DE94603C - - Google Patents

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DE94603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Regelungsvorrichtung für Schälmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1896 ab.
Bei der vorliegenden Schälmaschine, welche auf beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 in einem senkrechten, Fig. 2 in einem waagrechten Schnitt dargestellt ist, findet der Zutritt des Getreides zur Schältrommel A durch einen in der Höhe verstellbaren Zulauf statt. Diese Getreidezuführung in Verbindung mit einem verstellbaren Auslafsschieber setzt den Müller in den Stand, in einfacher Weise die Schällrommel auf die Körner mehr oder weniger einwirken zu lassen. Die Neuerung besteht in der eigenartigen Vorrichtung (Fig. 3, 4 und 5), welche bezweckt, die Auslauföffnung selbstthätig der jeweilig zugeführten Getreidemenge anzupassen. Um dem Gedankengange, welcher der Erfindung zu Grunde liegt, zu folgen, sei deshalb zunächst von der durch Fig. 3 im senkrechten Schnitt veranschaulichten selbstthätigen Speiseregelung abgesehen und nur bemerkt, dafs das zu schälende Getreide vom Einlauf der Maschine in den Schacht G (Fig. 1, 2 und 3) gelangt. Dieser Schacht ist an dem Schälmantel D, welcher, wie üblich, aus geschlitztem Blech oder Stahldrahtgewebe besteht und die Schältrommel in einem gewissen Abstand umgiebt, angeschlossen. Ein in entsprechender Führung verstellbarer Schieber K, welcher in- eigentlichem Sinne nach Art eines Ueberlaufwehrs wirkt, trennt den Schacht G von dem Schälraum derart, dafs das Getreide, ohne einen Ablauf zu finden, zunächst den Schacht anfüllt. Ein rechteckiger Ausschnitt L in dem Schieber (Fig. 7 und 1) ermöglicht erst, dafs die Körner, sobald sie in dem Schacht dessen Höhe erreicht haben, in den Schälraum überlaufen. Da der Querschnitt der Ueberlauföffnung L eine bestimmte Gröfse hat, so ändert eine Verstellung des Schiebers K, die bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung durch Schraube M bewirkt ist, an der Menge des in den Schä'lraum gelangenden Getreides nichts, wohl aber wird die Wirkung der Schälarbeit beeinflufst, denn je höher die Ueberlauföffnung gelegt wird, desto längeren Weg haben die Körner bei entsprechender Aufstauung des Schälgutes durch Regelung der Abfiufsöffnung in den Schälraum zu beschreiben, ehe sie in den Auslauf T gelangen. Der Schieber K braucht also nur entsprechend verstellt zu werden, wenn man das Getreide nach Bedarf angreifen lassen will.
Damit aber diese Stauung im Schälgange stets vorhanden ist, weil sonst, wenn z. B. die Auslafsöffhung im Verhältnifs zur Einlauföffnung zu weit ist, ein stärkeres Schälen auch bei gehobenem Einlafsschieber nicht stattfindet, ist eine Vorrichtung zur selbstthätigen Auslaufregelung vorgesehen, durch welche die Auslafsweite für das geschälte Gut der jeweiligen Getreidezufuhr im Einlauf selbstthätig angepafst wird. Diese Auslaufregelung beruht im wesentlichen auf der Anordnung eines um Zapfen 5 schwingbaren Einlauftrichters 7, dessen Auslauföffnung nach dem Schacht G führt (Fig. 3). Die Zapfen S1 sind in einem U-förmigen Vorbau H des Schachtes G gelagert (Fig. 4), und auf die in den Zapfen liegende Drehachse des Trichters wirkt ein einstellbares Gegengewicht F, mittelst dessen eine jeweils gewünschte Mittellage des Trichters herbeigeführt werden kann. Das in den Trichter I in der Pfeilrichtung fallende Getreide wirkt somit beständig im Sinne eines Hebelarmes und der Trichter senkt
sich in dem Mafse, als die in demselben befindliche Körnerfrucht das Gegengewicht V überwiegt, während er sich hebt, sobald die Füllung nachläfst. Diese Schwankungen des Trichters / werden nun mittelst einer Hebeleinrichtung, die im wesentlichen aus der Stange N und dem um einen festen Stützzapfen P drehbaren Doppelhebel O besteht, auf einen Schieber R, welcher vor dem Auslauf T angebracht ist, durch die Gelenkstange Q. übertragen.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs, wenn zu viel Getreide sich in dem Schacht G angestaut hat, somit der Einlauftrichter I mehr als beabsichtigt Getreide aufgenommen hat, ein Sinken des letzteren stattfindet und infolge dessen der Auslauf durch Hochgehen des Schiebers R erweitert wird; umgekehrt, läfst die Füllung in dem Trichter und somit die Stauung und der Ueberlauf zur Schältrommel nach, so hebt das Gegengewicht V den Trichter, die Auslauföffnung wird enger und somit wird ein längeres Verweilen der Körner in dem Schälraum erzwungen.
Der abdichtende Blechmantel E ermöglicht in bekannter Weise eine Besaugung des Schälraums, indem die Aufsenluft durch die in der Decke befindliche Mittelöffnung W nach dem Inneren der Schältrommel, sodann durch die Durchlafsöffnungen W1 und schliefslich durch den porenhaltigen Schälmantel D hindurch in das Abzugsrohr F gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Getreide-Schälmaschine mit in der Höhe des Schälmantels verstellbarer Einlafsschachtöffnung eine Regelungsvorrichtung, welche die Oeffnungsweite des Auslaufes der jeweiligen in dem Schacht (G) vor der Einlafsöffnung sich etwa ansammelnden Getreidemenge anpafst, bestehend aus einem um Zapfen^) schwingbaren, mit Gegengewicht versehenen Einlauftrichter (I), welcher sich, je nachdem er durch etwaiges Aufstauen im Schacht (G) eine gröfsere oder kleinere Getreidemenge fafst, hebt und senkt und diese Schwankungen mittelst einer Hebelvorrichtung auf einen vor dem Auslauf angebrachten Schieber (R) derart überträgt, dafs eine Ueberfüllung und mithin ein Sinken des Trichters (I) ein Heben des Schiebers und damit eine Durchlafserweiterung des Auslaufes, während eine Leerung und damit ein Heben des Trichters ein Sinken des Schiebers und damit eine Verengung des Auslaufdurchlasses zur Folge hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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