DE507309C - Abschluss- und Verriegelungsvorrichtung der Gashaehne an Gasherden, Gasoefen u. dgl. - Google Patents

Abschluss- und Verriegelungsvorrichtung der Gashaehne an Gasherden, Gasoefen u. dgl.

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DE507309C
DE507309C DEM109802D DEM0109802D DE507309C DE 507309 C DE507309 C DE 507309C DE M109802 D DEM109802 D DE M109802D DE M0109802 D DEM0109802 D DE M0109802D DE 507309 C DE507309 C DE 507309C
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gas
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cocks
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/14Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Gasherde und Gasöfen, die an einem Hauptanschlußhahn mittels Schlauches o. dgl. angeschlossen sind, wobei, insbesondere in dem Falle der Gasherde, der Verbindungsschlauch andererseits an ein am Herde sitzendes Gasverteilungsrohr angeschlossen ist, von welchem durch je einen Abschluß- bzw. Gasregulierhahn abschließbare Zweigleitungen nach den einzelnen Kochstellen oder Heizstellen führen.
Für die Hahnbatterie einer Gasfeuerung hat man schon die Einrichtung getroffen, die einzelnen Gasbrennerhähne durch eine verschiebbar gelagerte Stange derart mit dem Gaszündflammenhahn zu verbinden, daß zunächst der Zündflammenhahn geöffnet werden muß, ehe die Gasverteilerhähne geöffnet werden können, und daß diese letzteren Hähne erst wieder sämtlich geschlossen werden müssen, bevor der Zündflammenhahn geschlossen werden kann. Auch hat man bei Gasherden schon den Haupt- oder Wandhahn zwangläufig oder durch eine biegsame Spindel mit dem Gasbrennerhahn verbunden, so1 daß nur ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen beider Hähne möglich ist. Diese bekannten Einrichtungen ergeben aber noch nicht einen vollkommen ausreichenden Schutz gegen Gasentweichung, \venn beispielsweise durch spielende Kinder die Gasverteilerhähne geöffnet werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Haupthahn beim Öffnen eines oder mehrerer Verteilerhähne durch ein verschiebbares Gestange in Offenstellung gehalten, und ein die Verteilerhähne und den Haupthahn in an sich bekannter Weise verbindender Drahtzug ist mit einem an dem Haupthahn angeordneten, unter Federdruck stehenden Riegel derart verbunden, daß erst nach Schließen sämtlicher Gasverteilerhähne die Blockierung des Haupthahnes aufgehoben wird und derselbe selbsttätig in die Verschlußstellung springt, und daß andererseits der Haupthahn nicht eher geöffnet werden kann, bis einer der Gasverteilerhähne geöffnet ist.
Durch die vorliegende Vorrichtung wird daher vermieden, daß bei einem unbefugten Öffnen der Gasverteilerhähne, beispielsweise durch spielende Kinder, ein Austreten von Gas stattfinden kann, da in jedem Falle es für die Ingebrauchnahme des Gasapparates erforderlich ist, gleichzeitig sowohl die Gasverteilerhähne wie auch den Haupthahn durch besondere Handbetätigung zu öffnen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt in Vorderansicht den oberen Teil eines Gasherdes mit den davor angeordneten GasreguHerhähnen sowie den an der Wand sitzenden Gashauptanschlußhahn.
Abb. 2 ist ein Grundriß der in Abb. 1 dargestellten Vorrichtung, und
Abb. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. 1.
Auf der Zeichnung ist mit α die Platte
eines Gasherdes bezeichnet, der beispielsweise drei Kochstellen aufweist, so daß drei Gasregulierhähne b, b, b vorgesehen sind, die an das Gasverteilungsrohr c angeschlossen sind. Die Verbindung des Gasverteilungsrohres c mit dem an der Wand sitzenden Gashaupthahn d ist in üblicher Weise durch einen Verbindungsschlauch / hergestellt. Um das drehbare Küken jedes der Gasregulierhähne b
ίο herum ist in üblicher Weise eine feste Anzeigescheibe g angeordnet, die in der bekannten Weise die einzelnen Hahnstellungen anzeigt.
Gemäß der Erfindung ist nun vor den Gas-
regulierhähnen b bzw. zwischen dem Gasverteilungsrohr c und den einzelnen Anzeigescheiben g eine Metallschiene Ji angeordnet, welche beispielsweise mittels Schellen h1 (s. Abb. 3) an den von dem Rohr c abzwei-
genden Gasverteilungsrohren angeschlossen ist. An der Schiene h ist eine dm Querschnitt runde Stange i verschieblich gelagert, die durch eine Anzahl auf der Schiene h sitzender Winkel j gehalten wird. An der Stange i sind Querarme k befestigt, die beispielsweise gabelartig die Stange umgreifen können (s. Abb. 3) und durch eine Spannschraube e festgespannt sind. Die Querarme k können in Eingriff mit an den Küken der Gasregulierhähne b angebrachten Nocken m gelangen. Diese Nocken m, welche in der Verschliußstellung der Regulierhähne gegen einen Anschlag η der Scheibe g anstoßen, umfassen einen Teil des Kreisumfariges und sind derart ausgebildet, daß bei
