DE183340C - - Google Patents

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DE183340C
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gas
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183340■-KLASSE 36 e. GRUPPE
FRIEDR. MEYER in CHARLOTTENBURG.
Vereinigter Gas- und Wasserhahn für Badeofen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1905 ab.
Bei Gasbadeöfen ist es wichtig, die Ventilanordnung so zu treffen, daß durch das Drehen eines einzigen Hahnes alle in Frage kommenden Verbindungen zwischen den verschiedenen Leitungen für Gas, Wasser usw. zur rechten Zeit hergestellt und unterbrochen werden. Hähne, die dies bezweckten, sind schon bekannt, insbesondere ist es auch bekannt, solche Armaturen derart anzuordnen,
ίο daß der Gashahn erst nach Öffnung eines ihm voreilenden Wasserventiles und nach Herausdrehen des Brenners aus dem Badeofen seinerseits geöffnet werden kann. Ebenso ist es bekannt, derartige Ventile so anzuordnen, daß bei herausgedrehtem Brenner nur ein teilweises öffnen des Gashahnes, die volle öffnung jedoch erst nach Zurückdrehen des Brenners in den Ofen möglich ist.
Der Zweck der Erfindung ist, ein Ventil für Gasbadeöfen zu schaffen, bei dem alle nötigen Ventilstellungen durch einfaches Drehen des Hahnes in der nämlichen Richtung nacheinander auftreten und wobei durch Drehen des Hahnes um 360° alle erforderliehen Stellungen hintereinander erreicht werden, ein Zurückdrehen des Hahnes aber nicht stattzufinden braucht.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. ι bis 6 dargestellt, und zwar gibt Fig. ι eine Darstellung, die links und in der Mitte ein senkrechter Schnitt, oben und unten rechts eine Außenansicht der Einrichtung ist. Fig. 2 gibt einen Querschnitt nach B-C, Fig. 3 einen solchen nach A-B, Fig. 4 einen solchen nach C-D, Fig. 5 einen solchen nach D-E, von unten gesehen. Fig. 6 gibt eine Ansicht eines in dem Gehäuse befindlichen losen Ringes.
In einem Hahngehäuse befindet sich das Küken b c, das durch eine senkrecht zur Achse liegende Scheidewand α in zwei auf der Achse hintereinander liegende Räume b und c zerlegt wird, wovon der Raum b zum Durchtritt des Wassers, der Raum c zum Gasdurchtritt dient.
Der Kükenteil b enthalt zwei um 1200 gegeneinander versetzte Öffnungen, die mit drei .um 1200 gegeneinander versetzte Zuleitungen in Verbindung treten können, so daß immer zwei Zuleitungen miteinander verbunden werden können. Diese Zuleitungen sind: s die Leitung für frisches Wasser, e die zum Ofen führende Leitung, f die zur Wanne führende Leitung. Der andere Teil des Kükens c ist als Unterlaufhahn ausgebildet, derart, daß er seitlich mit der Gasleitung t, nach unten zu mit der zum Brenner führenden Leitung d in Verbindung steht. Die Verbindung zwischen dem Auslauf des Kükenteiles c und dem Brennerrohr d ist jedoch nicht fest, vielmehr ist das Brennerrohr d in dem unteren Teile des Hahngehäuses für sich beweglich. s
An der Stelle, wo das Küken des Hahnes endigt, trägt es einen aufgeschraubten Ring 7", der zwei übereinander liegende Ansätze besitzt. Der obere Ansatz i erstreckt sich nur über einen kleinen Teil des Ringumfanges. Der darunter befindliche Ansatz r erstreckt sich dagegen über den größten Teil des Ringumfanges und läßt nur eine verhältnismäßig kurze, nicht unter i liegende Strecke frei. Diese Lücke in dem Ringe r ist mit q bezeichnet.
Außerdem befindet sich liier noch um den Ri ng j herum ein zweiter Ring Z in einer Er-Weiterung des Hahngehäuses. Dieser Ring /
ist an zwei einander gegenüberliegenden Stellen bei η derart im Hahngehäuse geführt, daß er sich auf und ab bewegen, jedoch nicht drehen kann. An einer von der Stellen um 900 abgelegenen Stelle besitzt er einen Ansatz k, der sich dem Ring j derart nähert, daß er je nach der Höhenlage des Ringes / entweder gegen den erwähnten Ansatz i oder den Ansatz r stößt. Unten besitzt der Ring/ zwei einander gerade gegenüberliegende dreieckige, nach der Ringfläche gebogene Ansätze m. Die Unterflächen dieser Ansätze bilden also Schraubenflächen, können aber auch nach einer ähnlichen zweckentsprechenden Fläche gestaltet sein.
