DE220740C - - Google Patents

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DE220740C
DE220740C DENDAT220740D DE220740DA DE220740C DE 220740 C DE220740 C DE 220740C DE NDAT220740 D DENDAT220740 D DE NDAT220740D DE 220740D A DE220740D A DE 220740DA DE 220740 C DE220740 C DE 220740C
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pipe
nipple
jaws
sleeve
gear
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/22Machines specially designed for operating on pipes or tubes

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 c. GRUPPE
CRANE COMPANY in CHICAGO.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Nippelanfertigungsmaschine mit rotierenden Greifvorrichtungen für das Nippelrohr und Trägern für die Gewindeschneidwerkzeuge, bei welcher das Rohr, aus welchem die Nippel geschnitten" werden, schrittweise vorgeschoben wird, und wobei beim Stillstand beim jedesmaligen Vorschub die von den Trägern gehaltenen Gewindeschneidwerkzeuge in einem ίο Kreisbogen längsweise zu den Greifbacken schwingen und das Nippelgewinde durch diese Bewegung schneiden, worauf sie dann wieder in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden, nachdem die Träger für die Gewindeschneidarme von der Achse des Nippelrohres radial nach außen geführt worden sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Aufsicht auf die. Maschine.
Fig. 2 ist eine Längsansicht und Schnitt durch den unteren Teil der Maschine nach der Linie H-II der Fig. 1. .
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Maschine auf der Linie III-III der Fig. 2, in welchem die Träger für die Gewindeschneidwerkzeuge, aber nicht diese selbst sichtbar sind.
Fig. 4 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, in welcher die Gewindeschneidwerkzeuge in Arbeitsstellung auf ihren Trägern erkennbar sind.
Fig. 5 ist eine Ansicht des rechten Vorderendes der Maschine, während die
Fig. 6 bis 15 Einzelheiten zeigen.
Die Fig. 16 zeigt schematisch die Räderan-Ordnung der Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung, von links gesehen.
Fig. 17 zeigt im Detail die Büchse zur Führung der bereits geschnittenen Nippel während der Schneid- und Abstechbewegung.
Die Maschine ist zur Herstellung der gewohnlichen, außen mit Gewinde versehenen Nippel, welche von der Mitte nach dem Ende kegelförmig zulaufen, aus beständig zugeführtem Rohr bestimmt. Sie besitzt eine Vorrichtung, welche das zu verarbeitende Rohr festhält, dreht und schrittweise den Gewindeschneideisen zuführt, welche auf längsweise zu . der Achse des Nippelrohres schwingenden Armen sitzen und die gewünschte Kegelform erzielen. Sie besitzt ferner eine Vorrichtung, welche die Nippel auf den in Fig. 13 gekennzeichneten Linien x-x abschneidet, wenn eine Anschlagvorrichtung das Rohr in Stellung hält, sobald es von der Haltevorrichtung losgelassen: und in dem Zeitraum zwischen zwei Abschnitten weitergeführt wird.
A ist das Gestell der Maschine, B die Rohrzuführung (Fig. 2 und in Einzelheit Fig. 10). C ist die Festhaltevorrichtung, die das Rohr nach dem Zuführen ergreift und während des Gewindeschneidens in Drehung versetzt. D sind die vier schwingenden Arme, welche die Gewindebacken tragen. E sind ihre Träger, welche in bestimmten Zeitabschnitten nach auswärts bewegt werden, um die Gewindebacken in ihre Anfangsstellung zurückzuführen, nachdem eine Nippellänge mit Gewinde versehen ist. F ist die Vorrichtung zum öffnen und Schließen der Gewindebackenträger nach jeder Vorwärtsbewegung. G ist die zwischen der Gewindeschneid- und der Abschneidevorrichtung angeordnete Hülse zur Aufnahme des schon mit
Gewinde versehenen Teiles des Rohres. Diese Hülse dreht sich in derselben Richtung wie das Rohr, um Verletzungen des Gewindes zu vermeiden. H ist der Anschlag, welcher das Ende des Rohres hält. Er bewegt sich schrittweise rückwärts und kommt bei jeder Vorschubbewegung erst zum Stillstande, wenn die Abschneidebewegung anfängt. L ist die Schwingvorrichtung für die Enden der mit Gewindebacken versehenen Arme. Sie besitzt eine Anzahl sich nach rückwärts erstreckender Stangen, die an einer konachsial mit der Zuführungsachse angeordneten Muffe befestigt sind, durch deren Drehung sie bewegt werden. M ist die die Antriebsscheibe tragende Hauptwelle. N ist die Welle, auf welcher .die Zahnräder zum öffnen und Schließen der Greifbacken C, das Zahnrad zur Bewegung der Backenträger, das Zahnrad zur Bewegung des Anschlages und endlich das Zahnrad angeordnet ist, welches den hin und her gehenden Schlitten K antreibt, auf welchem die Abschneide werkzeuge sitzen. O ist die Zahnradübersetzung zwischen ' der Hauptwelle M und der Gegenwelle N.
