DE852865C - Schaltungsanordnung fuer Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen

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DE852865C
DE852865C DES16134D DES0016134D DE852865C DE 852865 C DE852865 C DE 852865C DE S16134 D DES16134 D DE S16134D DE S0016134 D DES0016134 D DE S0016134D DE 852865 C DE852865 C DE 852865C
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DE
Germany
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assigned
circuit arrangement
signaling means
arrangement according
connection
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Expired
Application number
DES16134D
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English (en)
Inventor
Martin Dipl-Ing Otter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE852865C publication Critical patent/DE852865C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung einer bekannten Schaltungsanordnung für Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen, insbesondere Fernschreibverbindungen, bei der denTeilnehmerleitungen zugeordnete Signalmittel derart untereinander und mit Schaltmitteln in Verbindung stehen, daß bei Betätigung dieser Schaltmittel die miteinander verbundenen Teilnehmer erkennbar werden. Gemäß der Erfindung sind den Verbindungswegen der Vermittlungsstelle weitere Signalmittel zugeordnet, die bei Betätigung der erwähnten Schaltmittel den benutzten Verbindungsweg erkennbar machen. Auf diese Weise läßt sich jederzeit feststellen, über welchen Weg zwei miteinander im Verkehr stehende Teilnehmer verbunden sind. Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung sind die den Teilnehmerleitungen zugeordneten Signalmittel nach Herstellung einer Verbindung mit einem d'em Verbindungsweg zugeordneten Signalmittel in Reihe geschaltet. Dabei ist es zweckmäßig, durch die Betätigung der Schaltmittel, die die miteinander verbundenen Teilnehmer erkennbar zu machen gestatten, die eine Art der Signalmittel (entweder die Teilnehmersignale oder das Vermittlungswegsignal) kurzzuschließen, für die andere Art dieser Signalmittel eine Spannungserhöhung herbeizuführen, so daß beide Arten von Signalmitteln eine veränderte Anzeige bewirken. Zweckmäßig werden die den Teilnehmerleitungen zugeordneten Signalmittel für eine wesentlich andere Stromaufnahme als die den Verbindungswegen zugeordneten Signalmittel vorgesehen. Als Signalmittel können Lampen verschiedenqr Stromaufnahme Verwendung finden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Lampen mit geringerer Stromaufnahme den an die Vermittlungsstelle angeschlossenen Leitungen zugeordnet. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eines der Signalmittel über ein Relais zu betätigen, das im Signalstromkreis liegt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in ihren wesentlichen Teilen unter Fortlassung der für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Signalanlage für eine Fernschreibvermittlungsstelle, bei der nach der Herstellung von Verbindungen die benutzten Verbindungswege sofort erkennbar sind, Fig. 2 eine Signalanlage für den gleichen Zweck, bei der nach der Verbindungsherstellung alle an Verbindungen beteiligten Teilnehmer ohne weiteres erkennbar sind.
  • In den Fig. i und 2 sind die Schaltmittel zum Herstellen von Verbindungen durch Anrufsucher ASi und AS, angedeutet. An Stelle dieser Anrufsucher können selbstverständlich auch andere ausgebildete Schaltmittel, z. B. Klinkenfelder, Gruppen- und Leitungswähler od. dgl., Verwendung finden. Zusätzlich zu den für die Verbindungsherstellung benötigten Adern wird eine Signalader vorgesehen, die über einen weiteren Arm der Anrufsucher ASi und AS, verläuft. Bei der Anlage nach Fig. i ist jedem Teilnehmer eine Signallampe BL" BL2 und eine Taste Ti, T2 zugeordnet. Die den Verbindungsweg kennzeichnende Lampe ITL ist einerseits an die Verbindung zwischen den Anrufsuchern ASi, AS., andererseits an Erde angeschlossen. Um ein Aufleuchten der Lampen BLi, BL2 unmittelbar nach Herstellung der Verbindung zu verhindern, können diese Lampen für eine wesentlich höhere Stromaufnahme als die Lampe V L vorgesehen sein, oder es können den Lampen noch Parallelwiderstände, z. B. in Form von Sicherungslampen SLi, SL2, zugeordnet sein.
  • Die Signalanlage wirkt in folgender Weise: Nach Herstellung der Verbindung zwischen zwei Fernschreibteilnehmern bestehen zwei Stromkreise über die dem Verbindungsweg zugeordnete Lampe VL, nämlich von der Batterie B über die Lampen BLi und SLi, Anruf sucherASi, Lampe ITL, über Erde zurück zur Batterie B und zum anderen von der Batterie B über die Lampen BL 21 SL2, Anrufsucher AS2, Lampe VL über Erde zurück zur Batterie B. Die Lampe VL leuchtet auf ünd bezeichnet damit den benutzten Verbindungsweg. Die Lampen BLi und BL2 dagegen leuchten infolge der Parallelschaltung der weiteren Lampen SLi und SL2 nicht. Wird nun die dem ersten Teilnehmer zugeordnete Taste Ti oder die dem zweiten Teilnehmer zugeordnete Taste T2 -betätigt, so wird hierdurch die Lampe VL kurzgeschlossen. Diese Lampe erlischt, und gleichzeitig leuchten die Lampen BL, und BL2 auf. Es läßt sich also einwandfrei feststellen, über welchen Verbindungsweg die zu den Lampen BLi und BL, gehörenden Teilnehmer verbunden sind, und zwar auch dann, wenn eine größere Anzahl von Verbindungen besteht.
