DE64282C - Haarhalter - Google Patents
HaarhalterInfo
- Publication number
- DE64282C DE64282C DENDAT64282D DE64282DA DE64282C DE 64282 C DE64282 C DE 64282C DE NDAT64282 D DENDAT64282 D DE NDAT64282D DE 64282D A DE64282D A DE 64282DA DE 64282 C DE64282 C DE 64282C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cord
- hair
- clamp
- loop
- slot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000004209 hair Anatomy 0.000 title claims description 29
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003041 ligament Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000005070 ripening Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D8/00—Hair-holding devices; Accessories therefor
- A45D8/34—Hair-braid holders; Hair-plait holders
Landscapes
- Hair Curling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
A. BUTTNER in BADEN-BADEN. Haarhalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1891 ab.
Bei dem. Frisiren müssen die Damen das Haar zurücknehmen und binden es,
> um bei der weiteren Arbeit nicht behindert zu sein, mit einem Bande zusammen. Dieses Zusammenbinden
wird dadurch erschwert, dafs das Haar mit der einen Hand gehalten und die andere Hand dann das Haar mit dem
Bande umwickeln, die Schleife bilden und festziehen mufs.
Diese Unbequemlichkeit wird durch Uebung mehr oder weniger rasch überwunden, lästiger
sind dagegen die mit dem Wiederabnehmen des Bandes verbundenen Unbequemlichkeiten,
denn da bei dem Zubinden ,des Bandes, sehr
häufig Haare mit eingeschlungen werden, und da ferner das Lösen der Schleife nach dem
Gefühl vorgenommen werden mufs, so kommt es sehr häufig vor, dafs, anstatt das Band zu
lösen, dasselbe fest verknotet wird.
Die Lösung des Knotens ist dann aber sehr schwierig und nicht allein hierbei, sondern
auch bei dem regelrechten Lösen der Schleife werden meistens Haare ausgerissen, die aufser
dem Schmerze, den dies verursacht, auch bei der stetigen Wiederholung eine unangenehme
Einbufse an Haar bedingen.
Diese Uebelstände zu beseitigen und einen Haarhalter zu ersinnen, der während des
Frisirens mit Leichtigkeit fest um die zurückgenommenen Haare gelegt, ebenso leicht aber
auch abgenommen werden kann, ohne dafs man hierbei Gefahr läuft, einzelne Haare auszureifsen,-
war die Erfindungsaufgabe.
Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Haarhalter durch die Fig. r und 5 in verschiedenen
Ausführungsformen dargestellt.
Der Haarhalter (Fig. 1 ■). besteht aus einer runden Schnur A,' die einen Stahl- oder eine
andere federnde Einlage besitzt und in eine S-Form gebogen ist. An dem einen Ende ist
eine Klemme B befestigt, welche vortheilhaft aus einem Röhrchen besteht, das einen an dem
einen Ende offenen Schlitz enthält, indem eine an der unteren Wandung befestigte, mit der
Spitze sich gegen die obere Wandung anlegende Feder b befestigt ist.
Die Klemme B bildet die Fortsetzung der Krümmung der federnden Schnur, deren
anderes, dei Klemme abgekehrtes Ende beim Umlegen des Halters um das zurückgenommene
Haar in den Schlitz der Klemme eingelegt wird (Fig. 2)'. . ·
Ist die Schnur A um das Haar und ist das Ende derselben in den Schlitz der Klemme B
gelegt, so wird der in der Klemme liegende Theil der Schnur nach dem geschlossenen
Ende des Schlitzes geschoben, so dafs die Feder b niedergedrückt wird und nun haltend
auf das in der Klemme liegende Schnurende wirkt.
Da der Schlitz der Klemme B in Richtung der Schnur geführt ist, das Schnurende also
quer zu der gebildeten Schleife liegt (Fig. 2), so kann die federnde Kraft der Schnur auf
Lösen der Schleife nicht wirken, da diese Kraft senkrecht zu dem quer liegenden Ende
der Schnur . wirkt. Die Anordnung des Schlitzes in der Klemme -B in Richtung des
Schnurlaufes erhöht also die Sicherheit des Schlusses und ist daher diese Ausführung auch
der in Fig. 3 dargestellten vorzuziehen.
Bei der in Fig. 3 zur Anschauung gebrachten Ausführung liegt die Klemme, die an dem
einen Ende der Schnur yi befestigt ist, quer zum Laufe derselben und enthält eine Durchbohrung,
in welcher wieder die kleine Feder b angeordnet ist. Das freie Ende des Bandes A
wird hier nun, nachdem das Band um die Haare gelegt ist, durch die Bohrung der Klemme B gesteckt und hierbei die Federn b
niedergedrückt, so dafs der Druck derselben das Zurückfedern und damit das unbeabsichtigte
Lösen der Schleife verhindert.
Da hier nun die Federkraft der Schnur A direct auf Lösen der Schleife wirkt, so mufs
bei dieser Ausführungsform die Feder b bedeutend stärker, als bei der in Fig. 1 und 2
dargestellten sein.
