DE488704C - Addiermaschine - Google Patents

Addiermaschine

Info

Publication number
DE488704C
DE488704C DESCH88333D DESC088333D DE488704C DE 488704 C DE488704 C DE 488704C DE SCH88333 D DESCH88333 D DE SCH88333D DE SC088333 D DESC088333 D DE SC088333D DE 488704 C DE488704 C DE 488704C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
machine
lever
adding machine
tax
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH88333D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaefer & Clauss Berliner Sch
Original Assignee
Schaefer & Clauss Berliner Sch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schaefer & Clauss Berliner Sch filed Critical Schaefer & Clauss Berliner Sch
Priority to DESCH88333D priority Critical patent/DE488704C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE488704C publication Critical patent/DE488704C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Addiermaschine Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung von Addiermaschinen und bezweckt insbesondere, die gleiche Maschine für die Verwendung von verschiedenen Formularen benutzen und die automatische Schaltung der Maschine wahlweise abstellen können, um z. B. beliebig viele aufeinanderfolgende Buchungen in Vertikalkolonnen hintereinander vorzunehmen.
  • Es ist bereits bei Addiermaschinen bekannt, einen Schaltrechen (eine Steuerplatte) leicht auswechselbar an der Maschine anzubringen. Die neue Anordnung hat den Vorzug, daß der leicht auswechselbare Rechen in Verbindung mit einer Einstellvorrichtung für die Steuerhebel gebracht ist und daß der Antrieb für diese Einstellvorrichtung vorn an der Maschine angeordnet ist, so daß er im Bereich der Tastatur von dem die Maschine Benutzenden leicht betätigt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Aufsicht auf den Schaltrechen, Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. x, Abb. 3 Schaltvorrichtung für die Steuerorgane in Ansicht, Abb. q. einen Querschnitt nach Abb. 3, Abb. 5 die Steuerorgane in angehobener Stellung. Abb. 6 ist eine teilweise Innenansicht des Schaltrechens mit Schaltschloß, und zwar in Richtung des Pfeiles x der Abb. i.
  • Abb. 7 ist eine Aufsicht auf das Schaltschloß, und Abb. 8 ist ebenfalls eine Teilansicht wie Abb. 6, jedoch in anderer Stellung.
  • Abb. 9 ist ein Querschnitt der Abb. 6 und Abb. io ein Querschnitt der Abb. B.
  • Mit i ist der Rechen bezeichnet, der auf seiner Innenseite Anschläge u. dgl. trägt, die zusammen mit den Steuerorganen die automatische Schaltung der Maschine für die jeweils gewünschte Arbeit bewirken. Da die Verwendungsmöglichkeit der Maschine von der Art der Anordnung der Anschläge u. dgl. auf dem Rechen abhängt, ist eine einfache und schnelle Auswechselungsmöglichkeit für den Rechen erwünscht, um durch Einsetzen eines anderen Rechens die Maschine für eine abgeänderte Arbeit brauchbarzu machen.
  • Der Rechen i ist in der Maschine leicht auswechselbar derart gelagert, daß er mittels Haken 2, die an seinen Enden angebracht sind, die Welle 3 umgreift. Gegen seitliche Verschiebung ist der Rechen durch die auf der Welle sitzenden Muffen q. gesichert. In vertikaler Richtung wird er durch einen federnden Bolzen 5 mit Rolle durch eine weitere, darunterliegende Rolle 5' und durch zwei Greifer 6 gehalten, die auf einer Welle der Maschine sitzen und von unten gegen die seitlichen Zapfen 2' der Haken z drücken. Die Vorwärtsbewegung des Schaltrechens i mit dem Wagen 30 erfolgt unter Betätigung des Schaltschlosses 2z, welches einen festen Anschlag 22 und einen beweglichen Anschlag 23 besitzt, die abwechselnd in die Zähne 24 des Schaltrechens i eingreifen Das Schaltschloß 21 ist mittels Zapfen 25 in der Maschine drehbar gelagert und steht unter derWirkung einerBlattfeder 26. Betätigt man nun die Schaltkurbel, die in üblicher Weise an derartigen Maschinen angeordnet und demgemäß in der Zeichnung nicht dargestellt ist, so drückt ein von der Schaltkurbelachse ausgehender Hebel 27 gegen den am Schaltschloß befindlichen Arm z8, wodurch das ganze Schaltschloß unter Überwindung der Federkraft 26 so weit gedreht wird, daß sich die Stellung gemäß Abb. =o ergibt. Durch diese Bewegung wird der Schaltrechen um einen Zahn weiterbewegt, weil der Anschlag 23 den Schaltrechenzahn 24' freigibt, so daß der Schaltrechen i vorschnellen kann. Da nun der bewegliche Anschlag 23 in die Bahn der Schaltrechenzähne gekommen ist (Abb. =o), wird die Weiterbewegung des Schaltrechens i durch diesen Anschlag 23 aufgehalten, weil der Schaltrechenzahn 24" sich gegen diesen Anschlag anlegt. Wird nun das Schloß z= wieder zurückbewegt, so daß sich die Stellung gemäß Abb. g ergibt, so wird der bewegliche Anschlag 23 durch den festen Anschlag 22 abgelöst, und ersterer gleitet infolge der Zugfeder 29 wieder in seine ursprüngliche Stellung zurück (Abb. 6), die Schaltung kann nun von neuem beginnen. Es ist selbstverständlich, daß durch jeweils eine Kurbelbetätigung die Vorschaltbewegung des Rechens immer nur von einem Zahn zum andern erfolgt, wobei die Abstände der Zähne entsprechend der erforderlichen Vorschaltstrecke be messen sind. Eine Dämpfung der Bewegung des Wagens 30 wird erreicht durch einen Buffer 7, dessen Kolben durch einen Hebel g mit dem einen Ende der Rechenwelle 3 in Verbindung steht. Auf dem anderen Ende der Welle 3 sitzt eine Druckfeder =o, welche zur Rückführung in die Ursprungsstellung dient.
  • Die Steuerhebel =i, die in beliebiger Anzahl vorhanden sein können, sitzen auf einem gemeinsamen Gelenk 12, das mit einer Platte 13 fest verbunden ist, die in einem Führungsrahmen 14 gleitet. Die Bewegungen der Steuerhebel r= werden mittels Hebel 2o, die an der in der Zeichnung nicht dargestellten Subtraktions- bzw. Nichtaddiervorrichtung aasgelenkt sind, auf letztere übertragen. Das Abheben der Steuerhebel =i vom Rechen i erfolgt durch Umlegen eines Hebels 15, der mittels einer Stange 16 die Klinke 17 auslöst, welche den an der Platte 13 sitzenden Stift 18 um ein gewisses Maß freigibt, so daß die Platte 13 im Rahmen 14 durch die Zugwirkung der Feder =g aufwärts gleitet (s. Abb. 5).
  • In entsprechender Weise erfolgt durch Rückwärtsbewegen des Hebels 15 in die Ausgangsstellung die umgekehrte Bewegung der Steuerhebel =i.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Addiermaschine mit einem am Papierwagen gelagerten, _ leicht auswechselbaren Steuerrechen zur Einstellung der Maschine auf verschiedene Rechenarten, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierwagen gegen den Steuerrechen (i) durch einen Buffer (7) abgefedert ist und daß die mit dem Rechen (i) zusammenwirkenden Steuerhebel (=i) mittels einer von der Tastatur der Maschine aus steuerbaren Vorrichtung (i5, 16, 17, 13) vom Steuerrechen (i) abgehoben werden können, wenn der Steuerrechen uuwirksam sein soll.
  2. 2. Addiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (i) mittels Haken (2), die mit an der Maschine sitzenden Greifern (6) zusammenwirken, gehalten und mittels eines Federbolzens (5) gegen Abklappen gesichert ist.
  3. 3. Addiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die um ein. gemeinsames Gelenk (i2) drehbaren Steuerhebel (=i) mittels einer in einem Führungsrahmen (i4) verschiebbaren Platte (i3) gehoben bzw. gesenkt werden können, wobei die Verschiebung der Platte (i3) durch Umlegen eines Hebels (r5) geschieht, der mittels einer Stange (i6) eine Klinkensperrung (i7, 18) auslöst bzw. einschaltet.
DESCH88333D 1928-11-08 1928-11-08 Addiermaschine Expired DE488704C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH88333D DE488704C (de) 1928-11-08 1928-11-08 Addiermaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH88333D DE488704C (de) 1928-11-08 1928-11-08 Addiermaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE488704C true DE488704C (de) 1930-01-06

