DE487533C - Farbbandspulenhalter fuer Schreibmaschinen - Google Patents
Farbbandspulenhalter fuer SchreibmaschinenInfo
- Publication number
- DE487533C DE487533C DER69327D DER0069327D DE487533C DE 487533 C DE487533 C DE 487533C DE R69327 D DER69327 D DE R69327D DE R0069327 D DER0069327 D DE R0069327D DE 487533 C DE487533 C DE 487533C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- ribbon
- slot
- typewriters
- ribbon spool
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 5
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/62—Shields or masks
Landscapes
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
Bei manchen Arten von -Schreibmaschinen sind die Farbbandspulen in einem Gehäuse
eingeschlossen, welches oben offen ist und an einer Seite einen Schlitz besitzt, durch den
sich das Farbband auf seinem Wege von der Spule zu der Farbbandhubvorrichtung hindurchbewegt. Bei solcher Anordnung besteht
häufig die Gefahr, daß das Farbband in Unordnung gerät oder aus den Führungsschlitzen
herausgezogen wird, besonders, wenn die Maschinen in Schulen oder an anderen Stellen
Verwendung finden, wo die erforderliche Sorgfalt bei der Behandlung der Maschine
fehlt.
Zxir Beseitigung dieses Nachteiles sind bereits
Einrichtungen geschaffen worden, durch die das Farbband in seiner richtigen Lage
gegen Verschiebung gesichert wird. Diese haben aber wieder den Nachteil, daß sie die
Auswechslung des Farbbandes erschweren.
Demgegenüber wird bei dem Farbbandspulenhalter gemäß der Erfindung eine schnelle
und unbehinderte Auswechslung des Farbbandes ermöglicht, während es im Gebrauchszustande
gegen Verschiebung gesichert ist. Dies wird dadurch erreicht, daß ein drehbarer
Arm, der den Schlitz im Spulengehäuse überbrückt, mit dem beweglichen Teil des Gehäuses
durch ein Hebelwerk derart verbunden ist, daß er bei Öffnung des Gehäuses zur Seite geschwenkt wird und den Gehäuseschlitz
freigibt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch eine Schreibmaschine unter Weglassung von für
die Erfindung unwesentlichen Teilen.
Abb. 2 ist eine Aufsicht auf einen Teil der Maschine.
Abb. 3 ist eine Aufsicht auf das Farbbandgehäuse in vergrößertem Maßstab, wobei die
Farbbandspule fortgelassen und die Stellung der Teile nach Öffnen des Gehäuses in strichpunktierten
Linien angedeutet ist. °
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Halte-Vorrichtung für das Farbband und der zugehörigen
Bewegungsmittel.
Abb. s bis 10 zeigen Einzelheiten des Farbbandspulenhalters.
Der Hauptrahmen der Maschine ist mit A und der Umschaltrahmen mit B bezeichnet.
Auf dem Umschaltrahmen ist der Schlitten C mit der Papierwalze D angeordnet. Die
Typenhebel E werden von den Tastenhebeln F aus durch beliebige Zwischenglieder zum Anschlag
gebracht. G ist die Typenhebelführung, H die Farbbandhubvorrichtung und K.
das Farbband selbst.
Jeder Teil 1 der Deckplatte der Maschine trägt ein Farbbandgehäuse. Jedes Gehäuse
bestellt aus zwei im wesentlichen halbkreisförmigen Teilen 2 und 3, von denen der
Teil 2 auf der Platte 1 befestigt ist und zweckmäßig mit ihr aus einem Stück besteht. In
g-escMossener Stellung berühren sich die beiden Hälften an. ihrem einen Ende, sind all er
an ihrem anderen Ende voneinander durch einen Zwischenraum 4 (Abb. 4) getrennt, durch den das Farbband von der Spule zu
der Hubvorrichtung hindurchgeführt wkd. Die schwenkbare Hälfte 3 des Gehäuses besitzt
einen umgebogenen Ansatz 5 (Abb. 2) an seiner oberen Kante, durch den die Spule im Gehäuse festgehalten wird, wenn dieses
geschlossen ist. Ein Ende der Gehäusehälfte 3 ist zur Bildung eines Zylinders 6 umgebogen,
der an seiner unteren Kante einen Einschnitt 7 besitzt (Abb. 5). An der Unterseite
der Deckplatte 1 befindet sich eine Hülse 8 (Abb. 4), die aus einem Stück mit
der Platte 1 bestehen oder in beliebiger Weise an derselben starr befestigt sein kann. Ein
Hohlzapfen 9 kann sich in der Hülse 8 frei drehen und ragt mit seinem oberen Ende
durch die Deckplatte hindurch. Hier trägt der Zapf en 9 einen Vorsprung 10 (Abb. 7),
der in die Ausnehmung 7 des zylindrischen Teiles 6 der Gehäusehälfte 3 eingreift. Eine
Kopf schraube 11 ist durch den zylindrischen
Teil 6 hindurchgeführt und mit seinem das Gewinde tragenden Ende 12 in ein Innengewinde
des Hohlzapfens 9 hineingeschraubt. Auf diese Weise werden die Teile 3 und 9 miteinander verbunden.
