DE64048C - Regelungsvorrichtung an Speisevorrichtungen für Müllereimaschinen - Google Patents

Regelungsvorrichtung an Speisevorrichtungen für Müllereimaschinen

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DE64048C
DE64048C DENDAT64048D DE64048DA DE64048C DE 64048 C DE64048 C DE 64048C DE NDAT64048 D DENDAT64048 D DE NDAT64048D DE 64048D A DE64048D A DE 64048DA DE 64048 C DE64048 C DE 64048C
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Germany
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box
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milling machines
weight
control device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64048D
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English (en)
Original Assignee
Firma ADOLF BÜHLER in Uzwil, Schweiz
Publication of DE64048C publication Critical patent/DE64048C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/286Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Vorrichtung hat den Zweck einer regelmäfsigen Zuführung und Vertheilung bezw. einer sich durch das Gewicht des Mahlgutes selbstthätig regelnden Zuführung desselben zu Walzenstühlen und anderen Müllereimaschinen während deren Betrieb.
In beiliegender Zeichnung sind Fig. 1 Längsschnitt und Vorderansicht, Fig. 2 Querschnitt und theilweise Seitenansicht, Fig. 3 waagrechter Schnitt und Fig. 4 Seitenansicht der Vorrichtung.
In den Kasten A, welcher an seinen Zapfen B aufgehängt ist, führt ein Einlaufrohr C, welches durch ein darüber verschiebbares Rohr D verlängert oder verkürzt werden kann, bis fast an den schiefen Boden des Kastens. Aufser seinen Aufhängezapfen B trägt der Kasten die Zapfen E, welche durch Schubstangen F mit der Kurbelwelle G in Verbindung stehen, so dafs die Drehung der Kurbelwelle eine schwingende Bewegung des Kastens zur Folge hat. Seiner ganzen Länge nach hat der Kasten eine Oeffnung, vor welcher eine oben gezahnte Platte H auf- oder abwärts verschiebbar ist. Die Lagerung des Kastens A mittelst seiner Zapfen B geschieht in den Armen J eines Doppelhebelwerkes, deren Arme K Laufgewichte L tragen, welche das Gewicht des Kastens und einen Theil des darin liegenden Mahlgutes im Gleichgewicht halten. Auf die Hebel K wirken Hemmvorrichtungen, auf der Zeichnung Fig. 2 durch einen Cylinder M dargestellt, in welchem ein durchbrochener Kolben N eine Flüssigkeit entweder über oder unter sich selbst drängt, infolge dessen die Bewegung der Hebel bei mehr oder weniger Uebergewicht der einen oder der anderen Seite nicht auf einmal, sondern langsam und stetig vor sich geht und dem Kasten in seinen verschiedenen Lagen die η othwendige Standfestigkeit sichert.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Durch das Rohr C wird das Mahlgut in den Kasten A geführt und durch die schwingende Bewegung desselben durch dessen Längsöffnung über die Platte H überfallartig ausgeworfen. Durch Heben oder Senken des kurzen Rohres D, d. h. durch Verkürzung oder Verlängerung des Rohres C ■ wird der Durchgangsquerschnitt zwischen dem schiefen Boden des Kastens A und den Enden des Rohres C vergröfsert oder verkleinert und dadurch mehr oder weniger Mahlgut zur Beförderung über die Platte H gebracht. Während nun die Verkürzung oder Verlängerung des Rohres C dazu dient, eine regelrechte Zuführung von Mahlgut bei Ingangsetzung der Maschine durch die Hand des Müllers herzustellen, bezweckt die Einrichtung, dafs der Kasten A während des Ganges der Maschine sich senken oder heben kann, eine durch das Gewicht des in den Kasten geführten Mahlgutes sich selbstthätig regelnde, gleichmäfsig zu- oder abnehmende Speisung während des Ganges der Maschine; denn sammelt sich das Mahlgut über dem Kasten, bis das Gewicht desselben schwerer als das Gegengewicht L ist, so sinkt derselbe und der Durchgangsquerschnitt zwischen dem Boden des Kastens und den Enden des Rohres C wird gröfser; hat das Mahlgut im Kasten derart abgenommen,
dafs das Gegengewicht L schwerer wird, so hebt sich der Kasten und der genannte Durchgangsquerschnitt wird kleiner. Demnach nimmt auch die Beförderung von Mahlgut über die Platte if entsprechend der Wirkung des Gewichtes des Mahlgutes im Kasten zu oder ab. Die Hemmvorrichtung M N bewirkt ein langsames Sinken und Heben des Kastens und ein stetiges Verbleiben desselben in seinen verschiedenen Lagen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An Speisevorrichtungen für Müllereimaschinen die Anordnung eines Hebelwerkes, in dessen einen Armen der Kasten A durch seine Aufhängezapfen B gelagert ist und auf dessen anderen Armen Gegengewichte L fest oder verschiebbar sind, zum Ausgleichen des Gewichtes des Kastens A und eines Theiles des darin angesammelten Mahlgutes, so dafs sich bei einer Zunahme· des Mahlgutes in dem Kasten derselbe senken und bei einer Abnahme desselben heben kann, zum Zwecke einer durch das Gewicht des Mahlgutes selbstthä'tig wirkenden Regelung der Zufuhrmenge.
    An Speisevorrichtungen der in Anspruch ι. angegebenen Art die Anordnung einer Hemmvorrichtung, welche auf die Hebel so einwirkt, dafs das Sinken und Heben des Kastens bei Zu- oder Abnahme des Mahlgutes in demselben nicht auf einmal, sondern langsam und stetig vor sich geht und der Kasten in den verschiedenen Lagen die nöthige Standfestigkeit erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64048D Regelungsvorrichtung an Speisevorrichtungen für Müllereimaschinen Expired - Lifetime DE64048C (de)

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