DE647262C - Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE647262C
DE647262C DES115591D DES0115591D DE647262C DE 647262 C DE647262 C DE 647262C DE S115591 D DES115591 D DE S115591D DE S0115591 D DES0115591 D DE S0115591D DE 647262 C DE647262 C DE 647262C
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DE
Germany
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counting
relay
contact
circuit arrangement
connection
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DES115591D
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Kurt Wolak
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertigerVerbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • In solchen Anlagen ist es bekannt, ' die Zählung nach Beendigung einer Verbindung durchzuführen, was verschiedene Vorteilie mit sich bringt. Beispielsweise kann es ermöglicht werden, in bestimmten Fällen, so bei Trennung einer minderwertigen Verbindung zugunsten ein°r höherwertigen, die Zählung zu unterdrücken. Weiterhin, erübrigt sich, wenn zur Übertragung der Zählstromstößie nur die Sprechadern zur Verfügung stehen, die Vorsehung besonderer Symmetrieausgleichseinrichtungen, bedingt durch die die Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung, die ja bei Übertragung von Zählstromstößen während der Verbindung dauernd an einer Sprechader liegen muß.
  • Wenn nun ,aber- Verbindungen, höheren Wertes hergestellt werden, für de nach Beendigung einer Verbindung - eine aus einer großen Zahl von Stromstößen bestehende Stromstoßreihe übertragen werden muß, so kann @es unzweckmäßig sein, die Zählstromstöße erst am Schluß der Verbindung zu übermitteln, da besonders zu Zeiten starken Verkehrs die Entziehung der Verbindungseinrichtungen und -leitungen bis zur Beendigung der Zählung sich für den Betrieb. sehr störend auswirken kann.
  • Die Erfindung bezweckt nun, die Zählung hochwertiger Verbindungen während des Biestehens derselben zu ermöglichen, dabei aber die Vorsehung besonderer Symmetrieausgleich.seinrichtunbo-en zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, daß für das Wirksamwerden von Zählstromstößen zwei Schaltwege vorgesehen sind, in deren einem Schaltmittel liegen, die eine Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung erst bei Eintritt des Zeitpunktes für die Zählungsdurchführung einschalten, während der andere eine die Symmetrie der Sprechleitungen nicht störende Einrichtung (Glimmlampe) enthält, über welche eine Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung dauernd an die Zählader (Sprechader) angeschaltet ist.
  • Große Vorteile bieten sich bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes in großen Netzen insofern, als es möglich ist, Lokalverbindungen ohne Benutzung der zum Zünden der Glimmlampe erforderlichen Stromquelle höherer Spannung zu zählen, und es somit nicht erforderlich ist, diese Stromquelle in allen, sondern nur in einem (Hauptamt) oder wenigen Ämtern, des Netzes vorzusehen, üb:r die hochwertige Verbindungen verlaufen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Ein Teilnehmer Tit kann über einen Vorwähler VIV, einen ersten Gruppenwähler 1. GW und andere Verbindungseinrichtungen, von denen die dem ersten Gruppenwähler folgende nur teilweise dargestellt ist, einen gewünschten Teilnehmer erreichen.
  • In der Fig.2 ist als zweites Ausführungsbeispiel ein anderer erster Gruppenwähler dargestellt. Der V orwälil,er und die dem Gruppenwähler nachfolgenden Verbindungseinrichtungen sind identisch mit denen gemäß Fig. i und daher fortgelassen.
