DE182525C - - Google Patents
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- DE182525C DE182525C DENDAT182525D DE182525DA DE182525C DE 182525 C DE182525 C DE 182525C DE NDAT182525 D DENDAT182525 D DE NDAT182525D DE 182525D A DE182525D A DE 182525DA DE 182525 C DE182525 C DE 182525C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182525 KLASSE 42/. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine fahrbare Wage für Dreschmaschinen, welche
nach einem bekannten Prinzip selbsttätig wirkend ausgebildet und mit zwei abwechselnd
zur Füllung gelangenden Wägegefäßen versehen ist.
Der Erfindung gemäß öffnet sich, nachdem das eine Wägegefäß die bestimmte Wägegutmenge
aufgenommen hat, die bis dahin auf
ίο einer Rast aufliegende Bodenklappe dieses
Gefäßes.nach Auslösen der Rast durch das Gewicht des Gutes selbsttätig, so daß das
Gut aus dem Wägegefäß ablaufen kann. Die beiden Bodenklappen der Wägegefäße sind
ferner derart verbunden, daß beim Öffnen der einen Klappe die andere Klappe zwangläufig
geschlossen wird, wobei gleichzeitig der das von einem Einlauftrichter zugeführte
Gut nach den Wägegefäßen leitende Verteiler über das leere Gefäß geschwungen wird, so
daß unmittelbar nach der selbsttätigen Öffnung der Bodenklappe des gefüllten Wägegefäßes
die Füllung des leeren Wägegefäßes beginnt.
In den Zeichnungen ist die fahrbare Wage dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Wage in Vorderansicht mit im Schnitt gezeichneten, die Wägevorrichtung
umschließenden Gehäuse und
Fig. 2 die Wage im Längsschnitt durch die Wägegefäße.
, - Zunächst sei hervorgehoben, daß die
Wägeeinrichtung auf einem Karren montiert ist, so daß die Wage hinter die Dreschmaschine
gefahren werden kann, von welcher aus das gedroschene Gut in die Einfallöffnung α eines Elevators b geleitet wird, der
durch Riementrieb c von der Dreschmaschine aus angetrieben wird. Durch den Elevator
wird das Dreschgut nach dem Einlauftrichter d der Wage befördert, von wo aus es nach
den Wägegefäßen e der Wage abgeleitet wird.
Die Wägegefäße e sind an einem über Rollen geführten Seilzuge/ befestigt, so daß
bei der Abwärtsbewegung des einen Behälters e der andere Behälter entsprechend aufwärts
bewegt wird. Die Auf- und Niederbewegung der Behälter e wird durch geeignet
ausgebildete Anschläge g begrenzt, die an den mit Gleitrollen i versehenen Schienen h
(Fig. 2) befestigt sind.
Jedes der Wägegefäße e ist mit einer um ein Gelenk drehbaren Bodenklappe j versehen,
die durch je einen Hebel k mit den freien Enden eines zweiarmigen Hebels / verbunden
sind, so daß durch Schwingung dieses Hebels beim öffnen der einen Klappej eine Schließung
der anderen Klappe j eintreten muß.
Zwischen den Wägegefäßen e ist an einem Zapfen m ein zweiarmiger Hebel η gelagert,
an dessen unterem Ende ein Winkelhebel 0 beweglich befestigt ist, der an seinen Enden
mit je einer Leitrolle versehen ist. Die Schenkel des Winkelhebels 0 sind von einer
solchen Länge, daß sie mit ihren Leitrollen die Bodenklappen j berühren, wie aus Fig. 2
zu ersehen ist. An dem oberen Ende des zweiarmigen· Hebels η ist der mit schrägen
Ablaufflächen versehene haubenartige Verteiler ρ angeordnet, der durch den Winkelhebel
ο in einer solchen Lage gehalten wird, daß sich die bezügliche Ablauffläche der Verteilungshaube
ρ für das aus dem Einlauftrichter d zugeführte Gut stets über, dem mit
geschlossener Bodenklappe^' versehenen Wägebehälter e in Stellung befindet. Sobald sich
nach Füllung dieses Behälters die Bodenklappe j selbsttätig öffnet, wird der Hebel ο
durch die sich öffnende Klappe j aus seiner diesseitigen Endlage in die jenseitige Endlage
geschwungen, welcher Schwingbewegung die Verteilungshaube ρ folgen muß, so daß
unmittelbar nach öffnung der bezüglichen Bodenklappe j die Verteilungshaube ρ über
das leere Gefäß geschwungen ist und nunmehr die Füllung dieses Gefäßes beginnt, während sich das geöffnete Gefäß e nunmehr
entleert, wobei das Gut durch den Auslauf q in den an diesen angehaltenen oder angehängten
Sack rinnt.
In der Mitte der Bodenklappe j ist je eine Schiene r (Fig. 2) befestigt, die durch je
einen Schlitz t des die Wägegefäße e umschließenden Gehäuses s hindurchtreten und
an ihrem vorderen Ende gabelförmig ausgebildet sind (Fig. 1). Die gabelförmigen Enden
der Schiene r greifen über je eine beweglich an den Wagebalken ν befestigte Stütze u, die
mit ihrem freien Ende auf je einer beweglichen Rast w aufliegen. Die Wagebalken ν
sind in Schneiden 1 aufgehängt und jenseits ihres Drehzapfens 2 mit einem Hauptlaufgewicht
3 und Nebenlaufgewicht 4 versehen, und an ihrem Ende ist je ein Arm 5 befestigt,
die zum Auslösen der beweglichen Rasten n> dienen, wenn das bezügliche Wägegefäß
e die erforderliche Wägegutmenge in sich aufgenommen hat.
