DE182525C - - Google Patents

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DE182525C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182525 KLASSE 42/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine fahrbare Wage für Dreschmaschinen, welche nach einem bekannten Prinzip selbsttätig wirkend ausgebildet und mit zwei abwechselnd zur Füllung gelangenden Wägegefäßen versehen ist.
Der Erfindung gemäß öffnet sich, nachdem das eine Wägegefäß die bestimmte Wägegutmenge aufgenommen hat, die bis dahin auf
ίο einer Rast aufliegende Bodenklappe dieses Gefäßes.nach Auslösen der Rast durch das Gewicht des Gutes selbsttätig, so daß das Gut aus dem Wägegefäß ablaufen kann. Die beiden Bodenklappen der Wägegefäße sind
ferner derart verbunden, daß beim Öffnen der einen Klappe die andere Klappe zwangläufig geschlossen wird, wobei gleichzeitig der das von einem Einlauftrichter zugeführte Gut nach den Wägegefäßen leitende Verteiler über das leere Gefäß geschwungen wird, so daß unmittelbar nach der selbsttätigen Öffnung der Bodenklappe des gefüllten Wägegefäßes die Füllung des leeren Wägegefäßes beginnt.
In den Zeichnungen ist die fahrbare Wage dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Wage in Vorderansicht mit im Schnitt gezeichneten, die Wägevorrichtung umschließenden Gehäuse und
Fig. 2 die Wage im Längsschnitt durch die Wägegefäße.
, - Zunächst sei hervorgehoben, daß die Wägeeinrichtung auf einem Karren montiert ist, so daß die Wage hinter die Dreschmaschine gefahren werden kann, von welcher aus das gedroschene Gut in die Einfallöffnung α eines Elevators b geleitet wird, der durch Riementrieb c von der Dreschmaschine aus angetrieben wird. Durch den Elevator wird das Dreschgut nach dem Einlauftrichter d der Wage befördert, von wo aus es nach den Wägegefäßen e der Wage abgeleitet wird.
Die Wägegefäße e sind an einem über Rollen geführten Seilzuge/ befestigt, so daß bei der Abwärtsbewegung des einen Behälters e der andere Behälter entsprechend aufwärts bewegt wird. Die Auf- und Niederbewegung der Behälter e wird durch geeignet ausgebildete Anschläge g begrenzt, die an den mit Gleitrollen i versehenen Schienen h (Fig. 2) befestigt sind.
Jedes der Wägegefäße e ist mit einer um ein Gelenk drehbaren Bodenklappe j versehen, die durch je einen Hebel k mit den freien Enden eines zweiarmigen Hebels / verbunden sind, so daß durch Schwingung dieses Hebels beim öffnen der einen Klappej eine Schließung der anderen Klappe j eintreten muß.
Zwischen den Wägegefäßen e ist an einem Zapfen m ein zweiarmiger Hebel η gelagert, an dessen unterem Ende ein Winkelhebel 0 beweglich befestigt ist, der an seinen Enden mit je einer Leitrolle versehen ist. Die Schenkel des Winkelhebels 0 sind von einer solchen Länge, daß sie mit ihren Leitrollen die Bodenklappen j berühren, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. An dem oberen Ende des zweiarmigen· Hebels η ist der mit schrägen
Ablaufflächen versehene haubenartige Verteiler ρ angeordnet, der durch den Winkelhebel ο in einer solchen Lage gehalten wird, daß sich die bezügliche Ablauffläche der Verteilungshaube ρ für das aus dem Einlauftrichter d zugeführte Gut stets über, dem mit geschlossener Bodenklappe^' versehenen Wägebehälter e in Stellung befindet. Sobald sich nach Füllung dieses Behälters die Bodenklappe j selbsttätig öffnet, wird der Hebel ο durch die sich öffnende Klappe j aus seiner diesseitigen Endlage in die jenseitige Endlage geschwungen, welcher Schwingbewegung die Verteilungshaube ρ folgen muß, so daß
unmittelbar nach öffnung der bezüglichen Bodenklappe j die Verteilungshaube ρ über das leere Gefäß geschwungen ist und nunmehr die Füllung dieses Gefäßes beginnt, während sich das geöffnete Gefäß e nunmehr entleert, wobei das Gut durch den Auslauf q in den an diesen angehaltenen oder angehängten Sack rinnt.
In der Mitte der Bodenklappe j ist je eine Schiene r (Fig. 2) befestigt, die durch je einen Schlitz t des die Wägegefäße e umschließenden Gehäuses s hindurchtreten und an ihrem vorderen Ende gabelförmig ausgebildet sind (Fig. 1). Die gabelförmigen Enden der Schiene r greifen über je eine beweglich an den Wagebalken ν befestigte Stütze u, die mit ihrem freien Ende auf je einer beweglichen Rast w aufliegen. Die Wagebalken ν sind in Schneiden 1 aufgehängt und jenseits ihres Drehzapfens 2 mit einem Hauptlaufgewicht 3 und Nebenlaufgewicht 4 versehen, und an ihrem Ende ist je ein Arm 5 befestigt, die zum Auslösen der beweglichen Rasten n> dienen, wenn das bezügliche Wägegefäß e die erforderliche Wägegutmenge in sich aufgenommen hat.
