DE529142C - Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut

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DE529142C
DE529142C DEF68607A DEF0068607A DE529142C DE 529142 C DE529142 C DE 529142C DE F68607 A DEF68607 A DE F68607A DE F0068607 A DEF0068607 A DE F0068607A DE 529142 C DE529142 C DE 529142C
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DE
Germany
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drum
filter
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seeds
solvent
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PHILIPP L FAUTH GmbH
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PHILIPP L FAUTH GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting
    • C11B1/102Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting in counter-current; utilisation of an equipment wherein the material is conveyed by a screw

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut Bisher fanden vorwiegend Auslaugung ölhaltigen Guts und Filtration der Minerale je in einer besonderen Vorrichtung statt.
  • Bei diesem Arbeiten ergibt sich aber der Mißstand, daß zwar die Auslaugung in kontinuierlicher Weise stattfindet; während das Filtrieren bisher nicht kontinuierlich durchgeführt werden konnte, weil die dazu benutzten Filter stets nur eine gewisse Zeit voll betriebsfähig bleiben und von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Das setzt aber die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erheblich herab.
  • Man kennt zwar Apparate mit Trommelkörpern, die sich in einem Zylinder drehen, der teilweise mit Lösungsmittel gefüllt ist. Bei diesen findet aber nur ein Auswaschen ohne kontinuierliches Arbeiten statt, weil eine gleichzeitige Fortbewegung des Extraktionsgutes fehlt.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, das Extraktionsgut dem Lösungsmittel durch Förderschnecken entgegenzuführen. Dabei hat sich aber gezeigt, daß das in einem feststehenden Schneckentrog weiterbeförderte Gut den feststehenden Filterboden des Troges schon nach kurzer Arbeitszeit verstopft.
  • Andererseits sind die bisher verwendeten Filtertücher, Blechsiebe, poröse Filtersteine u. dgl. für den kontinuierlichen Filterbetrieb unbrauchbar, da z. B. Tücher in kürzester Zeit Feuchtigkeit annehmen und dann undurchlässig werden, während Siebbleche, soweit sie durchlässig bleiben, kein klares Filtrat geben können und rotierende poröse Steine nur Flüssigkeit durchlassen, wenn sie so grobporös sind, daß ein klares Filtrat nicht zu erzielen ist. Ist die Körnung aber so fein, daß ein klares Filtrat möglich wäre, so läßt ein rotierender Stein überhaupt nichts durch.
  • Die neue Vorrichtung besteht demgegenüber aus einer durch eine Einschnürung in zwei Abteilungen geteilten rotierenden Trommel. In dem ersten Teil der Trommel wird das zu bearbeitende Gut mit Lösungsmittel durchtränkt, während es in dem zweiten Trommelteil filtriert und ausgewaschen wird.
  • In der Trommellängsachse verläuft eine rotierende, teilweise hohle Welle, die als Zuleitung für das Lösungsmittel in das Trommelinnere dient. Die Welle trägt Transportschnecken, die das Extraktionsgut von einem mit einem Einlauftrichter versehenen feststehenden Trog aus zuerst in die Sättigungs-bzw.Anreicherungstrommel und von da weiter in die Filter- und Auswaschtrommel fördert, von wo es in den Auslauf der Vorrichtung gelangt.
  • An den Innenwandungen der Trommelkörper sind gemäß der Erfindung Schneckenspiralen angebracht, die das Gut innig mischen und durch die Trommeln hindurchbefördern.
  • Die Welle und der zweiteilige Trommelkörper haben für sich getrennte Antriebe, die je nach Bedarf zueinander in ihrer Geschwindigkeit eingestellt werden. Auf diese Weise eine Regelung der Dauer der Durchdringung- 'des -@9Xtraktionsgutes mit Lösungsmittel- -sowie- auch der Auslaugung ermöglicht.
  • Die Verwendung einer Anreicherungstrommel bietet gegenüber den bekannten Zuführungsschnecken den wesentlichen Vorteil, daß das Extraktionsgut mit dem Lösungsmittel in innige Berührung kommt, wodurch die Lösung des Öles oder Fettes sehr begünstigt wird.
  • Durch die Einschnürung an der Verbindungsstelle der beiden Trommeln wird erreicht, daß in der Anreicherungstrommel ein bestimmter Lösungsmittelstand gehalten wird, derart, daß ein fortgesetztes wiederholtes Tränken des Gutes mit Lösungsmittel stattfindet. Bei einer Förderschnecke ist dies nicht möglich, weil ihr Schneckentrog seinen ,Nuslauf stets am Boden haben muß.
  • Weiter ist nach der Erfindung die Ummantelung der Filtertrommel mit einer gegen Feuchtigkeit imprägnierten Seide zum Filtrieren bespannt. Diese Filterbespannung nimmt keinerlei Feuchtigkeit auf und braucht daher nicht ausgewechselt zu werden, wodurch ein vollkommen kontinuierliches Arbeiten ermöglicht wird.
  • Die Filtertrommel ist von einer feststehenden Ummantelung umgeben, welche die filtrierte 1Vliscella auffängt und durch einen Auslaufstutzen zur Destillation weiterleitet.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung gezeigt. Abb. i stellt diese im Längsschnitt dar, während die Abb. 2 und 3 Schnitte nach den Linien I-I und II-II der Abb. i sind.