Die Rasten w bestehen aus je einem gekröpften
Winkelhebel 6, dessen einer Schenkel beweglich an eine an dem Wagebalken ν befestigte
Stütze 7 angelenkt ist, während der andere Schenkel an einen aus zwei durch einen Zapfen verbundenen Teilen bestehenden
Hebel 8 angelenkt ist, der um einen Zapfen 9 drehbar ist und jenseits seiner Aufhängung
durch ein Gewicht 10 belastet ist, durch welches die Rast w für gewöhnlich in der in
Fig. ι gezeichneten Stellung gehalten wird. Die Rasten w sind derart ausgebildet, daß
sie durch die Gewichte 10 nicht über die vertikale Lage im entgegengesetzten Sinne
der eingezeichneten Pfeilrichtung hinaus bewegt werden können, wie aus Fig. 1 ersehen
werden kann.
Die gesamte Wägeeinrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Der zur Veranschaulichung der Erfindung gewählten Darstellung gemäß, füllt sich zunächst
der linksseitige Wägebehälter e mit dem durch den Einlauftrichter d zugeführten
und über die Haube ρ gleitenden Gute, wodurch der Behälter der fortschreitenden Füllung
entsprechend abwärts sinkt. Bei der Abwärtsbewegung des Behälters, dessen Bodenklappe
j, wie schon erwähnt, mittels der gegabelten Schiene r auf dem Stützbalken u
ruht, wird somit der Wagebalken ν in der in Fig. ι eingezeichneten Pfeilrichtung um
die Schneide I niedergedrückt, so daß das Gewicht 3 hochschwingt. Kurz bevor der
Behälter e seine tiefste Lage erreicht hat, in welcher der zweite Behälter e gegen den Anschlag
g (Fig. 2) anstößt, ist der das Gewicht 3 tragende Balken so hoch geschwungen, daß der Arm 5 gegen einen Ausschnitt
11 des Gewichthebels 8 antrifft, so daß dieser, entgegen der Wirkung seines Gewichtes, in
der eingezeichnen Pfeilrichtung hochgeschwungen wird. Jenseits seines Drehzapfens 9
wird der Hebel 8 hierdurch rückwärts geschwungen und die Rast w in der Pfeilrichtung
bewegt, so daß diese unter dem Tragbalken u weggezogen wird. Hierdurch wird
die bis jetzt gesperrt gehaltene Klappe j freigegeben, so daß die Klappe nunmehr unter
der auf ihr ruhenden Last sich öffnet. Durch die sich öffnende Klappe wird, wie schon go
beschrieben, einerseits durch die Hebelverbindung k, I die zweite Klappe geschlossen,
andererseits durch die Hebelverbindung η, ο die Verteilungshaube ρ umgestellt, so daß
das Gut nunmehr in den leeren Behälter rinnt. Die zurückgezogene Rast w stellt sich
unmittelbar nach dem öffnen der Klappe j unter der Wirkung des Gewichtes 10 wieder
in senkrechte Lage ein. Beim Hochschwingen der Klappe j wird durch die Gabel r der
Stützbalken u ebenfalls hochgeschwungen, dessen vorderes Ende die Rast w entgegen
der Wirkung des Gewichtes 10 in der Pfeilrichtung zurückdrückt. Sobald der Balken u
die Rast w passiert hat, wird diese durch das Gewicht 10 wieder in die normale Lage
zurückgedrückt, so daß der Balken 11 nunmehr auf der Rast w wieder aufliegt.
Anstatt die Wage auf einem fahrbaren Karren zu montieren, kann diese bei neuen
Dreschmaschinen auch unmittelbar neben dem Dreschkasten Aufstellung rinden.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Selbsttätige fahrbare Wage zum Wiegen des aus der Dreschmaschine austretenden Dreschgutes mit zwei durch einen Rollenzug verbundenen Wägegefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die bis zur Aufnahme der eingestellten Wägegutmenge durch eine Rast (n>) gesperrt gehaltenenBodenklappen Q) einerseits durch eine Hebelverbindung (k, I) derart verbunden sind, daß die sich öffnende Klappe Q) die andere Klappe schließt, andererseits beim öffnen der einen Klappe durch eine Hebelverbindung (n, o) eine Umstellung der Verteilungshaube (p) für das zugeführte Gut stattfindet.
- 2. Selbsttätige Wage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wagebalken (v) bewegliche, die Bodenklappen Q) aufnehmende Tragbalken (u) vorgesehen sind, welche bei Füllung der Wägebehälter (e) durch bewegliche Rasten (wj in Stellung gehalten werden, welche letzteren nach erfolgter Zuführung der eingestellten Wägegutmenge in die Wägebehälter durch Hochschwingen eines Gewichthebels (8) durch einen mit dem Wagebalken (v) verbundenen Arm (5) zwecks öffnens der Bodenklappen unter den Tragbalken (u) weggezogen werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182525C true DE182525C (de) |
Family
ID=446619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182525D Active DE182525C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182525C (de) |
-
0
- DE DENDAT182525D patent/DE182525C/de active Active
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