DE172020C - - Google Patents

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DE172020C
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spindle
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cutting
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle
    • B23G1/06Machines with one working-spindle specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—■ M 172020 KLASSE 49 c. GRUPPE
ROBERT LADACH in GEVELSBERG i.W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die neue Ausgestaltung einer Vorrichtung zum Schneiden von Holzschraubengewinden mittels bekannter, fräserartiger Schneidwerkzeuge.
Die bisher bekannt' gewordenen Einrichtungen dieser Art erfordern neben der Rotations- und der achsialen Längsbewegung des Schneidwerkzeuges am Schraubenschaft entlang zugleich eine Drehung des zu bearbeitenden Bolzens um seine Achse. Dieser Umstand erschwert aber naturgemäß das Einsetzen der Werkstücke in den Halter; zudem sind besondere Einspannvorrichtungen erforderlich, wenn es sich um die Bearbeitung von Ring- oder Hakenschrauben und ähnlichen Gegenständen handelt, da diese nur bei einer ganz bestimmten Stellung in den Werkstückhalter eingesetzt werden können. Dieser Übelstand ist nun bei der vorliegenden neuen Vorrichtung vollkommen vermieden; ihr Wesen besteht darin, daß der zu bearbeitende Bolzen in einem feststehenden Halter eingespannt wird, dafür das Werkzeug aber so angeordnet ist, daß es sich nicht nur um seine Achse dreht und an dem. Arbeitsstücke entlang geführt wird, sondern zugleich noch eine kreisende Bewegung um das Arbeitsstück herum in bestimmtem Zusammenwirken mit den vorgenannten Bewegungen ausführt. Bei dieser Einrichtung ist das Ein- und Aussetzen der Werkstücke, mag deren Gestalt noch so unregelmäßig sein, in bequemster Weise möglich, da der es aufnehmende Halter keine Bewegung erhält.
Die neue Gewindeschneidvorrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar 'zeigt:
Fig. I die Vorrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 in Aufsicht.
Fig. 3 stellt die Anordnung des Werkzeughalters in Seitenansicht und größerem Maßstabe,
Fig. 4 eine rechtsseitige Ansicht der Fig. 3, Fig. 5 eine Aufsicht auf Fig. 3 und
Fig. 6 das Werkzeug mit der es aufnehmenden Büchse im Schnitt dar.
Als Werkzeughalter dient die Spindel I, welche dreh- und achsial verschiebbar in den Lagern 2 ruht und durch Vermittlung einer Riemscheibe 3 angetrieben wird. An dem einen (nach der Zeichnung dem rechten) Ende ist an dieser Spindel das Werkzeug in der unten näher beschriebenen Weise angebracht und vor diesem Ende der Spindel achsial dazu der zu bearbeitende Bolzen 4 (vergl. Fig. 3 und 4) in einer feststehenden (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Zange eingespannt. Das Schneidwerkzeug 5 besteht aus einem zylindrischen Körper, in dessen Mantel dem zu schneidenden Gewinde entsprechende, schraubenförmig oder auch gerade verlaufende Rillen eingearbeitet sind, und an dessen einem (oberen) Ende durch eine kegelförmige Abdrehung und kugelförmige Ausdrehung der Stirnfläche die üblichen Schneidkanten gebildet sind. Das so beschaffene Werkzeug ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich, mit seinem Schneidrande vorstehend in einer Büchse 6
eingespannt, und zwar mit Hilfe eines durch das Schneidwerkzeug gesteckten, durch Schlitze in der Büchsenwand hindurchtretenden Querstiftes 7 und zweier diesen Stift zwischen sich fassender, auf der mit entsprechendem Gewinde versehenen Büchse 6 angebrachter Stellmuttern 8, 9, so daß durch letztere das Werkzeug stets in die richtige Lage zur Büchse 6 bezw. zum Werkstück gebracht werden kann. An dem dem Schneidrande des Werkzeuges 5 zugekehrten Ende besitzt
. die Büchse 6 eine reifenartige Verstärkung io, unterhalb welcher ein Schneckenrad 11 mit Hilfe der Gegenmutter 12 befestigt ist, während das entgegengesetzte Ende der Büchse 6 eine Körnerspitze 13 trägt.
