DE341839C - Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte - Google Patents

Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte

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DE341839C
DE341839C DE1918341839D DE341839DD DE341839C DE 341839 C DE341839 C DE 341839C DE 1918341839 D DE1918341839 D DE 1918341839D DE 341839D D DE341839D D DE 341839DD DE 341839 C DE341839 C DE 341839C
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DE
Germany
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rail
plate
hook
wooden
washer
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DE1918341839D
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DUEBELWERKE GmbH
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DUEBELWERKE GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/40Tie-plates for flat-bottom rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte. Die im Eisenbahnwesen gebräuchlichen Schienenunterlegplatten haben Nachteile technischer und wirtschaftlicher Art. Z. B. sind für jede Schienenfußbreite und Jede Schwellenform besondere Platten und bei jeder SchAelle mit feststehender Lochung, wie bei den eisernen Schwellen, auch noch weitere Plattenformen zur Erzielung der notwendigen Spurerweiterungen erforderlich. Es sind daher Unterlegplatten. verschiedener Formen in großer Zahl anzufertigen und vorrätig zu halten, was in wirtschaftlicher Hinsicht als Nachteil anzusprechen ist. In technischer Beziehung ist insbesondere zu bemängeln, daß die Angriffskräfte unmittelbar durch die Schienen auf die Befestigungsmittel übertragen werden, weshalb sich letztere leicht von selbst lösen. Zur betriebssicheren Erhaltung des Gleises ist daher eine dauernde Überwachung der Befestigungsmittel und, da ihre Lockerung das Schienenwandern stark begünstigt, auch der Einbau besonderer Schienenklemmen gegen das Wandern geboten. Zu der ersten Maßnahme sind die Befestigungsmittel und damit auch im oberen Teile die Schwellen von Bettungsstoffen frei zu halten, was bei Holzschwellen zu ihrer vorzeitigen Verwitterung und Erneuerung führt. Bei den Unterlegplatten für eiserne Schwellen stört der Haken, mit dem sie- unter die Schwellendecke greifen. Bei den gebräuchlichen Hakenplatten ist es daher nicht möglich, eine oder einzelne schadhafte Platten aus dem betriebsfertigen Gleise zu entfernen, ohne daran anschließend eine große Anzahl von Platten von der Schiene zu lösen. Schließlich haben sich auch Schwierigkeiten beim Verwenden von Unterlegplatten auf verdübeltenhölzernen Bahn. schwellen in Gleiskrümmungen gezeigt. Diese außerordentlich wirtschaftliche Maßnahme der Schwellenverdübelung konnte deshalb nicht in dem gewünschten Umfange eingeführt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schienenunterlegplatte, die diese Mängel beseitigen soll. Die Schienenbewegung unter den Angriffskräften wird nicht mehr unmittelbar auf die Befestigungsmittel übertragen. Die Platte ist in nur einer Ausführungsform für alle Schwellenarten und unter Verwendung je einer besonderen Klemmplatte auch für alle Schienenfußbreiten verwendbar, dient gleichzeitig als Schienenklemme gegen das Wandern und erspart das ständige Überwachen der Befestigungsmittel. Die Schwelle kann vollständig mit Bettungsstoffen abgedeck: und einheitlich verdübelt oder vorgebohrt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen die neue Anordnung die Abb. i und 2 für Holzschwellen von oben und im Schnitt, die Abb. g und q. die Außenseite für Eisenschwellen im Schnitt und von der Seite, die Abb: 5 die Innenseite für Eisenschwellen im Schnitt, die Abb. b die Klemmplatte und die Abb. 7 den Spurhalter.
  • Die Schienenbefestigung besteht aus einer Unterlegplatte a, einem Spurhalter b, einer Deckplatte c, einer Klemmplatte d und einer Klemmplattenspannschraube e.
  • Die Schi enenunterlegplatte ist auf der Oberseite mit drei Rippen f, g, 1a versehen, von denen zwei (f, g) hakenförmig so hergerichtet sind, daß sie einerseits den äußeren Rand des Schienenfußes, andererseits beide Seitenkanten der Deckplatte e umfassen, während die dritte 1a eine Leiste mit schrägen- Wandungen darstellt. Außederri weist die UnterIegplatte zwischen den beiden Haken f, g eine oder auch mehr Aüsspa.rungen i zur Aufnahme des Spurhalters und zwischen dem Haken g und der Schrägleiste 1a eine Aussparung k zur Aufnahme der Klemmplatte d auf, die so bemessen ist, daß der Abstand x- gleich der kleinsten vorkommenden Schienenfußbreite ist.
  • Die Klemmplatte d ist im Querschnitt gesehen an der einen Seite gabelförmig so ausgebildet, daß bei ihrem Einsetzen der eine Schenkel l auf dem Schienenfuß na aufliegt, der andere za aber eine Schrägfläche o der Unterlegplatte a untergreift. Die Gabel verspannt den Schienenfuß mit der Platte und verhindert die unmittelbare Übertragung der Schienenbewegung auf die Befestigungsmittel der Klemmplatte.