  • Hebt der TeilnehmerTit zwecks Herstellung einer niederwertigen Verbindung seinen Hörer ab, so entsteht folgender Stromkreis für das Relais R: Erde, Wicklung des Relais R, Kontakt 2 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 3 t, Widerstand GVil, Batterie, Erde. Das Relais R schließt am Kontakt 7r den Anlaßstromkreis für den Drehmagneten D des Vorwählers VW Erde, Batterie, Kontakt 7r, 6t, Drehma.gnetD, Relaisunterbrecher RU, Erde. Unter dein Einfluß des Relaisunterbrechers werden die Schaltarme a, b, c, d des Vorwählers VW schrittweise fortgeschaltet, bis dieselben einen frieien ersten Gruppenwähler gefunden haben. Alsdann kommt über Schaltarm c folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Kontakt Sr, Wicklungen 11 und I des Relais T, Schaltarm c des Vorwählers VW, Widerstand Wi., Kontakt tob, Kopfkontakt 21k (geöffnet nach dem ersten Hubschritt des Gruppenwählers), Wicklungen II der Relais A und B, Erde. In diesem Stromkreis sprechen das Relais T des Vorwählers (der parallel zur Wicklung I des Relais T liegende Zähler Z spricht nicht an) tmd die Relais A und B im ersten Gruppenwähler an. Durch öffnen des Kontaktes 6t wird der Fortschaltekreis für den Drehmagneten D des Vorwählers unterbrochen und dieser daher stillgesetzt. Durch Schließen des Kontaktes 5 t wird die hochohmige Wicklung II des Relais T kurzgeschlossen und so eine Doppelbelegung des aufgefundenen freien Gruppenwählers verhindert. Durch öffnen der Kontakte 21 und 31 wird der Stromkreis des Anrufrelais R geöffnet, und durch Schließen der Kontakte i t und 41 werden die Sprechadern zum nachfolgenden .Gruppenwähler durchgeschaltet. Die Speisung des rufenden Teilnehmers :erfolgt dann über die Wicklungen I der Relais A und B auf folgendem Wege: Erde, Kontakt 9a, Wicklung I des Relais B, Schaltarm b des Vorwählers VW, Kontakt .1f, Teilnehmerschleife, Kontakt i t, Schaltarm a des Vorwähl@ers, Wicklung I des Relais A, Batterie, Erde. Nach Abfall des Relais R und Öffnen der Kontakte 7r und 8r verläuft der Sperrstromkreis unter Abschaltung der hochohmigen Wicklung II des Relais T auf folgendem Wege: Erde, Batterie, Schaltarmd des VorwählersVW in Arbeitsstellung, Kontakte 5t, Wicklung I des Relais T (parallel dazu Wicklung des Zählers Z, der aber auch in diesem Stromkreise nicht ansprechen kann), Schaltarm c zum Gruppenwähler GW.
  • In dem Gruppen ivähler sind die Relais A und B err,-gt worden. Durch Öffnen des Kontaktes tob wird das Relais C von seinem Kurzschluß befreit, so daß @es in den vorher aufgeführten Stromkreis einbezogen; wird und anspricht. Durch Schließen des Kontaktes 22c wird für dieses Relais über Widerstand Wi3 ein Haltekreis geschlossen.
  • Die Einstellung des Gruppenwählers erfolgt in bekannter Weis-.. Aus diesem Grunde sind die zur Einstellung des Gruppenwählers erforderlichen Schaltelemente, Hub- und Drehmagnet und die dazugehörigen Steuermittel usw. in der Fig. i nicht dargestellt.
  • Es sei zunächst angenommen, daß der Teilnehmer Tit eine Verbindung in die eigene Vermittlungsstelle herstellt, d. h. eine Verbindung, für die der Zähler der rufenden Teilnehmerstelle einfinal fortgeschaltet wird.
