DE187280C - - Google Patents
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- DE187280C DE187280C DENDAT187280D DE187280DA DE187280C DE 187280 C DE187280 C DE 187280C DE NDAT187280 D DENDAT187280 D DE NDAT187280D DE 187280D A DE187280D A DE 187280DA DE 187280 C DE187280 C DE 187280C
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- DE
- Germany
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- jaws
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- parts
- chuck
- spindle
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
- B23B31/16004—Jaws movement actuated by one or more spiral grooves
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
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- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
- B23B31/16004—Jaws movement actuated by one or more spiral grooves
- B23B31/16037—Jaws movement actuated by one or more spiral grooves using mechanical transmission through the spindle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"-Jte 187280-KLASSE 49«. GRUPPE
geschlossen werden können.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Spiralfutter, bei welchen die Backen während der Umdrehung
des Futters durch die Relativdrehung einer ein Spiralgewinde tragenden Scheibe
gegen den Backenträger geöffnet und geschlossen werden.
Es hat sich bei ähnlichen Futtern der Übelstand herausgestellt, daß beim Anlassen
der Maschine mit hoher Geschwindigkeit die
to das Spiralgewinde tragende Scheibe mit den mit ihr in Verbindung stehenden Teilen hinter
dem Backenträger etwas zurüqkbleibt, durch welche Relativbewegung zwischen diesen beiden
Teilen ein öffnen der Backen bewirkt wird. Die Erfindung wird nun darin gesehen,
daß, um dieses zu verhüten, die Bewegungsübertragung zwischen Backenträger und der
das Spiralgewinde tragenden Scheibe nicht nur durch das Spiralgewinde, sondern außerdem
noch durch eine Reibungskupplung bewirkt wird.
Ein mit dieser Einrichtung versehenes Futter ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil des Futters in Seitenansicht, Fig. 2 denselben
im Grundriß und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1 in der Pfeilrichtung gesehen.
Die das Futter 6 tragende Spindel ruht in Lagern 3, 4 des Spindelstockes 2. Das Futter
ist ein gewöhnliches Backenfutter und besitzt in der Hauptsache einen Backenträger 7,
dessen Backen 8 sich radial im Futterkörper verschieben können und mit Zähnen 9 versehen
sind, die in ein Spiralgewinde 10 eingreifen, das auf einer auf der Spindel 11 ■
sitzenden Scheibe vorgesehen ist. Der Backenträger sitzt auf einer die Spindel 11 umgebenden
Hohlspindel 12, die auf irgendeine geeignete Art und Weise, z. B. durch eine Riemscheibe
13 (Fig. 1 und 2 durch punktierte Linien veranschaulicht), angetrieben wird.
Parallel zu den Spindeln 11, 12 ist eine
Vorgelegewelle · 14 angeordnet, welche lose drehbar Zahnräder 17, 18 trägt, die mit Zahnrädern
15, 16 auf der Hauptspindel in Eingriff stehen.
Das Zahnrad 15 besitzt mehr Zähne als das Zahnrad 16, und dementsprechend besitzen
die Zahnräder der Welle 14 auch eine verschiedene Anzahl von Zähnen. Jedes der
Zahnräder 17, 18 ist mit Kupplungszähnen 19, 20 versehen, durch welche mittels entsprechender
Kupplungszähne 21, 22 jedes Zahnrad mit der Welle 14 gekuppelt werden
kann. Die Welle 14 kann zu diesem Zwecke eine kleine achsiale Bewegung ausführen; die
Kupplungszähne 21, 22 sitzen fest auf der Welle und bewegen sich mit derselben, um
mit den Kupplungsteilen an den Zahnrädern in Eingriff zu treten. Auf dem äußeren
Ende der Welle 14 sitzt ein Zahnrad 23, wel-
dies in ein Zahnrad 24 eingreift. Letzteres
ist so angeordnet, daß es die Bewegung von der äußeren Hohlspindel 12 auf die innere
Spindel 11 übertragen kann. Das Zahnrad 24 ist breiter als das Zahnrad 23 ausgeführt,
damit bei der Verschiebung der Welle 14 mit ihrem Zahnrad 23 die beiden Zahnräder 23, 24
stets in Eingriff bleiben. Das Zahnrad 23 besitzt weniger Zähne als das Zahnrad 18
und mehr Zähne als das Zahnrad 17, und die Anzahl der Zähne des Zahnrades 24
variiert entsprechend im Vergleich zu den Zahnrädern 15 und 16.
Auf der Spindel 11 sitzt eine Scheibe 25,
deren Nabe 26 fest mit der Spindel verbunden ist und lose das Zahnrad 24 trägt. Auf
der anderen Seite des Zahnrades 24 ist eine der Scheibe 25 ähnliche Scheibe 27 angeordnet,
die ebenfalls auf der Nabe 26 der Scheibe 25 sitzt. Die Scheibe 27 wird durch einen
Stellring 28 festgehalten, der auf die Nabe 26 aufgeschraubt ist und durch eine Schraube 29
gesichert wird (Fig. 1). Zwischen den inneren Flächen der Scheiben 25 und 27 und dem
Zahnrade 24 sind Reibungsscheiben 30 vorgesehen, die aus beliebigem geeigneten Material,
z. B. Leder oder Stoff, bestehen. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß das Zahnrad
24 mit Reibung auf der inneren Spindel 11 festgehalten wird.
