DE58156C - Selbsttätiger Getränkverkäufer - Google Patents

Selbsttätiger Getränkverkäufer

Info

Publication number
DE58156C
DE58156C DENDAT58156D DE58156DA DE58156C DE 58156 C DE58156 C DE 58156C DE NDAT58156 D DENDAT58156 D DE NDAT58156D DE 58156D A DE58156D A DE 58156DA DE 58156 C DE58156 C DE 58156C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
collecting box
liquid
trap
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT58156D
Other languages
English (en)
Publication of DE58156C publication Critical patent/DE58156C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Selbsttätiger Getränkverkäufer.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum selbstthätigen Verkauf von Getränken in bestimmten Mengen, wenn ein Geldstück von bestimmter Gröfse in denselben eingeworfen wird.
Fig. ι zeigt den Bewegungsmechanismüs in Ansicht, Fig. 2 einen Grundrifs mit theilweisem. Schnitt nach Linie 1 -1 der Fig. 1 und 5, Fig. 3 eine Stirnansicht des genannten Mechanismus; diese drei Figuren sind etwas vergröfsert. dargestellt.
Fig. 4 zeigt das Ventilgehäuse im theilweisen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 5, welche einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig.,4 darstellt. Das Gehäuse ist in diesen " beiden Figuren in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.
A ist die Grundplatte mit den beiden das Gestell des Apparates bildenden lothrechten Ständern -BB1, durch welche eine gewisse Anzahl mit Gewinde versehener Löcher hindurchgehen ; letztere nehmen die mit Centrirspitze versehenen stimmstiftartigen Stahlschrauben auf, welche für die einzelnen Theile des Mechanismus als Drehzapfen dienen.
Zwischen den Schrauben C C liegt eine Achse D mit den parallel zu einander stehenden Armen F F1 aus verzinntem Kupfer; zwischen diesen Armen befindet sich der Auffangkasten E. An den Arm F schliefst sich eine rechtwinklig umgebogene Verlängerung H"1, Fig. 2, mit einstellbarem Gegengewicht G zur Ausgleichung des Gewichtes des Auffangkastens E an; diese Verlängerung dient gleichzeitig zur Ingangsetzung eines in den Zeichnungen nicht angegebenen Zählapparates.
Arm F1 endigt an der einen Seite in einen Haken J, der sich gegen die Falle m anlegt. Auf der Achse D sitzt aufserdem ein schräggestellter Hebel J, Fig. 4.
Die Schrauben K K dienen als Drehzapfen für die Achse L, auf welcher ein mit Gegengewicht N belasteter Arm M sitzt, dessen Vorderende die oben genannte Falle m trägt. Die Schrauben O O dienen als Lager für einen lothrecht stehenden Hebel P, dessen kurzer Arm die Falle ρ trägt.
Die Fallen m und ρ legen sich gegen Federn an, die in manchen Fällen auch durch Gegengewichte ersetzt werden können. Q ist der Hebel zur Bethätigung des Ventils i?; das Ende des ersteren legt sich bei geschlossenem Ventil gegen die Falle ρ an. Am Hebel Q, Fig. 2, sitzt ein einstellbares Gewicht Q1.
Die Schrauben S S dienen dem waagrecht angeordneten Hebel T als Drehpunkte; letzterer trägt an dem einen Ende eine Schale oder Platte U zur Aufnahme der Geldstücke, an dem anderen Ende ein einstellbares Gegengewicht v. An diesem Hebel sitzt ein lothrecht abstehender Arm χ, welcher den Hebel P in Thätigkeit setzt.
Y ist ein Kasten aus Metall, Kautschuk oder anderem geeigneten Material, in welchem sich der Auffangkasten E befindet und welcher an dem Gestell befestigt ist. An den Kasten schliefst sich ein Rohr y an. In den Fig. 1 und 3 ist ein Theil dieses Kastens Y weggeschnitten, um die innenliegenden Theile sichtbar zu machen. In der Fig. 2 ist der Kasten der Deutlichkeit der Zeichnung wegen weggelassen.

Claims (1)

