DE542825C - Kuekenhahn, dessen Kueken durch Drehung einer mit dem Kuekenschaft verschraubten Buechse vor der OEffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehaeuse abgehoben und nach der Schliessbewegung in den Sitz eingedrueckt wird - Google Patents
Kuekenhahn, dessen Kueken durch Drehung einer mit dem Kuekenschaft verschraubten Buechse vor der OEffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehaeuse abgehoben und nach der Schliessbewegung in den Sitz eingedrueckt wirdInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
- F16K5/08—Details
- F16K5/14—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K5/16—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
- F16K5/162—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kükenhahn, dessen Küken durch Drehung einer mit dem
Kükenschaft verschraubten Büchse vor der Öffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehäuse
abgehoben und nach der Schließbewegung in den Sitz eingedrückt wird. Es sind Hähne
dieser Art bekannt, bei denen eine an dem die Schraubbüchse drehenden Griff angebrachte,
unter Federwirkung stehende Klinke auf dem Umfang einer am Kükenschaft befestigten
Kurvenscheibe gleitet und nach Vollendung der Axialbewegung des Kükens durch Eingriff
in eine Sperrnut des Kükenschaftes den Griff mit dem Kükenschaft kuppelt.
Gemäß der Erfindung besteht die Kupplungsvorrichtung aus einem zweiarmigen Hebel,
dessen einer Arm die Klinke bildet, während der andere Arm beim Vorbeigang an einem
festen Anschlag abgelenkt wird, so daß die Klinke aus der Nut der am Kükenschaft befestigten
Scheibe ausgehoben wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Kupplungsteile
lediglich außen am Hahngriff und an den Flanschen angeordnet sind und die inneren
Teile, insbesondere der Kükenschaft, nicht durch Anbringung einer Sperrnut geschwächt
werden, und daß die Vorrichtung von außen leicht eingestellt werden kann, während die
bekannten Vorrichtungen genau auf das Zusammenwirken von Kurvenscheibe und Sperrnut
von vornherein gearbeitet sein müssen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Hahnes nach der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 einen bruchstückweisen Längsschnitt durch das Kükengehäuse und
Fig. 4 einen Querschnitt.
Das kegelförmige Küken 8 ist mit einem Schaft
10 versehen, der durch die Stopfbüchse 15 in dem Gehäuse abgedichtet ist. Der Schaft 10
greift mit Schraubengewinde 19 in eine Schraubbüchse 16 ein, die oben einen Vierkant 18
trägt, auf welchen der Hahnschlüssel 29 auf- M gesteckt ist. Der untere Teil 20 der Schraubbüchse
16 dient als Stopfbüchsendeckel und ist in dem Gehäuse 12 drehbar gelagert. Über dem
Vierkant 18 ragt das obere Ende des Hahnschaftes 10 mit einem verjüngten Teil hindurch,
auf welchem eine Scheibe 60 undrehbar befestigt ist, so daß bei einer Drehung der
Scheibe 60 das Küken 8 mitgenommen wird.
In dem Umfang der Scheibe 60 befindet sich eine Nut 61, in welche eine Sperrklinke 62,
die unter der Wirkung einer Feder 64 steht, einspringen kann, wenn sich der Hahngriff 29
in einer solchen Stellung befindet, daß die Sperrklinke 62 in demselben Radius liegt wie
die Nut 61. Die Sperrklinke 62 bildet den einen Arm eines zweiarmigen Hebels, der um
den Drehpunkt 63 des Hahngriffes 29 schwenk-
bar ist und dessen anderer Arm 65 nach unten hervorsteht. In seiner Bahn befindet sich ein
an den Flanschen 13 und 7 des Hahngehäuses angebrachter Anschlag 66. Bei der gezeichneten
Ausführungsform wird dieser Anschlag 66 durch das verjüngte Ende des einen Verbindungsbolzens der Flanschen 7 und 13 gebildet. Der
untere Hebelarm 65 ist mit dachförmigen Schrägflächen versehen (Fig. 2), die sich gegen
den Stift 66 bei der Drehung des Griffes 29 gleitend anlegen.
