DE553390C - Zerkleinerungsvorrichtung fuer Kohle o. dgl. - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung fuer Kohle o. dgl.

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Publication number
DE553390C
DE553390C DEA59991D DEA0059991D DE553390C DE 553390 C DE553390 C DE 553390C DE A59991 D DEA59991 D DE A59991D DE A0059991 D DEA0059991 D DE A0059991D DE 553390 C DE553390 C DE 553390C
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DE
Germany
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air
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mill
particles
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Expired
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DEA59991D
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ASHINGTON COAL Co Ltd
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ASHINGTON COAL Co Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/02Centrifugal pendulum-type mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung für Kohle o. dgl., aus deren Mahlkammer die gemahlenen Teilchen mittels eines Luftstromes entfernt werden.
Bei derartigen Zerkleinerungsvorrichtungen ist vorgeschlagen worden, unterhalb der Mahlzone einen Aufnahmebehälter vorzusehen, an den eine Luftzuleitung angeschlossen ist, so daß die Luft von oben in die Mahlzone hineinströmt.
Es ist .bekannt, die schweren Teilchen unterhalb der Mahlzone durch mittels umlaufender Schare erzeugte Fliehkraft nach außen zu treiben, so daß sie in an oder in der Nähe des äußeren Umfanges des Mahlraumes vorgesehene Behälter fallen. Gemäß der Erfindung werden an den Behältern von einem in die Mühle fließenden Luftstrom durchzogene Düsen und selbsttätig wirkende Austragvorrichtungen für das sich ansammelnde Gut, insbesondere für Verunreinigungen, vorgesehen.
Auch die Erfindung sieht unterhalb der Mahlzone einen Raum vor. In diesem werden die schweren Teilchen durch die mittels umlaufender Schare erzeugte Fliehkraft nach außen getrieben, und gemäß der Erfindung ist eine Mehrzahl von Behältern an den Raum in der Nähe seines äußeren Umfanges angeschlossen, welche von einem in die Mühle 3<> fließenden Luftstrom durchzogene Düsen und außerdem selbsttätig wirkende Austragvorrichtungen für die sich ansammelnden schweren Teilchen, insbesondere Verunreinigungen, aufweisen. Hierdurch wird eine besonders gute Entfernung der schweren Teilchen und Verunreinigungen sichergestellt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Beispiel und in etwas schematischer Form dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt, der die Mühle zeigt, aber Teile wegläßt, die nicht Gegenstand der Erfindung bilden,
Fig. 2 ein Schnitt eines Teils der Einrichtung nach Fig. 1 in größerem Maßstabe,
Fig. 3 ein waagerechter Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 und 5 zeigen im Aufriß abgeänderte Formen der Sammelbehälter."
Bei dem Apparat nach Fig. 1, 2 und 3 werden die Mahlrollen A von Spindeln A1 getragen, die in Rahmen^!2 drehbar sind, welche pendelartig bei Aa an den Enden eines Querhauptes B3 aufgehängt sind, das auf die Welle £?2 aufgekeilt ist. Diese wird durch ein Getriebe B1 von der Haupttriebwelle B aus
in Drehung versetzt. Am Ouerhaupt B3 ist eine Muffe C1 befestigt, die am unteren Ende eine Reihe von Pflugscharen trägt, deren eine bei C dargestellt ist. Diese Pflugschare sind so angeordnet, daß sie unmittelbar über einem ruhenden Tisch D endigen. Wenn die Haupttriebwelle B umläuft, so suchen die Rollen yä auf ihren Zapfen Az unter Fliehkraftwirkung nach außen zu schwingen und sich gegen den Mahlring E anzulegen. Das zu mahlende Gut wird durch einen Fülltrichter P1 eingeleitet, der an einer Seite des Hauptgehäuses P angeordnet ist, und, wenn es durch die Mühle hindurchläuft, wird es zwischen den Rollen A und dem Ring E vermählen. Gleichzeitig bewegen sich die Schare C in einer Kreisbahn über den Tisch D und heben das Gut, das zwischen den mahlenden Teilen hindurchgegangen ist, wieder in den Mahlbereich zurück.
Die feinen Teilchen, d. h. der Teil des Gutes, der vollkommen gemahlen ist, werden vom gröberen Gut durch einen Luftstrom getrennt, der in die Mühle durch eine oder meh- «5 rere Luftöffnungen G eingeleitet wird. Er wird danach durch Flügel G1 (Fig. 3) abgelenkt, so daß er über den Tisch D wirbelnd hinwegströmt und die leichteren Teilchen aus der Mahlzone führt und durch das obere Ende des Gehäuses P in der durch Pfeile in Fig. ι angedeuteten Weise abführt. Das Gut, das schwerer ist als die zu mahlende Masse, beispielsweise metallische Verunreinigungen, sucht sich am Außenumfang des Tisches D unter der Verbundwirkung von Fliehkraft und Schwere zu sammeln. Nach der Erfindung sind Öffnungen H (Fig. 3) in Abständen vorgesehen, vorzugsweise, wie dargestellt, außerhalb der Bahn der Pflugschare, wo sich die schwereren Teilchen sammeln.