  • Ist der Gruppenwähler durch die erste Nummernstromstoßreihe in eine bestimmte Dekade gehoben worden und findet er darauf in freier Wahl eine nachfolgende freie Verbindungseinrichtung, beispielsweise einen Leitungswähler LW, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Kontakt 26e, Wicklung 11 des Relais P, durch Kontakt 2 5 c vom Kurzschluß befreite Wicklung l des Relais P, Schaltarm c des ersten Grupp@enwäblers, Wicklung des Relais Cl im Leitungswähler, Batterie, Erde. In diesem Stromkreise sprechen die Relais P des ersten Gruppenwählers und Cl des Leitungswählers an. Durch Schließen des Kontaktes 211P wird die hochohmige Wicklung 1I des Relais P ausgeschaltet und so in bekannter Weise ,die aufgefundene nachfolgende Verbindungseinrichtung gegen anderweitige Belegung gesperrt. An den Kontakten 16P und i7P werden die Sprechadern zu der nachfolgenden Verbindungseinrichtung durchgeschaltet. Der Teilnehmer wählt nun die zweite und dritte Ziffer der gewünschten Nummer und stellt dadurch in bekannter Weise den Leitungswähler ein. Dieser ist in der Zeichnung nur so weit dargestellt, wie zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
  • Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so gelangt der Leitungswähler in seine Sprechstellung, d. h. der Steuerschalter wird in Stellung 8 gebracht, in der der Kontakt SS geschlossen wird. Dadurch wird die mit Erdpotential verbundene Wicklung des Relais mit der lobenen Sprechader verbunden.
  • Hängt nach Beendigung des Gespräches der rufende Teilnehmer Tn seinen Hörer ein, so fallen die Relais A und B im ersten Gruppenwähller ab. Durch Schließen des Kontaktes tob wird für die Wicklung des Relais C .ein Kurzschluß hergestellt, so daß dieses Rielais kurze Zeit darauf abfällt. Durch Öffnen des Kontaktes 15 C wird die untere Sprechader im ersten Gruppenwähler aufgetrennt, während durch Schließen des Kontaktes 14c das Zählrelais Z1 an die untere Sprechader gelegt wird. Durch Schließen des Kontaktes 29;c kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung III des Relais P, Kontakte 29c, i6p, Schaltarm a des Gruppenwählers, Steuerschalberkontakt Ss, Wicklung des Relais Q, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Q im Leitungswähler an, während das Relais P im Gruppenwähler in diesem Stromkreis weitergehalten wird, trotzdem seine Wicklung I durch Kontakt 25c kurzgeschlossen wurde. Eine Auslösung des Gruppenwählers ist somit vorerst verhindert. Durch Schließen des Kontaktes 27g im Leitungswähler lentsteht folgender Stromkreis Erde, Batterie, Widerstand Wi5, Kontakt 27g, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Kontakte 17P, 14c, Wicklung des Relais Z1, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Z1 an und betätigt seinen Kontakt 18z1. Dadurch werden die Widerstände Wie und Wi3 (der Kontakt 22c öffnet sich nicht eher, als sich der Kontakt 18z1 geschlossen hat) kurzgeschlossen und somit ,auf der Prüfader des Vorwählers VW eine Stromverstärkung herbeigeführt, die die Fortschaltung des Zählers Z des rufenden Teilnehmers Tn veranlaßt. Das Zählrelais Z1 schließt seinen Kontakt 28z1 und damit einen Kurzschluß für die Wickltmg III des Relais P, das somit abfällt und in bekannter Weise die Auslösung einleitet.