  • Die Schaltung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. i im wesentlichen dadurch, daß nach Herstellung der Verbindung die Lampen BLi und BL 21 die wieder den Teilnehmern zugeordnet sind, für die Dauer der Verbindung leuchten, während die dem Verbindungsweg zugeordnete Lampe ITL, der eine Lampe SL als Widerstand parallel geschaltet ist, zunächst dunkel bleibt. Nach Herstellung der Verbindung bestehen wieder zwei Stromwege: i. Batterie B, Lampen ITL und SL, Anrufsucher ASi, Lampe BL, des ersten Teilnehmers, über Erde zurück zur Batterie B; z. Batterie B, Lampen ITL und SL, Anrufsucher AS., Lampe BL2 des zweiten Teilnehmers, über Erde zurück zur Batterie B. Wird eine der Tasten T1, T2 betätigt, die den Teilnehmerleitungen zugeordnet sind, so werden dieses Mal die Lampen BLi und BL2 kurzgeschlossen. Am Erlöschen dieser Lampen und am gleichzeitigen Aufleuchten der Lampe ITL ist somit wieder zu erkennen, welche Teilnehmer miteinander verbunden sind und welcher Verbindungsweg benutzt wird.
  • Die Schaltungen können auch so ausgebildet sein, daß die Lampen V L oder auch die Lampen B L1, B L2 nicht unmittelbar im Stromkreis liegen, sondern über Relais eingeschaltet werden.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R IU C HE: i. Schaltungsanordnung für Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen, insbesondere Fernschreibverbindungen, unter Verwendung von den Teilnehmerleitungen zugeordneten Signalmitteln, die derart untereinander und mit Schaltmitteln in Verbindung stehen, daß bei Betätigung dieser Schaltmittel die miteinander verbundenen Teilnehmer erkennbar werden, dadurch gekennzeichnet, daß den Verbindungswegen der Vermittlungsstelle weitere Signalmittel (VL) zugeordnet sind, die bei Betätigung der erwähnten Schaltmittel (T1, T2) den benutzten Verbindungsweg erkennbar machen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teilnehmerleitungen zugeordneten Signalmittel (BLi, BL 2) nach Herstellung einer Verbindung mit einem demVerbindungsweg zugeordneten Signalmittel (VL) in Reihe liegen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung der Schaltmittel (T1, T2), die die miteinander verbundenen Teilnehmer erkennbar zu machen gestatten, die eine Art von Signalmitteln (Teilnehmersignale BLI, BL 2) oder Vermittlungswegsignal (VL) kurzgeschlossen, für die andere Art dieser Signalmittel eine Spannungserhöhung herl)eigeführt wird, so daß beide Arten von Signalmitteln eine veränderte Anzeige bewirken.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teilnehmerleitungen zugeordneten Signalmittel (BL" BL2) für eine wesentlich andere Stromaufnahme als die denVerbindungswegen zugeordneten Signalmittel (h1,) vorgesehen sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalmittel Lampen (BLl, BL 21 hL) verschiedener Stromaufnahme Verwendung finden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Lampen mit geringer Stromaufnahme (BLl, BL2) den an die Vermittlungsstelle angeschlossenen Leitungen zugeordnet sind.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Signalmittel über ein im Stromkreis liegendes Relais betätigt wird.
DES16134D 1943-07-23 1943-07-23 Schaltungsanordnung fuer Vermittlungsstellen zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen Expired DE852865C (de)

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DE (1) DE852865C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015065B (de) * 1956-06-25 1957-09-05 Allg Telefon Fabrik G M B H Schaltungsanordnung zur Teilnehmerfeststellung in Nebenstellenanlagen
DE1076171B (de) * 1955-10-15 1960-02-25 Deutsche Bundespost Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Umschaltung eines Fernmelde-UEbertragungssystems, insbesondere eines Wechselstromtelegraphie-Systems, von einem ersten UEbertragungsweg auf einen zweiten UEbertragungsweg und umgekehrt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076171B (de) * 1955-10-15 1960-02-25 Deutsche Bundespost Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Umschaltung eines Fernmelde-UEbertragungssystems, insbesondere eines Wechselstromtelegraphie-Systems, von einem ersten UEbertragungsweg auf einen zweiten UEbertragungsweg und umgekehrt
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