Die Welle 14 und die Kupplungsteile 21, 22
werden durch einen Bügel 31 (Fig. 3), der auf einer im Maschinengestell gelagerten und
mit einem Handhebel 33 versehenen Welle 32 befestigt ist, in und außer Eingriff mit den
entsprechenden Kupplungsteilen gebracht.■ Der Handhebel 33 besitzt eine Rast 34 (Fig. 2),
die mit einer Sperrfeder 35 zusammen arbeitet und die Teile in der Lage festhält, in weleher
beide Kupplungen ausgerückt sind. Wird der Hebel 33 nach der einen oder anderen Richtung gedreht, so wird der Kupplungsteil
21 oder der Kupplungsteil 22 mit seinem zugehörigen Kupplungsteil 19 oder 20
auf den Zahnrädern 17 oder 18 in Eingriff gebracht und somit das eine oder andere
Zahnradgetriebe mit dem Antriebsmechanismus der Spindel verbunden und demgemäß angetrieben.
Wird eines der Zahnräder durch die zugehörige Kupplung eingerückt, so dreht sich die Welle 14, und das Zahnrad 23 überträgt
ihre Drehbewegung auf das Zahnrad 24 und die Spindel 11.
Das Zahnrad 23 besitzt im gewöhnlichen praktischen Gebrauch einen Zahn mehr als
das Zahnrad 17 und einen Zahn weniger als das Zahnrad 18. Wird nun das Zahnrad 17
mit seiner Welle gekuppelt, so werden das Zahnrad 24 und die Spindel 11 mit etwas
größerer Geschwindigkeit gedreht als die Hohlspindel 12, so daß die Backen des
Futters infolge der Differentialbewegung zwischen den Teilen 10 und 7 geschlossen·
werden. In gleicher Weise wird, wenn die Kupplung 22 eingerückt wird, die Spindel 11
mit etwas geringerer Geschwindigkeit als die Hohlspindel 12 gedreht, so daß sich die
Backen demgemäß öffnen werden. Es geht hieraus hervor, daß sowohl das öffnen als
auch das Schließen der Backen erfolgt, während die Spindel mit voller Geschwindigkeit
umläuft.
Da das Zahnrad 24 mit Reibung gegen den inneren Teil 11 der Spindel gehalten
wird und die auf das Zahnrad ausgeübte Reibungskraft durch Einstellen der Scheibe 27
geregelt werden kann, so ergibt sich hieraus, daß der Druck, der durch die Backen auf
den Gegenstand, den sie einschließen, ausgeübt wird, durch die einstellbare Reibungsvorrichtung
bestimmt werden wird, und wenn die Backen einmal fest auf dem festzuhaltenden Gegenstand sitzen, wird das Zahnrad 24
natürlich auf der Reibungsvorrichtung gleiten und somit ein Brechen der Teile verhüten.
Es ist notwendig, daß ein solcher Reibungsmechanismus verwendet wird, damit die
Backen des Futters fest aufgesetzt werden können und gleichzeitig ein Brechen der
Teile verhindert wird, wenn der Handhebel 33 in seiner öffnungs- oder Schließstellung
gehalten wird, bis die Backen endgültig zusammengebracht worden sind. Um ein zu weites Auswärtsbewegen der Backen zu verhindern,
ist auf dem Futter ein Ring 36 angeordnet, welcher die Auswärtsbewegung der Backen begrenzt. Wenn beim öffnen der
Vorrichtung die Backen sich gegen den Ring 36 legen, wird das Zahnrad 24 natürlich
in gleicher Weise gleiten, wie wenn die Backen gegen den festzuhaltenden Gegenstand
gepreßt werden.
Die Übertragung der Drehbewegung auf die Teile 11, 24, 25, 27 erfolgt lediglich durch
das Spiralgewinde der am Ende der Spindel 11 festsitzenden Scheibe. Wird die Maschine
nun mit großer Geschwindigkeit eingerückt, so werden diese Teile 11, 24, 25, 27 infolge
ihrer Trägheit etwas zurückbleiben, so daß eine Relativbewegung zwischen der das
Spiralgewinde tragenden Scheibe und dem Backenträger eintreten wird, die ein Öffnen
der Backen zur Folge hat. Um dies zu verhüten, wird zwischen dem Ende der Welle 12
und der Nabe der Scheibe 25 eine Reibscheibe 90 (Fig. 1) eingeschaltet. Hierbei
wird noch eine Scheibe 91 vorgesehen, die annähernd so groß gewählt wird wie das
Ende der Nabe der Scheibe 25. Das Ende der Welle 12 ist ausgebohrt, um einen Ansatz
92 der Scheibe 91 aufzunehmen, und ein Stift 93, der durch die Scheibe 91 hindurch
in das Ende der Welle 12 hineinragt, kann benutzt werden, um die Teile fest zusammenzuhalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Spiral-Futter, bei welchem die Backen während der Umdrehung des Futters als Ganzes durch die Relativdrehung der Spirale gegen den die Backen tragenden Teil geöffnet und geschlossen werden können, wobei diese Relativdrehung durch eine Reibungskupplung veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zwecke ein Öffnen der Backen infolge des Unterschiedes in den Trägheitsmomenten der mit Bezug aufeinander drehbaren Teile (7, 10) des Futters zu verhindern, wenn die Geschwindigkeit der Teile zunimmt, eine Reibungsbremse (90, 91) angeordnet ist, welche die mit Bezug aufeinander drehbaren Teile des Futters miteinander verbindet.
- 2. Eine Ausführungsform des Futters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Teile (90, 91) der Bremse auf konzentrischen Wellen (11, 12) sitzen, von denen die innere Welle (11) die Spirale (10) und das die Relativbewegung zwischen den Wellen einleitende Getriebe (24, 25, 27) trägt, während die äußere Welle (12) den die Backen (8, 8) tragenden Teil (7) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. gedkuCkt in dek reiChsdruckeuei.
Applications Claiming Priority (1)
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-
1906
- 1906-03-24 FR FR364551A patent/FR364551A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR364551A (fr) | 1906-08-24 |
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