Will man diesen Nachtheil, den die Ausführungsform Fig. 3 denen der Fig. 1 und 2
gegenüber besitzt, beseitigen, so mufs man an Stelle einer federnden Schnur eine nicht
federnde nehmen, verliert dann allerdings wieder den Vortheil, den das Auseinanderfedern
der Schnur Jl beim Lösen der Schlinge gewährt, indem sich dieselbe nach dem Herausnehmen
des Schnurendes aus der Klemme sofort selbstständig öffnet und das bis dahin
eingeschlossene Haar freigiebt.
Um ein Herabgleiten der um das Haar ge-. legten Schlinge in dem Falle zu verhüten, dafs
dieselbe vor dem Festschliefsen durch Klemme B nicht genügend fest angezogen war, ist es vortheilhaft,
den Theil der Schnur, welcher um das Haar gelegt wird, mit Spitzen a, Fig. 1
bis 3, auszustatten. Diese . Spitzen dringen dann beim Umlegen der Schnur in die Haarmasse
ein und verhindern dann ein Abgleiten oder Rutschen der geschlossenen Schlinge:
Zieht man aber die Schlinge beim Umlegen genügend fest zusammen, und schliefst sie
dann durch Einlegen des Schnurendes in die Klemme, so kann auch die in Fig. 5 dargestellte
Ausführung, bei welcher die Schnur A nicht mit Spitzen besetzt ist, gewählt werden.
Bei den bisher besprochenen Ausführungsformen des Haarhalters wurde, um einen
sicheren Schlufs der um das Haar gelegten Schlinge zu erhalten, in der Klemme eine
Feder b angeordnet, welche gegen das eingelegte Ende der Schnur drückt.
Diese Feder kann man vermeiden, wenn man die obere zungenartige Decke des Schlitzes in
der Klemme B selbst federnd macht und so ausführt, dafs diese Decke beim Einlegen des
Schnurendes angehoben und damit angespannt wird. Der Schlitz der Klemme klemmt dann
die eingelegte Schnur fest und verhindert ebenfalls eine unbeabsichtigte Lösung der
Schlinge.
Die gleiche Wirkung erzielt man, wenn man den Schlitz keilförmig herstellt, wie dies bei
der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform dargestellt ist. Hier ist der Schlitz an dem
geschlossenen Ende enger als an dem offenen, so dafs man die in den offenen Theil des
Schlitzes gelegte Schnur zusammendrückt, wenn man dieselbe nach dem geschlossenen
Ende des Schlitzes hinschiebt.
Anstatt die Schnur A ihrer ganzen Länge nach federnd auszuführen, kann man dies
auch nur für den Theil thun, der um das Haar geschlungen wird, während der andere
Theil eine gewöhnliche, nicht federnde Schnur bildet.
Wird nun der besprochene Haarhalter benutzt, so kann man denselben mit Leichtigkeit
um das Haar legen und die letzteres zusammenhaltende Schlinge schliefsen. . Ebenso leicht
ist aber auch das Lösen der Schlinge, denn man hat nur nöthig, die Klemme B zu erfassen
und das in dieselbe gelegte Schnurende herauszudrücken, um das Haar sofort frei zu
machen. Ein Ausziehen. von Haaren oder ein Verknoten der Schnur kann hierbei gar
nicht vorkommen, so dafs der neue Haarhalter die eingangs erwähnten Uebelstände in der
einfachsten und vollkommsten Weise beseitigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein.Haarhalter, bestehend aus einer Schnur^, deren eines Ende mit einer Klemme (B) ausgestattet ist, in welche das andere Schnurende behufs Umschnürens eines Haarbündels eingelegt oder eingeschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64282C true DE64282C (de) |
Family
ID=338164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64282D Expired - Lifetime DE64282C (de) | Haarhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64282C (de) |
-
0
- DE DENDAT64282D patent/DE64282C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2857460C2 (de) | Vorichtung zum Verhindern einer Rückwärtsverschiebung einer chirurgischen Klammer | |
| DE3015901C2 (de) | Federklammer zum Zusammenhalten von Papierblättern o.dgl. | |
| DE759986C (de) | Nadelhalter | |
| DE64282C (de) | Haarhalter | |
| DE524370C (de) | Rachenschutzvorrichtung, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke | |
| DE202017000879U1 (de) | Straffer für Kabelbinder | |
| DE806666C (de) | Haltevorrichtung fuer Iose Blaetter | |
| DE837145C (de) | Anordnung zum Spannen und Halten von Matrizen fuer die Zahnbehandlung | |
| DE2046510A1 (de) | Haarspange | |
| DE1251905B (de) | Geraet zur Anbringung von chirurgischen Naehten | |
| DE677763C (de) | Krawatte mit einem im Innern des fertiggebundenen Krawattenknotens angeordneten federnden Halter | |
| DE650353C (de) | Halter fuer Drahtklammern zum Verbinden von Treibriemen | |
| DE489027C (de) | Handgarbenbinder | |
| DE216119C (de) | ||
| AT16339B (de) | Spulknoten-Handknüpfvorrichtung. | |
| DE188561C (de) | ||
| DE143164C (de) | ||
| DE301804C (de) | ||
| DE591649C (de) | Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. | |
| DE625460C (de) | In eine Handstrohpresse mit Bindevorrichtung umwandelbarer Handstrohschneider | |
| DE419279C (de) | Guertelschnalle | |
| DE87945C (de) | ||
| DE218656C (de) | ||
| DE1074549B (de) | Deckschiene mit Abhebezungen | |
| DE220045C (de) |