DE219958C - - Google Patents
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- DE219958C DE219958C DENDAT219958D DE219958DA DE219958C DE 219958 C DE219958 C DE 219958C DE NDAT219958 D DENDAT219958 D DE NDAT219958D DE 219958D A DE219958D A DE 219958DA DE 219958 C DE219958 C DE 219958C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D41/00—Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids
- B01D41/02—Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of loose filtering material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12d. GRUPPE
KARL KIEFER in CINCINNATI, V. St. A.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Waschen von gebrauchter Filtermasse.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Waschen von Filtermasse bekannt, bei welchen diese
mittels einer Transportschraube in ständigem Kreislauf durch ein Rohr nach oben gefördert
wird. Es ist ferner bei derartigen Vorrichtungen bekannt, den Ablauf für das Waschwasser zentral
anzuordnen, indem um das Steigrohr für
ίο das zu waschende Filtermaterial ein konzentrischer
Zylinder zur Herstellung einer Abfiußkammer angeordnet ist. Der Erfindungsgegenstand
unterscheidet sich nun von den erwähnten Anordnungen dadurch, daß das Steigrohr als
Siebzylinder ausgebildet und .in dessen Innern eine Transportschnecke angeordnet ist, welche
die Filtermasse nach oben fördert, ihr aber außerdem eine genügend große Fliehkraft erteilt,
um das Waschwasser durch den Siebzylinder in einen konzentrisch um ihn angeordneten
ringförmigen Raum zu pressen, aus welchem es sodann abgeleitet wird. Zu letzterem
Zwecke ist an diesen Raum ein vertikales Überlaufrohr angeschlossen, dessen Wassersäule der
dem Gemisch von Filtermasse und Wasser erteilten Fliehkraft entgegenwirkt, zum Zwecke,
die Verstopfung des Siebes durch die Filter-. masse infolge etwa zu großer Fliehkraft zu verhindern.
Auf der Zeichnung ist der zur Verwendung kommende Apparat dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Achse des Apparates und Fig. 2 eine Einzeldarstellung
des Mittelteiles der Vorrichtung.
Der Apparat besteht aus einem großen Behälter A, der mit einem trichterförmigen Boden
versehen ist, um die gereinigte Filtermasse aus dem Auslaß 2 abziehen zu können. Der Behälter
ruht auf einem Rahmen B. In der Mitte des Behälters ist drehbar die Transportschnecke
C auf der Welle 3 befestigt, welche durch Riemenantrieb D von der Riemenscheibe
4 aus in Bewegung gesetzt wird. Die Welle 3 dreht sich in einer Stopfbüchse 5 und
wird von dem Fußlager 6 getragen. Ein zweites Lager 7 führt die Welle an ihrem oberen Ende.
Zentral im Behälter A ist ein zweiter Zylinder E und noch ein Zylinder sieb F angeordnet. Zwischen
diesen beiden Zylindern E und -F befindet sich ein ringförmiger Raum, der nach
unten durch den Ring 8 und nach oben durch ■ den Ring 9 abgeschlossen ist, so daß keine
Filtermasse in diesen Raum eindringen kann. Dagegen kann das Wasser von der Mitte des
Waschapparates durch das Zylindersieb eindringen. Von hier findet es einen Ausgang
durch das Rohr 10 und den Überlauf 11. Durch
die von den Stangen 12 und 13 getragenen
Ringstücke 8, 9 werden die Zylinder E, F im Behälter A zentriert, ohne daß der Kreislauf
der Filtermasse in Richtung der Pfeile behindert wird.
