DE656542C - Elastische Schienenbefestigung mit blattfederartigen Spannelementen - Google Patents

Elastische Schienenbefestigung mit blattfederartigen Spannelementen

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DE656542C
DE656542C DEB169324D DEB0169324D DE656542C DE 656542 C DE656542 C DE 656542C DE B169324 D DEB169324 D DE B169324D DE B0169324 D DEB0169324 D DE B0169324D DE 656542 C DE656542 C DE 656542C
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Germany
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rail
rail fastening
resilient
spring
clamping elements
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DEB169324D
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WOLFGANG BAESELER DR ING
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WOLFGANG BAESELER DR ING
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/50Fastening the rail on the tie-plate by keys
    • E01B9/52Fastening the rail on the tie-plate by keys by resilient keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Elastische Schienenbefestigung mit blattfederartigen Spannelementen Die, Erfindung erstrübt eine elastische Schienenbefestigung mittels blattfederaitig wirkender Spannelernente -, wobei die Maßab-,weichungen im Schienenfuß bzw. in der Schie:nenkammer der Schwelle nicht durch reichlich beinessenen Federweg unter Anwendung langer Federstücke, sondern durcli keilartige Ausbildung der Spannfedern ausgegliclien werden. Der Aufwand an Stoff für die Spannstücke wird so =.kleinsten.
  • Wegen des leichten Verlegens des Oberbaues und des Auswedliselns einzelner Schwellen im fertigen (#Ueis kann die Spannf,eder an jeder Seite des Schienenfußes oder nur an einer Seite, aber gleis'unsymmetrisch angeordnet werden. Das hat den Vorteil, daß man schon beini Verlegen des Gleises die einzelnen Stöße mit einigen Schwellen festlegt und in erster Annäherung ausrichtet, w#ihrend die übrigen Zwischenschwellen nachträglich eingehängt werden können. Die Ebene der Bettung braucht in dem Falle nicht nach den verscliiedenen Schwellendicken ausgerichtet zu sein, eine Vorbedingui-ig, die bei dem Verfahren nach einer bekannten elastischen Befestig ,gung gestellt werden muß ', damit die S chwellen zu gleicher Zeit mit ihren außen-,oder spurseitigen Hakennasen eingehakt werden können. Ein nachträgliches Einhängen einzeln-er Schwellen ist nur unter Amvend-Ling ziemlicher Kräfte beim Zusammen- Moder Aus-Üinanderbiegen der Schienengurte möglich. Für das Ausrichten der Spurflucht ist wohl die Doppelfederbefestigung - auf je-der Seite des Schlenenfußes je eine Spannfeder - am bequemsten. Wenn aber anderseits die unmittelbaren Anschlagriasen für die Schienen ,auf den Schwellen spurlehrenhaltig gearbeitet sind, kann trotz der noch vorhandenen Schienenfuß- und Kopfabmaße die Spur praktisch gen-au eingehalten worden, weil sich in der gleisunsymmetrischen Anordnung die Abmaße nicht summieren,*sondern teilweise überdekken.
  • Hinsichtlich der Einspannung der Schiene ist die doppelte Anordnung der Spannfedern etwas in Vorteil gegenüber der Einfedereinspannung, weil bei der letzteren nur ein Teil der Spannkraft für die Niederlialtung der Schiene auf der Gegenseite nutzbar gemacht werden kann.
  • Die zu beiden Seiten des Schienenfußeseingetrieb,-iien Spannfedern stützen sich gegenseitig. Bricht einQ Feder-, findet der Schienenfuß Anschlag an einer niederen Backe in der Schienenkann-ner der Unterlagplatte oder Stahlschwelle.
  • In den Abb. i bis 3 ist die Anordnung der Schienenbefestigung dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt dic Befestigung in Richtung der Gleisachse; im Grundriß der Abb. 2 ist die doppelte Anordnung der Sparinfedürn züi sehen, und in Abb. 3 wird schematisch die gleisun.symmetrische Anordnung der Einfedereinspanniing dargestellt.
  • In Abb. i wird die Schiene a durch die Spannfedern b, die sich unter die winklig ge-ZD bügenen Nasen c der Unterlagplatte oder Schwelle setzen, eingespannt. Aus dQm Grundriß der Abb. 2 ist ersichtlich ', daß die Anlageflanke d der Nas-- c in bekannter Weise E instellen, Dach der Schwellenlage eine 1,-eichf,2 Wölbung erhält. Die Ausbildung des Federrückens kann, wie die rechte Feder im Grundg äge.artig sein. Die Zähn- c sind riß angibt, s C in der Treiblichtung &er Feder leicht ansteigend, in ihrem Rück-en dagegen steiler, so daß sie dem selbsttätigen Lösen der Schienenbefestigung Widerstandentgegenbringen. Die linke Feder dagegenerhält statt dieses Formschlusses durch Sp.e-rrzähne einen erhöhten Reibungsschluß. DieWirkungwird durchHcranzielrung der Seitenflanken/ tind o- der Feeder zur übertragung der- Stützkr.äfte erzielt. Bedingung ist dabei, daß die Schneideh der Feder in der Pfanne i der Schwellennase c keine Anlage haben darf. Die#r Druck auf die ziemlich steil zueinander stehenden Flächen der Feder ist erheblich, so daß sich der Reibu:ngswiderstand wesentlich erhöht und aiich so eine :ausreichende Sicherheit gegen selbsttätiges Lösen gegeben wird.
  • Die Federn liegen mit den Kerbbacken k, die wegen der besseren Einstellung, bekanntermaßen gewölbt sind, am Schienenfuß an. Auch hier ist die Gestaltung der tragenden C Flächen wiederum so, daß nur bei Z -und m die, Kraft auf den Schienenfuß übertragen wird, nicht in der Ecke ji. Dadurch wird auch am Schienenfuß der Reibungsschl-Liß verbessert.
  • Der H.o'hlraum #o zwischen den Backen le wird zweckmäßigerweisie nur so tief, daß selbst bei -ungeschicktestem Eintreiben der Federn noch keine überanstrengung des Werkstoffes eintreten kann.
  • Die die Schienen führenden niederen und schmalen Backenp sind in der Schienenkammer der Schwelle mittig angeordnet und geben der Schiene bei Federbruch auf der Bruchseite Stützpunkt.
  • Bei der gleisunsymmetrischen Anordnung der Einzelfedern. Dach Abb. 3 kommt die Feder b entweder immer nur a-uf der rechten -oder nur auf der linken Seite der Schienena zu liegen. Für den Streckengeher ist diese Maßnahme Dicht ungünstiger wie die doppelte ,Anordnung der Federn, weil dies-er dort auch inur die spurseitigen Federn beim Begehen .,dee Strecke beobachten kann.