  • Hängt der angerufene Teilnehmer vor dem anrufenden seinen Hörer ein, so wird der Steuerschalter des Leitungswählers nach Stellung g gebracht. In diesem Fall kommt eine Erregung .des Relais Q im Leitungswähler nicht in Frage. Dagegen wird der Steuexschalterkontakt S9 geschlossen, der über Widerstand W15 sofort Zählbatterie au die untere Sprechader anschaltet. Nach Einhängen des Hörers an der anrufenden Stelle und Abfall des Relais C wird dann das Zählrelais Z1 zum Ansprechen gebracht, das, wie loben. beschrieben, die Zählung und Auslösung vornimmt. Es sei nun der Fall betrachtet, daß der rufende Teilnehmer eine höherwertige Verbindung -erstellt. Die Einstellung des Vorwählerserfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Der Gruppenwähler wird nun in eine Dekade gehoben, über die eine zu einem anderen Amt, beispielsweise dem Hauptamt, führende Verbindungsleitung VL angeschlossen ist. Der Prüfstromkreis verläuft dann über Widerstand Wii. Von der über die Verbindungsleitung :erreichten Verbindungseinrichtung sind nur einzelne zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes erforderlichen Teile dargestellt. Diese sind ein Kontakt 48 x, der während der Übertragung einer Zählstromstoßreihe geschlossen ist, und ein Kontakt 47z/, der über einen Widerstand WiE die untere Sprechader mit einer starken, zum Zünüen der Glimmlampe ausreichenden Batterie verbindet. Dieser Kontakt 47z/ steht unter dem Einfluß einer Zählerfortschalteeinrichtung, welche beim Beginn des Gespräches und dann. nach Ablauf einer Zeiteinheit bestimmter Dauer den Kontakt 47z f je nach der gewählten Verkehrsrichtung verschieden oft schließt und öffnet. Auf diese Weise werden durch die nicht dargestellte Zählerfortschalteinrichtung in bestimmten Zeitabständen Zählstromstoßreihen, deren Länge durch die Wertigkeit der Verbindung bestimmt ist, auf die :untere Sprechadler ge- sandt. Bei Aussendung einer Zählstromstoßreihe durch die Zähllerfortschalteinrichtung wird das Relais Z2 in folgendem Stromkreis impulsmäßig beeinflußt: Erde, Zündbatterie, Widerstand 4171s, Kontakt 47zf, untere Sprechader, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers5, Kontakte 17p, 15c, Glimmlampe GL, Zählrelais Z2, Erde. Das Zählrelais Z2 schließt ebensoviele Male seinen Korntakt i g z2, wodurch auf dex Prüfader des Vorwählers Stromverstärkungen hervorgerufen werden und dadurch der Zähler des rufenden. Teilnehmers entsprechend der Beeinflussung des Zählrelais Z2 fortgeschaltet wird.
  • Das Zählrelais Z2 schließt_weiterhin impulsmäßig seinen Kontakt 23z2, dadurch für das Verzögerungsrelais E, das während der kurzen Stromunterbrechung seäne Kontakte angezogen hält, folgenden Stromkreis herstellend: Erde, Kontakt 23z2, Wicklung des Relais E, Batterie, - Erde. Das Relais E öffnet seine Kontakte ioe und 13,e, dadurch die Sprechadern unterbrechend, und schließt seine Kontakte iie und igle, wodurch ein, Summerzeichen angelegt wird, das dem rufenden Teilnehmer anzeigt, daß im Augenblick gerade die Zählung vor sich geht. Während dieser Zeit, die allerdings sehr kurz bemessen ist, vielleicht 1/2 bis i Sekunde, ist eine Sprechverständigung natürlich nicht möglich. Ist die h#-stirnmte Anzahl der Zi:lilstromstiil3e übermittelt, so wird der Kontakt 23z., Eingere Zeit geöffnet und das hel#tisL: zum Abfall gebracht. Dis Sprechadern werden wiedei durcligesclitrlt; t, und das Gespräch kann b=-ginneIl bzw. fortgesetzt werden. Wahrend der L`bertragun g des Sumrnerzeichens kann der Teilnehmer durch schnelles Aufhänger. seines Hörers die- Verbindung unterbnchen und dadurch einer weiteren Belastung und Fortschahung seines Zählers ent@eheu. Zwecks Signalisierung - des Zählvor#f,ang#2s können in der Zählerfortschalteinrichtung Schaltmittel vorhanden sein, die einige Zeit vor Aussendung der Z;ililstromstöße, h;ispielsweise io Selctrndeli vorher, ein. Aufmerksanikeitssi@n-.rl über die Sprechleiturig2n senden. Der rufende Teilnehmer kann dann innerhalb der noch <-ewä hrten F-ist von io Sekunden sein Gespräch schnell licendcn.
