz 35 in einer erweiterten Dose 36 der Leitung 21 vorgesehen ist. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Ausführung nach Fig. 2. Nur wird bei stärkerem Druck in der Leitung 21, der sich ja auch auf die untere Kammer unter der Ledermembran 23 überträgt, die Feder 24 etwas mehr zusammendrückt. Infolgedessen stellt sich das Ventil etwas höher ein. Hierdurch entsteht am Ventilsitz 35 eine Drosselung. Die Abmessungen und die Stärke der Feder lassen sich so wählen, daß auf diese Weise unter der Ledermembran ein annähernd gleichbleibender Normaldruck auch bei Druckschwankungen in der Leitung 21 gewahrt bleibt. .
  • Die neue Einrichtung hat den Vorteil, daß sie unmittelbar auf ausströmendes unv erbranntes Gas anspricht, daß der Betrieb nicht von Metallteilen abhängig ist, welche der dauernden Wirkung der Flamme ausgesetzt sind, und daß sie einen sehr einfachen Bau ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHG: i. Mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttätigen Absperren einer Brenngasleitung bei unbeabsichtigtem Austritt nicht entzündeten Gases, dadurch gekennzeichnet; daß die Osmosedruckkammer unmittelbar unter oder neben der Flamme eines Brenners oder eines Zündflammenbrenners sc angeordnet ist, daß der aus dem Brenner austretende, nicht entzündete Gasstrahl die Diffussionsscheibe der Druckkammer bestreicht.
  2. 2. Sicherungsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Osmosedruckkammer möglichst klein gewähli wird, damit schon eine geringe Menge eingedrungenen Gases eine ausnutzbare Druckerhöhung erzeugt.
DEE45820D 1934-07-20 1934-07-20 Mit einer Osmosedruckkammer verbundenes Sicherungsventil zum selbsttaetigen Absperren einer Brenngasleitung Expired DE636444C (de)

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