  • Die gegenüberliegende Klemmplattenseite p ist abgeschrägt und legt sich gegen die in gleicher Neigung gehaltene Schrägleiste ja der Unterlegplatte. Wird das Befestigungsmittel e, das je nach der Schwellenart als Holzschwellenschraube oder Hakenschraube zu wählen ist, eingesetzt und angezogen, so spannt die Klemmplatte die Schiene fest zwischen den Haken und die Schrägleiste der Grundplatte und gleichzeitig durch ihre Gabel auch fest auf die GrundpIatte, außerdem befestigt die Schraube aber auch die Gesamtanordnung auf der Schwelle. Die Klemmplatte d hat für den Schraubenschaft eine länglichrunde Aussparung q, damit unabhängig von der Lage der Schienenmitte der Standort der Schraube in der Schwelle beibehalten werden kann. Bei vorzunehmenden Spuränderungen wird sich mithin nur der Schraubenschaft in den Plattenaussparungen verschieben. Da ferner der untere Gabelteil n der Klemmplatte genau in die Aussparung der Unterlegplatte paßt, werden die Wanderbewegungen der Schiene durch die auf dem Schienenfuße fest aufliegende Klemmplattengabel aufgehalten und auf die Platte übertragen, die selbst aber durch die Schrauben- und Nägelschäfte unverrückbar auf der Schwelle gehalten wird. Die Anordnung ist mithin gleichzeitig ein sehr wirksames Mittel gegen Schienenwanderung.
  • Um die Gesamtverbindung nicht zu starr zu gestalten, ist zwischen der Klemmplatte d und der Spannschraube e wie üblich ein doppelter Federring r angeordnet.
  • Die Außenseite der Unterlegplatte ist durch einen oder auch mehrere starke Nägel b mit der Schwelle verbunden, die bei eisernen Schwellen auch kurz und stumpf gehalten sein können (vgl. Abb. 3 und 7). Die senkrechte Haftfestigkeit der Nägel in der Schwelle ist belanglos, weil hier nur wagerechte Schubkräfte aufzunehmen sind.
  • Der Nagelkopf ist länglichrund (Abb. 7) und paßt genau in die dafür vorgesehene Aussparung i der Grundplatte. Er dient gleichzeitig als Spurhalter, denn es ist nur erforderlich, Nägel mit verschiedcner Stellung des Schaftes zur Mitte des Nagelkopfes zu schaffen, um bei unveränderlicher Stellung des Nagelschaftes in der Schwelle, also bei unveränderlichem Abstand y der Schwellenbohrungen, alle erforderlichen Spuränderungen herstellen zu können. Es genügen z. B. fünf verschiedene Nägel mit einer von 3 zu 3 mm zu nehmenden Schaftverschiebung, zwei verschieden große Klemmplatten und zwei verschiedene Schrauben, um sämtliche Spurweiten nur bei den Oberbauformen 6 und 8 der preußischen Staatsbahnen herzustellen, wozu gegenwärtig sechs verschieden gelochte Schwellen, sechsundzwanzig verschiedene Hakenplatten und Klemmplatten und sechs verschiedene Schraubenarten gebraucht werden.
  • Zur Sicherung des Nagelkopfes und Spurhalters gegen unbeabsichtigtes Lösen ist über diesen eine Deckplatte e angeordnet, die nach dem ordnungsmäßigen Einsetzen des für die zu schaffende Gleisspurweite richtig gewählten Nagels, - zwischen dem Nagelkopf und den Haken f der Unterlegplatte fest eingeschoben wird. Sie ist schwach keilförmig gestaltet, damit sie den Nagelkopf fest in die Unterlegplatte preßt und nicht ganz durchgeschoben werden kann. Sie wird leicht eingekeilt und in dieser Lage dadurch gehalten, daß die schwache Seite unmittelbar hinter dem Haken leicht aufgebogen wird (Abb. i und q.).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCÜ: Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte, dadurch gekennzeichnet, daß d:e Mittel zur Befestigung und zur Spuränderung auf der Außcnseite verbunden und durch eine unter Plattenhaken der Unterlegplatte eingeschobene Deckplatte (c) gesichert sind, während die Schiene auf der Innenseite mit der schräg unterschnittenen Unterlegplatte durch eine sich an der gegenüberliegenden Seite gegen eine Schrägfläche (p) der Unterlegplatte stützende und iri der üblichen Weise befestigte gabelförmige Klemmplatte (d) verspannt ist.
DE1918341839D 1918-09-28 1918-09-28 Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte Expired DE341839C (de)

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DE341839T 1918-09-28

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DE341839C true DE341839C (de) 1921-10-08

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918341839D Expired DE341839C (de) 1918-09-28 1918-09-28 Schienenbefestigung auf Holz- und Eisenschwellen mittels Hakenunterlegplatte

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DE (1) DE341839C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004640B (de) * 1955-03-26 1957-03-21 Erna Lente Geb Radau Schienenbefestigung fuer Grubenbahnen, insbesondere im Untertagebau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004640B (de) * 1955-03-26 1957-03-21 Erna Lente Geb Radau Schienenbefestigung fuer Grubenbahnen, insbesondere im Untertagebau

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