DE618883C - Papierhalterahmen fuer photographische Vergroesserungen - Google Patents
Papierhalterahmen fuer photographische VergroesserungenInfo
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- DE618883C DE618883C DEV30118D DEV0030118D DE618883C DE 618883 C DE618883 C DE 618883C DE V30118 D DEV30118 D DE V30118D DE V0030118 D DEV0030118 D DE V0030118D DE 618883 C DE618883 C DE 618883C
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/52—Details
- G03B27/58—Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
- G03B27/582—Baseboards, easels
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
Es sind Papierhalterahmen mit zwei sich gegenüberliegenden, zwangläufig miteinander
parallel zu sich verschiebbaren Seitenleisten bekannt, die jeder Papiergröße der Breite
nach durch gleichzeitige \rerschiebung angepaßt
werden können. Bei dieser älteren Bauart muß jedoch die dritte bzw. auch die vierte
Querleiste von Hand in die richtige Lage verschoben werden, um die Mitte des entsprechenden.
Bildfeldes des photographischen Papiers gegenüber dem Objektiv des Vergrößerungsapparates
richtig einzustellen.
Um die Einstellung, der Leisten weiter zu vereinfachen, ist gemäß der Erfindung die
Einrichtung derart getroffen, daß das die beiden sich gegenüberliegenden Begrenzungsleisten verschiebende Hebelgetriebe noch derart
eine Querleiste mitverschiebt, daß die Mitte des der jeweiligen Verschiebung der
drei Leisten entsprechenden Bildfeldes gegenüber dem Objektiv stets die gleiche oder annähernd
die gleiche Lage einnimmt. Die Hebelübersetzung kann so gewählt werden,
daß die jeweils einzustellende Bildfläche ein bestimmtes normalisiertes Größenausmaß einnimmt.
Der Rahmen nach der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in Abb. 1 bei teilweise
entfernter Unterlagplatte in Draufsicht und in Abb. 2 im Schnitt nach der Linie II-II
in Abb. 1 dargestellt.
Der Rahmen besitzt eine Grundplatte 1 aus Holz oder einem anderen geeigneten Material,
deren linker und rechter Rand mit je einer festen Führungsleiste 2 bzw. 3 versehen ist, in
welchen in an sich bekannter Weise der obere waagerechte Querteil 4 von Hand aus mit seinen
Führungsstücken 4' verschiebbar ist. In der Mitte zwischen den beiden Führungsleisten
2, 3 ist parallel zu diesen eine Leiste 8 angeordnet, welche in Richtung ihrer Längsachse
auf der Unterlagplatte 1 durch Schrauben 10 verschiebbar geführt ist, die in einen
Längsschlitz 9 der Leiste 8 eingreifen und an der Unterlagplatte 1 befestigt sind. Die übrigen
drei Halteleisten 5, 6, 7 sind miteinander durch ein Hebelgetriebe derart verbunden,
daß die beiden seitlichen Halteteile 6 und 7 von- und zueinander verschoben werden, während
der untere waagerechte Halteteil S seine Lage in der Zeichenebene nach abwärts bzw.
aufwärts ändert. Zu diesem Zwecke ist die Leiste 8 an zwei in einer bestimmten Entfernung
voneinander liegenden Stellen auf ihren beiden Seiten mit sich gegenüberliegenden
ösenförmigen Ansätzen 11, 12 versehen, an
die Hebelarme 13, 14 angelenkt sind, die wiederum mit Armen 16, 17 gelenkig verbunden sind, die um feststehende, symmetrisch
zur Leiste 8 angeordnete Drehachsen 15 schwenkbar sind. Je zwei Verbindungsstifte
18,18' und 19, 19', mittels derer die Hebelarme
13, 16 und 14, 17 miteinander gelenkig
verbunden sind, sind auf je einer Verbindungsleiste 20 bzw. 21 befestigt. Die Verbindungsleisten
20, 21 führen somit beim Ein- und Herausschieben der Leiste 8 mittels eines
Handgriffes 8' eine Bewegung aus, die durch die Bahn der Verbindungsstifte 18, 18' und
19, 19' gegeben ist. Bei der dargestellten Bau-
art werden sich die beiden Verbdndungsleisteii 20, 2i bei einer Verschiebung der Leiste 8 in
der Richtung des Pfeiles α unter gleichzeitiger, gegenseitiger Näherung ebenfalls in der
Richtung des Pfeiles a, jedoch mit einer anderen
Geschwindigkeit verschieben und umgekehrt. Über die Leisten 20, 21 und die Hebelarme
13, 14, 15, 16 ist ein die eigentliche
Unterlage für die Vergrößerungspapiere bildendes Deckblech 22 gelegt, dessen beide zu
den Führungsleisten parallele Seiten mit rechtwinkelig nach unten gebogenen Rändern
22' versehen sind, mittels derer dieses Deckblech auf der Grundplatte 1 aufliegt, ohne das
Hebelwerk in seiner Bewegung zu behindern. Auf der dem Handgriff 8' gegenüberliegenden
Seite ist dieses Deckblech mit senkrecht zur Längsachse der Leiste 8 angeordneten Querschlitzen
23, 24 versehen, durch welche die nach oben verlängerten Stifte 18', 19' hindurcfageführt
sind, so daß das Deckblech 22 bei der Auf- oder Abwärtsbewegung der
Stifte mitgenommen wird, während die waagerechte Bewegung der Leisten 6. und 7 auf das
Deckblech 22 ohne Einfluß bleibt. Die Seitenteile 6, 7 sind mit den sich unter dem Deckblech
befindlichen und teilweise vorstehenden Verbindungsleisten 20, 21 mittels der erwähnten Stifte iS7, 19' und mittels Schrauben 25
unter Einhaltung eines solchen Abstandes von dem Deckblech 22 fest verbunden, daß sie sich
bei einer Bewegung" der Verbindungsleisten 20, 21 leicht über dem Deckblech 22 verschieben
können. Parallel zu den Schlitzen 23, 24 ist auf das Deckblech 22 der untere Halteteil S
aufgelötet oder in irgendeiner anderen Weise mit dieser verbunden. Der untere Halteteil 5
und die beiden Seitenteile 6,7 bilden mit ihren nach oben umgebördelten Außenrändern
5'j 6', 7' Falze, in welche die entsprechenden
Ränder des Papiers eingeschoben werden können und dieses dadurch auf dem Deck- oder
Unterlagblech 22 festhalten. Der untere Halteteil 5 und beide Seitenteile 6, 7 sind mit einer
Längenmaßeinteilung versehen, welche ein ge-. naues und sofortiges Einstellen des Rähmchens
auf das gewünschte Größenmäß ermöglicht. Dies Rähmchen dient zugleich auch als
Maske.