Die Festhaltevorrichtung (Fig. 2) besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Greifbacken, welche von der die Antriebsriemscheibe 1 tragenden Antriebswelle M aus vermittels des Zahnrades 2, welches im Eingriff mit dem auf der hohlen Welle 4 verkeilten Zahnrad 3 steht, gedreht werden.
Die hohle Welle 4 hat nun eine Verlängerung 5, an welcher die beiden Greifbacken C in 6 drehbar befestigt sind. Die Lage dieser Greifbacken kann durch Hebel 7 verändert werden, die vermittels des gleitbar auf der Welle 4 angeordneten Konus auswärts geschwungen werden können, je nachdem das stärkere oder das schwächere Ende dieses Konus den Enden der Hebel 7 als Stütze dient. Der Konus 8 ist mit einer Ringnut 9 versehen, in welcher das eine Ende des Hebels 10 eingreift, der zum Verschieben des Konus 8 dient und dessen anderes Ende im Eingriff mit einer auf der Gegen welle N befestigten Kurvenscheibe 11 steht. Entsprechend der Stellung des Konus 8 den Enden der Hebel 7 gegenüber werden also die Greifbacken C zeitweilig geöffnet bzw. geschlossen gehalten, und entsprechend diesen Stellungen wird das durch die hohle Welle 4 hindurchgehende, zwischen ihnen liegende Rohr festgehalten oder losgelassen. .
Die. Vorrichtung, durch welche das Rohr durch die hohle Welle 4 zugeführt wird, sowie die geöffneten Greifbacken C sind in Fig. 10 gezeigt.
Die zum Vorwärtsdrücken des Rohres dienende Stange 12 ist an ihrem Vorderende mit einem Kopf 13 versehen, der eine Höhlung zur Aufnahme der das Rohr tragenden Stange 14 (Fig. 11) hat. Diese Stange 14 paßt mit ihrem hinteren Ende in die Höhlung des Kopfes 13, während ihr vorderes Ende geschlitzt ist, so daß das Rohr durch die Federung des Materiales festgehalten wird, wenn es mit seinem Ende auf das geschlitzte Ende der Stange 14 gesteckt wird. Die Stange 12 wird durch ein nicht in den Zeichnungen dargestelltes Gewicht, welches an einem über das Rad 15 laufenden, über den senkrechten Ansatz 16 der Stange 12 weitergeleiteten Seile befestigt ist, vorwärts geschoben. Durch diese Anordnung hat das Rohr das fortwährende Bestreben, gegen den Anschlag H hin vorzurücken, und es wird eine Bewegung in diesem Sinne ausführen, sobald die das Rohr in Drehung versetzenden Greifbacken C geöffnet sind. Um die Stange 12 zu unterstützen und zu führen, ist in der hohlen Welle. 4 ein weiteres Rohrglied 18 angeordnet, das an seiner Oberseite mit einem Schlitz versehen ist, in welchem der senkrechte Ansatz 16 gleitet.
