DE656787C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten, abwechselnd in die Arbeitslage zu bringenden Magazinen - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten, abwechselnd in die Arbeitslage zu bringenden Magazinen

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DE656787C
DE656787C DEM135623D DEM0135623D DE656787C DE 656787 C DE656787 C DE 656787C DE M135623 D DEM135623 D DE M135623D DE M0135623 D DEM0135623 D DE M0135623D DE 656787 C DE656787 C DE 656787C
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DE
Germany
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magazine
magazines
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die
casting machine
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Application number
DEM135623D
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English (en)
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/06Storage devices for matrices or space bands

Landscapes

  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit mehreren übereinander angeordneten, abwechselnd in die Arbeitslage zu bringenden Magazinen Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen ist es bereits bekannt, bei dem Verwenden mehrerer übereinanderliegender, zu einem Stapel vereinigter Magazine umschaltbare Matrizeneinfalltrichter zu verwenden, die bei dem Umschalten der Magazine durch Drehen um eine Achse gegeneinander ausgewechselt werden. Das Auswechseln geschah gleichzeitig mit dem Umschalten der Magazine, so daß das Drehen und Auswechseln bei jedem Schaltvorgang vorgenommen wurde, die Vorrichtung also nur für Maschinen anwendbar war, bei denen bei jedem Umschalten der .Magazine auch ein Umschalten des Einfalltrichters erforderlich war. Um nun das selbsttätige Auswechseln der Einfalltrichter einer beliebigen Magazinanordnung anpassen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, bei dem Verwenden eines Zahnstangenantriebes für das Drehen die Zahnstange auswechselbar zu machen und sie der jeweiligen Magazinanordnung anzupassen. Diese Einrichtung ist an sich vorteilhaft, erfordert aber das Bereithalten von verschiedenen Zahnstangen und das gelegentliche Auswechseln der Zahnstangen.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Verriegeln und Umschalten der zu einem Ganzen- verbundenen Matrizeneinfalltrichter durch eine Bewegung des die Freigabe der Magazinumschaltung bewirkenden Handgriffes über das zu der Freigabe erforderliche Maß hinaus vorzunehmen.
  • Nun ist es aber zum Umschalten der Magazine auch notwendig, den Matrizeneinfä,lltrichter von dem Magazinstapel abzuheben. Außerdem ist es zweckmäßig, außer dem Verriegeln der Umschaltvorrichtung für die Magazine auch noch eine besondere Verriegelung des Magazinstapels selbst vorzunehmen, um seine genaue Lage in der Arbeitsstellung zu sichern. Wird noch diese zusätzliche Verriegelung vorgesehen, dann ist es schwierig, dem früheren Vorschlag entsprechend den Handgriff, der sowohl das Entriegeln der Magazine als auch das Abschalten der Auslösestäbe, das Zurückklappen des Einfalltrichters und sein Umschalten bewirkte, so genau zu handhaben, daß die einzelnen Schaltvorgänge in dem richtigen Zeitabstand einander folgten. Auch war es schwierig, den Hebel so zu bewegen, daß er nur die gewünschten Arbeitsvorgänge vollführte.
  • Die Erfindung beseitigt nun diesen Nachteil und schafft eine Einrichtung, durch die einerseits das Umschalten der Einfalltrichter nur nach Bedarf erfolgt und andererseits die Freigabe der Magazinumschaltvorrichtung unabhängig von dem Umschalten der Einfalltrichter vor sich geht. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung für das Bedienen der Magazinschaltung drei Handgriffe vorgesehen, von denen der eine das Entriegeln des Magazinstapels und der Magazinschal.-.. vorrichtung vornimmt, die Auslösestäbe vz; den Magazinen entfernt und den EinfälL=. trichter zurückklappt, während der zweite' zum Umschalten der Magazine und der dritte zum Umschalten der Matrizeneinfalltrichter und zum Zurückklappen in die Arbeitslage dient.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer schematischen Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile der Maschine dargestellt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform liegt auf dem Maschinengestell i der Magazinstapel 2, der aus einer beliebigen Anzahl von Magazinen (bei dem Ausführungsbeispiel aus vier Magazinen) besteht, die von einem Rahmen getragen werden. Der Magazinstapel wird durch in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel in bekannter Weise so geführt, daß er sich senkrecht zu seinen Deck- und Bodenplatten auf und ab bewegen kann. Zum Schalten des Magazinstapels fassen an ihn zwei vorzugsweise an dem Grundrahmen gelenkig befestigte Zahnstangen 3 an. Die Zahnstangen kämmen mit Zahnrädern 4, auf deren Achse Kegelräder 5 angeordnet sind, die mit Kegelrädern 6 auf einer Welle 7 kämmen. Die Welle 7 trägt einen Handgriff 8, so daß durch Drehen des Handgriffes die Magazine in die verschiedenen Höhenlagen eingestellt werden. Bei dem Schalten von einem Magazin zu einem anderen muß die Welle ;7 um eine ganze Umdrehung gedreht werden, und um ein Sperren des Schaltrahmens nach jedem Schalten vornehmen zu können, ist auf der Welle 7 eine Scheibe 9 angebracht, die an ihrem Umfange einen Einschnitt trägt. In diesen Einschnitt faßt eine Leiste io ein, die an einem um einen Zapfen i i an dem Maschinengestell schwenkbaren Hebel 12 angebracht ist.
