DE104697C - - Google Patents

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DE104697C
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DENDAT104697D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H3/00Separate supports or holders for parking or storing cycles
    • B62H3/10Separate supports or holders for parking or storing cycles involving forked supports or brackets embracing the bottom part of the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
JOSEF VOIGT in BONN. Fahrradständer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2, Februar 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrradständer, der gegenüber den bisher gebräuchlichen Ständern den Vortheil besitzt, dafs man das Rad, ohne es mit den Händen emporheben zu müssen, nur an den Ständer heranzuführen braucht, worauf es mit Hülfe einer durch Fufstritt nach oben bewegten Stütze emporgehoben und in dieser Lage so lange festgehalten wird, bis ein die Stütze haltender Sperrhebel, der ebenfalls mittelst Fufstrittes bewegt wird, die erstere wieder freigiebt, worauf das. Rad durch sein Eigengewicht die Stütze nach unten drückt und somit den Boden wieder erreicht.
Die Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in Seitenansicht mit Weglassung " einer Seitenstütze des Gestelles gezeichnet, wobei die ausgezogenen Linien die Lage der einzelnen Theile bei tiefster Stellung, die punktirten Linien dagegen die Lage der Theile bei höchster Stellung der Stütze veranschaulichen. Fig. 2 stellt einen Horizontalschnitt durch den Ständer nach der Linie A-B der Fig. 3 dar und Fig. 3 endlich ist eine Vorderansicht des Ständers.
Der letztere besteht im Wesentlichen aus den an einem Gestell α befindlichen Stützen b und c mit gepolsterten Auflagen d und e für das Fahrrad und dem zum Heben und Senken des Rades dienenden Mechanismus.
Die Stütze b ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit dem Gestell α fest verbunden.. Der horizontale Arm derselben, der die Auflager e trägt, ist mittelst eines Schlitzes f und einer Druckschraube g an dem verticalen Arm in horizontaler Richtung verstellbar und kann somit jedem Fahrradrahmen entsprechend passend eingestellt werden. -
Die Stütze .c, welche das Auflagert für das Tretkurbellager trägt, ist in dem Gestell a in vertiealer Richtung verstellbar angeordnet und geht einerseits durch einen Schlitz h des Gestelles, während sie andererseits zwecks besserer Führung mit einem Schlitz i versehen ist, der einen Quersteg k des· Gestelles umschliefst.
Am unteren Ende der Stütze ist ein Hebel / befestigt, dessen freies Ende zu einem Fufstritt ausgebildet ist. (In Fig. 3 ist dieser Hebel geschnitten.)
Der Drehpunkt des Hebels / befindet sich in dem Hebelchen m, welches seinerseits wieder, um bei der Bewegung des Hebels / die senkrechte Bewegung der Stütze b nicht zu stören, beweglich am Gestell befestigt ist.
Die Stütze c ist theilweise mit Sperrzähnen versehen, in welche eine Sperrklinke η eingreift. Letztere ist mit einem horizontalen Arm 0 versehen, dessen freies Ende ebenfalls als Fufstritt ausgebildet ist.
Die Sperrklinke η wird durch eine Feder ρ stets gegen die Stütze c bezw. in deren Zähne gedrückt und hält somit die Stütze in jeder Lage fest.
Um nun das Rad auf dem Ständer zu befestigen, wird dasselbe so an denselben herangeführt,. dafs die unteren Rahmenrohre unterhalb der Auflager ee, das Tretkurbellager über dem Auflager d sich befindet.
Durch einen Tritt auf den Hebel I wird nun die Stütze c nach oben bewegt und nimmt das Fahrrad so weit mit nach oben, bis sich
die unteren Rahmenrohre in den Auflagern e befinden.
Läfst man nun den Fufstritt los, so bleibt das Rad in schwebender Lage eingeklemmt, da die in einem der Zähne der Stütze c befindliche Sperrklinke ein Senken der Stütze verhindert.
In dieser Lage kann das Rad nicht nur aufbewahrt, sondern auch geputzt etc. werden.
Will man das Rad benutzen, so braucht man nur mittelst eines Fufstrittes die Sperrklinke aus den Zähnen der Stütze c herauszubewegen, worauf die letztere frei wird und dadurch das Eigengewicht des Rades nach abwärts bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Ein Fahrradständer, gekennzeichnet durch eine mittelst eines Fufstritthebels (I) in einem Gestell (a) senkrecht geführte, das Auflager für das Tretkurbellager tragende gezahnte Stütze (c), welche in den verschiedenen Höhenlagen mittelst einer in einen Fufstritthebel endigenden und unter dem Einflüsse einer Feder (p) stehenden Sperrklinke (η) gehalten wird, in Verbindung mit einer festen Stütze (b), deren waagerechter, mit Auflagern für die unteren Rahmenrohre versehener Arm in bekannter Weise seitlich zwecks Einstellung für jeden Rahmen verschiebbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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