Vorzugsweise befestigt man das Zylindersieb F mittels des gußeisernen Ringes 14, so
daß man es aus dem Ring 9 herausziehen kann. Dies gestattet eine gründliche Reinigung der
Siebmaschen. Während des Arbeitsvorganges kann sicherheitshalber das Zylindersieb durch
die Schrauben 15 (Fig. 2) mit dem Ringstück 9 in Verbindung gehalten werden, obwohl schon
sein Eigengewicht genügen würde, es in seiner Lage zu halten. Das' Lager 7 wird mittels der
dünnen Bolzen 16 (Fig. 2) zentriert; man wählt den Querschnitt dieser Bolzen so schwach,
damit der fließenden Masse möglichst wenig Widerstand entgegengesetzt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist sehr
ίο einfach. Die Transportschnecke dreht sich
mit großer Geschwindigkeit, wodurch bewirkt wird, daß die Filtermasse äußerst schnell in
dem Zylinder F hochsteigt und außerhalb davon nach unten sinkt. Die Transportschnecke C
erteilt der Filtermasse eine zentrifugierende Bewegung, während sie durch das Zylindersieb F
■ nach oben geht. Das Wasser, welches schwerer ist als die Filtermasse, wird zwischen die beiden
Zylinder E und F gedrückt und tritt, wie oben gesagt, bei 11 wieder aus. Von diesem Wasser
werden nun alle Verunreinigungen mit fortgeschwemmt, während die Masse selbst durch
das Sieb F zurückgehalten wird. Zweckmäßig wird man dieses Zylindersieb aus einem äußeren
durchlochten Metallzylinder 17 und einem inneren feinmaschig gewebten Siebzylinder 18
herstellen.
Bisher bestand eine Hauptschwierigkeit bei
Waschmaschinen darin, daß man ein Zusetzen des Siebes durch die Filtermasseteilchen nicht
genügend verhindern konnte, da diese Maschinen sehr schnell arbeiteten und die Masse,
dem Wasserabfluß folgend, an dem Sieb sich festsetzte. Diese Schwierigkeit wird nach der
Erfindung dadurch vermieden, indem der Strom mit solcher Stärke nach oben geht, daß Filtermasse,
welche sich etwa gegen das Innere des Zylinders F setzen wollte, sofort losgerissen
wird. Hiernach stellt sich der Apparat als ein sich selbst reinigender dar. Die Zentrifugalkraft
bewirkt auch eine Trennung des schmutzigen Wassers von der Filtermasse. Die im Übeiiaufrohre 11 befindliche Wassersäule wirkt
der dem Gemisch von Filtermasse und Wasser erteilten Fliehkraft entgegen, so daß die Verstopfung
des Siebes durch die Filtermasse infolge etwa zu großer Fliehkraft verhindert wird. Um das notwendige Wasser zuzuführen,
ist eine entsprechende Verbindung ig vorgesehen, und durch den Schwimmer 20 wird der
Wasserstand geregelt. Frisches Wasser wird jedesmal der Filtermasse zugeführt, sobald
das schmutzige Wasser durch das Zylindersieb F abgeleitet ist.
T. ■ A ■ · ■·
Claims (2)
1. Waschmaschine für Filtermasse mit zentrisch angeordnetem Steigrohr und
Transportvorrichtung für das zu reinigende Gut, dadurch gekennzeichnet, daß das
Steigrohr (F) als Siebzylinder (17, 18) ausgebildet,
von einer Transportschnecke (C) in seiner ganzen Höhe durchlaufen und von
einem ringförmigen, bis auf einen Abfluß allseitig geschlossenen. Abwasserraum umgeben
ist. . .
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung
eines Ablaufes (11) in bestimmter Höhenlage angeordnet ist zwecks Aufrechterhaitung
einer konstanten Durchgangsgeschwindigkeit des Wassers durch den Siebzylinder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219958C true DE219958C (de) |
Family
ID=481045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219958D Active DE219958C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219958C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142156B (de) * | 1960-08-31 | 1963-01-10 | Enzinger Union Werke Ag | Filtermassewascher |
| DE3331225A1 (de) * | 1983-08-30 | 1985-03-14 | Energie Systemplanung Insumma GmbH, 8500 Nürnberg | Filtervorrichtung zur abgasfilterung |
-
0
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142156B (de) * | 1960-08-31 | 1963-01-10 | Enzinger Union Werke Ag | Filtermassewascher |
| DE3331225A1 (de) * | 1983-08-30 | 1985-03-14 | Energie Systemplanung Insumma GmbH, 8500 Nürnberg | Filtervorrichtung zur abgasfilterung |
| DE3331225C2 (de) * | 1983-08-30 | 1987-12-10 | Energie Systemplanung Insumma Gmbh, 8500 Nuernberg, De |
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