  1. R1 ist das Ventilgehäuse, das im Apparat befestigt und so angeordnet ist, dafs sein Antriebhebel Q sich frei in der im Ständer B1 vorgesehenen Führungsnuth b bewegen kann. Das Gehäuse R1 ist mit zwei Rohren r und r1 ausgerüstet, von denen r zur Zuführung der in einem geeigneten Behälter befindlichen Flüssigkeit dient. Durch Rohr r1, welches über dem Auffangkasten E ausmündet, tritt die Flüssigkeit aus, die in der durch die Pfeile angegebenen Richtung den Apparat durchläuft.
    In den Zeichnungen ist das äufsere Gehäuse oder der Kasten sowie der Flüssigkeitsbehälter und der Geldeinwurf weggelassen, für welche Theile die geeigneten Anordnungen getroffen werden können.
    Die Ingangsetzung des Apparates ist folgende :
    Beim Einwurf eines Geldstückes von bestimmter Gröfse gelangt letzteres auf die Platte U. Durch geeignete Einstellung des Gegengewichtes V schwingt der Hebel T um seine Achse, wodurch unter Vermittelung des Armes X der Hebel P vorwärts geschoben wird. Die an P angebrachte Falle ρ verschiebt sich und giebt den Hebel Q des Ventilgehäuses R1 frei, wodurch letzterer durch sein Gewicht Q1 in der Führungsnuth b niedergeht und das Ventil R des Gehäuses R1 geöffnet wird. Die zu verausgabende Flüssigkeit strömt aus dem Rohr r1 aus und gelangt in den Auffangkasten E, dessen zugehöriges Gegengewicht so eingestellt ist, dafs bei leerem Auffangkasten derselbe genau waagrecht steht. Beim Zutritt von Flüssigkeit in den Auffangkasten nimmt das Gewicht des letzteren zu, und wenn dieses Gewicht so grofs geworden ist, dafs es die Gegengewichte G und N. ausgleicht, so giebt der Haken J die Falle m frei und der Auffangkasten kippt schnell um, wobei er in die in Fig. ι punktirt angegebene Stellung übergeht; in diesem Augenblick hebt der Hebel J den Hebel Q. wieder nach oben, der sich von neuem über die Falle ρ legt, was ein Schliefsen des Ventils R im Gehäuse JR1 zur Folge hat. Der Auffangkasten E nimmt unter der Einwirkung des Gegengewichtes G von selbst seine ursprüngliche Stellung wieder ein, nachdem er seine Flüssigkeit in den Kasten Y abgegeben hat. Der Hake'n J fängt sich von neuem auf der Falle m und der Apparat ist zu weiterer Benutzung wieder bereitgestellt.
    Pateντ-Ansprüch:
    . Ein selbsttätiger Verkaufsapparat für Getränke , bei welchem die Verausgabung der letzteren dadurch erfolgt, dafs beim Einwurf eines Geldstückes von bestimmter Gröfse das Zuleitungsventil R für die Flüssigkeit durch Ausklinken eines Hebels P von einer durch gegenseitige Verschiebung zweier Schwingarme T und P bewegten Falle ρ geöffnet und nach Ausflufs einer der Stellung zweier Gegengewichte G und N auf den Armen FF1 entsprechenden Flüssigkeitsmenge, beim Umkippen des Auffangkastens E durch Anheben eines Hebels Q mittels eines Hebels J und erneutes Einklinken von Q. in die Falle ρ wieder geschlossen wird, während der entleerte Auffängkasten bei seinem durch die Wirkung der genannten Gegengewichte erfolgenden Emporsteigen das Einklinken eines Hakens J am Arm jP1 in die am Schwingarm M sitzende Falle m verursacht, wodurch der Apparat zu weiterer Benutzung wieder eingestellt wird.
    Hierzu 2 Blatt .Zeichnungen.
DENDAT58156D Selbsttätiger Getränkverkäufer Active DE58156C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE58156C true DE58156C (de)

Family

ID=332481

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT58156D Active DE58156C (de) Selbsttätiger Getränkverkäufer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE58156C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE58156C (de) Selbsttätiger Getränkverkäufer
DE603462C (de) Muenzpruefer mit geneigter Laufrinne
DE115711C (de)
DE3257C (de) Geldwiege- und Kontrolapparat
DE650003C (de) Kontrollwaage zur Ermittlung von Gewicht und Dichte leicht fliessender Stoffe in einem Wiegevorgang
DE42882C (de) Selbstthätiger Verkaufsapparat
DE39664C (de) Waage mit einer durch das Gewicht einer Münze auslösbaren Sperrvorrichtung
DE39088C (de) Wägemaschine für Korn und dergleichen Materialien
DE80364C (de)
DE182525C (de)
DE203316C (de)
DE222853C (de)
DE39635C (de) Automatische Waage für Getreide, Samen und pulverförmige Körper. •
DE208323C (de)
DE140105C (de)
DE327996C (de) Selbsttaetige Waage fuer pulveriges Gut
DE299446C (de)
DE153971C (de)
DE59294C (de) Selbsttätiger Verkäufer für Drucksachen, Papier u. dergl
DE195671C (de)
DE46280C (de) Neuerungen an Verkaufsapparaten
DE132326C (de)
DE57597C (de) Selbsttätiger Gasvetkäufer
DE596701C (de) Verfahren zum Einfuellen koernigen oder pulverfoermigen Schuettgutes in Ventilsaecke
DE44962C (de) Selbstthätiger Verkaufapparat