Die gesamte Drehbewegung, die der Hahn ausführen kann, ist in Fig. 2 durch den Pfeilbogen
I, II bezeichnet. In dem ersten Teil I der Drehbewegung zur Öffnung des geschlossenen
Hahnes gleitet die Sperrklinke 62 auf dem kreisrunden Umfang der Scheibe 60, bis sie in
den Radius der Nut 61 gelangt und in diese einspringt. Während dieses Teües der Drehung
wird die Scheibe 60 und das mit ihr fest verbundene Küken 8 nicht mitgedreht, indes verdreht
sich die Schraubbüchse 16 in dem Gewinde 19 des Hahnschaftes 10, so daß das
Küken 8 ohne Drehung von seinem Sitz abgehoben wird. Die Größe der Abhebung ist dabei durch die Steigung des Gewindes 19 und
die Größe des Bogens I der Drehbewegung des Griffes 29 bestimmt. Kurz bevor der Hahngriff
29 bei seiner Drehung in den Radius der Nut 61, d. h. in die strichpunktiert angegebene
Mittelstellung nach Fig. 2 gelangt, trifft der Ausheber 65 für die Sperrklinke 62 auf den
Aushebestift 66, so daß die Sperrklinke 62 ausgerückt wird. Auf der anderen Seite der Nut 61
ist der Umfang der Scheibe 60 etwas größer, so , daß die Klinke auch in ausgerücktem Zustande
nicht weiter auf dem Umfang der Scheibe gleiten kann, sondern die Scheibe und damit das Hahnküken
8 mitgenommen wird, also bei dem Teil II der Drehung des Griffes 29 die Öffnungsbewegung
des Hahnkükens 8 erfolgt und am Ende der Drehbewegung des Griffes 29 der Hahn vollständig
geöffnet ist, und zwar in angehobener Stellung des Kükens. Hierbei ist die Sperrklinke
62, unmittelbar nachdem sie die Mittelstellung in Fig. 2 verlassen hat, in die Nut 61
eingesprungen.
Soll alsdann der Hahn wieder geschlossen werden, so erfolgt zunächst eine Drehung des
Hahngriffes 29 über die Bogenstrecke II, wobei die Scheibe 60 und damit das Hahnküken 8
mitgenommen wird, weil die Sperrklinke 62 in die Nut 61 eingreift. Dadurch gelangt das Hahnküken
in die Verschlußstellung. Der Griff steht dann wieder in der Mittelstellung zwischen I
und II der Fig. 2, und bei weiterer Drehung des Griffes in der Pfeilrichtung I, also im Sinne
des Uhrzeigers, wird die Sperrklinke 62 aus der Nut ausgehoben und gleitet auf dem kleineren
Umfang der Scheibe 60 weiter, bis die Anfangsstellung des Griffes 29 (Fig. 2) erreicht ist.
Hierbei wird die Scheibe und das Hahnküken nicht weitergedreht, indes der Hahnschaft 10
in dem Gewinde 19 axial nach unten verschoben wird, bis das Küken 8 wieder vollständig in den
Sitz eingedrückt ist. Außer durch die Größe der Drehung des Griffes 29 über die Bogen I
und II wird die Bewegung des Hahnes noch durch Anschläge 68, 69 gesteuert und begrenzt.
Die Anschläge 68 und 69 bestehen aus an dem Hahngehäuse befestigten Nasen mit axial gerichteten
geraden Gleitfiächen. An dem Kükenschaft 10 ist ein radialer Stift 70 o. dgl. angeordnet,
der sich in den beiden Endstellungen des Kükens an je eine der Nasen 68, 69 anlegt
(Fig. 4) und bei der axialen Verschiebung des Kükens auf den geraden Gleitfiächen gleitet.
