DE651517C - Teilnehmerschaltung mit einem Relais - Google Patents

Teilnehmerschaltung mit einem Relais

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DE651517C
DE651517C DET46058D DET0046058D DE651517C DE 651517 C DE651517 C DE 651517C DE T46058 D DET46058 D DE T46058D DE T0046058 D DET0046058 D DE T0046058D DE 651517 C DE651517 C DE 651517C
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DE
Germany
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relay
subscriber
line
circuit arrangement
winding
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Expired
Application number
DET46058D
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English (en)
Inventor
August Heibel
Eduard Windolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Normalzeit Lehner & Co
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Normalzeit Lehner & Co
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE651517C publication Critical patent/DE651517C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere selbsttätige Fernsprechnebenstellenanlagen, bei welchen Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung über dieselbe Anschlußleitung hergestellt werden und die Umschaltung von der einen Verkehrsrichtung auf eine andere durch Erdung der Schleifenleitung des anrufenden Teilnehmers bewirkt wird.
Es ist bereits bekannt, in solchen Anlagen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit jedem Teilnehmer ein Relais mit drei Schaltstufen zuzuordnen, welches in erster und zweiter Stufe als Anrufrelais für die verschiedenen Verkehrsrichtungen und in dritter Stufe als Trennrelais wirkt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß ein gewöhnliches Fernsprechrelais mit drei Stufen nicht in allen vorkonvmenden Fällen betriebssicher arbeitet, während die Herstellung besonderer Relais erhöhte Kosten verursacht, wodurch die erzielte Ersparnis z. T. wieder ausgeglichen wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung erstrebt neben einer weiteren Vereinfachung. der Schaltung vor allem die Erhöhung der Betriebssicherheit und erreicht dies dadurch, daß der Teilnehmerleitung lediglich ein Relais mit zwei Schaltstufen zugeordnet ist und der Prüfstromkreis über die Schleife verläuft.
In den Abb. 1 und 2 ist je ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist auf die Ausführungsbeispiele nicht beschränkt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise sei angenommen; daß der Teilnehmer Tn in Abb. ι ein Hausgespräch herstellen will. Beim Abnehmen des Hörers kommt folgender Anreizstromkreis zustande:
Erde* Relais AnI, Widerstand Wn 1, Kontakte^, ts6, Teilnehmerschleife, Kontakt ts 2, Wicklung TI, Minuspol. In diesem Stromkreis spricht nur das Relais An I an, während die Wicklung I des Relais T derart bemessen ist, daß kein Ankeranzug stattfinden kann. Durch das Relais An I wird in nicht näher dargestellter Weise der Anrufsucher AS an gelassen, der seine Schaltarme so lange verstellt, bis. beim Auf treffen auf die Kontakte der anrufenden Leitung ein Prüfstromkreis über Schaltarm d und die Teilnehmerschleife gebildet wird. Die Wicklung II des Relais P ist hochohmig, so daß Relais T auch jetzt noch nicht anspricht, "bis Relais P seine Kontakte umgelegt hat. Nun erst fließt über die niedrigohrnige Wicklung I des Relais P, Kontakt p 4, Schaltarm c und Wicklung II des Relais T ein so starker Strom, daß Relais T-gieich in die zweite Stufe erregt wird und dabei außer ti auch seine Kontakte ts 2 und ts 6 betätigt. Der Teilnehmer Tn ist jetzt gegen
*,) Von dem Batentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
August Heibel und Eduard Windelf in Frankfurt, Main.
Anschaltung von anderer Seite gesperrt und kann die gewünschte Verbindung in bekannter Weise durch Einstellung der hinter dem Anrufsucher AS angeordneten Schalteinrichtungen herstellen. .