Diese Einrichtung ist nun vor dem dem Werkstücke zugekehrten Stirnende der Spindel ι in Richtung einer Sehne quer zur Achse der Spindel so an der letzteren angebracht, daß das Werkzeug 5 bei einer Achsialverschiebung der Spindel 1 mit seinem Schneidrande an dem zu bearbeitenden Bolzen entlang rollt und zugleich bei Drehung der Spindel 1 um den Bolzen kreist. Zu dem Zweck ist an der einseitig abgeflachten Spindel ι ein Z-förmiger Tragarm 14 befestigt, auf dem die Werkzeugbüchse 6 mit ihrer Spitze 13 in einen Körner eingreifend drehbar auf ruht; ferner ist an der Spindel 1 — drehbar um den Bolzen 16 — eine zweizinkige, an ihrem einen Schenkel mit Laufrollen 17, 18 versehene Gabel 15 angeordnet, welche mittels dieser Rollen der Werkzeugbüchse 6 bezw. deren Ringwulst 10 als Stütze dient. Von entgegengesetzter Seite wird die Büchse 6 durch eine mit dem Schneckenrade 11 in Eingriff stehende Schraube 19 abgestützt, die mit ihrem Schaft durch eine exzentrisch angeordnete Längsbohrung der Spindel 1 hindurchgeht, ohne schließend darin geführt zu sein. Ihre Führung erhält sie vielmehr einerseits durch das vorgenannte Schneckenrad 11 und eine an dem zweiten Schenkel der Gabel 15 vorgesehene einstellbare Rolle 20 und andererseits in einer im entgegengesetzten Ende der Spindel 1 drehbar angeordneten Kugel 21. Bei der Drehung der Spindel 1 macht diese Schraube 19 eine kreisende Bewegung um die Spindelachse, wobei sie aber an einer Drehung um die eigene Achse durch eine an ihr rückwärtiges Ende angreifende Gelenkstange 22 gehindert ist. Infolgedessen bewirkt sie bei jeder Umdrehung der Spindel 1 eine Drehung des mit ihr in Eingriff befindlichen Schneckenrades 11 und damit des Werkzeuges 5.
Die Veränderung der Größe des radialen Vorschubes des Werkzeuges gegen das Werkstück wird in folgender Weise vermittelt: Die Gabel 15 legt sich mit ihrer Nase 23 — beispielsweise unter Einfluß einer Feder, welche auf der Zeichnung nicht angegeben ist — gegen eine Schablone 24 (s. Fig. 5), welche an einer auf der Spindel 1 mit Feder und Nut geführten Muffe 25 befestigt ist, die mit Hilfe eines Hebels und eines darauf wirkenden Exzenters oder dergl. Mittel nach Bedarf auf der Spindel verschoben oder auch in einer bestimmten Stellung festgehalten werden kann. Diese Schablone 24 ist der Gestalt der herzustellenden Schraube entsprechend geformt und regelt den radialen Abstand des Schneidwerkzeuges von der Mittellinie des Arbeitsstückes, so daß zuerst die Spitze angeschnitten werden kann, dann aber allmählich das Werkzeug etwas abrückt. Diese; Bewegungen sind durch die oben beschriebene Anordnung des Werkzeuges sowie der es treibenden Schraube 19 ermöglicht.
Die Längsbewegung der Spindel 1, welche erforderlich ist, um das Werkzeug an dem Arbeitsstücke entlang rollen zu lassen, wird mit Hilfe eines geeignet hin- und herbewegten Schlittens 26 mit einer darauf angeordneten Rolle 26* erreicht, welch letztere in eine Ringnut 27 der Spindel Ί eingreift, so daß letztere die Schlittenbewegung mitmachen muß, ohne aber dadurch an ihrer Drehbewegung gehindert zu sein. Die die Drehung des Werkzeuges 5 vermittelnde Schraube 19 erhält eine von der der Spindel ι unabhängige Längsbewegung, indem sie durch die Gelenkstange 22 mit einem zweiten über dem vorgenannten Schieber 26 angeordneten Schlitten 28 verbunden ist. Beide Schlitten 26 und 28 werden getrieben durch einen quer dazu, beispielsweise von einer Welle 29 aus, hin- und herbewegten Schieber 30 und darauf einstellbar angeordnete, mit ihrer schräg verlaufenden Arbeitsfläche je auf einen der Schlitten 26 und 28 einwirkende Druckstücke 31 bezw. 32, mit denen Gegenzugfedern zusammenwirken, die auf der Zeichnung der Einfachheit halber weggelassen sind. Durch entsprechende Einstellung der Druckstücke 31 und 32 kann die Längsbewegung der Spindel 1 und dadurch die Bewegung des Werkzeuges in der Längsrichtung des Arbeitsstückes sowie auch die Drehbewegung des Werkzeuges immer genau dem jeweils herzustellenden Gewinde angepaßt werden.
