DE591649C - Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. - Google Patents
Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl.Info
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- DE591649C DE591649C DES105977D DES0105977D DE591649C DE 591649 C DE591649 C DE 591649C DE S105977 D DES105977 D DE S105977D DE S0105977 D DES0105977 D DE S0105977D DE 591649 C DE591649 C DE 591649C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F1/00—Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
- A01F1/02—Hand-operated tools
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine gebogene, sich verjüngende Nadel zum Binden
von Getreide o. dgl. mit einem am hinteren Ende vorgesehenen Einhängeschlitz für den
Bindefaden.
Bei den. bekannten Nadeln dieser Art verläuft die Verjüngung von der Spitze nach
dem Ende zu, während der Einhängeschlitz für den Bindefaden auf der Außenseite des
Bogens vorgesehen ist. Daraus ergeben sich verschiedene Nachteile. Das Gleiten der
Schlaufe des Bindefadens auf der Nadel ist dadurch erschwert, daß sich die Schlaufe auf
dem nach dem Ende zu stärker werdenden Schaft immer fester zieht, und daß die
Schlaufe an der Stelle, an der der größte Zug auf sie ausgeübt wird, über den auf der
Außenseite des Bogens befindlichen Einhängeschlitz hinweggleiten muß. Ein weiterer
Mangel ergibt sich daraus, daß die Nadel beim Binden in der Hand des Benutzers gedreht
werden muß, damit der Bindefaden ohne Verdrehung der Hand oder des Armes aus dem Einhängeschlitz entfernt werden
kann.
Nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch beseitigt, daß der Querschnitt des
Schaftes der Nadel von der Spitze nach dem Ende zu stetig abnimmt, d. h. die Nadel sich
nach dem Ende zu verjüngt und der Schlitz auf der Innenseite des Bogens vorgesehen ist.
Durch diese Ausbildung der Nadel ist erreicht, daß die Schlaufe des Bindefadens sich
auf der Nadel nicht festziehen kann und unbehindert durch einen auf dem Rücken der
Nadel befindlichen Einhängeschlitz von der Nadel abgleiten kann. Durch die Verlegung
des Schlitzes auf die Innenseite des Bogens ist ferner erreicht, daß die Nadel beim Bindevorgang
in der Hand nicht gedreht zu werden braucht, um den Knoten des Bindefadens ohne Drehung der Hand oder des Armes aus
dem Einhängeschlitz zu entfernen. Die Nadel kann vielmehr zwecks Entfernens des
Bindefadens' aus dem Schlitz in der Lage verbleiben, in der sie sich ohne Zwang am
Ende des Bindevorganges befindet.
, Das ungewollte Abgleiten der Schlaufe des Bindefadens in der entgegengesetzten Richtung,
also nach der Spitze zu, wird, wie üblieh,
durch eine abgesetzte Spitze verhindert.
Auf der Zeichnung ist die Nadel gemäß der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht der Nadel.
Fig. 2 veranschaulicht den Querschnitt.der Nadel nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen verschiedene Arbeitsabschnitte beim Gebrauch ,der Nadel.
Die Nadel besteht, wie üblich, aus einem hohlen Schaft 1, auf den eine pilzförmige
Spitze 2 aufgesetzt ist. Der Schaft 1 verjüngt sich von der Spitze zum unteren Ende.
Am unteren Ende der Nadel ist ein breiterer Schlitz 3 und an diesen anschließend ein .
schmaler Schlitz 4 vorgesehen. Der schmale
Schlitz 4 verläuft bis an das unterste Ende der Nadel.
Vor Ingebrauchnahme der Nadel wird in bekannter Weise das mit einem Knoten versehene
Ende des Bindefadens 5 in den Schlitz 3 der Nadel eingesetzt und bis an das unterste Ende der Nadel verschoben, so daß
sich der Knoten hinter den. schmalen Schlitz 4 legt und der Faden in der Nadel hängt. Darauf
wird in üblicher Weise an dem anderen Ende des Bindefadens eine Schlinge gebildet.
Durch diese Schlinge wird die Spitze 2 der Nadel hindurchgesteckt, nachdem der Bindefaden
über · das Halmbündel 6 gelegt ist. Beim Anziehen der Nadel gleitet nun die Schlinge ohne wesentlichen Widerstand
schnell an dem leicht gekrümmten Schaft 1 der Nadel ab. Hierauf wird in der üblichen
Weise die Schlinge zusammengezogen und der Bindefaden aus dem Schlitz der Nadel
entfernt.
Beim Hindurchziehen der Nadel durch die Schlinge wird das Bündel 6 stark zusammengepreßt.
Die Nadel wird aus einem Leichtmetall, z. B. Silumin, hergestellt, welches neben
einem geringen Gewicht eine verhältnismäßig große Festigkeit hat.
Die Nadel kann einen elliptischen Querschnitt haben, jedoch ist dieses Merkmal
nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sich verjüngende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. mit einem am hinteren Ende vorgesehenen Einhängeschlitz für den Bindefaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung von der Spitze nach dem Ende zu verläuft und der Schlitz (3, 4) auf der Innenseite des Bogens liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105977D DE591649C (de) | 1932-08-27 | 1932-08-27 | Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105977D DE591649C (de) | 1932-08-27 | 1932-08-27 | Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE591649C true DE591649C (de) | 1934-01-24 |
Family
ID=7527016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105977D Expired DE591649C (de) | 1932-08-27 | 1932-08-27 | Sich verjuengende gebogene Nadel zum Binden von Getreide o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE591649C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823060C (de) * | 1949-04-13 | 1951-11-29 | Justus Kaiser | Handgeraet zum Binden von Getriedegarben, Holzwellen und aehnlichen Gegenstaenden |
-
1932
- 1932-08-27 DE DES105977D patent/DE591649C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823060C (de) * | 1949-04-13 | 1951-11-29 | Justus Kaiser | Handgeraet zum Binden von Getriedegarben, Holzwellen und aehnlichen Gegenstaenden |
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