  • Hängt der Peilnehmer Tit zufälli` oder weil das tli-, Ausführung des Zählvorganges anzeigende Signal an sein Ohr gelangt den Hörer w-ä hr--nd der Übertragungseiner Zählstromstol:treil,e ein, so erfolgt auch in diesem Falle sichere Übertragung sämtlicher Zähistromstöl:,e. Fällt nämlich das Relais C während der Cbertragung der Zählstromstöße ab und ist erst ein Teil dl-r Zä hlstromstol;ireilre über die Glimrnlarnpe zum Zählrelais Z, gelangt, so werdzn die restlichen. Zä hlstromstö@e von dem Zählrelais Z, aufge11,omrnen, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Wicklung des Zählrelais Zl, Kontakte i4c, 17p, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Verbindungsleitun` VL. Kontakt 4; z%, Widerstarke Batterie, Eide. Die Stromstöre, die also nicht durch Schliel3:°n des Kontaktes i 9z., auf den Zähler des rufenden Teilnehmers gelangen können, werden durch Schließen des Kontaktes iSzi auf diesen. gebracht. Dabei ist eine vorzeitige Auslösung der Verbindung vor Cbertragung sämtlicher Zählstromstöße dadurch verhindert, daß der während der L"bertragung der Zählimpulsserie geschlossene Kontakt 4S x folgenden Stromkreis für das Relais P herstellt: Erde, Kontakt4S.t'. obere Sprechader, Schaltarme des ersten t,.rtrlipenw@<ililjrs, Kontakte 16p, 29c, Wicklung III des Relais P, Batterie, Erde. Erst wenn nach d.-m letzten Zälilstromstol;r der Kontakt 48x geöffnet wird, wird durch Abfall des Relais[' die Auslösung eingeleitet.
  • Gemäß dem eben beschii@benen Ausführungsbeispiel koninien zur Durchführung der Zählvorgänge zu dem normalen Gruppenwähler zwei Relais hinzu, nämlich das zweite Zählrelais Z.# und das Relais L-'. In der Fig. 2 ist der erste Gruppenwähler in einer Abart dargestellt, gemäß welcher die Aufwendung besonderer Relais überflüssig ist. Die vor als auch hinter dem Gruppenwähler liegenden Einrichtungen sind nicht dargestellt, da sie den in Fig. i dargestellten entsprechen. Auch die Prüfader des ersten Gruppenwählers entspricht der der Fig. i und ist nicht dargestellt.
  • Gelangt der Teilnehmer, wie oben beschrieben, auf den Gruppenwähler, so sprechen wies erutn die Relais A und B über ihre Wicklungen II an. Durch öffnen des Kontaktes 2oti wird das Relais C erregt, das sich durch Schließen des Kontaktes 220 in einen Ilaltekreis legt. Bei Wahl der ersten Ziffer der gewünschten Nummer wird das RelaisA impulsmäßig zum Abfall gebracht. Dadui-cli wird den .empfangenen Impulsen entsprechend der Kontakt 39n geschlossen und folgender Stromkreis für den HubmagivetenHl des ersten Gruppenwählers hergestellt: Erde, Kontakte 38c, 39a, Wicklung I I des Relais V, Kontakte 431", Wellenkontakt 4211', geöffnet nach dein ersten Drehschritt des Gruppenwählers, Hubmagnet Hr, Batterie, Erde. Der Hubmagnet hebt somit den Gruppenwähler in, eine bestimmte Dekade. Beim Verlassen seiner Ruhelage wird der Kopfkontakt 35k ge- schlossen. In dem Stromkreis des H@ubnia.gnet.en wird auch das Relais V über seine Wicklung 1I erregt. Seine Wicklung I ist über lls@otitakte 43d1 und 4211, kurzgeschlossen, so daß es eine gewisse Abfallverzögerung besitzt und während der Unterbrechungen am Kontakt 39.a seine Kontakte nicht abfallen l:il,')t. Nach Beendigung der Stromstoßreihe und längerem ülfnen des Kontaktes 39a fällt das Relais V ab und schließt seinen Kontakt 36v. Dadurch wird der Drehmagnet Dl eineingeschaltet, der seinen Kontakt 44d1 schließt. An diesem Kontakt wird fpr die Wicklung I des Relais V folgender Stromkreis geschlossen, in dein der Hubmagnet aber nicht ansprechen kann: Erde, Kontakt 44d" Wicklung I des Relais V, Hubinagnet H" Batterie, Erde. Das Relais V ölinet seinen Kontakt 36v und damit den Stromkreis des Drehmagneten. Dieser bewirkt durch Schließen des K.ontakte5 43d, wiederum den Abfall von V. Das Wechselspiel zwischen dem Drellrnagneten und dem Relais V setzt sich so lange fort, bis der Gruppenwähler eine nachfolgende freie Verbindungseinrichtung gefunden hat. Darauf spricht das hier nicht dargestellte Prüfrelais an, das durch Offnen seines Kontaktes 37p den Gruppenwähler stillsetzt. Durch Schheßen der Kontakte 16p und 17p erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern zu der nächsten, Verbindungseinrichtung.