Die Rasten w bestehen aus je einem gekröpften Winkelhebel 6, dessen einer Schenkel beweglich an eine an dem Wagebalken ν befestigte Stütze 7 angelenkt ist, während der andere Schenkel an einen aus zwei durch einen Zapfen verbundenen Teilen bestehenden Hebel 8 angelenkt ist, der um einen Zapfen 9 drehbar ist und jenseits seiner Aufhängung durch ein Gewicht 10 belastet ist, durch welches die Rast w für gewöhnlich in der in Fig. ι gezeichneten Stellung gehalten wird. Die Rasten w sind derart ausgebildet, daß sie durch die Gewichte 10 nicht über die vertikale Lage im entgegengesetzten Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung hinaus bewegt werden können, wie aus Fig. 1 ersehen werden kann.
Die gesamte Wägeeinrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Der zur Veranschaulichung der Erfindung gewählten Darstellung gemäß, füllt sich zunächst der linksseitige Wägebehälter e mit dem durch den Einlauftrichter d zugeführten und über die Haube ρ gleitenden Gute, wodurch der Behälter der fortschreitenden Füllung entsprechend abwärts sinkt. Bei der Abwärtsbewegung des Behälters, dessen Bodenklappe j, wie schon erwähnt, mittels der gegabelten Schiene r auf dem Stützbalken u ruht, wird somit der Wagebalken ν in der in Fig. ι eingezeichneten Pfeilrichtung um die Schneide I niedergedrückt, so daß das Gewicht 3 hochschwingt. Kurz bevor der Behälter e seine tiefste Lage erreicht hat, in welcher der zweite Behälter e gegen den Anschlag g (Fig. 2) anstößt, ist der das Gewicht 3 tragende Balken so hoch geschwungen, daß der Arm 5 gegen einen Ausschnitt 11 des Gewichthebels 8 antrifft, so daß dieser, entgegen der Wirkung seines Gewichtes, in der eingezeichnen Pfeilrichtung hochgeschwungen wird. Jenseits seines Drehzapfens 9 wird der Hebel 8 hierdurch rückwärts geschwungen und die Rast w in der Pfeilrichtung bewegt, so daß diese unter dem Tragbalken u weggezogen wird. Hierdurch wird die bis jetzt gesperrt gehaltene Klappe j freigegeben, so daß die Klappe nunmehr unter der auf ihr ruhenden Last sich öffnet. Durch die sich öffnende Klappe wird, wie schon go beschrieben, einerseits durch die Hebelverbindung k, I die zweite Klappe geschlossen, andererseits durch die Hebelverbindung η, ο die Verteilungshaube ρ umgestellt, so daß das Gut nunmehr in den leeren Behälter rinnt. Die zurückgezogene Rast w stellt sich unmittelbar nach dem öffnen der Klappe j unter der Wirkung des Gewichtes 10 wieder in senkrechte Lage ein. Beim Hochschwingen der Klappe j wird durch die Gabel r der Stützbalken u ebenfalls hochgeschwungen, dessen vorderes Ende die Rast w entgegen der Wirkung des Gewichtes 10 in der Pfeilrichtung zurückdrückt. Sobald der Balken u die Rast w passiert hat, wird diese durch das Gewicht 10 wieder in die normale Lage zurückgedrückt, so daß der Balken 11 nunmehr auf der Rast w wieder aufliegt.
Anstatt die Wage auf einem fahrbaren Karren zu montieren, kann diese bei neuen Dreschmaschinen auch unmittelbar neben dem Dreschkasten Aufstellung rinden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Selbsttätige fahrbare Wage zum Wiegen des aus der Dreschmaschine austretenden Dreschgutes mit zwei durch einen Rollenzug verbundenen Wägegefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die bis zur Aufnahme der eingestellten Wägegutmenge durch eine Rast (n>) gesperrt gehaltenen
    Bodenklappen Q) einerseits durch eine Hebelverbindung (k, I) derart verbunden sind, daß die sich öffnende Klappe Q) die andere Klappe schließt, andererseits beim öffnen der einen Klappe durch eine Hebelverbindung (n, o) eine Umstellung der Verteilungshaube (p) für das zugeführte Gut stattfindet.
  2. 2. Selbsttätige Wage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wagebalken (v) bewegliche, die Bodenklappen Q) aufnehmende Tragbalken (u) vorgesehen sind, welche bei Füllung der Wägebehälter (e) durch bewegliche Rasten (wj in Stellung gehalten werden, welche letzteren nach erfolgter Zuführung der eingestellten Wägegutmenge in die Wägebehälter durch Hochschwingen eines Gewichthebels (8) durch einen mit dem Wagebalken (v) verbundenen Arm (5) zwecks öffnens der Bodenklappen unter den Tragbalken (u) weggezogen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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