DE112458C - - Google Patents

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DE112458C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

oe-;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36\i? <5~
Die Erfindung betrifft einen vereinigten Gas- und Wasserhahn, wie solche hauptsächlich bei Badeöfen Verwendung finden, und bezweckt, ein vorzeitiges Oeffnen des Gashahnes bei geschlossenem Wasserhahn zu verhindern und ebenso dem Schliefsen des Wasserhahnes vor dem Zudrehen des Gashahnes vorzubeugen.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. i, 2 und 3 den vereinigten Hahn in Seiten- Ober- und Vorderansicht;
Fig. 4 bis 6 sind Einzelansichten der mit den Hähnen verbundenen Daumenscheiben.
Der Gashahn α ist an dem Wasserhahn b durch den Steg c befestigt. Die Achsen der Hähne liegen rechtwinklig zu einander, derart, dafs zwei auf denselben angeordnete Scheiben de sich kreuzen, so dafs die an dem Umfange der Scheiben angeordneten Vorsprünge einander beim Drehen der Hähne berühren.
Der Gashahn α führt beim Oeffnen und Schliefsen eine Vierteldrehung aus und es wird , sein Weg durch den Anschlag h begrenzt. Der Wasserhahn b hingegen braucht zum vollständigen Oeffnen und Schliefsen jedesmal eine ganze Drehung.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Hähne in offener, Fig. 4 bis 6 in geschlossener Stellung.
Wie aus den drei letzten Figuren ersichtlich, ist die Scheibe e mit einem ausgeschnittenen Rande r versehen, gegen welchen der Daumen s ' der Scheibe d stöfst, sobald man Hahn α aufzudrehen versucht. Erst nachdem man den Wasserhahn bis zu dem Ausschnitt t des Scheibenrandes r u gedreht hat, kann der Zahn s vorbeipassiren und Hahn α läfst sich öffnen.
Nun dreht man Hahn b vollständig auf, so dafs Rand r wiederum mit dem Umfang der Scheibe d am Hahn α in Berührung tritt. In dieser Stellung (Fig. 1 bis 3) sind beide Hähne vollständig geöffnet, so dafs Gas wie Wasser ungehindert durchfliefsen können.
Das Oeffnen und Schliefsen der Hähne geschieht mittelst der Handgriffe f und g.
Um in der Stellung Fig. 1 bis 3 den Wasserhahn b zu schliefsen, ist es erforderlich, demselben eine ganze Drehung zu ertheilen. Dabei stöfst jedoch ein unterhalb der Scheibe e angebrachter Knaggen u gegen einen Ansatz ν der Scheibe d, wodurch der Hahn b aufgehalten wird. Erst nachdem Hahn α wieder in die geschlossene Stellung (Fig. 6) gebracht ist, kann der Knaggen u passiren und Hahn b läfst sich ebenfalls vollständig zudrehen.
Desgleichen läfst sich auch Hahn α nicht schliefsen, so lange b noch vollständig geöffnet ist, da in diesem Zustande der Rand r sich gegen die ansteigende Seite des Zahnes 5 legen und dadurch Scheibe d am Hahn α festbremsen wird. Erst wenn nach einer geringen Drehung des Hahnes b der Ausschnitt tt der Scheibe e den Zahn 5 passiren läfst, kann man Hahn a ungehindert schliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine zwangläufige Verbindung eines Gas- und Wasserhahnes, gekennzeichnet durch an den Hahnenküken eines Gasdurchlafshahnes (a) und eines Niederschraubwasserhahnes (b) zweier rechtwinklig zu einander liegenden Leitungen derart angebrachte Daumenscheiben (d e), dafs
    die Scheibe (d) des Gashahnes mit ihrem Daumen (s) durch den vorspringenden Rand (r) der Wasserhahnscheibe (e) so lange gesperrt gehalten wird, bis letztere durch theilweises Oeffnen des Wasserhahnes bis zu einem Ausschnitt (t) gedreht worden ist, während nach vollständigem Oeffnen des Wasserhahnes: ein Schliefsen desselben durch den unterhalb der Scheibe (e) angebrachten Zapfen (u), der gegen einen Daumen (v) der Gashahnscheibe (d) stöfst, so lange verhindert wird, bis letzterer wieder geschlossen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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