Am unteren Ende des Hohlzapfens 9 ist ein Winkelihebel 13 (Abb. 3, 4 und 8) auf beliebige
Weise befestigt. Der kurze Arm 14 dieses Winkelhebels besitzt eine abwärts gerichtete
Umbiegung 16, während der längere Arm 15 einen Längssc'hlitz 17 aufweist. An
der Umbiegung 16 ist das eine Ende einer Feder 18 (Abb. 3) befestigt, die mit ihrem
anderen Ende an einem Zapfen 19 an der Unterseite der Deckplatte angehängt ist.
Wenn die Gehäusehälfte 3 aufgeklappt wird, so wird der Winkelhebel 13 gedreht. Hierbei
sind nun die Befestigungspunkte der Feder 18 zu der Drehachse der aufklappbaren Gehäusehälfte
so gewählt, daß die Feder diesen Gebäuseteil sowohl in geschlossener wie auch in
geöffneter Stellung in seiner jeweiligen Lag-e festzuhalten sucht.
Das eine Ende des feststehenden Gehäuseteiles 2 besitzt ebenfalls die Gestalt eines
Zylinders 20 (Abb. 4), in dem eine Stange 21 ' gelagert ist, deren oberes Ende 22 rechtwinklig
umgebogen ist, so daß er bei geschlossenem Gehäuse quer über der Öffnung 4 liegt
und dadurch ein unbeabsichtigtes Verschieben des Farbbandes aus dem Führungsschlitz verhindert.
Mit dem unteren Ende der Stange 21 ist ein Winkelhebel 23 (Abb. 3,4 und 10)
fest verbunden. Der lange Arm 24 dieses Winkelhebels trägt einen Zapfen 25, der in
den Schlitz 17 des Winkelhebels 13 eingreift. Der kurze Arm 26 des Winkelhebels
23 dient als Anschlag zur Begrenzung dei Bewegung der einzelnen Teile und stößt zu
diesem Zweck gegen die Hülse 8, sobald die schwenkbare Gehäusehälfte aufgeklappt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich aus obiger Beschreibung. Wenn die
schwenkbare Geliäuseäiälfte 3 mittels des Knopfes 27 geöffnet wird, so wird der
Winkelhebel 13 gezwungen, sich gleichzeitig mit zu drehen. Infolge des Eingriffes des
Zapfens 25 in den Schlitz 17 wird diese Drehung auch auf den Winkelhebel 23 übertragen,
so daß sich auch die Stange 21 und damit deren in horizontaler Richtung umgebogenes
Ende 22 in eine Lage bewegt, in der der Schlitz 4 freigelegt ist. Außerdem wird natürlich auch die Umbiegung 5 in eine
Lage gebracht, in der sie die Farbbandspule freigibt. Infolgedessen kann die Farbbandspule
zusammen mit dem Farbband nach oben herausgenommen werden. Nachdem eine neue Farbbandspule eingesetzt ist, wird
das Gehäuse wieder geschlossen und kann in dieser verschlossenen Stellung durch irgendeine
Verriegelungsvorrichtung festgehalten werden. Beim Zuklappen des Gehäuses legt
sich der Teil 22 wieder über den Schlitz 4 und die Umbiegung 5 über die Spule, so dalj
nunmehr sowohl die Spule als auch das Farbband gegen eine unbeabsichtigte Verschiebung
wieder gesichert sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Farbbandspulenhalter für Schreibmaschinen mit einem Spulengehäuse, das aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil besteht, die voneinander durch einen Schlitz für den Durchgang des Farbbandes getrennt sind, das durch eine Vorrichtung gegen Verschiebung· gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbarer Arm (22), der den Schlitz (4) im Spulengehäuse überbrückt, mit dem beweglichen Teil (3) des Gehäuses durch ein Hebelwerk (14, 15, 24) derart verbunden ist, daß er bei Öffnung des Gehäuses zur Seite geschwenkt wird und den Gehäuseschlitz (4) freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US71390A US1611665A (en) | 1925-11-25 | 1925-11-25 | Ribbon retainer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE487533C true DE487533C (de) | 1929-12-09 |
Family
ID=22100991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER69327D Expired DE487533C (de) | 1925-11-25 | 1926-11-17 | Farbbandspulenhalter fuer Schreibmaschinen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1611665A (de) |
| DE (1) | DE487533C (de) |
| FR (1) | FR624417A (de) |
| GB (1) | GB262077A (de) |
-
1925
- 1925-11-25 US US71390A patent/US1611665A/en not_active Expired - Lifetime
-
1926
- 1926-11-05 GB GB27846/26A patent/GB262077A/en not_active Expired
- 1926-11-10 FR FR624417D patent/FR624417A/fr not_active Expired
- 1926-11-17 DE DER69327D patent/DE487533C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB262077A (en) | 1927-02-10 |
| US1611665A (en) | 1926-12-21 |
| FR624417A (fr) | 1927-07-18 |
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