Die Gewindeschneidvorrichtung hat vier Gewindeschneidarme (Fig. 4); zwei sind auf dem oberen und zwei auf dem unteren Träger E schwenkbar gelagert (Fig. 3). Diese Träger E können iri radialer Richtung zu der Achse des Rohres hin und von derselben weg bewegt werden. Die Träger sind auf ihren Oberflächen mit entfernbaren, vorstehenden Stützen 17 versehen (Fig. 9), zwischen deren Lagern 18 die Gewindeschneidarme D drehbar befestigt sind, so daß dieselben längsweise zu der Achse des Rohres schwingen können. An ihren äußeren Enden sind diese Arme mit den vorstehenden drehbaren Stiften 19 versehen, an welche die ■ Antriebsstangen 20 (Fig. 2) angreifen, welche mit ihren hinteren Enden drehbar an der Muffe 21 befestigt sind, die in der Richtung der Zuführungsachse gleitet und durch den drehbaren Winkelhebel 22, an dessen anderem Ende das Gewicht 23 hängt, in Stellung gehalten wird. Um die Muffe 21 nach rechts und dadurch die Gewindebacken auf den Armen D für die Gewindeschneidoperation nach links zu führen, ist die Muffe 21 an ihrer Rückseite mit Rollen 24 versehen (Fig. 1), die je nach der Stellung einer Kurvenscheibe 25 die achsiale Verschiebung der Muffe 21 vermitteln. Diese Kurvenscheibe 25 rotiert langsam und führt die Verbindungsstangen 20 nach rechts, wodurch die Gewindebacken an dem Nippelrohr entlang geführt werden, so daß sie dasselbe für die Länge eines Nippels mit Gewinde versehen. Die Kurvenscheibe 25 ist so geformt, daß die Verbindungsstangen 20 während jeder Umdrehung der Kurvenscheibe einmal hin und her gehen, wobei das Gewicht 23 die Rollen der Muffe 21 gegen die Arbeitsfläche der Kurvenscheibe drückt. Die Kurvenscheibe 25 ist auf der Hülse 26 befestigt, welche konachsial mit der Hohlwelle 4 angeordnet ist und
auf ihrem Ende das Zahnrad 27 trägt, welches von der Hauptwelle M durch die folgende Zahnradübersetzung angetrieben wird. Das Zahnrad 2 auf der Hauptwelle M steht mit dem Zahnrad 3 auf der Welle 4 im Eingriff. Auf der Welle 4 sitzt das Zahnrad 28, welches eine Drehung auf das Zahnrad 29, das, mit dem Zahnrad 30 aus einem Stück bestehend, auf den festen Zapfen 31 ruht, überträgt. Das Zahnrad 30 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 32, welches lose auf dem Ende der Gegenwelle 33 sitzt, während das Zahnrad 32 mit dem Zahnrad 27 im Eingriff steht und hierdurch die Hülse 26 mit ihrer Kurvenscheibe 25 in Drehung versetzt. Um die Gewindebackenstellung dem Werkstück gegenüber zu verändern, sind die Stangen 20 mit Stellmuffen 34 versehen, durch welche ihre Länge verändert werden kann.
Da nun die Peripherien der Gewindebacken sich in Kreisbögen an dem Rohr entlang bewegen, wird das Gewinde am Rohr in einer Reihenfolge von Kurven geschnitten, wobei die Teile y den größeren Durchmesser haben (Fig. 13). Wenn die Nippel von dem so bearbeiteten Rohr nun auf den Linien x-x abgeschnitten sind, wird ihre Kegelform allerdings nicht vollständig geradlinig sein,, jedoch werden die Abweichungen nur so gering sein, daß sie die Brauchbarkeit der Nippel nicht beeinträchtigen: Nachdem die Enden der Arme D zur Ausführung des Schnittes an dem Rohr entlang geführt sind und das Gewinde fertig ist, und nachdem nach diesem Gewindeschneidvorgange das Rohr um eine Nippellänge. weitergeführt ist, können die Backen nicht wieder in ihre Anfangsstellung zurückgeschwungen werden, ohne an das Rohr anzustoßen, wenn nicht durch achsiale Verschiebung der Backen die Achsen der einzelnen Arme von dem Rohr aus nach auswärts verkürzt werden. Zu diesem Zwecke sind die Träger E E an einem Ende vermittels des Gliedes 35 und des Stiftes 35 1, welcher durch das Glied 35, die Träger E E und die am Maschinengestell A befestigte Stützplatte 35 s (Fig. 1) hindurchgeht, drehbar miteinander verbunden (Fig. 3, 4, 8 und 9). Die anderen Enden dieser Träger E E können zeitweilig voneinander entfernt bzw. einander genähert werden. Die Träger E E zentrieren sich selbst und balancieren sich gegenseitig vermittels der zwei Glieder 37 und 38 aus, von denen das erste im unteren Teile des unteren Trägers und zwischen seinen Enden drehbar am Maschinengestell A befestigt ist, während das andere Glied 38 mit einem Ende drehbar an dem Glied 37 befestigt ist und sein oberes
. Ende an der Unterseite des oberen Trägers E angelenkt ist.
