DE671283C - Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE671283C
DE671283C DED67995D DED0067995D DE671283C DE 671283 C DE671283 C DE 671283C DE D67995 D DED67995 D DE D67995D DE D0067995 D DED0067995 D DE D0067995D DE 671283 C DE671283 C DE 671283C
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DED67995D
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Selhstanschlußfernsprechanlagen In Fernsprechanlagen, insbesondere für Selbstanschlußbetrieb, ist man bestrebt, die Anzahl der Leitungen, die zum Aufbau einer Sprechverbindung gehören, möglichst gering zu halten. Man ist daher dazu übergegangen, die einzelnen Leitungen für mehrere Schaltwirkungen auszunutzen. Ein zu diesem Zweck angewendetes Mittel besteht darin, daß man Wechselstrom heranzieht, um beispielsweise ein von der betreffenden Leitung in Reihe mit einem Kondensator abgezweigtes Wechselstrdmrelais zu beeinflussen.
  • Diese Anordnung kann jedoch nicht für die Prüf- oder Sperrader angewendet werden, welche an sich vergleichsweise geeignet für die Übermittlung weiterer Signale erscheint, weil sie frei von Rücksicht auf Sprechströme und ohne weiteres verfügbar ist, da sie während der ganzen Dauer der Sprechverbindung von der Belegung bis zur Auflösung gleichförmig bestehen bleibt. Bei dieser Prüf- und Sperrader tritt nämlich die Forderung auf, daß die Sperrwirkung nicht durch den Wechselstrom beeinträchtigt werden darf. Zur Überwindung des Kondensatorwiderstandes ist jedoch eine im Verhältnis zum Sperrpotential hohe Wechselstromspannung notwendig, wodurch eine Störungsgefahr für die Sperrelais bedingt wird. Auch wenn man den Kondensator etwa durch einen Gleichrichter ersetzt, bleibt die Forderung der hohen Wechselspannung bestehen, wenn das Wechselstromrelais genügend Strom erhalten soll, oder aber es wäre notwendig, dem Wechselstromrelais durch eine Sonderkonstruktion eine gewisse große Empfindlichkeit zu geben, da die Wechselstromhalbwelle, die dieses Relais über den Gleichrichter erhalten `soll, zum großen Teil nutzlos über das zum Wechselstromrelais parallel liegende Sperrrelais bzw. Sperrelaissystem, dessen Gesamtwiderstand sehr niedrig ist, abfließt.
  • Eine bekannte Anordnung zur Wechselstromsignalgabe über die Prüfader ist derart, daß ein von einem Gleichrichter überbrücktes Wechselstromrelais (Zähler) in Reihe mit einem Vorschaltwider stand parallel zum System der Prüfrelais von der Prüfader abgezweigt ist. Auch hier besteht die erwähnte Gefahr für die Sperrwirkung der Gleichstrom führenden Ader, denn mit Rücksicht auf den Vorschaltwiderstand darf die Wechselspannung nicht zu niedrig sein, da der Vorschaltwiderstand einer gewissen Größe bedarf, um eine den Prüfrelais schädliche Gleichstromableitung über den Gleichrichter zu verhindern.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, in einer Selbstanschlußfernsprechanlage, bei der über die Prüfader (c-Ader) sowohl Gleichstrom als auch ein anderen Zwecken dienender Wechselstrom geführt wird, die elektrischen Größen des Wechselstrom- und Gleichstromkreises derart voneinander unabhängig zu machen; daß eine schädliche Beeinflussung des der Sperrung dienenden Gleichstromkreises durch den Wechselstrom nicht eintreten kann. Das erfindungsgemäße Mittel hierzu besteht darin, daß bei Verwendung von von der c-Ader abgezweigten, durchWechselstrom zu betätigenden Relais, z. B. Signalrelais, eine Linwegstromsperre mit den Prüfrelais in Reihe geschaltet ist zwecks Verhütung einer durch den Wechselstrom bedingten nachteiligen Beeinflussung des Magnetfeldes dieses Prüfrelais. Die Einwegstromsperre ist hierbei derart in Hinterenanderschaltung mit dem Prüfrelais angeschlossen, daß nur die dem über das Prüfrelais fließenden Sperrgleichstrom gleichgerichtete Halbwelle des Wechselstromes über das Prüfrelais fließen kann, was naturgemäß nichts schadet. Das durch den Wechselstrom zu beeinflussende Schaltmittel kann hierbei aus einem mit einer zweiten Einwegstromsperre in Reihe geschalteten Gleichstromrelais üblicher Bauart bestehen. Damit dieses parallel zum Prüfrelais an die c-Ader angeschlossene Relais, welches lediglich bei Auftreten eines Wechselstromes, beispielsweise zu Signalzwecken, ansprechen soll, nicht auch durch den Gleichstrom erregt wird, ist die zweite Einwegstromsperre so in den Stromkreis eingeschaltet, daß sie den Sperrgleichstrom von dem Signalrelais fernhält. In diesem Falle wird dem verhältnismäßig niedrigohmig wählbaren, durch Wechselstrom zu beeinflussenden Schaltmittel gewöhnlicher Bauart nur die Halbwelle des Wechselstromes, auf die es ansprechen soll, ungeschwächt zugeführt, während andererseits ein nachteiliger Einfluß des niedrigohmigen Wechselstromkreises auf das ebenfalls niedrigohmige System des ,Prüf- bzw. Sperrstromkreises verhindert wird.