Drehung der Regulierhähne b in die Offenstellung die Nocken m gegen die Arme k drücken, so daß eine Längsverschiebung der Stange i eintritt. Die Stange i steht unter der Wirkung einer Druckfeder i1, welche die Stange i nach Zurückbewegung der Regulierhähne b in die Verschluß stellung wieder in die Ursprungslage zurückbringt. Das eine Ende der Stange i ist in geeigneter Weise mit einem Drahtzug 0 üblicher Ausführung verbunden, welcher nach dem an der Wand sitzenden Hauptansohlußhahn d führt. Der Hauptanschlußhahn d erhält eine besondere Ausbildung, derart, daß das Küken unter der Wirkung einer Zugfeder p steht (Abb. 1), die um einen unteren Ansatz q des Kükens herumgeschlungen und an einer an dem Ansatz q festsitzenden Scheibe q1 befestigt ist, so daß die Feder p bestrebt ist, das Küken des Haupthahnes d immer in der Verschlußstellung zu halten. Unter dem Handgriff des Hahnes d befindet sich eine mit letzterem fest verbundene Scheibe r, die mit einem Ausschnitt ί versehen ist. In diesen Ausschnitt s kann ein Riegel t hineinfassen, der verschieblich an einer mit dem Hahngehäuse fest verbundenen Platte u gelagert ist und unter der Wirkung einer Druckfeder ν steht, die bestrebt ist, den Riegel t in die Verschlußstellung, d. h. zum Eingriff mit der Scheiber des Hahnes d zu bringen. Um den Hahn d zu öffnen, wird derselbe entgegen der Wirkung der Feder p um 90 ° gedreht, bis der Riegel t in den Ausschnitt j einschnappt. Mit dem Riegel ί ist das andere Ende des Drahtzuges 0 vermittels eines Ansatzes w fest verbunden, wobei der Ansatz in der Offenstellung des Riegels ί gegen einen Begrenzungsstift χ schlägt, wodurch der Riegel vor weiterer Verschiebung festgehalten wird.
In der Nichtgebrauchsstellung des Herdes stehen sowohl die Regulierhähne b wie auch der Hauptanschlußhahn d in der Verschlußstellung, d. h. die Regulierhähne nehmen mit Bezug auf Abb. 2 die Stellung des mittleren Hahnes b ein. Soll jetzt der Gasherd benutzt werden, so kann der Haupthahn d erst in die Offenstellung gedreht werden, nachdem einer oder auch mehrere der Regulierhähne b in die Offenstellung gebracht sind. In Abb. 2 stehen die beiden äußersten Hähne b in einer der Offenstellungen. In dieser Stellung drücken die Nocken m gegen die Querarme k und verschieben die Stange«. Es wird daher durch den Drahtzug 0 die Verschiebungsbewegung der Stange ί auf den Riegel t übertragen, weleher jetzt sich gegen den Rand der Scheiber vorschiebt, die auf dem Küken des Anschlußhahnes d sitzt. Der Riegel ί kann aber vorläufig noch nicht in den Ausschnitt s der Schieber hineinspringen, da in der Verschlußstellung des Hahnes d der Ausschnitt s um 90 ° zu dem Riegel t versetzt ist. Wird nun der Haupthahn um 90 ° in die Offenstellung gedreht, so springt der Riegel t durch die Wirkung der Feder ν in den Ausschnitt s ein 1°° und hält das Küken des Haupthahnes d fest, Wollte man, ehe einer der Gasregulierhähne b in die Offenstellung gedreht ist, den Haupthahn d in die Offenstellung bewegen, so würde das Küken desselben immer wieder durch die Wirkung der Feder q in die Verschlußstellung zurückgebracht werden.
Solange noch eine der Kochstellen des Herdes in Betrieb ist, kann nun der Haupthahn d nicht in die Verschlußstellung gebracht werden, weil er durch den Riegel t festgehalten wird. Erst nachdem sämtliche Gasregulierhähne & in die Verschlußstellung zurückgebracht sind, schiebt sich die Stange i infolge Wirkung der Feder i1 wieder in die Ursprungslage zurück und zieht gleichzeitig vermittels des Drahtzuges 0 den Riegel t aus dem Ausschnitt s des Hahnes d, wobei der Riegel t durch den Stift χ seine Begrenzungsstellung erhält. Der Hahn d springt nunmehr durch die Wirkung der Feder p selbsttätig in die Verschlußlage.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Abschluß- und Verriegelungsvorrichtung der Gashähne an Gasherden, Gasofen u. dgl., wobei die an dem Gasverteilungsrohr angeschlossenen Gasverteilerhähne durch ein verschiebbares Gestänge untereinander und mit dem Gashauptanschlußhahn derart verbunden sind, daß erst nach Schließen sämtlicher Gasverteilerhähne der Haupthahn selbsttätig geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Gestänge den Haupthahn beim Öffnen einer oder mehrerer Verteilerhähne in Offenstellung hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drahtzugverbindung zwischen den Verteilerhähnen und dem Haupthahn in an sich bekannter Weise besteht und mit einem an dem Haupthahn angeordneten, unter Federdruck stehenden Riegel (t) verbunden ist, welcher in Eingriff mit dem unter Federdruck stehenden Küken des Haupthahnes gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    REtU.lN OSMHJCKT IN DRB
DEM109802D 1929-04-19 1929-04-19 Abschluss- und Verriegelungsvorrichtung der Gashaehne an Gasherden, Gasoefen u. dgl. Expired DE507309C (de)

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DE (1) DE507309C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2489611A (en) * 1943-11-18 1949-11-29 Grand Ind Inc Fuel control mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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