Die Träger E werden durch die Feder 39, welche in Einschnitten in der Oberfläche der Träger angeordnet ist, für gewöhnlich in ge-: öffneter Stellung gehalten. Die Vorrichtung zum Schließen der Träger entgegen der Spannung der Feder 39 vor jeder Vorwärtsbewegung der Gewindebacken ist in Fig. 3 gezeigt. Wie aus dieser Figur hervorgeht, sind die sich gegenüberstehenden freien Enden der Träger E mit einander gegenüber angeordneten Gleitbahnen 40 versehen, gegen welche ein schwingender Nocken 401 auf dem drehbar gelagerten Hebel 41 anliegt. Dieser Hebel 41 ist zwischen seinen beiden Enden in dem Punkt 42x des vorspringenden Ansatzes 42 1 der Platte 352 schwenkbar gelagert. Der Hebel 41 trägt an seinem unteren Ende ein Paar Rollen 43 und 44, die gegen die Kurvenscheiben 45 und 46 auf der Gegenwelle N anliegen. Die Gegenwelle N wird vermittels des an ihrem Ende angeordneten Zahnrades 47, welches mit einem anderen Zahnrad 48 auf der Gegenwelle 33 im Eingriff steht, angetrieben. Die Gegenwelle 33 liegt unmittelbar unter der Hauptwelle M und wird durch das auf ihrem linken Ende angeordnete Zahnrad 49 angetrieben, das mit dem Zahnrad 50, das in der Nähe der Kurvenscheibe 25 auf der Hülse 26 aufgekeilt ist, im Eingriff steht (Fig. 2).
Die Gewindeschneidarme sind in den Fig. 5 und 6. gezeigt. Sie sind zwischen ihren Enden mit den Bohrungen 51 versehen, um welche herum sie schwingen; sie besitzen an ihren äußeren Enden Löcher 51 1 für den vorher erwähnten Stift 19. Das innere Ende der Arme hat einen Quereinschnitt 52, welcher an einem. offenen Ende durch die Klemmbacken 53 verschlossen wird. Die Gewindebacke 54 liegt an einem Block 55 an, der gegen Längsverschiebung durch die Befestigungsschraube 56, die quer durch den Arm hindurchgeht, gesichert wird. Der obere Teil des Einschnittes 52 ist mit unter sich gehenden Kanten versehen, so daß die Backe 54 darunter mittels der Klemmbacken 53 festgesperrt werden kann. Die Klemmbacken sind ebenso wie die ihnen gegenüberliegenden festen Teile des Einschnittes 52 an ihrem oberen Ende; mit abgeschrägten, unter sich gehenden Angriffsflächen 57 versehen und besitzen an ihrem unteren Ende je einen abgeschrägten Ansatz, mit dem sie in no den Einschnitt 58 greifen. Mit Hilfe der Schraube 56, die durch diese Klemmbacken hindurchgeht, können die Gewindebacken fest in ihrer Stellung gehalten und fest gegen den Block 52 gepreßt werden. Durch Anwendung von Blöcken verschiedener Dicke kann die Stellung der Gewindebacken mit Bezug auf den Schwingungsmittelpunkt verändert werden. Eine eventuell erwünschte Querverstellung der Backen wird vermittels der in Fig. 7 gezeigten Konstruktion bewirkt, in welcher die Schraube 59 mit den Gewindegängen auf der Unterseite
der Gewindebacken 54 und der Oberseite des Blockes 52 im Eingriff steht. Das Ende der Schraube 59 steht mit der Schulter 60 der Gewindebacke in Berührung, und diese kann daher quer zum Arm verstellt und nach Anziehen der . Mutter der Sqhraube 56 fest an ihrem Platze eingestellt werden.
Die Abschneidevorrichtung für die fertigen Nippel ist in den Fig. 2 und 5 dargestellt.