Im Gebrauchsfalle werden die beiden seitlichen Halteteile 6, 7 des Rähmchens auf die
gewünschte Breite durch eine entsprechende Verschiebung der mit einem Handgriff 8' versehenen
Schiene 8 eingestellt, das Papier in die von den umgebördelteh Außenrändern 5',
6', 7' der drei miteinander verbundenen Rähmchenteile 5, 6, 7 eingeschoben und der vierte
von Hand aus zu bewegende Teil 4 des Rähmchens über den freien Rand des Papiers aufgeschoben. Die Ausmaße und die Anordnung
der Hebelarme werden so gewählt, daß die Verschiebung des unteren Rahmenteiles 5 und
der beiden Seitenteile 6, 7 des Rähmchens den Papierformaten entspricht, so daß z. B.
die üblichen Papierausmaße 4, 5 : 6, 9 : 12, :24 cm sofort mit hinreichender Genauigkeit
eingestellt werden können.
Nach der Belichtung des Papiers kann dieses,
wieder herausgeschoben oder, was einfacher ist und ein Betasten der Papieroberfläche,
welche zur Fleckenbildung Anlaß gibt, überflüssig macht, durch Vergrößerung der gegenseitigen Entfernung der einander gegenüberliegenden
Rähmchenteile einfach herausgenommen werden.
Die für die Rähmchenteile gewählten Ausdrücke, wie Seitenteile, oberer und unterer
Teil, wurden in bezug auf die Veranschaulichung gewählt, denn der Rahmen kann auch
um 90 oder i8o° verdreht verwendet werden, und seine Lage ist nur von der Bauart der
Vergrößerungsvorrichtung und anderen äußeren Umstanden abhängig.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Papierhalterahmen für photographische Vergrößerungen mit zwei sich gegenüberliegenden, zwangläufig miteinander parallel zu sich verschiebbaren Begrenzungsleisten, dadurch gekennzeichnet, daß das diese beiden sich gegenüberliegenden Begrenzungsleisten (6, 7) verschiebende Hebelgetriebe (13, 14, 16, 17) noch derart eine Querleiste (5) mitverschiebt, daß die Mitte des der jeweiligen Verschiebung der drei Leisten entsprechenden Bildfeldes gegenüber dem Objektiv stets die gleiche oder annähernd die gleiche Lage einnimmt.
- 2. Papierhalterahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Ränder (5', &, 7') der Rahmenleisten (5, 6 und 7) nach oben zu Falzen umgebördelt sind, die zum Einschieben und Festhalten des Papiers dienen, während der über den Längsleisten (6,7) verschiebbare vierte Rähmchenteil (4) zur Afodekkung des vierten Papierrandes dient.
- 3. Papierhalterahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden zwangläufig bewegten parallelen Längsleisten (6, 7) und die zwangläufig mit diesen verschiebbare Querleiste (5) je eine Längenmaßteilung tragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30118D DE618883C (de) | 1933-11-16 | 1933-11-16 | Papierhalterahmen fuer photographische Vergroesserungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30118D DE618883C (de) | 1933-11-16 | 1933-11-16 | Papierhalterahmen fuer photographische Vergroesserungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618883C true DE618883C (de) | 1935-09-18 |
Family
ID=7585430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV30118D Expired DE618883C (de) | 1933-11-16 | 1933-11-16 | Papierhalterahmen fuer photographische Vergroesserungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618883C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750972C (de) * | 1941-07-05 | 1945-02-03 | Paul Schmeck | Vorrichtung zum Spannen und Glattstreichen von Papieren aller Art, insbesondere von photographischen Papieren |
-
1933
- 1933-11-16 DE DEV30118D patent/DE618883C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750972C (de) * | 1941-07-05 | 1945-02-03 | Paul Schmeck | Vorrichtung zum Spannen und Glattstreichen von Papieren aller Art, insbesondere von photographischen Papieren |
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