DE521855C - Setzmaschine, bei der zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden - Google Patents

Setzmaschine, bei der zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden

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DE521855C
DE521855C DEP57417D DEP0057417D DE521855C DE 521855 C DE521855 C DE 521855C DE P57417 D DEP57417 D DE P57417D DE P0057417 D DEP0057417 D DE P0057417D DE 521855 C DE521855 C DE 521855C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/12Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs using pulses generated mechanically in fluid
    • B03B5/14Plunger jigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Setzmaschine, bei der zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden Zumeist üblich sind Setzmaschinen mit zwei hintereinandergeschalteten Abteilen, bei denen auf dem ersten Abteil die reinen Berge und auf dem zweiten das verwachsene Gut abgeschieden werden. Es sind auch solche mit -zwei Setzabteilen versehene Setzmaschinen bekannt, bei welchen beide Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden. Es ist auch bekannt, das zum Heranschwemmen des Setzgutes erforderliche Wasser der Setzmaschine durch regelbare Leitung entweder als Ober-oder als Unterwasser zuzuführen und an den Eintrittsöffnungen der Rohre, durch welche hindurch die Berge bzw. die Zwischenprodukte ausgetragen «-erden, verstellbare Schieber und Schwellen anzuordnen sowie die Austragrohre selbst durch den Setzkasten hindurchzuführen.
  • Die Erfindung betrifft eine Setzmaschine, bei welcher zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsieb liegenden Kolben bedient werden, und ist gegenüber den bekannten Setzmaschinen dieser Art dadurch gekennzeichnet, daß der-Kolben unter dem ersten Setzsieb angeordnet ist, dessen Übertrag zur Weiterbehandlung auf das nachgeordnete Setzsieb unmittelbar übergeht. Als Ableitung für den Austrag des ersten Setzsiebes dient erfindungsgemäß vorzugsweise ein Hosenrohr, dessen Schenkel längs der Seiten des Wasserraumes abwärts geführt sind. Das Setzwasser läuft erfindungsgemäß sowohl oberhalb als auch unterhalb des Kolbens zu. Zur Einstellung der Setzwirkung ist jeder Wasserzulauf erfindungsgemäß regelbar ausgebildet.
  • Die Verwendung eines Hosenrohres zum Austrag der Berge bietet den wesentlichen Vorteil, daß dem Setzwasser, welches beim Hoch- und Niedergang des Setzkolbens unterhalb der beiden Setzabteile hin und her flutet, ein nahezu über die ganze Breite des Setzkastens vollkommen freier Durchgang geboten wird, was naturgemäß nicht nur die Setzwirkung, sondern auch den zum Betriebe der Setzmaschine erforderlichen Kraftverbrauch günstig beeinflußt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i einen O_uerschnitt durch eine Setzmaschine längs der Linie A-A in Abb. 2 und Abb. z einen Schnitt längs der Linie B-B in Abb. i.
  • Das zu setzende Gut gelangt durch einen Kanal i an dem erhöht gelegenen Ende der ersten Waschabteilung ? in die Setzmaschine. Der die Stoffe zuleitende Kanal i kann je nach Bedarf Wasser führen. Ein Sieb 3 bildet den Boden dieser Waschabteilung und trägt das eigentliche Waschbett. Unter diesem Sieb 3 bewegt sich ein Kolben .t, welcher am Ende des Gestänges 5 befestigt ist und in bekannter Weise durch im Hub verstellbare Exzenter 6 bewegt wird. Diese Exzenter 6 sind auf einer Welle 7 aufgekeilt. Die Wandung des vom Kolben durchlaufenen Hubraumes im hölzernen Waschkasten ist gegen Abnutzung mit Blech 8 verkleidet. Innerhalb dieser Blechverkleidung besitzt der Kolben genügenden Spielraum, um kleine, infolge Brechens des Gutes entstandene Stücke, welche durch das Sieb 3 fallen, hindurchzulassen. Diese kleinen Stückchen fallen auf das Oberteil des Kolbens, welcher in bekannter Weise eine nach beiden Seiten geneigte Oberfläche besitzt, damit die Stückchen durch den Spielraum am Kolbenumfang hindurch ausgetragen werden. Ober- und unterhalb des Kolbens ist je ein Wasserzufluß angeordnet, welcher durch Hähne g und io regelbar ist. Die Kolbenbewegung ruft ein Aufundabwallen durch die Waschbetten in den Waschabteilungen 2 und i i hindurch hervor, wie solches bei den Setzmaschinen üblich ist.
