DE3557C - Vierkantdrehwerk - Google Patents

Vierkantdrehwerk

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DE3557C
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DENDAT3557D
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H. HOFF, Maschinenfabrikant, in Berlin.'
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Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 49."
HERM. HOFF in BERLIN. Vierkantdrehwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Febraar 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine bezweckt die Bearbeitung vierkantig begrenzter Körper mittelst eines einfachen oder geschweiften Meifsels. Zu diesem Zweck wird das Werkstück wie bei den Kopfdrehbänken auf eine Scheibe gespannt, welche die verlangte Bewegung ausführt, und zwar so, dafs das Werkzeug stets unter constantem Schneidwinkel arbeitet.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen, sind in dem Spindelkasten A A die beiden Wellen B und C gelagert. Die auf der Welle C sitzende Schnurscheibe D empfängt den Antrieb von der Kraftmaschine und überträgt ihn auf die mit C verbundene Scheibe E und auf das ebenfalls mit C gekuppelte Zahnrad a.
Der an der Scheibe E befestigte Kurbelzapfen c wirkt mittelst der Lenkerstange F auf den um das Ende der Welle B schwingenden Winkelhebel J, so dafs die any sitzende Sperrklinke i bei jeder Umdrehung von E bezw. c einen Viertelkreis durchläuft. Das Zahnrad a greift in das Wechselrad b, Fig. 3, und dieses in das lose auf der Nabe der Planscheibe M sitzende Zahnrad K und versetzt dadurch sowohl dieses, als auch die mit K verbundenen Theile Z1 Z2 Z3, Fig. 2, 3 und 5, nach den auf der Zeichnung angegebenen Richtungen in Drehung. Die Durchmesser der Räder α und K verhalten sich wie 1 : 4.
Auf der Welle i? ist links die Scheibe G sowie das Sperrrad H und rechts die Planscheibe M fest aufgekeilt. Die rückwärts verlängerte Nabe der Planscheibe bildet die Laufwelle für das Zahnrad K und die damit verbundenen Theile Z1 Z2 Z3.
Die Scheibe G bezweckt die periodische Feststellung der Welle B nach je einer Vierteldrehung derselben durch den Vorschub der Sperrklinke i.
An der Planscheibe M sind auf der vorderen Stirnfläche zwei Leisten / und m befestigt, welche mittelst schwalbenschwanzförmiger Nuthen den Schlitten N führen. Auf diesem Schlitten sind winkelrecht zu seiner Schubrichtung ebenfalls zwei Leisten η und 0 befestigt, welche den Schlitten O führen.
Auf den Schlitten O wird direct oder vermittelst eines Futters das zu drehende Werkstück befestigt, welches sich durch die abwechselnde. Bewegung der Schlitten nur immer in senkrechter Richtung von oben nach unten bewegt.
In der Planscheibe M sind aufserhalb des Mittelpunktes noch die beiden Kurbeln P und Q gelagert, die unter sich einen rechten Winkel bilden. Die Kurbel P fuhrt den Schlitten N und die Kurbel Q den Schlitten O. Die Kurbelarme derselben sind schwalbenschwanzförmig aufgeschlitzt, so dafs längs derselben der Stein r bezw. s mittelst einer kleinen Schraubenspindel bewegt werden und dadurch der Hub des mit dem Stein verbundenen Kurbelzapfens t verändert werden kann. Die Schraubenspindel der Kurbel kann mit einem Sternrad versehen und dadurch ein selbstthätiger Planzug erzielt werden.
Die Axen der Kurbeln P und Q sind mit den Armen je aus einem Stück gefertigt und tragen auf der Rückseite der Planscheibe M die beiden Räder f bezw. q.
Die Räder p und q werden durch die Scheibe Z2, welche auf jeder Seite einen (gegen den anderen um 90 ° versetzten) kurzen Stiftengang k, bezw. k% hat, absetzend um ihre Axen gedreht; in den Pausen werden sie durch die Scheiben Z1 und Z3 festgehalten.
Die Bewegung je eines dieser Räder geschieht nur zur Zeit des Stillstandes der Planscheibe M, und zwar um eine halbe Umdrehung, und nur dann, wenn die Räder/ bezw. q oben oder unten stehen.
Die Bewegung des ganzen Mechanismus ist nun folgende.
Sobald die Scheibe E in die in Fig. 1 dargestellte Lage gekommen ist, also ihr Einschnitt uvw die Drehung der Scheibe G gestattet, wird vermittelst des Sperrkegels i die Welle B und folglich auch die Planscheibe M um 90° von rechts nach links gedreht. Während dessen hat sich das Zahnrad K mit Z1 Z2 Z3 von links nach rechts so weit gedreht, dafs der Stiftengang k2 zum Eingriff mit q kommt. Infolge dessen giebt das Rad q dem Kurbelarm Q eine halbe Umdrehung und bewegt dadurch den Schlitten O, so dafs das Werkstück gegen den Stahl die erste Vierkantseite beschreibt. Die Welle C hat mit der Scheibe E während dieses ganzen Vorganges eine Umdrehung vollendet. Bei Beginn der zweiten wiederholt sich das Spiel der Vierteldrehung der Welle B ganz wie
beschrieben, es :wird das Rad / dem Stiftengang ki entgegerige.führt und damit der Kurbelarm P sowie der ,· Schlitten N für die zweite Vierkantseite des Werkstückes bewegt. Bei der dritten und vierten Seite wiederholt sich die bei der ersten und zweiten stattgehabte Bewegung.
Zu bemerken ist noch, dafs, wenn der Meifsel genau in der Wellenmitte B steht, die gegen das Werkstück beschriebene Figur scharfwinklig wird; wird der Meifsel aber von der Mitte entfernt, so entstehen abgerundete Ecken. Aufserdem mufs noch hervorgehoben werden, dafs bei Anwendung eines dritten Schlittens und der dazu gehörigen Theile, sowie entsprechender Aenderung der Umsetzungsverhältnisse der Räder etc. auch Secksecke in gleicher Weise zu erzeugen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die erläuterte Anordnung, um mittelst Anwendung periodisch bewegter Kreuzschlitten Rechtecke mit scharfen oder abgerundeten Ecken und mit beliebigem Seitenyerhältnifs so herzustellen, dafs der Stahl einen constanten Schneidwinkel hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3557D Vierkantdrehwerk Active DE3557C (de)

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ID=282529

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DENDAT3557D Active DE3557C (de) Vierkantdrehwerk

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DE (1) DE3557C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186775B (de) * 1962-08-20 1965-02-04 Burg Waechter Kg Luelin A Vorhangschloss mit Schiebeschwenkbuegel und mit im Zusammenwirken mit der Schliesseinrichtung entgegengesetzt sich bewegenden Riegelfallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186775B (de) * 1962-08-20 1965-02-04 Burg Waechter Kg Luelin A Vorhangschloss mit Schiebeschwenkbuegel und mit im Zusammenwirken mit der Schliesseinrichtung entgegengesetzt sich bewegenden Riegelfallen

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