  • Bei einer über mehrere Wähler führenden Verbindung werden erfindungsgemäß die von den durchverbundenen c-Adern der Wahlstufen abgezweigten Gleichstromrelais j e in Reihe mit einem Einweggleichrichter derart angeordnet, daß dieser den betreffenden Abzweig gegen diejenige Halbperiode des Wechselstromes sperrt, die das Wechselstromrelais beeinflußt: Die Erfindung ist auf der Zeichnung näher veranschaulicht.
  • In Abb. i ist eine Nebenstellenzentrale dargestellt. Die Nebenstellen N können über einen Wähler AW, bzw. AW2: je in abgehender oder ankommender Richtung mit dem Amt verbunden werden. Jeder dieser Wähler besitzt zwei Arme für die Sprechleitungen a und b und einen dritten Arm für die Prüf-und Sperrader c. Es sind zwei Amtsleitungen dargestellt. Es sei angenommen, daß auf der oberen mit Amt i bezeichneten Leitung die dargestellte Nebenstelle N bereits mit dem Amt in abgehender Richtung verbunden ist. In der Abbildung ist dieser Zustand dargestellt. Durch den Speisestrom der Batterie ist das Relais 3i der Amtsleitung über cl, AW x a, Nebenstelle N, b, ATYl, c., A r Erde erregt und hält durch seinen Kontakt a.. die Amtsschleife über die Drossel Dr- geschlossen. Das der Nebenstelle zugeordnete T-Relais und das Prüfrelais Cl sind über T, tg, c, AW, Dl, die eine Hälfte einer Einwegstromsperre, z. B. des Gleichrichters Gll, Cl, in, (des nicht dargestellten Kupplungsrelais 11l), erregt worden und halten sich nach Öffnen des Kontaktes in, über die niedrigoliinige Wicklung Cl, c3, tr weiter. Durch den Kontakt a1 ist das Relais V erregt, das mit seinem Kontakt v die Besetztlämpe BL der Amtsleitung einschaltet. Im c-:Stromkreis ist die Einwegstromsperre Gli derartig eingeschaltet, daß sie bei der dargestellten Stromrichtung dem Gleichstrom einen geringen Widerstand bietet und dadurch die ordnungsmäßige Etitstehung des sperrenden Gleichstromes über die niedrigohmige Wicklung von C1 (links in Abb. i) und weiter über die cAder nicht behindert. Die zweite Hälfte Cl, der Einwegstromsperr e (oder ein zweiter Gleichrichter) liegt in Reihe mit einem Relais F an de. -c-Ader, jedoch umgekehrt, derart, däß kein Zweigstrom vom genannten Sperrgleichstrom über das Relais F zustande kommt.
  • Wenn auf der mit .4mt a bezeichneten Leitung ein Anruf für dieselbe Nebenstelle N ankommt, so wird durch den Kontakt ar des Anrufrelais AR die Anruflampe AL eingeschaltet. Die Bedienungsperson fragt durch Umlegen des Schalters S2 den rufenden Amtsteilnehmer ab und stellt den Wähler ALTh in bekannter Weise auf die Nebenstelle N ein. Dabei wird über den Abfrageapparat HT das Relais A2 erregt und infolgedessen der Kontakt m2 geschlossen und dadurch das Relais C2 an die schon Sperrstrom führende Leitung c angelegt. Es findet daher den Nebenstellenanschluß besetzt und schaltet eine nicht gezeichnete Besetztlämpe ein, an der die Bedienungsperson diese Sachlage erkennt. Wenn es sich um ein dringendes Gespräch des Amtes für die Nebenstelle N handelt, so muß die Bedienungsperson in der Lage sein, die Nebenstelle hiervon zu verständigen, ohne daß deren Gesprächspartner die Benachrichtigung mithört. Die Bedienungsperson. muß zu diesem Zweck die Amtsleitung feststellen, auf welcher die Nebenstelle spricht, um alsdann diese Amtsleitung vom Gesprächspartner der Nebenstelle abzutrennen und sich selbst mit dieser Leitung und dadurch mit der Nebenstelle zu verbinden. Zu diesem Zweck drückt die Bedienungsperson die Prüftaste P2 und legt damit den Wechselstrom eines Wechselstromgenerators W über den Kondensator CW. ebenfalls an die den Sperrgleichstrom führende c-Ader der Nebenstelle. Das in dieser c-Ader liegende Relais T setzt durch seine Selbstinduktion dein Wechselstrom einen erlieblichen Widerstand entgegen. Der Wechselstrom nimmt daher seinen Weg hauptsächlich über P, den Wähler AW2, t3, die Ader c, den Wähler AWi, P1, Gl., F, c3, tr zurück nach Erde. Der Gleichrichter Gli sperrt diejenige Halbperiode des Wechselstromes, die dem Gleichstrom der c-Ader entgegengesetzt ist, so daß der Wechselstrom das Relais C1 im Sinne einer Schwächung des Magnetfeldes dieses Relais nicht beeinflussen kann. Sie kann dagegen infolge der anderen Lage des Gleichrichters Gl, das F-Relais erregen und zum Ansprechen bringen. Durch den Kontakt f dieses Relais F wird die Besetztlampe 13L der Amtsleitung i an einen Unterbrecher U umgeschaltet, so daß sie flackert. Hieran erkennt die Bedienungsperson, daß das Gespräch der Nebenstelle N auf der Amtsleitung i stattfindet. Sie schaltet sich nun durch Umlegen des Schalters S1 auf diese Leitung und macht nach Abtrennung der letzteren vom Amt, was in bekannter Art durch einen (nicht gezeichneten) Schalter geschieht, der Nebenstelle 11l die Mitteilung, daß sie für ein dringendes anderes Amtsgespräch verlangt wird.