Die Öffnungen H münden in einen Ringkanal H1, der nahe dem Umfang des Tisches D gebildet ist, und jeder Kanal führt in einen Sammelbehälter J (Fig. 2). Jeder dieser Behälter besitzt eine Düse 71 und eine Abzugöffnung P, die normalerweise durch eine Klappe oder Tür /3 geschlossen ist, die mechanisch oder durch ein einstellbares Gewicht/4 gesteuert wird. Weiter ist er mit Einlaßöffnungen /5 versehen, die durch einen gelochten Ring/6 gesteuert oder eingestellt werden können. Der Unterdruck in der Mühle durch den in die Kanäle eintretenden Luftstrom führt dazu, daß ein Luftstrom durch die Öffnungen /5 strömt, und die Menge der hier zugeleiteten Luft kann so eingestellt werden, daß zwar die schwereren Teilchen, die in den Behälter/ fallen, sich in ihm sammeln, daß aber alle leichteren Teilchen, die gleichfalls in die Behälter geleitet werden, wieder in die Mühle zurückgespült werden.
Enthält einer der Behälter/ eine bestimmte Menge schwerer Teilchen, so öffnet sich die Tür /3, und der Inhalt des Behälters fällt heraus. Das Gegengewicht /4 kann auch durch eine Feder ersetzt werden.
Fig. 4 zeigt eine etwas andere Ausführungsform des Behälters. Hiernach besteht er aus einer zylindrischen Düse K mit Öffnungen K1 und einem mit Außengewinde versehenen Teil K2, auf dem ein mit Muttergewinde versehener Ring Ka sitzt, durch dessen Drehung die Öffnungen /C1 mehr oder weniger frei bewegt werden.
Fig. 5 zeigt noch eine weitere Ausführungsform des Behälters. Hier wird die Tür L periodisch durch ein Solenoid L1 geöffnet, das durch ein nicht dargestelltes Zeitwerk gesteuert wird. Dieses öffnet und schließt die Tür in bestimmten Zeitabschnitten.
Bei einer Mühle, in welcher der Unterdruck im Mahlraum nicht ausreicht, den notwendigen Luftstrom durch die Behälter oder Einlaßdüsen zu erzeugen, um die leichteren Teilchen von den schwereren zu trennen, können Einrichtungen vorgesehen sein, um Luft in die Behälter mit erhöhtem Druck einzuleiten, damit sie die verlangte Trennung zwischen den Teilchen vornehmen, die aufgespeichert werden sollen und die in den Mahlbereich zurückzuführen sind. Beispielsweise kann (s. Fig. 5) ein Luftrohr M Druckluft erhöhter Pressung zu Öffnungen M1' im oberen Behälterteil leiten.
Die beschriebenen Formen geben nur Beispiele wieder. Selbstverständlich ändern sich die Einzelheiten nach Maßgabe der besonderen Mühlenart und nach dem jeweils behandelten Gut, ohne daß dadurch der Erfindungsbereich verlassen wird. Die Erfindung ist nicht in ihrer Anwendung auf Mühlen der beschriebenen Art beschränkt, sondern ist auf alle Mühlen anwendbar, die eine Luftabscheidung zur Entfernung des gemahlenen Gutes vorsehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Zerkleinerungsvorrichtung für Kohle o. dgl., aus deren Mahlkammer die gemahlenen Teilchen mittels eines Luftstromes entfernt werden und in der die schweren Teilchen unterhalb der Mahlzone durch die mittels umlaufender Schare erzeugte Fliehkraft nach außen getrieben werden, um in unterhalb der Mahlkammern an oder in der Nähe des äußeren Umfanges des Mahlraumes vorgesehene Behälter zu fallen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Behältern von einem in die Mühle fließenden Luftstrom
    durchzogene Düsen und selbsttätig wirkende Austragvorrichtungen für das sich ansammelnde Gut, z. B. Verunreinigungen, vorgesehen sind.
  2. 2. Mühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragvorrichtungen mit Hilfe eines durch ein Zeitwerk gesteuerten Solenoides angetriebene Türen sind.
  3. 3. Mühle nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch den Anschluß von Einrichtungen zum Einführen von Luft, deren Pressung größer ist als die der Luft im Mahlraum, an die Behälter oder Düsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA59991D 1929-04-24 1929-12-15 Zerkleinerungsvorrichtung fuer Kohle o. dgl. Expired DE553390C (de)

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GB553390X 1929-04-24

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DE553390C true DE553390C (de) 1932-06-25

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ID=10473625

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA59991D Expired DE553390C (de) 1929-04-24 1929-12-15 Zerkleinerungsvorrichtung fuer Kohle o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE553390C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970303C (de) * 1953-08-20 1958-09-04 Siteg Siebtech Gmbh Regelbare Aufgabevorrichtung fuer Schwingmuehlen mit Windsichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970303C (de) * 1953-08-20 1958-09-04 Siteg Siebtech Gmbh Regelbare Aufgabevorrichtung fuer Schwingmuehlen mit Windsichtung

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