  • Der Hebel 12 ist ein dreiarmiger Hebel, d. h. außer den Armen io und 12 trägt er noch einen weiteren Arm 24, der mittels eines Lenkers 25 an einen Hebel 26 anfaßt, der uni einen Zapfen 27 schwenkbar an dem Maschinengestell gelagert und doppelarmig ist. An dem einen Ende sitzt ein Riegel 28, während in das zweite Ende eine Anschlagschraube 29 eingeschraubt ist. Der Zapfen 28 faßt in eine der Aussparungen 30 einer Verriegelungsstange 3 i ein, die an dem Magazinstapel angebracht ist. Ferner ist auf der gleichen Welle i= mit dem Hebel i2 drehbar ein weiterer Arm 32 vorgesehen, der die obere Führung 33 der von dem Tastbrett nach dem Magazin führenden Auslösestäbe trägt,. -Durch Niederdrücken des Hebels 12 werden infolgedessen vier Schaltvorgänge vorgenommen, d. h. es wird gleichzeitig die Leiste io aus der Scheibe 9 ausgehoben und dadurch .@ä Welle 7 zum Drehen freigegeben, und es -erden infolge des Schwenkens des Armes '112 die Auslösestäbe von dem Magazin zurückgezogen; ferner wird unter Vermittlung des Lenkers 2.5 der Hebel 26 in der Uhrzeigerrichtung um die Drehachse 27 geschwenkt, und hierbei gibt als dritte Schaltbewegung der Zapfen 28 die Stange 31 frei, und der Anschlag 29 schwenkt den Matrizenfalltrichter 34 um den Schwenkzapfen 35 ein wenig zurück; es ist infolgedessen die Schaltbewegung der Magazine frei, und es kann nun durch Drehen des Handgriffes 8 das gewünschte Magazin in die Arbeitsstellung gebracht werden,.
  • Da die Magazine so gebaut sind, daß sie verschiedene Einfalltrichter benötigen, muß, je nachdem welches Magazin in der Arbeitsstellung ist, ein Umschalten des Einfalltrichters erfolgen. Das Umschalten der Einfalltrichter erfolgt bei der Maschine gemäß der Erfindung durch Abwärtsziehen eines Lenkers 16. Dieser Lenker ist in bekannter Weise mit einem Hebel23 verbunden, der das Umschaltzahnrad z3a steuert, so daß nach dem Abschwenken ein Drehen der zu einer Einheit verbundenen Matrizeneinfalltrichter erfolgt. Der Lenker 16 sitzt an einem Hebelarm 15, der auf der gleichen Achse wie sein Handgriff 14 befestigt ist. Es wird also das Umschalten der Einfalltrichter durch den Handgriff 14 bewirkt.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende: Wenn ein anderes Magazin gebraucht wird, dann wird zunächst der Handhebel 12 niedergedrückt; dadurch werden die Magazine und -die Magazinschaltvorrichtung entriegelt, die Auslösestäbe ausgeschaltet und der Matrizeneinfalltrichter etwas abgeklappt. Nunmehr wird der Handgriff 8 gedreht, bis das gewünschte Magazin in der Arbeitsstellung ist. Sodann wird der Handgriff 12 wieder losgelassen, der nun unter der Wirkung einer Feder 36 wieder in die Anfangsstellung zurückkehrt, das Verriegeln der Magazine vornimmt und auch die Auslösestäbe wieder in die Arbeitsstellung bringt.
  • Muß bei dem Magazinwechsel auch der Matrizeneinfalltrichter gewechselt werden, so wird das mit Hilfe des Handgriffes 14, wie oben beschrieben, ausgeführt, wobei zweckmäßig Sicherheitsvorrichtungen in Anwendung gebracht werden, die das--Umwechseln des Matrizeneinfalltrichters nur gestatten, sofern. das Magazin und der Einfalltrichter zueinander passen; jedoch gehört diese Einrichtung nicht zu der Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit mehreren übereinander angeordneten, abwechselnd in die Arbeitslage zu bringenden Magazinen und einer Einheit von drehbar angeordneten Matrizeneinfalltrichtern, die durch Schwenken um eine Achse abwechselnd in die Arbeitsstellung gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazinumschaltung durch drei Handgriffe bedient wird, von denen der eine (12) den Magazinstapel und die Magazinschaltvorrichtung entriegelt, die Auslösestäbe von den Magazinen entfernt und den Einfalltrichter (3q.) etwas zurückklappt, während der zweite (8) die Magazine hebt oder senkt und der dritte (1¢) den Matrizeneinfalltrichter umschaltet und in seine Arbeitslage zurückklappt.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießinaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magazinstapel eine mit Aussparungen verseheneLeiste (31) trägt, in die ein Ansatz o. dgl. (28) eines doppelarmigen Hebels (26) einfaßt, der durch den Handgriff (12) geschwenkt wird und der bei seinem Schwenken gleichzeitig mit der Freigabe des Magazinstapels durch seinen zweiten Arm den Matrizeneinfalltrichter (34) um seine Schwenkachse (35) etwas zurückklappt.
DEM135623D 1936-09-03 1936-09-03 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten, abwechselnd in die Arbeitslage zu bringenden Magazinen Expired DE656787C (de)

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DE (1) DE656787C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906457C (de) * 1941-12-10 1954-03-15 Mergenthaler Linotype Gmbh Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE906457C (de) * 1941-12-10 1954-03-15 Mergenthaler Linotype Gmbh Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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