  • Der Teilnehmer stellt nun durch Aussendung weiterer Nummernstromstoßreihen die Verbindung zum gewünschten Teilnehmer her. Handelt es sich -um eine Ortsverbindung, so wird nach Beendigung der Verbindung in. derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig. i Batteriepotential -über Widerstand Wi5 an die untere Sprechader angelegt, wodurch das über Kontakt 33c an die untere Sprechader angeschaltete Zählrelais Z3 in folgendem Stromkreis erregt wird: Erde, Wicklung des Relais Z3, Kontakte 33c, 17p, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Kontakt 27g bzw. Steuerschalterkiontakt Sq, Widerstand M5, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 344 und dadurch erfolgte Ausschaltung des Widerstandes Wie wird auf der Prüfader des Vorwählers die zur einmaligen Fo:rtschaltung des Zählers erforderliche Stromverstärkung herbeigeführt.
  • Die Auslösung des Gruppenwählers wird wieder durch einen Kontakt des Zählerrelais, nämlich 3oz3, der die Wicklung III des Relais P kurzschließt, eingeleitet.
  • Hatte der Teilnehmer eine höhemertige Verbindung hergestellt, so werden in bestimmten Zeitabständen während des Bestehens der Verbindung Zählstromstoßreihen mit Zündspannumg über .die untere Sprechader gesandt. Das Zählrelais Z3 im ersten Gruppenwähler, das nun mit der Glimmlampe C'rl in Reihe geschaltet liegt, wird auf folgendem Wege @erregt, und zwar so oft, wie Zählstromstöße übermittelt werden: Erde, Wicklung des Relais Zs, Glimmlampe Cil, Kontakt 17p, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Verbindungsleitung VZ, Kontakt 47zf, Widerstand Wie, Zündbatterie, Erde: Durch entsprechende Schließung und Öffnung des Kontaktes 34z3 werden die Stromstöß:z auf den Zähler des rufenden Teilnehmers übertragen. Das Zählrelais Z3 betätigt auch im Rhythmus seiner Beeinflussung den. Kontakt 4 i z3, wodurch folgender Stromkreis für das Relais V zustande kommt: Erde, Kontakt 41Z3, Wicklungen II und I des Relais V, Hubmagnet Hi (der aber in diesem Stromkreise nicht anzusprechen vermag), Batterie, Erde. Das Relais V schließt seinen Kontakt 46v und vollendet dadurch den durch den Kontakt 45p vorbereiteten Kurzschluß um die Wicklung II des Relais V. Dadurch erhält das Relais V eine Abfallverzögerung, die so bemessen ist, daß es seine Kontakte während der kurzen Unterbrechungen am Kontakt 41 z3 angezogen hält. Das Relais V öffnet s:onlit während der jedesmaligen Übertragung seiner Zählimpulsserie die Kontakte 31v und 32v und unterbricht somit die zum rufenden Teilnehmer führenden Sprechadern, um auf diese Weise den Teilnehmer vor schädlichen Knackgeräuschen durch die Zählstromstöße zu bewahren. Eine Signalisierung des Teilnehmers, die ihm den Vorgang der Zählung anzeigt, ist in der Fig.2 nicht dargestellt, könnte aber natürlich in derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig. i vorgesehen sein.