Über dem Ring / befindet sich in dem
Hahngehäuse eine Schraubenfeder p, die jene Leitungen nach unten zu drücken bestimmt ist.
Weiter befinden sich am oberen Ende des zum Brenner führenden Rohres d an zwei gegenüberliegenden Seiten Ansatzstifte 0, die bei Drehung auf den unteren schrägen Flächen der erwähnten Ansätze m gleiten und dann den Ring / nach oben drücken.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Befindet sich der Hahn in Anfangsstellung, so nimmt der Ring / seine obere Lage ein. Es stößt alsdann der Vorsprung k an den an dem unteren Ende des Kükens befindlichen Vorsprung i an. Die Räume b und c des Hahnkükens stehen mit den verschiedenen Zugangsleitungen in keiner Verbindung. Dreht man jetzt das Rohr d, das den Gasbrenner trägt, unter dem Ofen weg, so gleitet der Ring / nach unten und es legt sich der daran befindliche Vorsprung k in die untere Lücke, q des Ringes r ein.
Man kann nunmehr, da die erste Arretierung beseitigt ist, den Hebel des Hahnes drehen. Man dreht nunmehr so lange nach links, bis der Vorsprung r des Ringes an k anstößt. Bei dieser Stellung des Kükens ist der Durchgang des kalten Wassers zum Ofen teilweise geöffnet; es stehen somit die Rohres und e bereits in Verbindung. Dagegen ist der Gashahn nur wenig geöffnet; man hat hier die Zündgasstellung.
Alsdann dreht man das Brennerrohr d wieder zurück unter den Ofen. Bei dieser Rückwärtsbewegung drückt der Stift 0 den Ring / wieder nach oben. Der an diesem befindliche Vorsprung k, der zuerst vor dem Vorsprung i an dem Küken stand, legt sich nun hinter diesen. Dadurch ist die zweite Arretierung ebenfalls aufgehoben und man kann das Küken weiter drehen.
Es öffnen sich nun allmählich Wasser- und Gaszugang vollständig. Dann schließt sich der Wasserdurchgang, während die Gaszuleitung noch ganz geöffnet ist. Dreht man das Küken dann noch weiter, nachdem inzwischen das Wasser im Ofen warm geworden ist, so schließt sich die Gaszuführung, während sich gleichzeitig der Zugang des warmen Wassers zur Wanne öffnet, also die Rohre e und f miteinander in Verbindung treten.
Ist die Wanne gefüllt und dreht man dann noch weiter, so wird die Verbindung von e nach / wieder geschlossen. Will man nun noch kaltes Wasser zuführen, so dreht man alsdann noch weiter. Hierdurch treten die Rohre s und f miteinander in Verbindung, und es tritt unmittelbar kaltes Wasser aus der Wasserleitung in die Wanne ein. Bei noch weiterem Drehen wird auch diese Verbindung abgesperrt und die Anfangsstellung ist wieder erreicht. Ein Hinausdrehen über diese ist zunächst dadurch ausgeschlossen, daß der Vorsprung i des Kükens an den Vorsprung k des äußeren Ringes anstößt. Diese erste Arretierung kann, wie bereits erwähnt, nur durch Herausdrehen des Brenner-, rohres wieder aufgehoben werden.
Es ist selbstverständlich, daß man die verschiedenen Stellungen des Hahnes durch An- ■ bringung geeigneter Inschriften an einem mit dem Handgriffe in Verbindung stehenden Teilkreise kenntlich machen kann.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Vereinigter Gas- und Wasserhahn für Badeofen, bei dem der Durchtritt für Gas und Wasser sich in verschiedenen Teilen (c und b) eines und desselben Hahnkükens befindet und der Wasserhahn' erst nach dem Herausdrehen des Gasbrenners geöffnet, der Gashahn aber erst nach hierauf erfolgtem Zurückdrehen des Gasbrenners und.öffnen des Wasserhahnes vollständig geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß um das untere Ende (j) des Hahnkükens, das den Gasdurchtritt vermittelt, und um das obere Ende des drehbaren Brennerrohres (d) ein achsial verschiebbarer, durch eine Feder (p) nach unten gedrückter Ring (I) angeordnet ist, der mit Hilfe an ihm befindlicher schiefer Ebenen (m) durch an dem oberen Ende des Brennerrohres (d) befindliche Stifte (0) nach oben gedrückt werden kann, so daß an diesem Ringe (I) befindliche Ansätze (k) mit an dem unteren Ende (j) des Kükens übereinander befindlichen Ansätzen (i und r) abwechselnd in Berührung kommen und wieder frei werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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