Wird dagegen eine Amtsverbindung gewünscht, so betätigt der Teilnehmer Tn nach' dem Abnehmen des Hörers vorübergehend die Taste ET und bewirkt auf diese Weise ίο eine Erdung seiner Anschlußleitung. Infolgedessen spricht das Relais T über Wicklung I in erster Stufe an und schließt mittels Kontakt ti den Anreizstromkreis für den Amtswähler AW. Beim Loslassen der Taste kommt außer der Wicklung des Anlaßrelais An II auch Wicklung III des Relais T zur Wirkung, wodurch mit Sicherheit vermieden wird, daß Relais T in die Grundstellung zurückfällt. Kontakt ti bleibt demnach umgelegt, und der Amtswähler AW prüft, ebenso wie der Anrufsucher AS1 über die an der Teilnehmerschleife liegende Wicklung I und sperrt über Wicklung II durch Erregung des Relais T in die zweite Stufe. War beim Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle Tn bereits ein Hausverbindungsweg über einen Anrufsucher AS belegt worden, so wird derselbe in bekannter Weise, beispielsweise durch das Ansprechen eines nicht dargestellten Differenzrelais, wieder ausgelöst, so daß das Relais T die Grundstellung wieder einnimmt. Infolge -der Schleifenerdung spricht das Relais darauf sofort in ■erster Stufe erneut an und bewirkt die Umschaltung auf die Amtseinrichtungen in der beschriebenen Weise. %
In Abb. 2 ist eine ähnliche Anordnung dargestellt, die sich von dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 hauptsächlich dadurch unterscheidet, daß sowohl das Prüfen als auch das Sperren in beiden Verkehrsrichtungen über dieselbe Wicklung TII erfolgt. Über Relais An I und den Widerstand Wi 1 wird Relais T gar nicht, über die geerdete Teilnehmerschleife und den Widerstand W12 dagegen in die erste Stufe erregt, während beim Sperren über die Leitung c die Vollerregung eintritt. Zur Sicherung, daß das Relais T beim Aufprüfen des Anruf Suchers AS seinen Kontakt ti nicht umlegt, bevor das Prüf relais P über Kontakt p4 sperrt, ist in die nach den Hausverbindungswegen führende Prüf leitung eine Wicklung TI differential zu der Wicklung ΓII geschaltet. Bei dieser An-Ordnung braucht demnach die Wicklung II des Prüfrelais P nicht besonders hochohmig zu sein, während es bei der Schaltung na,ch Abb. ι unter Urnständen erforderlich werden kann, getrennte Relais für 'das Prüfen und Sperren vorzusehen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere selbsttätigeFernsprechnebenstellenanlagen, bei welchen Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung über dieselbe Anschlußleitung hergestellt werden und die Umschaltung von der einen Verkehrsrichtung auf eine andere durch Erdung der Schleifenleitung seitens des anrufenden Teilnehmers bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilnehmerleitung lediglich ein Relais mit zwei Schaltstufen zugeordnet ist und der Prüfstromkreie über die Schleife verläuft.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Teilnehmerleitung liegende ,Wicklung derart bemessen ist, daß beim Schließen der Schleife und Äufprüfen der Hausverbindungseinrichtung kein Ansprechen des Teilnehmerrelais über das gemeinsame Anlaßrelais und die hochohmige Wicklung des Prüfrelais eintritt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der zu den Hausverbindungswegen führenden Prüfleitung eine Gegenwicklung vorgesehen ist, die bei geschlossener Schleife das Ansprechen des Teilnehmerrelais über die hochohmige Wicklung des Prüfrelais einer aufprüfenden Hausverbindungseinrichtung verhindert.
4. Schaltungsanordnung nach An-Spruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilnehmerrelais beim Erden der Schleifenleitung in erster Stufe anspricht und dabei den Anrufanreiz auf die Amtsverbindungswege umschaltet.
5. , Schaltungsanordnung nach An-■ spruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Loslassen der Erdtaste eine Hilfswicklung zur Wirkung kommt, die das Relais in erster Stufe erregt hält, bis eine freie Verbindungsleitung angeschaltet ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet,
. daß das Teilnehmerrelais bei Erregung in no zweiter Stufe als Trennrelais für beide Verkehrsrichtungen wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET46058D 1935-11-24 1935-11-24 Teilnehmerschaltung mit einem Relais Expired DE651517C (de)

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