DE646291C - Handpraegepresse - Google Patents
HandpraegepresseInfo
- Publication number
- DE646291C DE646291C DEB174481D DEB0174481D DE646291C DE 646291 C DE646291 C DE 646291C DE B174481 D DEB174481 D DE B174481D DE B0174481 D DEB0174481 D DE B0174481D DE 646291 C DE646291 C DE 646291C
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- DE
- Germany
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- press
- sheet
- hand
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- embossing press
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- Expired
Links
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- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F19/00—Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
- B41F19/02—Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
- B41F19/06—Printing and embossing between a negative and a positive forme after inking and wiping the negative forme; Printing from an ink band treated with colour or "gold"
- B41F19/064—Presses of the reciprocating type
- B41F19/066—Presses of the reciprocating type hand-driven
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
REICHS
' Die Erfindung. betrifft eine Handprägepresse zum Prägen von Schrift oder sonstigen
Darstellungen auf Papierbogen, Zeichnungen, Dokumenten o. dgl.
Die bisher bekanntgewordenen und sonst gebräuchlichen Handprägepressen, dieser Art
haben den Nachteil, daß sie für den bestimmten Zweck nur innerhalb gewisser Grenzen
zu gebrauchen sind, und zwar läßt es die
to Ausladung des Pressegestells nur zu, daß die Prägung nur am oberen Teil des Papierbogens
möglich ist, weil die Größe des bügeiförmigen Pressegestells und die Form seiner
Ausladung einen weiteren Transport des zwisehen den Prägestempeln eingeschobenen Papierhogens
unmöglich macht. Soll bei Verwendung solcher Pressen die Prägung auf größere Entfernung vom oberen Rand ab
geprägt werden, dann muß der Gestellbügel der Presse eine entsprechend große Ausladung
haben. Dadurch wird die Presse so unhandlich, groß, schwer und kostspielig in der Herstellung, daß sie für den praktischen
Gebrauch nicht mehr in Frage kommt; denn selbst bei noch zu großer Ausladung des
Pressegestells ist der Raum nicht ausreichend, um z. B. große Zeichnungen an jeder gewünschten
Stelle des Bogens prägen zu können.
Durch die vorliegende neue Erfindung werden die den bekannten Handprägepressen anhaftenden
Übelstände dadurch beseitigt, daß in der Ausladung des Pressegestells eine einen Kreis bildende glatte Führung, die
zweckmäßig aus einer vernickelten breiten Stahlfeder besteht, vorgesehen ist, durch, die
der zwischen den Prägestempeln eingeführte zu prägende Bogen beim Zuführen in Rollenform
gedreht wird. Auf diese Weise ist es möglich, daß der zu prägende Bogen jede
beliebige Größe haben und an jeder gewünschten Stelle geprägt werden kann, so daß sich, die" Presse auch zum Prägen von
Zeichnungen jeden beliebigen Außenmaßes verwenden läßt.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einer Ausführung beispielsweise veranschaulicht,
und zwar zeigen-:
Abb. ι die Handprägepresse mit einem eingeführten
Papierbogen in einer Seitenansicht,
Abb. 2 eine Vorderansicht ohne den Papierbogen und
Abb. 3 eine Draufsicht zu Abb. r.
Es ist α das bügeiförmige Gestell der Handpresse, zwischen dessen Seitenwänden
b, c der um einen Stift d bewegbare Winkelhebel
e gelagert ist, an dessen vorderem, unten erbreitertem Arme' der obere Prägestempel,
die Matrize/, mittels Schrauben auswechselbar befestigt ist. Die durch eine Feder g in angehobener Lage gehaltene Matrize/
steht unter der Wirkung eines oben am Gestell exzentrisch gelagerten Handhebels h, durch den sie auf die darunterliegende
Patrize i gedrückt werden kann, wobei der bei angehobenem Oberstempel durch
den zwischen beiden Prägestempeln frei bleibenden Schlitz geschobene Bogen χ ge-
prägt wird. Um nun die Prägung an jedem beliebig großen Papierbogen und an jeder gewünschten
Stelle eines solchen Bogens vornehmen zu können, ist die Ausladung k des
bügeiförmigen Gestells kreisförmig ausgebildet und mit einer annähernd einen geschlossenen Kreis bildenden glatten Bogenführung /
versehen, die in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem breiten vernickelten
ίο Stahlblech besteht. Dieses glatte Führungsblech
ist vorn an der Bogeneinführungsstelle mit einem nach dieser schräg ansteigenden
Anlauf stelle m versehen und läuft dann unterhalb der Patrize/ gerade durch, um in einen
annähernd geschlossenen Kreis überzugehen, in dem sich der eingeschobene Bogen an
der glatten Fläche dieser Führung spiralförmig zusammenrollen kann, so daß mit dieser
kleinen Presse Bogen von jeder beliebigen Länge und Breite an jeder gewünschten Stelle geprägt werden können. Wesentlich
ist dabei der über das vordere Ende der kreisbogenförmigen Ausladung k des Pressegestells
hinauslaufende Bogenfortsatz /' des Führungsbleches, der die Führung bis auf
einen die Einführungsstelle frei lassendien Kreis ergänzt, so daß sich der eingeschobene
Bogen beim Einführen in die Presse spiralförmig zusammenrollen kann. Der Halt des
Führungsbleches / am Pressegestell α wird ir.
.dem gezeichneten Ausführungsbeispiel bewirkt durch aus dem Blech ausgestanzte Zungen n,
die je mittels eines kleinen Stiftes o. dgl. an den Gestellwänden befestigt sind.
Claims (3)
1. Handprägepresse, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausladung (k) des
Pressegestells {a) eine kreisrunde, bis auf den Zuführungsschlitz geschlossene glatte
Führung (7) vorgesehen ist, durch die der zu prägende Papierbogen beim Einschieben
rollenförmig gedreht wird.
2. Handprägepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisrunde
Führung (/) derselben aus einer zweckmäßig vernickelten Stahlfeder besteht.
3. Handprägepresse nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Halt der glatten, kreisrunden Führungsfeder (/) bewirkt wird durch aus derselben
ausgestanzte, am Pressegestell befestigte Zungen (//).
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB174481D DE646291C (de) | 1936-06-16 | 1936-06-16 | Handpraegepresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB174481D DE646291C (de) | 1936-06-16 | 1936-06-16 | Handpraegepresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646291C true DE646291C (de) | 1937-06-11 |
Family
ID=7007512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB174481D Expired DE646291C (de) | 1936-06-16 | 1936-06-16 | Handpraegepresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646291C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1176548B (de) * | 1963-02-19 | 1964-08-20 | Natronzellstoff Und Papierfab | Sackhalte- und Praegevorrichtung |
-
1936
- 1936-06-16 DE DEB174481D patent/DE646291C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1176548B (de) * | 1963-02-19 | 1964-08-20 | Natronzellstoff Und Papierfab | Sackhalte- und Praegevorrichtung |
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