  • Hängt der Teilnehmer gerade während der Übertragung einer Zählimpulsreihe seinen Hörer sein, so wird durch Abfall des Relais. C und Schließen des Kontaktes 33c die Glimmlampe kurzgeschlossen. Die in diesem Augenblick noch nicht übertragenen ZählstDomstöß.e gelangen über den Kontakt 33c zum Relais Z3, so daß die Übertragung der Zählimpulsreihe durch die Schlußzeichengabe des rufenden Teilnehmers nicht gestört wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlaggen, dadurch gekennzeichnet, daß für das Wirksamwerden von Zählstromstößen zwei Schaltwege `vorgesehen sind, in deren einem Schaltmittel (14c, 33c) vorgesehen sind, die eine Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung (Z1, Z3) erst bei Eintritt des Zeitpunktes für die Zählungsdurchführungeinschalten, während der andere eine die Symmetrie der Sprechleitungen nicht störende Einrichtung (Glimmlampe GI) enthält, über welche eine Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung (Z2, Zn) dauernd an die Zählader (Sprechader) an.gaschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Verkehrsrichtung (Wertigkeit) der hergestellten Verbindung der seine joder der andere Schaltweg benutzt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i ,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtung zwecks Biaeinfllussung des Zählers der rufenden Stelle während der Verbindung die Zählstromstöße zu der dauernd über die die Symmetrie der Sprechleitungen, nicht störende Einrichtung (Glimmlamp.e) angeschalteten, Zählstromstöße aufnehmenden Einrichtung (Z2, Z3) geleitet werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zählstromstöße ,aufnehmende Einrichtungen (Zählüb:ertragungsrelaisZl,Z2) vorgesehen sind, von denen die eine (Z2) dauernd über eine Glimmlampe (GL) an die die Zählstromstöße übermittelnde Sprechader angeschaltet und durch die während des Biesbeben.s der Verbindung übermittelten Zählstromstöße b@eeinflußt wird, während die andere durch die Beendigung der Verbindung kennzeichnende Schaltmittel (C) unmittelbar an diese Ader angeschaltet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Zählstromstöße aufnehmende Einrichtung (Z;) vorgesehen ist, die dauernd über @ein,e Glimmlampe an die die Zählstromstöße übermittelnd-. Sprechader angeschaltet ist und gleichzeitig durch die Beendigung der Verbindung kennzeichnende Schaltmittel (C) unmittelbar- an diese Ader angeschaltet wird. G.Schaltungsanordntngnach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß bei Wirksamwerden des Auslösekriteriums während der Übertragung einer Zählstromstoßreihe die noch nicht ühertrageiren Zählstromstöße der Reihe von dein durch ein Auslösemittel unmittelbar an die Sprechader angeschalteten Zählrelais (Zt, Z3) aufgenommen werden. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichtlet, daß hei übertragung von Zählstromstößen während des Bestehens der Verbindung die Sprechadern unterbrochen «-erden und ein Summersignal an die Sprechleitungen angelegt wird (durch h<#lais C, V).
DES115591D 1934-10-02 1934-10-03 Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE647262C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765915C (de) * 1941-03-08 1954-05-17 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Einfachzaehlung und Mehrfachzaehlung
DE963969C (de) * 1951-04-22 1957-05-16 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen zur Umschaltung eines Anschlusses von einer auf eine andere Speisebruecke, insbesondere fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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DE963969C (de) * 1951-04-22 1957-05-16 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen zur Umschaltung eines Anschlusses von einer auf eine andere Speisebruecke, insbesondere fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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