  • Das am vorderen Rande der ersten Waschabteilung 2 eingetragene, z. B. aus Kohle bestehende Gut bewegt sich in Richtung des Pfeiles 12 und wird unter dem Einfluß der durch den Kolben erzeugten auf iin;l ab wallenden Bewegung in -eine Schicht Berge 13, eine Schicht Verwachsenes 14. und eine Schicht Kohlen 15 sortiert. Die Berge werden zwischen den Wänden 17 und i8 hindurch nach abwärts fließend in Richtung des Pfeiles 16 ausgetragen. Sie fallen in die Entleerungskainmer i g, aus welcher sie durch ein Hosenrohr 2o (Abb. 2), dessen Schenkel längs der Seiten des Wasseraumes verlaufen, einer archimedischen Schraube 21 zugeführt werden.
  • Die verwachsenen Stücke 14 und die Kohlen 1 5 werden durch die auf und ab wallende Bewegung und. das durch Hahn 9 zugeführte Wasser emporgehoben und gelangen über die Schwelle 22 hinweg in die zweite Abteilung i i, in welcher sie in eine Schicht Verwachsenes 23 und eine Schicht Kohlen 24 sortiert werden, wobei sich die Massen ständig in Richtung des Teiles r2 nach dein Abfluß der Waschabteilung i 1 hin bewegen. Das Verwachsene wird in Richtung des Pfeiles 25 zwischen zwei Wänden 26 und ?7 hindurch in die Kammer 28 ausgetragen, aus welcher die verwachsenen Stücke durch Rohrleitungen 29 in eine archimedische Schraube 30 geleitet werden.
  • Die Teilchen, welche durch die Siebe 3 und 31 gefallen sind, sammeln sich im Unterteil der Setzmaschine und werden durch zwei Rohrleitungen 32 in die Förderschnecke 21 entleert.
  • Selbstredend können auch die beiden Förderschnecken in Wegfall kommen. Die Berge und verwachsenen Stücke würden dann durch geeignete Rohrleitungen unmittelbar zu in Füllhöhe angeordneten Förderwerken geleitet wenden, welche die Berge und die verwachsenen Stücke em7porheben und dabei das Wasser abtropfen lassen.
  • Die ausgewaschenen Kohlen 24 werden durch die auf und ab wallende Bewegung und das durch die Hähne 9 und io zugeführte Wasser über den Rand 33 hinweg ausgetragen. Sie fallen in einen Kanal 34, in welchem sie von fließendem Wasser weitergeführt werden.
  • Die Regelung der Entleerung der Berge und der verwachsenen Teile kann in bekannter Weise durch vertikal oder horizontal einstellbare Klappen erfolgen, welche die unterhalb der Stauwände 18 und 27 vorgesehenen Entleerungsöffnungen mehr oder weniger zu öffnen gestattet.
  • Es können auch in bekannter Weise auf die Entleerungskammern i9 und 28 Druckbehälter 35 und 36 aufgesetzt werden, welche mit Rohrleitungen 37 und 38 versehen sind. An diesen Rohrleitungen können selbsttätig regelnde Hähne angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Setzmaschine, bei der zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden, gekennzeichnet durch die Anordming des Kolbens unter dem ersten Setzsiebe (3), dessen Übertrag zur Weiterbehandlung auf das nachgeordnete Setzsieb (31) unmittelbar übergeht. a. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Ableitung für den Austrag des ersten Setzsiebes (3) ein Hosenrohr angeordnet ist, dessen Schenkel (2o) längs der Seiten des Wasserraumes abwärts geführt sind. 3. Setzmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Setzwasserzuläufe sowohl oberhalb (9) wie unterhalb (io) des Kolbens, von denen jeder zur Einstellung der Setzwirkung regelbar ist.
DEP57417D 1927-03-28 1928-03-28 Setzmaschine, bei der zwei Setzabteile durch nur einen unter dem einen Setzsiebe liegenden Setzkolben bedient werden Expired DE521855C (de)

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