DE62700C - Ovalwerk - Google Patents

Ovalwerk

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Publication number
DE62700C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
oval
path
workpiece
wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62700D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. HOFF in Berlin S., Brandenburgstr. 25
Publication of DE62700C publication Critical patent/DE62700C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 47: Maschinenelemente.
HERM. HOFF in BERLIN. Ovalwerk.
Die gebräuchlichen Ovalwerke bestehen aus zwei von einander gesondert an den Spindelkästen der Drehbank zu befestigenden Theilen, während das vorliegende Ovalwerk ein in sich zusammenhangendes Gangwerk bildet, das wie ein Futter auf den Spindelkopf geschraubt .werden kann.
Die Drehbankspindel vergegenwärtigt, die Welle w. Auf dem Gewinde an ihrem Stirnende ist die Scheibe d aufgeschraubt und läuft mit der Welle um. Auf der Nabe dieser Scheibe sitzt ein Zahnrad a, das aber nicht mit umzulaufen hat, sondern am Spindelkasten befestigt ist. Nach der Zeichnung sitzt am Rad α ein Schwanz α1, der mit einem Stift a2 in ein Loch im Spindelkasten einfafst und da- ' durch das Rad α gegen Drehung sichert.
Excentrisch in der Scheibe d sitzt eine der Welle n> parallele drehbare Achse c. Fest auf dieser sitzt das Zahnrad b, das mit dem Zahnrad α kämmt und bei Drehung der Welle w um diese mit seiner Achse umläuft. Bei gleicher Zähnezahl der Räder α und b hat die Achse des letzteren sich einmal in der Scheibe d herumgedreht, wenn diese mit der Welle w eine Umdrehung'machte.
Auf der anderen Seite der Scheibe d sitzt fest auf der Achse c eine Kurbel, aus dem Arm e und dem Zapfen i bestehend, und ein auf der Scheibe d supportartig geführter Schlitten f wird von dem Kurbelzapfen i in einer Prismenführung geleitet, indem dieser Zapfen von einem Stein g umfafst wird, der in einer senkrecht zur Prismenführung in den Schlitten eingeschnittenen Schleife gleitet.
Hat die Welle w mit der Scheibe d und also auch mit deren Schlitten /eine Umdrehung gemacht, so ist die Kurbel e relativ zur Scheibe auch einmal herumgegangen und hat den Schlitten in seiner Prismenführung einmal hin- und hergeschoben. Diese gleichzeitig vollführten Bewegungen haben zur Folge, dafs ein auf dem Schlitten fest aufgespanntes Werkstück m von einem mit dem Spindelkasten starr verbundenen, aber mit dem Drehbänksupport 0 führbaren Drehstahl η in einer Ellipse geschnitten wird.
Der Schieber f mit seiner Prismenführung und seiner Schleife, sowie deren Stein g bildet mit der Kurbel e zusammen eine Kreuzschleifenkette, zu der die Scheibe d den Steg abgiebt.
Die Länge des Kurbelarmes ist veränderbar. Der Kurbelzapfen i ist in ihm prismatisch in radialer Richtung geführt und durch eine Supportschraube k verschiebbar feststellbar. Stellt man mit dieser Einrichtung den Kurbelzapfen i auf die Armlänge gleich Null ein, so wird er zur Achse c conaxial und. der Drehstahl η schneidet das Werkstück kreisrund; die Ellipse wird für diesen Fall zum Kreis (Fig. 4). Hat dagegen der Kurbelarm irgend eine mefsbare Länge ei, so entsteht ein Ellipsenschnitt (Fig. 5 und 6).
Spannt man den Stahl η in den Schieber f fest ein (Fig. 7) und stellt das Werkstück ml fest, etwa durch Festklemmen auf dem Drehbanksupport, so schneidet der Stahl auf dem Werkstück in der Bahn einer cycloidischen Curve (Fig. 8).

Claims (1)

  1. Für den Fall der Stahlführung mittelst des Schiebers f kann man den Umlaufrädern a und b verschiedene Zähnezahl geben. Es kann dann der Stahl nur in einer am Werkstück vorhandenen, ihm zugekehrten und senkrecht zur Drehbankachse stehenden Ebene schneiden. Er wird bei einem zweiten Umlauf nicht in die Bahn des ersten Umlaufes zurückkehren, sondern davon je nach der Räderverschiedenheit abweichend eine gleiche, stetig weiter abweichende Bahn beschreiben. Bei weiteren Umläufen vervielfältigt sich die erst beschriebene Bahn im Kreise herum und läuft endlich in sich zurück.
    Sind bei feststehendem Stahl in dem beschriebenen Ovalwerk die Räder α und b ungleich grofs, so kann auch dabei der Stahl nur in einer Werkstückebene, die senkrecht zur Drehbankachse steht, schneiden. Es geht dann der Verlauf der Curvenwiederholung nicht im Kreis herum, sondern. in einer geraden Linie hin und zurück.
    Das Ovalwerk ist unter den beiden zuletzt erwähnten Umständen als Guillochirwerk verwendbar.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Ovalwerk, bestehend aus der Verbindung eines Umlaufräderwerkes adb, an dem das Centralrad α feststeht, mit einer Kreuzschleifenkette gfdei, wobei der Umlaufsteg bezw. die Scheibe d des Umlaufräderwerkes mit dem Steg d der Kreuzschleifenkette zu einem Glied und das Umlaufrad b mit der Kurbel e i gleichfalls zu einem Glied verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62700D Ovalwerk Expired - Lifetime DE62700C (de)

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