Hierbei ist somit eine Mitdrehung des Hahnkükens, wenn dasselbe in einer der beabsichtigten
Endstellungen sich befindet und nur die axiale geradlinige Verschiebung erfolgen soll,
zwangläufig ausgeschlossen.
Um eine Auswechselung der Stopfbüchse 15
im Betriebe zu ermöglichen, ist eme Schraube 71 im Hahngehäuse angeordnet, deren schräges
Bolzenende sich gegen den oberen Teil des Hahnkükens 8 legen kann, so daß beim Einschrauben
der Schraube 71 die jeweilige Stellung des Hahnkükens festgestellt wird, auch wenn
man die Büchse 16 durch Lösung des Gewindes 19 von dem Kükenschaft 10 abschraubt.
Es kann somit nach Abnahme der Scheibe 60 bzw. der sie haltenden Schrauben sowie nach
Lösung der Befestigung des Flansches 13 der obere Teil des Hahngehäuses sowie die Büchse
16 abgenommen werden, wodurch die Stopfbüchse 20 zugänglich wird.
Um die Abheb- und Eindrückstellung des Kükens 8 fein einzustellen, kann die Flanschendichtung
67 zwischen den Flanschen 72 und 73 des unteren Hahngehäuses durch Auflegung bzw. Abnahme geeigneter dünner Distanzscheiben
in ihrer Stärke verändert werden. Diese Distanzscheiben können, da es sich um sehr geringe Veränderungen handelt, aus dünnen
Papierblättern oder Metallfolie bestehen, wodurch eine äußerst feine Einstellung der
Höheneinstellung des Kükens im Gehäuse ermöglicht wird.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Kükenhahn, dessen Küken durch Drehung einer mit dem Kükenschaft verschraubten Büchse vor der Öffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehäuse abgehoben und nach der Schließbewegung in den Sitz eingedrückt wird, indem eine an dem die Schraubbüchse drehenden Griff angebrachte, unter Federwirkung stehende Klinke auf dem Umfang einer am Kükenschaft befestigten Scheibe gleitet und nach Vollendung der Axialbewegung des Kükens durch Ein-griff in eine Nut der Scheibe den Griff mit dem Kükenschaft kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung aus einem zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm (62) die Klinke bildet und dessen anderer Arm (65) beim Vorbeigang an einem festen Anschlag (66) abgelenkt wird, so daß die Klinke aus der Nut (61) der an dem Kükenschaft (10) befestigten Scheibe (60) ausgehoben wird.z. Kükenhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (66) für die Aushebung der Sperrklinke (62) kurz vor dem Punkte der Drehbewegung des Hahngriffes (29) liegt, an dem bei der Öffnungsbewegung des Hahnes die Abhebung des Kükens aus seinem Sitz beendet ist (Fig. 2), wobei bei der weiteren Bewegung des Hahngriffes die durch den Anschlag (66) abgelenkte Sperrklinke (62) die Scheibe (60) über einen hinter der Nut (61) angeordneten Vorsprung mitnimmt und erst hinter dem Anschlag (66) in die Nut (61) einspringt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE542825T | 1930-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE542825C true DE542825C (de) | 1932-01-30 |
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ID=6559812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930542825D Expired DE542825C (de) | 1930-08-24 | 1930-08-24 | Kuekenhahn, dessen Kueken durch Drehung einer mit dem Kuekenschaft verschraubten Buechse vor der OEffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehaeuse abgehoben und nach der Schliessbewegung in den Sitz eingedrueckt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE542825C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882209C (de) * | 1951-05-03 | 1953-07-06 | Glanzstoff Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Faservlieses |
-
1930
- 1930-08-24 DE DE1930542825D patent/DE542825C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE882209C (de) * | 1951-05-03 | 1953-07-06 | Glanzstoff Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Faservlieses |
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