DE219958C - - Google Patents

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DE219958C
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cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D41/00Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids
    • B01D41/02Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of loose filtering material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12d. GRUPPE
KARL KIEFER in CINCINNATI, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Waschen von gebrauchter Filtermasse.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Waschen von Filtermasse bekannt, bei welchen diese mittels einer Transportschraube in ständigem Kreislauf durch ein Rohr nach oben gefördert wird. Es ist ferner bei derartigen Vorrichtungen bekannt, den Ablauf für das Waschwasser zentral anzuordnen, indem um das Steigrohr für
ίο das zu waschende Filtermaterial ein konzentrischer Zylinder zur Herstellung einer Abfiußkammer angeordnet ist. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich nun von den erwähnten Anordnungen dadurch, daß das Steigrohr als Siebzylinder ausgebildet und .in dessen Innern eine Transportschnecke angeordnet ist, welche die Filtermasse nach oben fördert, ihr aber außerdem eine genügend große Fliehkraft erteilt, um das Waschwasser durch den Siebzylinder in einen konzentrisch um ihn angeordneten ringförmigen Raum zu pressen, aus welchem es sodann abgeleitet wird. Zu letzterem Zwecke ist an diesen Raum ein vertikales Überlaufrohr angeschlossen, dessen Wassersäule der dem Gemisch von Filtermasse und Wasser erteilten Fliehkraft entgegenwirkt, zum Zwecke, die Verstopfung des Siebes durch die Filter-. masse infolge etwa zu großer Fliehkraft zu verhindern.
Auf der Zeichnung ist der zur Verwendung kommende Apparat dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Achse des Apparates und Fig. 2 eine Einzeldarstellung des Mittelteiles der Vorrichtung.
Der Apparat besteht aus einem großen Behälter A, der mit einem trichterförmigen Boden versehen ist, um die gereinigte Filtermasse aus dem Auslaß 2 abziehen zu können. Der Behälter ruht auf einem Rahmen B. In der Mitte des Behälters ist drehbar die Transportschnecke C auf der Welle 3 befestigt, welche durch Riemenantrieb D von der Riemenscheibe 4 aus in Bewegung gesetzt wird. Die Welle 3 dreht sich in einer Stopfbüchse 5 und wird von dem Fußlager 6 getragen. Ein zweites Lager 7 führt die Welle an ihrem oberen Ende. Zentral im Behälter A ist ein zweiter Zylinder E und noch ein Zylinder sieb F angeordnet. Zwischen diesen beiden Zylindern E und -F befindet sich ein ringförmiger Raum, der nach unten durch den Ring 8 und nach oben durch ■ den Ring 9 abgeschlossen ist, so daß keine Filtermasse in diesen Raum eindringen kann. Dagegen kann das Wasser von der Mitte des Waschapparates durch das Zylindersieb eindringen. Von hier findet es einen Ausgang durch das Rohr 10 und den Überlauf 11. Durch die von den Stangen 12 und 13 getragenen Ringstücke 8, 9 werden die Zylinder E, F im Behälter A zentriert, ohne daß der Kreislauf der Filtermasse in Richtung der Pfeile behindert wird.
Vorzugsweise befestigt man das Zylindersieb F mittels des gußeisernen Ringes 14, so daß man es aus dem Ring 9 herausziehen kann. Dies gestattet eine gründliche Reinigung der Siebmaschen. Während des Arbeitsvorganges kann sicherheitshalber das Zylindersieb durch
die Schrauben 15 (Fig. 2) mit dem Ringstück 9 in Verbindung gehalten werden, obwohl schon sein Eigengewicht genügen würde, es in seiner Lage zu halten. Das' Lager 7 wird mittels der dünnen Bolzen 16 (Fig. 2) zentriert; man wählt den Querschnitt dieser Bolzen so schwach, damit der fließenden Masse möglichst wenig Widerstand entgegengesetzt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist sehr
ίο einfach. Die Transportschnecke dreht sich mit großer Geschwindigkeit, wodurch bewirkt wird, daß die Filtermasse äußerst schnell in dem Zylinder F hochsteigt und außerhalb davon nach unten sinkt. Die Transportschnecke C erteilt der Filtermasse eine zentrifugierende Bewegung, während sie durch das Zylindersieb F
nach oben geht. Das Wasser, welches schwerer ist als die Filtermasse, wird zwischen die beiden Zylinder E und F gedrückt und tritt, wie oben gesagt, bei 11 wieder aus. Von diesem Wasser werden nun alle Verunreinigungen mit fortgeschwemmt, während die Masse selbst durch das Sieb F zurückgehalten wird. Zweckmäßig wird man dieses Zylindersieb aus einem äußeren durchlochten Metallzylinder 17 und einem inneren feinmaschig gewebten Siebzylinder 18 herstellen.
Bisher bestand eine Hauptschwierigkeit bei Waschmaschinen darin, daß man ein Zusetzen des Siebes durch die Filtermasseteilchen nicht genügend verhindern konnte, da diese Maschinen sehr schnell arbeiteten und die Masse, dem Wasserabfluß folgend, an dem Sieb sich festsetzte. Diese Schwierigkeit wird nach der Erfindung dadurch vermieden, indem der Strom mit solcher Stärke nach oben geht, daß Filtermasse, welche sich etwa gegen das Innere des Zylinders F setzen wollte, sofort losgerissen wird. Hiernach stellt sich der Apparat als ein sich selbst reinigender dar. Die Zentrifugalkraft bewirkt auch eine Trennung des schmutzigen Wassers von der Filtermasse. Die im Übeiiaufrohre 11 befindliche Wassersäule wirkt der dem Gemisch von Filtermasse und Wasser erteilten Fliehkraft entgegen, so daß die Verstopfung des Siebes durch die Filtermasse infolge etwa zu großer Fliehkraft verhindert wird. Um das notwendige Wasser zuzuführen, ist eine entsprechende Verbindung ig vorgesehen, und durch den Schwimmer 20 wird der Wasserstand geregelt. Frisches Wasser wird jedesmal der Filtermasse zugeführt, sobald das schmutzige Wasser durch das Zylindersieb F abgeleitet ist.
T. ■ A ■ · ■·

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Waschmaschine für Filtermasse mit zentrisch angeordnetem Steigrohr und Transportvorrichtung für das zu reinigende Gut, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (F) als Siebzylinder (17, 18) ausgebildet, von einer Transportschnecke (C) in seiner ganzen Höhe durchlaufen und von einem ringförmigen, bis auf einen Abfluß allseitig geschlossenen. Abwasserraum umgeben ist. . .
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung eines Ablaufes (11) in bestimmter Höhenlage angeordnet ist zwecks Aufrechterhaitung einer konstanten Durchgangsgeschwindigkeit des Wassers durch den Siebzylinder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142156B (de) * 1960-08-31 1963-01-10 Enzinger Union Werke Ag Filtermassewascher
DE3331225A1 (de) * 1983-08-30 1985-03-14 Energie Systemplanung Insumma GmbH, 8500 Nürnberg Filtervorrichtung zur abgasfilterung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142156B (de) * 1960-08-31 1963-01-10 Enzinger Union Werke Ag Filtermassewascher
DE3331225A1 (de) * 1983-08-30 1985-03-14 Energie Systemplanung Insumma GmbH, 8500 Nürnberg Filtervorrichtung zur abgasfilterung
DE3331225C2 (de) * 1983-08-30 1987-12-10 Energie Systemplanung Insumma Gmbh, 8500 Nuernberg, De

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