DE218656C - - Google Patents

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DE218656C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/04Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps to be fastened or secured by the material of the label itself, e.g. by thermo-adhesion
    • G09F3/06Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps to be fastened or secured by the material of the label itself, e.g. by thermo-adhesion by clamping action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Klammer, bei welcher das zu umklammernde Material beim Anbiegen der Klammerhälften zwischen den Bändern und den Zungen einer Aussparung in der Biegekante der Klammer eingeschlossen und beim Zurückbiegen und Zusammenklappen der Klammerhälften verdichtet wird.
Sie findet Verwendung für faserige Stoffe,
ίο welche sie umschließt und festhält, und insbesondere dient sie zum Zusammenhalten von Haaren von Pferden, Kühen u. dgl.
Sie besteht im wesentlichen aus einer biegsamen Platte, die auf sich selbst zurückgebogen wird, um das Material zu umfassen, und aus einer Klemmzunge, die derart angeordnet ist, daß sie das Material gegen die Klemmplatte preßt. Weiter besitzt die Klammer eine öffnung, die sich beiderseits der Biegekante in einer Linie erstreckt und zu deren beiden Seiten Klemmzungen angeordnet sind, deren freie Enden bis an die Plattenmitte reichen und geeignet sind, das Material gegen die Öffnung an der Biegekante zu pressen, wenn die Platte gefaltet wird.
In der. Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es bedeuten darin:
Fig. ι einen Grundriß des Klammerbleches, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der gebogenen Klammer, bereit, das Material aufzunehmen,
Fig. 3 eine gleiche Ansicht mit eingelegtem ■ Material,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht, wobei die Klemmzungen das Material umfassen,
Fig. 5 eine Ansicht der geschlossenen Klammer,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des Klammerbleches.
Die Klammer 1 besteht aus biegsamem Material, zweckmäßig aus Blech, das geeignet ist, seine Lage zu behalten, wenn es umgebogen wird. An dem einen Ende der biegsamen Platte können Verschlußmittel 8 angeordnet werden, welche über die Kante des gegenüberliegenden Plattenendes (Fig. 5) gebogen werden können und dieses umfassen. Die Platte ist in der Nähe der Biegekante mit Klemmzungen 5 und 6 versehen, die das Material gegen die Biegekante der Platte pressen und in Verbindung mit dem umfassenden Teil der Klammer ein Gleiten oder Verschieben der Klammer auf dem Stoffe, an dem sie angeordnet wird, verhindern. Unter gewissen Umständen, wie bei Anordnung der Klammer an schweren oder steifen Stoffen, ist es zweckmäßig, einen länglichen Ausschnitt 2 zwischen der Zunge 5 und 6, und zwar in der Nähe der Biegekante vorzusehen. Senkrecht zu diesem Ausschnitt erstrecken sich beiderseits Ausschnitte 7, welche derart die Zungen 5 und 6 bilden und an jedem Plattenende ein schmales Band 3 und 4 übrig lassen. Zur Erleichterung des Umbiegens der Platte werden die Bänder
■ durchlocht; einige dieser Löcher 9 werden mit vorstehenden Zähnen 10 ausgestattet, die in das Material 11 eingreifen und ein Verschieben der Klammer auf dem Material verhindern.
Bei Verwendung der Klammer wird die in Fig. ι dargestellte Platte in die Lage der Fig. 2 gebogen und das zu umfassende Material in den mittleren Klammerteil zwischen die Klemmzungen eingelegt (Fig. 3). Dann wird die Platte (Fig. 4), mit dem Mittelstück den Stoff umfassend und die Klemmzungen mit diesem in Berührung bringend, umgebogen. Die Plattenenden werden hierauf zusammengebracht und halten auf diese Weise die Klammer in ihrer Stellung (Fig. 5). Wenn es erwünscht ist, diese Endteile zu verschließen, um sie gegen Lösung zu schützen, so wird eine Verlängerung des einen. Plattenendes um das andere herumgebogen.
Die Klammer verdichtet das Material, in einem verhältnismäßig kleinen Raum und preßt ihre Zungen fest auf den Stoff, so daß ein Entfernen der Klammer sehr schwierig wird; aus diesem Grunde ist diese Klammer besonders geeignet für die Verschiffung von Haaren von Pferden, Kühen und anderen Tieren nach entfernten Hafenplätzen. Wird eine mit Öffnungen versehene Klammer verwendet, so nimmt das eingelegte Material eine gewölbte Form an, wodurch ein Gleiten der Klammer auf dem Stoffe verhindert wird; dieser Schutz wird noch erhöht durch die Zähne 10 an den Durchlochungen der Klammerbänder.
Die Klammer kann für verschiedene Materialien Verwendung finden und mit Gattungsmarken versehen werden, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Sie besteht aus einem einzigen Stück und kann ohne Zuhilfenahme irgendeines Werkzeuges angebracht werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Klammer mit um eine Biegekante umklappbaren Klammerhälften, dadurch gekennzeichnet, daß das zu umklammernde Material beim Anbiegen der Klammerhälften zwischen den Bändern (4) und den Zungen (5,6) einer Aussparung (2) in der Biegekante der Klammer eingeschlossen und beim Zurückbiegen und Zusammenklappen der Klammerhälften verdichtet wird.
2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bändern (4) Vorsprünge (10) angeordnet sind, die ein Verschieben der Klammer verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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