  • Im vorstehenden ist nur eine Wählerstufe für die Amtsleitungen angenommen. Die Erfindung ist aber auch bei mehreren Wählerstufen anwendbar, wie dies in Abb.2 beispielsweise dargestellt ist.
  • Abb. 2 stellt links von der linken Linie X-X und rechts von der rechten Linie X'-X' die gleiche Schaltungsanordnung wie Abb. i links und rechts von der Linie X-X dar. Die Schaltorgane der oberen Amtsleitung i sind wieder im Gesprächszustand gezeichnet. Zwischen den Linien X-X und X'-X' der Abb. 2 liegen in der oberen Amtsleitung i noch die Wähler AS und G W, in der unteren Amtsleitung 2 noch die Wähler GW2 und LW. Der vom Wechselstromgenerator W über den Schalter P2. in die c-Ader gemäß dem bei Abb. i beschriebenen eingeleitete Wechselstrom, der auch hier das Relais F der Amtsleitung i beeinflussen soll, gelangt zu diesem Relais F über die durch alle Wähler fortlaufend aneinandergeschlossenen Prüfleitungen, von denen bei den Wählern GW2 und LW je ein Relais P, beim Wähler AS ein Relais C3 und beim Wähler GWi wieder ein Relais P abgezweigt ist, wenn der Anschluß der Bedienungsperson mittels der Wähler GW.., LW an die Nebenstelle vollzogen ist. Dieser Anschluß erfolgt in bekannter Weise, so daß eine Beschreibung hier entbehrlich ist. Die erforderlichen Schaltelemente sind aus diesem Grunde bis auf die erwähnten von der durchlaufenden Prüfleitung abgezweigten Relais, die für die Erfindung von Belang sind, fortgelassen worden. In gleicher Weise sind die Schaltelemente behandelt, die zur Einstellung der Wähler AS und GW, erfordert werden.
  • Erfindungsgemäß ist vor die von der durchlaufenden Prüfleitung abgezweigten Relais je ein Gleichrichter Gl in der Weise eingeschaltet, daß er derjenigen Halbperiode des Wechselstromes, die dem die Relais erregt haltenden Sperrgleichstrom entgegengesetzt ist, keinen Weg über die Relais nach Erde bietet. Sie kann, wie bei Abb. i beschrieben, nur das Relais F der Amtsleitung i in der beabsichtigten Weise beeinflussen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Selbstanschlußfernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, bei welchen sowohl der der Sperrung einer bestehenden Verbindung dienende Gleichstrom als auch ein anderen Zwecken dienender Wechselstrom über die Prüfader (c Ader) einer Sprechverbindung geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von von der c-Ader abgezweigten, durch Wechselstrom zu betätigenden Relais, z. B. Signalrelais (F), eine Einwegstromsperre (Gli) mit dem Prüfrelais (C1) in Reihe geschaltet ist zwecks Verhütung einer durch den Wechselstrom bedingten nachteiligen Beeinflussung des Magnetfeldes dieses Prüfrelais.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Signalwechselstrom zu beeinflussende Relais (F) aus einem mit einer zweiten Einwegstromsperre (G12) in Reihe geschalteten Gleichstromrelais üblicher Bauart besteht.
DED67995D 1934-05-03 1934-05-03 Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen Expired DE671283C (de)

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DED67995D DE671283C (de) 1934-05-03 1934-05-03 Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DED67995D DE671283C (de) 1934-05-03 1934-05-03 Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE (1) DE671283C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946352C (de) * 1951-09-16 1956-08-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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