An der Vorderseite des Schlittens K, der in der Querrichtung der Maschine hin und her gleitet, ist drehbar das eine Ende der Verbindungsstange 62 angeordnet, deren anderes Ende drehbar an dem oberen Ende des Hebels 63 angeschlossen ist, welcher an seinem unteren Ende eine Rolle trägt, die im Eingriff mit einer Kurvenscheibe N1 auf der Gegenwelle N steht. Der Schlitten K trägt (vgl. Fig. 5, 14 und 15) zwei auswechselbare Schneidwerkzeuge 64 und
65. Der Schneidstahl 64 hat eine vierkantige, spitz zulaufende Schneide, um die Kante des Nippelendes abzuschrägen, während der Abstechstahl 65 den Nippel vollständig von der Röhre abschneidet. Um das schon mit Gewinde versehene Ende des Nippels in der Nähe des Schneidstahles zu unterstützen, ist eine Hülse G (Fig. 17) vorgesehen, welche von dem Maschinengestell A vermittels der Winkelstütze 66 getragen wird und zur Unterstützung der Röhre sowohl während des Gewindeabschneidens als auch während des Abschneidens des Nippels dient. Damit die Gewindegänge nicht verletzt werden, während sich die Röhre in dieser Büchse dreht, wird diese in gleicher Richtung und mit gleicher Schnelligkeit wie die Röhre in Drehung versetzt. Dieses geschieht mit Hilfe einer Kettenverbindung 67 von der Welle 68 aus, die in dem Oberteil der Maschine angeordnet ist und eine Riemscheibe 6g trägt, welche durch einen Riemen von der Welle 4 aus angetrieben wird.
Der Anschlag (Fig. 2 und 5) ist auf dem Bocke 71 angeordnet, der auf der Platte 72 verschiebbar und vermittels der Stellschraube
45' 73 einstellbar angeordnet ist, so daß jede infolge von Abnutzung auftretende Stellungsveränderung ausgeglichen werden kann. Die Platte 72, welche den Anschlag H und den Abstechschlitten K trägt, ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ebenfalls verstellbar, und zwar durch die in der Winkelstütze 76 gelagerte und durch den am Boden der Platte befindlichen Mutteransatz 74 hindurchgehende Spindel 75. Durch den zylindrischen oberen Teil des Bockes 71 geht die Stange 77 hindurch, welche als Anschlag für das Ende des Nippelrohres dient, wenn ein Vorschub stattfindet.
Um die Stellung des Rohres zu begrenzen, bevor es die Abschneidewerkzeuge 64 und 65 erreicht, wird die Stange 77 Schritt für Schritt rückwärts bewegt, bis sie eine Stellung auf der rechten Seite der Abschneidestähle 64, 65 erreicht, worauf sie stehen bleibt. Uni dies zu erreichen, ist die Stange 77 mit einem Anschlagstift 78 ausgerüstet und in einer dreh- baren Anschlaghülse 79 gelagert (Fig. 12). Diese Hülse 79 hat an einer Seite einen stufenförmig abgesetzten Schlitz 80, dessen aufeinanderfolgende Absätze je die Länge eines Nippels haben, so daß, wenn der Stift nach und nach in Angriff mit den einzelnen Stufen kommt, das Vorderende der Stange nacheinander immer um die Länge eines Nippels zurückweicht. Um nun den Stift 78 ungehindert von einer Stufe auf die andere zu leiten, wird die Hülse 79 jedesmal um eine Stufenbreite selbsttätig gedreht, bevor die Greifbacken C geöffnet werden und dadurch ein Vorschub des Nippelrohres eintritt. Die Drehung erfolgt durch ein auf der Hülse 79 befestigtes Schaltrad 81, welches durch eine an dem Hebel 83 gelagerte Klinke 82 bewegt wird. Der Hebel 83 steht durch die Verbindungsstange 84 mit dem Hebel 85 in Verbindung, dessen unteres Ende mit einer Kurvenscheibe auf der Gegenwelle N in Eingriff steht. Durch die Klinke 82 wird die Hülse 79 gerade um eine Stufenbreite, d. h. also so weit gedreht, daß der Stift 78 von einer Stufe auf die nächste übergleitet. Wenn nun der nicht gezahnte Teil 86 des Schaltrades der Klinke gegenüber ankommt, so wird die Vorrichtung natürlich nicht mehr gedreht, und die Anschlagstange 77 hat ihre Endstellung erreicht, in welcher das Abschneiden der Nippel durch die Schneidstähle beginnt und infolgedessen auch keine weitere Rückwärtsbewegung der Stange 77 mehr notwendig ist. Um zu verhindern, daß die Stange yy sich dreht, ist sie quadratisch gemacht und in einen entsprechenden Schlitz der Führung 87 eingepaßt, welche in den zylindrischen Oberteil des Bockes 71 eingesetzt ist.
