DE655004C - Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem Eisenkern - Google Patents
Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem EisenkernInfo
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- DE655004C DE655004C DES117744D DES0117744D DE655004C DE 655004 C DE655004 C DE 655004C DE S117744 D DES117744 D DE S117744D DE S0117744 D DES0117744 D DE S0117744D DE 655004 C DE655004 C DE 655004C
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 16
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/06—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with current collector gliding or rolling on or along winding
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Description
- Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem Eisenkern Die Erfindung betrifft eine regelbare Drosselspule mit' zweischenkligem Eisenkern.
- Die Induktivität von regelbaren Drosselspulen wird entweder mittels Anzapfungen an der Wicklung oder durch Verschiebung des Eisenkerns oder durch Verdrehung eines Eisenkerns geregelt. Durch die Erfindung wird ein neues Mittel zur Regelung von Drosselspulen angegeben. Die gemäß der Erfindung aufgebaute Drosselspule besitzt den Vorteil, claß die Induktivität der Drosselspule außerordentlich kleine Werte annehmen kann, (la sie praktisch von dem Wert 'Null aufwärts geregelt %\-erden kann, ferner den Vorteil besonders einfacher Bauart, weit nur geringe gegenseitige Kräfte zwischen der Wicklung und dem Eisenkern auftreten können, und schließlich den Vorteil, (laß die Induktivität fast proportional dem Quadrat der \\'indungszahl der Wicklung veränderbar ist.
- Gemäß der Erfindung ist die Wicklung uni einen Kernschenkel drehbar und in Achsrichtung desselben verschiebbar angeordnet.
- F_in Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt eine Drosselwicklung i, die uni einen Kernschenkel eines zweischenkligen Eisenkerns angeordnet ist. Der Eisenkern hat zwei Joche 3 und 4. Die Drosselwicklung trügt an ihrem Oberen Ende eine Kontaktscheibe 6 und an ihrem unteren Ende einen Schleifring; . Durch die Ko`ntal:tsclieil)e 6 hindurch geht eine Stange 8, die mit der Scheibe 6 fest verbunden ist und in einem Loch 9 in dein Eisenkerle geführt wird. Am oberen Ende der Stange 8 ist ein Knopf io befestigt. Die Stange 8 besteht entweder selbst aus Isolierstoff oder ist gegen die Scheibe 6 isoliert. Ferner sind zwei Rollen ii und 12 vorgesehen, die durch an dem Eisenkern :2 befestigte Stutze il 13 und 14 gehalten werden. Die Drosselwicklung liegt zwischen diesen Rollen und wird durch sie abgestützt. Es können auch mehrere Rollenpaare verwendet werden, die dann zugleich dazu dienen können, den Abstand zwischen den einzelnen Windungen der\Vicklung zu sichern. An Stelle von Rollen können auch Gleitbahnen für die Wicklung @-orgesehen werden. So können z. h. an dem Joch 3 Isolierstücke angebracht werden, die so geformt sind, daß die Drosselwicklung sich an sie anschmiegen kann. Solche Gleitbahnen können aber auch außer den angegebenen Rollen verwendet werden. Durch Drehen des Knopfes io wird die Wicklung zwischen den Rollen hindurch so bewegt, daß sie sich in (iel-Langsrichttnlg verschiebt, wobei ihre \\'indungen (las Joch 3 nicht berühren. Auf der Scheibe 0 und dein Ring7 schleifenBürsten t; wld 16, die ali zur Stromzuführung 'für die Wicklung i dienenden Haltern r; und iS befestigt sind. Die Halter 1.; und iS sind an einer Isolierstange i9 verschiebbar angeordnet und m erden unter Verwendung entsprechenden Isolierrnaterials durch eine Zugfeder 20 miteinander verbunden, so daß die Bürste 15 gegen die Scheibe 6 und die Bürste 16 gegen -den Ring j drückt. 'fit der Längsbewegung der Wicklung werden auch die Bürsten mit ihren Haltern parallel zur Achsrichtung der Wicklung verschoben.
- Anstatt die Bürsten auf den Seitenflächen der Scheibe 6 und des Ringes i schleifen zu lassen, kann man sie auch am Rand dieser beiden Teile schleifen lassen. Die Bürsten werden dann feststehend angeordnet und, in Achsrichtung der Wicklung gesehen, so lang gewählt, daß die Scheibe 6 und der Ring; auf ihrem ganzen Verschiebungsweg mit ihnen in Berührung bleiben. Der Durchmesser von Scheibe und Schleifring wird in diesem Falle größer gewählt als der Außendurchniesser der Wicklung.
- An und für sich braucht die Wicklung gegen den Schenkel des Eisenkerns nicht isoliert zu werden. Es ist aber zweckmäßig, einenHohlzvlinder=i aus Isolierinaterial zwischen diesen beiden Teilen anzuordnen, der zugleich als Führung für den Schleifring i dienen kann.
- Um Raum zu ersparen, kann das Joch 3 entsprechend der Steigung der Drosselwicklung auch schräg angeordnet werden. Dann kann die Ganghöhe der Wicklung niedriger gewählt werden. Eine noch größere Ersparnis ergibt sich. wenn man die Wicklung auf beide Schenkel des Eisenkerns verteilt und die beiden Wicklungsteile, die hintereinander geschaltet werden. in der geschilderten Weise verstellt. Anstatt die Wicklung I gegen den festliegenden Eisenkern 2 zu verdrehen, kann auch der Eisenkern mit den Bürsten gegen die feststehend angeordnete Wicklung verdreht werden.
Claims (6)
- PATENT _\\SPItVCIIE: i. Regelbare Drosselspule finit zweischenkligein Eisenkern, dadurch gekennzeichnet, (laß die Wicklung um einen Kernschenkel drehbar und in Achsrichtung desselben verschiebbar angeordnet ist.
- 2. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die um den Kernschenkel drehbare Wicklung über das joch hinweg verschiebbar ist.
- 3. Drosselspule nach Anspruch I und 2. gekennzeichnet durch eine Führung (Gleithahn oder Rollen) für die Wicklung.
- Drosselspule nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, claß dieWicklung von ihrem Kernschenkel durch Isolierstoff (2i) isoliert ist, der zugleich zur" Führung der Wicklung dient.
- 5. Drosselspule nach Anspruch i bis .4. dadurch gekennzeichnet, daß das eine Wicklungsende mit einem den Kcrnsclicnkel umfassenden Schleifring (7) und (las andereWicklungsende mit einer außerhalb des Eisenkernes liegenden Kontaktscheibe (6) verbunden ist.
- 6. Drosselspule nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ani Unifang der Kontaktscheibe und des Schleifringes schleifende Bürsten für die Stromzuführung, deren Länge entsprechend-dem Verschiebungsweg der Scheibe und des Ringes ge-Z, b v ählt a ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES117744D DE655004C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem Eisenkern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES117744D DE655004C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem Eisenkern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655004C true DE655004C (de) | 1938-01-06 |
Family
ID=7534326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES117744D Expired DE655004C (de) | 1935-03-30 | 1935-03-30 | Regelbare Drosselspule mit zweischenkligem Eisenkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655004C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149812B (de) * | 1959-06-23 | 1963-06-06 | Josef Jungers | Gleichstromerregte Drossel |
-
1935
- 1935-03-30 DE DES117744D patent/DE655004C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149812B (de) * | 1959-06-23 | 1963-06-06 | Josef Jungers | Gleichstromerregte Drossel |
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