  • Der aus den beiden Trommeln i und 2 bestehende Rotationskörper ist in den Lagern 3, q. und 5 gelagert und wird von der Antriebsscheibe 6 angetrieben. Eine feststehende Ummantelung 7 mit Auslaufstutzen 8 umgreift die Trommel 2. An den Innenwandungen der Trommeln i und 2 sind Schneckenspiralen g und io angebracht. Die Wandung der Trommel 2 ist als Filter i i ausgebildet, das aus beispielsweise vier mit gegen Feuchtigkeit imprägnierter Seide bespannten Rahmenteilen i2a bis i2d (Abb. 3) besteht.
  • Im Rotationskörper 1,:2 ist in den Lagern 13, 1q. eine teilweise hohle Welle 15 drehbar gelagert, die durch die Antriebsscheibe 16 ihren Antrieb erhält. Bei 17 und 18 tritt das für die Extraktion erforderliche Lösungsmittel in die hohle Welle 15 ein, von wo aus es bei 1g und 2o durch in der Welle angebrachte Bohrungen in das Innere der Trommel zum Extraktionsgut geleitet wird.
  • Das durch den Einlauftrichter 2.r eintretende Extraktionsgut fällt in den Schnekkentrog 22, wo es von der auf der Welle 15 sitzenden Förderschnecke 23 erfaßt und in die Sättigungstrommel i gefördert wird. Hier wird das Gut kontinuierlich von dem bei ig eintretenden Lösungsmittel bis zur vollkommenen Sättigung durchtränkt, wobei die rotierende Trommel i mit ihrer Schneckenspirale g das zu bearbeitende Gut ständig durcharbeitet und zur zweiten auf der Welle 15 sitzenden Förderschnecke 2q. bringt. Diese Schnecke befördert das Gut durch die zwischen den Trommeln r und 2 liegende Einschnürung 25 hindurch nach der Filter- und Auswaschtrommel 2. Hier wird das Gut von einer zweiten Schneckenspirale io bearbeitet und von aus den Bohrungen 2o eintretendem Lösungsmittel einer Nachwaschung unterzogen. Die als Filter i i ausgebildete Wandung der Trommel z läßt das mit Öl und Fett gesättigte Lösungsmittel (Miscella) in die Ummantelung 7 abfließen, von wo es durch den Auslaufstutzen 8 zur Destillation gelangt. Infolge der fortgesetzten Drehung der Trommel wird der jeweils nach oben gelangende Flächenteil des Filters i i stets erneut vom anhaftenden Extraktionsgut befreit, weil dieses durch Eigengewicht nach unten fällt.
  • Die in dem Gut enthaltene Feuchtigkeit wird von der imprägnierten Seide nicht aufgenommen, so daß das Filter dauernd seine Durchlässigkeit behält, wodurch ein kontinuierliches Arbeiten ermöglicht wird.
  • Der in der Trommel 2 verbleibende Filterrückstand wird durch. die Spirale io und die Förderschnecke 26 auf der Welle 15 zum Auslaufstutzen 27 befördert. Der hier austretende Rückstand kann gegebenenfalls erneut der Extraktionsvorrichtung oder einer weiteren in gleicher Weise arbeitenden zugeführt werden; es könnten aber auch mehrere Trommeln 2hintereinandergeschaltet werden.
  • Die Filter- und Auswaschtrommel der beschriebenen Vorrichtung kann auch für sich allein als ein kontinuierlich arbeitendes Filter benutzt werden.
  • Man kann beispielsweise auch so arbeiten, daß man das vollkommen mit Lösungsmittel gesättigte Gut der Filter- und -Auswaschtrommel zuführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut unter Verwendung einer rotierenden Filtertrommel mit durchlässiger Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß vor der eigentlichen Filter- und Extraktionstrommel noch eine mit ihr starr verbundene, zum Durchtränken des Saatguts mit dem Lösungsmittel dienende Trommel angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Bespannung der zum gleichzeitigen Extrahieren und Filtrieren dienenden Trommel mit gegen Feuchtigkeit imprägnierter Seide.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln an ihrer Innenwandung mit Spiralen versehen sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch getrennte und verstellbare Antriebe für die Trommeln und die Welle.
DEF68607A 1929-06-15 1929-06-15 Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut Expired DE529142C (de)

Priority Applications (2)

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DEF68607A DE529142C (de) 1929-06-15 1929-06-15 Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut
DE1929F0070080 DE537530C (de) 1929-06-15 1929-12-08

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DEF68607A DE529142C (de) 1929-06-15 1929-06-15 Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut

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DE529142C true DE529142C (de) 1931-07-09

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DEF68607A Expired DE529142C (de) 1929-06-15 1929-06-15 Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut

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DE (1) DE529142C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016238B (de) * 1953-01-10 1957-09-26 French Oil Mill Machinery Vorrichtung und Verfahren zur Entfernung von Loesungsmitteln aus Feststoffen
DE1208732B (de) * 1960-03-28 1966-01-13 Fmc Corp Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion von Stoffen aus Festkoerpermaterial mit heissem Loesungsmittel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016238B (de) * 1953-01-10 1957-09-26 French Oil Mill Machinery Vorrichtung und Verfahren zur Entfernung von Loesungsmitteln aus Feststoffen
DE1208732B (de) * 1960-03-28 1966-01-13 Fmc Corp Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion von Stoffen aus Festkoerpermaterial mit heissem Loesungsmittel

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