Auf dem das Schneidwerkzeug 5 tragenden Stirnende der Spindel I befindet sich noch das einstellbare Gegenlager 33 für das Werkstück;
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Während die das Schneidwerkzeug 5 tragende umlaufende Spindel 1 nebst Schraube 19 durch die Wirkung der Schlitten 26 und 28

Claims (3)

bezw. des Schiebers 30 mit den Druckstücken 31, 32 und der damit zusammenarbeitenden Gegenzugfedern von dem Werkstückhalter fortbewegt wird, wird das beim letzten Arbeitsgange bearbeitete Werkstück, sobald es von dem Schneidwerkzeug frei geworden ist, durch geeignete Mittel aus dem Werkstückhalter entfernt und in diesen ein neues, zu bearbeitendes Werkstück eingesetzt. Rückt nun die Spindel I wieder vor, so schneidet _das Schneidwerkzeug 5, an der Spitze des Werkstückes beginnend, in dieses das Gewinde ein, indem es um das Werkstück . herumkreist und bei jeder Kreisung um seine Achse sich drehend noch um die Entfernung eines Zahnes vorrückt. Während des Gewindeschneidens erfährt die die Schablone 24 tragende, mit Spindel 1 umlaufende Muffe 25 keine A.chsialbewegung; doch muß sie zu Beginn der Arbeit so gestellt sein, daß die ' Nase 23 der das Schneidwerkzeug führenden Gabel 15 auf dem höchsten Punkt der Schablone 24 steht. Es gleitet dann infolge des Spindelvorschubes .die Nase 23 auf der an Höhe verlierenden Schablone weiter, wodurch das Schneidwerkzeug allmählich etwas von der Mitte des Werkstückes abgerückt wird. Hierdurch wird die Herstellung einer scharfen Spitze an dem Werkstücke bei geeigneter Wahl der Schablone ermöglicht. Nachdem das Gewinde fertig geschnitten, die Nase 23 der Gabel 15 also am Ende der Schablone angelangt ist, wird infolge noch weiteren Vorrückens der Spindel die Nase 23 über das Ende der Schablone nach außen gedrückt und das Werkstück dadurch völlig von dem Schneidwerkzeug frei, so daß dieses beim Rückgange das fertige Gewinde nicht beschädigen kann. Beim Rückgange der Spindel geht dann die die Schablone 24 tragende Muffe 25 mit. zurück, so daß das Schneidwerkzeug während dieser ganzen Zeit in der vorerwähnten abgerückten Stellung verbleibt. Erst wenn die Spindel 1 in die Endstellung gelangt ist, wird die Muffe 25 mit der Schablone 24 wieder in die Anfangslage vorgeschoben und damit das Schneidwerkzeug wieder in die Arbeitsstellung gerückt, so daß die Nase 23 der Gabel 15 auf dem höchsten Punkt der Schablone 24 steht und das beschriebene Spiel von neuem beginnen kann. .· Diese letztbeschriebene Einrichtung ermöglicht auch ein bequemes Aus- und Einsetzen der Werkstücke, ohne daß eine Beschädigung derselben durch das auch beim Rückgang sich drehende und kreisende Werkzeug zu befürchten wäre. Paten τ-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Schneiden von Holzschraubengewinden, dadurch gekennzeichnet, daß der rechtwinklig zum Werkstück gelagerte und um seine Achse sich drehende Fräser (5) an einer umlaufenden Spindel (1) angebracht ist, welche gegenüber dem stillstehenden Werkstückhalter achsial in ihrer Längsrichtung vor- und zurückgeschoben wird, so daß durch die Drehung und Längsbewegung der Spindel. (1) das um seine Achse sich drehende Werkzeug kreisend um das Werkstück an diesem entlang geführt wird und dabei das Gewinde einschneidet.
2. Eine Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (1), welche das in einer Büchse (6) eingespannte Werkzeug (5) trägt, durch ein Schubkurvengetriebe (30, 31, 26, 20α) vor- und zurückgeschoben wird und in einer exzentrisch liegenden Längsbohrung eine gegen Drehung um die Eigenachse gesicherte, mit einem Schneckenrad (i 1) auf der Werkzeugbüchse (6) in Eingriff stehend, ebenfalls durch ein Schubkurvengetriebe (30, 32, 28, 22) hin- und herbewegte Schraube (19) enthält, welche die .Drehung des Werkzeuges um seine Achse bewirkt.
3. Eine Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkzeug (5) haltende Büchse (6) mit ihrem dem Schneidrande des Werkzeuges abgekehrten Ende (13) drehbar auf einem an der Spindel (1) befestigten Tragarm (14) auf ruht, mit dem anderen Ende dagegen zusammenmit ihren Antriebsgliedern (Schneckenrad 11 und Schraube 19) drehbar zwischen den beiden Schenkeln einer Gabel (15) geführt ist, welche ihrerseits an der Spindel (1) drehbar befestigt ist und sich gegen eine auf der Spindel (1) verschieb- und feststellbare, der Form der jeweils herzustellenden Schraube entsprechend gestaltete Schablone (24) stützt, so daß entsprechend der Form der Schablone (24) das Werkzeug (5) dem Werkstück radial genähert oder von diesem abgerückt wird, zum Zweck, das Anschneiden einer scharfen Spitze zu ermöglichen. · ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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