DE67508C - Handbohrkurbel mit veränderlicher Räderübersetzung - Google Patents

Handbohrkurbel mit veränderlicher Räderübersetzung

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DE67508C
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DE
Germany
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crank
tool
hand drill
breastplate
gear ratio
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67508D
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English (en)
Original Assignee
ElSENGIESSEREI und maSCHINENFABRIK für Schuh- undlederindustrie VORM. MILLER & ANDREäE in Bockenheim-Frankfurt a. M
Publication of DE67508C publication Critical patent/DE67508C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/06Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Um aus der bekannten gewöhnlichen Handbohrkurbel ein vielseitiges brauchbares Werkzeug zu schaffen, ist die in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellte und nachfolgend beschriebene Abänderung getroffen worden, wodurch sich eine Räderübersetzung mit dreierlei verschiedener Werkzeugarbeitsgeschwindigkeit erreichen läfst. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist dabei entweder gleich der Geschwindigkeit des gedrehten Kurbelgriffes oder schneller oder langsamer als diese Bewegung.
Die Neuerung ist erstens dadurch charakterisirt, dafs in der Kurbel eine zur Räderübertragung dienende Achse angeordnet ist, welche die Bewegung des Arbeitswerkzeuges durch zwei verschieden grofse Zahnrä'derpaare übermittelt und durch Sperrmechanismus in und aufser Thätigkeit gesetzt wird.
Die Neuerung ist zweitens dadurch gekennzeichnet, dafs beide Enden der Bohrkurbel so eingerichtet sind, dafs sie abwechselnd zur Aufnahme des Brustschildes und des Arbeitswerkzeuges benutzt werden können, wodurch eine Umkehrung der Räderübersetzung bei eingeschalteten Uebersetzungsrädern erreicht wird, die sonst nur durch sehr complicirte Mechanismen erzielbar war.
Aus der beiliegenden Zeichnung ist ersichtlich, dafs die Räderpaare α und b bezw. c und d eine Uebersetzung durch ihre verschiedenen Gröfsen bilden, α und c drehen sich auf einer gemeinsamen Welle g, b und d sitzen je auf einer eigenen Welle h bezw. hl fest.
In der gezeichneten Stellung ist durch die Klinke e auf dem Zahnrad b das Brustschild i mit seiner Hülse il .mit dem Zahnrad b fest gekuppelt. Auf der anderen Seite ist die Werkzeughülse f durch einen lösbaren Federstifty1 mit ihrer Welle h1 verkuppelt. Beim Drehen des Kurbelgriffes kann sich das Brustschild, weil vom Arbeiter festgehalten, nicht mitdrehen, infolge dessen sich das kleinere Zahnrad α auf dem feststehenden gröfseren Zahnrad b abwälzen mufs. Die daraus resultirende schnellere Rotation des Zahnrades α wird nun, durch das zweite Räderpaar c und d noch erhöht, auf das in der Werkzeughülse f eingespannte Werkzeug übertragen. Dieses Werkzeug wird daher bedeutend schneller rotiren wie der Kurbelgriff.
Zur Umkehrung dieses Verhältnisses können nun sowohl das Brustschild mit seiner Hülse wie die Werkzeughülse durch Lüften der dieselben haltenden Federstifte abgenommen und vertauscht werden. Die Kurbel wird nun in umgedrehter Lage gebraucht, Brustschild und Werkzeughülse sind in ihrer Befestigungsbezw. Kupplungsart nur vertauscht, und durch die nunmehr umgekehrten Verhältnisse wird sich das Werkzeug in gleichem Mafse wie bei der ersten Stellung schneller, nun langsamer bewegen wie der Kurbelgriff. Die Kraftäufserung auf das Werkzeug wird bei dieser Stellung eine bedeutend vermehrte gegenüber einer Kurbel ohne Uebersetzung.
Wird schliefslich bei der gezeichneten Stellung der Kurbel die Klinke e in der punktirten,
mit Pfeil bezeichneten Richtung über die punktirt gezeichnete Lage hinausgebracht, wo sie, wie in ihrer ersten Stellung, durch eine Schleppfeder gehalten wird, so ist das Zahnrad b direct mit dem Kurbelgestell gekuppelt, die Kurbel arbeitet also mit normaler Geschwindigkeit ohne Uebersetzung.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Handbohrkurbel, gekennzeichnet durch die Anordnung einer in der Kurbel liegenden Nebenachse (g) mit zwei. verschieden grofsen Uebertragungsrädern (a c) und den auf den Bohrkurbelachsen (h h 1J sitzenden Rädern (b dj, deren eines durch Gesperre entweder mit dem Brustschild oder mit dem Kurbelgestell verbunden sein kann, zum Zwecke, eine Veränderung der Arbeitsgeschwindigkeit des Werkzeuges herbeiführen zu können.
    Eine Handbohrkurbel der unter ι. geschützten Art, bei welcher beide Hauptachsenenden (h hlj zur Aufnahme sowohl des Brustschildes wie des Arbeitswerkzeuges eingerichtet sind und durch Versetzen von Brustschild und Werkzeug eine Umkehrung in der Bewegungsgeschwindigkeit erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67508D Handbohrkurbel mit veränderlicher Räderübersetzung Expired - Lifetime DE67508C (de)

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