DE42774C - Zeigerwaage mit Kuppelung des Zeiger- und Wägewerkes durch eine Münze - Google Patents

Zeigerwaage mit Kuppelung des Zeiger- und Wägewerkes durch eine Münze

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DE42774C
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Firma E. ÜBRIG & CO. in Berlin-Westend
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instromente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an automatisch wirkenden Zeigerwaagen, deren Zeigermechanismus erst in Function tritt, sobald eine Münze von bestimmter Gröfse und Schwere in die Einstecköffnung des Gehäuses der Waage geworfen ist.
Durch die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung wird diese Erfindung veranschaulicht, und zwar besteht das charakteristische Merkmal derselben im wesentlichen darin, dafs durch das Gewicht der Münze der Zeigermechanismus unter Anwendung einer besonderen Vorrichtung mit der Starige, die die Brücke mit dem Querbalken der Federn verbindet, in der Weise gekuppelt wird, dafs der Zeigermechanismus nur infolge der Belastung der Waage und ohne das Gewicht der Münze functionirt.
r ist das auf der Zeigerachse sitzende Zahnradchen, welches mit der vertical geführten Zahnstange ^ beständig in Eingriff steht. Diese Zahnstange ist mit ihrem oberen Ende mit der Spiralfeder f in der Weise verbunden, dafs die Feder aus einander gezogen wird, sobald sich \ abwärts bewegt. Durch den Schlitz 5 und Stift t wird die Zahnstange vertical geführt und der Eingriff mit dem Zahnrädchen continuirlich veranlafst. Das untere Ende der Zahnstange ist drehbar mit dem Winkelhebel h verbunden, dessen längerer Schenkel das zur Aufnahme der Münze bestimmte Kästchen b trägt, während das Ende des kürzeren Schenkels eine nach oben gerichtete Schneide trägt, über welche sich der Haken η des zweiarmigen Hebels k legt, sobald dem Behälter b die Münze zugeführt ist. Durch das Gegengewicht P ist der Hebel h in der Weise ausbalancirt, dafs derselbe für gewöhnlich, also im unbelasteten Zustande, die in Fig. 1 gezeichnete Stellung einnimmt. Die eine Seite des Kästchens b wird von der mit dem Gestell verbundenen unbeweglichen Wand d gebildet, die nach unten verlängert ist.
Wird dem Kästchen b durch die Einstecköffnung e und dem Kanal ν die bestimmte Münze m zugeführt, so wird der Winkelhebel h abwärts schwingen, die Schneide unter die horizontale Fläche des Hakens π treten, Fig. 2, und demnach bei der nun erfolgenden Belastung der Waage die Stange w, die die Brücke mit dem Querbalken der Federn verbindet, die Zahnstange Z abwärts ziehen, wodurch das Zahnrädchen r gedreht und die Gewichtsbelastung auf der Scala angezeigt wird.
Wie aus Fig. 2 leicht ersichtlich, wird die Münze herausfallen, sobald sich die Stange w infolge der Belastung der Waage senkt, ohne hierbei die Verbindung zwischen k und h auf-'zuheben.
Wird die Brücke der Waage entlastet, so zieht die Spiralfeder fl den Haken η des Hebels k seitwärts und bewirkt hierdurch, dafs die Feder f die Zahnstange Z wieder. in die Höhe zieht und der Hebel h infolge des Gegengewichtes P in die ursprüngliche in Fig. 1 gezeichnete Stellung zurückkehrt.
Der abwärts gerichtete Schenkel des Hebels k trägt unten eine Rolle, die beim Aufwärtsgehen
der Stange w infolge Einwirkung des Knaggens q den Hebel k in die frühere Lage zurückzieht, indem die Feder f1 hierbei gespannt wird.
Die beiden Federn, welche bei der Belastung der Waage gespannt werden, wirken, wie leicht ersichtlich, erheblich energischer wie" die Feder_/ und wird demnach selbst bei der geringsten aufwärtsgehenden Bewegung der Stange w der. Druck zwischen Schneide und Haken η aufhören und letzterer durch Feder f1 nach der Seite gezogen werden. Durch diese Anordnung wird es unmöglich gemacht, dafs mehrere Personen hinter einander die Waage benutzen können, ohne jedesmal den Geldbetrag hierfür zu erlegen.

Claims (1)

  1. Patent-ANSPrüch:
    Bei Zeigerwaagen die Anwendung der verticalen Zahnstange Z mit der Spiralfeder f und dem mit ihr verbundenen Winkelhebel h, zum Zweck, die Zahnstange Z mit der Verbindungsstange n> zu kuppeln und die Bewegung der letzteren auf den Zeigermechanismus zu übertragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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