Die Arbeitsweise der Maschine ist die folgende :
Nachdem das Rohr, aus welchem die Nippel hergestellt werden sollen, durch das Rohr 18 in die hohle Welle eingeführt und ihr Ende so weit vorwärts geschoben ist, daß es sich den Trägern E gegenüber und im Angriff mit der Anschlagstange 77 befindet, wird durch die Riemscheibe 1 die Hauptwelle M angetrieben, welche die Zahnräder 2 und 3 sowie die Hohlwelle 4 dreht, welche die in Eingriff mit dem Nippelrohr stehenden Greifbacken G trägt, wobei sich der Konus 8 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet. Während dieser Zeit befinden sich die Gewindebacken auf den Schwingarmen in ihrer rechten Endstellung und werden, während das Rohr zwischen ihnen umläuft, allmählich nach links geführt, da ihre Verbindungsstangen 20 durch die Kurvenscheibe 25 auf der Hülse 26 nach rechts ge-
drängt werden; diese Gewindeschneidbewegung dauert so lange an, bis ein Teil des Rohres, gleich lang wie die Entfernung. zwischen den Teilen y-y (Fig. 13), mit Gewinde versehen ist, worauf die Gewindebacken infolge ihrer Bogenbewegung aus dem Eingriff mit dem Rohr ausschwingen. Das Rohr-kann jetzt einen Schritt weitergeführt·, werden, da die Greifbacken C gelöst sind, weil der Konus 8 vermittels der
ίο Kurvenscheibe 11 und des Hebels 10 rückwärts geschoben ist, und die durch ihr Gewicht betätigte Züführungsstange 12 drückt nun das Rohr um eine der Länge eines Nippels gleichkommende Strecke vorwärts, bis es gegen das Ende der Anschlagstange 77 anstößt. Während dieses Vorganges sind die Gewindeschneidarme durch die Form der Kurvenscheibe 25 und der unter dem Einfluß des Gewichtes 23 nach links verschobenen Muffe in ihre Anfangsstellung zurückgekehrt. Während dieser Zeit müssen die Träger E voneinander entfernt werden, damit die Gewindebacken an dem Rohr entlang gleiten können, ohne dasselbe zu berühren, und zwar geschieht dies durch die Bewegung des unteren Endes des Hebels 41 nach rechts, so daß die Feder 39 (Fig. 3) die Träger genügend weit auseinanderdrängen kann, um die Rückwärtsbewegung der Greifbacken in ihre Anfangsstellung zu gestatten. Wenn das Rohr vermittels der Anschlagstange festgestellt ist, werden die Greifbacken durch den Konus 8 geschlossen, und das Rohr wird dann in der vorbeschriebenen Weise durch sie in Drehung versetzt. Mittlerweile ist die Anschlagstange 77 um eine Nippellänge zurückgegangen, da die Anschlagbüchse von einer auf die andere Stufe übergesprungen ist. Der Stift 78 und die Anschlagstange 77 können also nach rückwärts bewegt werden, wenn das Rohr durch den Zuführungsmechanismus wieder vorwärts geschoben wird. Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden wiederholt, bis das schon mit Gewinde versehene Rohr durch die Hülse G und über die Schneidwerkzeuge 64, 65 auf dem Schlitten K hinausgegangen ist, zu welcher Zeit die den Hebel 63 und Verbindüngsstange 62 bewegende Hubscheibe auf der Gegenwelle N den Schlitten K mit den Abstechstählen vorwärts bewegt, wodurch ein Nippel abgeschnitten wird, der dann durch die Maschine nach unten fällt.. Die Anschlagbüchse 79 ist nun so weit gedreht worden, daß das auf ihr befestigte Sperrad 81 mit seiner glatten Fläche 86 der Klinke 82 gegenübersteht und daher keine weitere Drehung der Hülse stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nippelanfertigungsmaschine mit schrittweise vorgeschobenem Rohrwerkstück, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedem Vorschub zur Erzielung eines konischen Gewindes die Träger (D) der Gewindeschneidwerkzeuge um eine zum Werkstück senkrechte Achse in einem Kreisbogen am Werkstück entlang schwingen, nach dem Schneiden von der Achse des Nippelrohres radial nach außen geführt werden und dann wieder in ihre Anfangsstellung zurückschwingen. -
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220740D Active DE220740C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7868619B2 (en) 2008-12-19 2011-01-11 Abb Oy Method and arrangement for monitoring connections of switch intended for activating safety function

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7868619B2 (en) 2008-12-19 2011-01-11 Abb Oy Method and arrangement for monitoring connections of switch intended for activating safety function

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