Claims (2)

  1. P A TENTA N SPRÜ CI-I E: i. Elastische Schienenbefestigung mit blattfederaltigem, mit ihrer Blattebeneparallel zur Schienenlängsachse liegenden und sich gegen eine den Schienenfuß übergrei-£ende, auf der Schwellendecke oder der Unterlegplatte hervorragende Nase abstützenden Spannielementen, deren Federspannkraft winklig zur Schienenf"iß,-bene gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die fedemden Spannelemente zum Ausgleich der Schienenabmaße keilartig ansgebildet sind.
  2. 2. Schienenhefestigung nachAnspruch i dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Spannelemente an ihrer schwellenseitiggen Beiährungsfläche in der Treibrichtung flach ansteigende, in der Gegenrichtung steil abfallende Sperrz,ähne aufweisen. 3. Schienenhefestigung, nach den Ansprüchen i und 2, dadi-irch gekennzeichnet, daß die federnden Spannelemente möglichst spitzwinklig zucinander stehende Stützflüchen aufweisen, welche sich ohne Berührung der Fläcbenschneide gegeneine entsprechend profilierte Nut in der Schwellennase legen. 4. Schienenbefestigung nach den Ansprüchen i bis.3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenfüße gegen schmale, unter den Spannelernenten angeordnete Backen sich legen. 5. Schie;nfenbQfest-igung nach den Ansprüchen, i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Schiene nur :ein federndes Sp,a,-nit,el#em:ent zur Anwendung gelangt, welches unsymmetrisch zur Gleisachse,entweder nur auf der rechten oder nur auf der linken Seite der Schienen, eintreibbar ist.
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