Family

ID=7443886

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH88333D Expired DE488704C (de) 1928-11-08 1928-11-08 Addiermaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE488704C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977350C (de) * 1949-04-07 1966-01-13 Burroughs Corp Umschaltbare und auswechselbare Steuerbruecke fuer Buchungsmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977350C (de) * 1949-04-07 1966-01-13 Burroughs Corp Umschaltbare und auswechselbare Steuerbruecke fuer Buchungsmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE488704C (de) Addiermaschine
DE2348515C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Betonformkörpern mit Hohlräumen
DE184596C (de)
DE530767C (de) Schreibrechenmaschine
DE278006C (de)
DE573215C (de) Fadenfuehrerwechselvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen
DE654955C (de) Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen, Rechenmaschinen, Addiermaschinen o. dgl. zur Umkehr der jeweiligen Rechenart der Zaehlwerke
DE556956C (de) Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen
DE722917C (de) Steuerung fuer Zaehlwerke
DE292338C (de)
DE397058C (de) Vorrichtung zum Umschalten des Zaehlwerkes bei Rechenmaschinen
DE972010C (de) Wagensprungvorrichtung an Bueromaschinen, z. B. Schreibmaschinen
DE560900C (de) Doppelhubschaftmaschine
DE614105C (de) Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen
AT128580B (de) Drucktelegraph.
AT159019B (de) Rechenmaschine.
DE567377C (de) Nadelbarre mit ausschwenkbarem Barrenteil fuer flache Kulierwirkmaschinen
DE550947C (de) Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zum Herstellen ungeradlinig begrenzter Verstaerkungen
DE553316C (de) Schwinghebelantrieb fuer Jacquard-Flachstrickmaschinen
DE924355C (de) Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen
DE57774C (de) Gestänge zum selbstthätigen Oeffnen von Weichen
DE745381C (de) Vorrichtung zum Versetzen des Nadelbettes von Hand-Flachstrickmaschinen
DE492964C (de) Zeilensperrovrrichtung
DE962257C (de) Adressendruckmaschine mit Einrichtung zum Mehrfachdruck
AT94774B (de) Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten.