DE159671C - - Google Patents

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DE159671C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Als Quell- oder Reinigungsvorrichtungen für Getreide sind trichterförmige Weichbottiche bekannt, bei denen durch Zuführung eines Wasserstroms in der Mitte des unteren Gefäßteils ein Umrühren des Getreides erzielt wird, wobei gleichzeitig das verunreinigte Wasser mit den Fremdstoffen am oberen Rande des Gefäßes abfließt. Desgleichen sind zylindrische Weichbottiche mit
ίο Zuleitung des Wassers von oben bekannt, bei welchen das untere Abflußrohr mit einem Sieb überdeckt ist, um die Körner zurückzuhalten. Ferner sind Weichbottiche mit getrennter bezw. mit gleichzeitiger Zuführung von Wasser und Preßluft bekannt, sowie solche, bei denen durch diese gleichzeitige Zuführung das Weichgut veranlaßt wird, unter dem Einflüsse der Luft- und Wasserströmung sich in einzelnen Schichten von unten nach oben durch die Mitte und an der Wandung des Weichbottichs nach unten in geschlossenen Bahnen zu bewegen.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung insbesondere der letztgenannten Vorrichtungen.
Dieselbe besteht darin, daß der von oben zufließende Wasserstrom am ganzen Umfange des Trichters niederströmt, zum Zwecke, die ganze an der Trichterwandung liegende Getreidemenge zu gleicher. Zeit nach unten zu führen und den Umlauf somit zu beschleunigen. Erreicht wird dies zugleich mit einer Vereinfachung der Vorrichtung den bekannten gegenüber dadurch, daß im oberen Teile des Weichbottichs ein ringförmiges Druckwasserrohr Wasserstrahlen von oben nach unten in Richtung der Trichterwandung austreten läßt, während eine im unteren Teile des Weichbottichs befindliche Düse einen starken Luftoder Wasserstrom von unten nach oben durch die Mitte des Weichbottichs sendet.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Ventilgehäuse α, das am unteren Ende eines Trichters i befestigt ist. Zwischen dem Ventilgehäuse α und dem Trichter i ist ein Rost d angeordnet, um· das Durchfallen der Getreidekörner zu verhindern. Über diesem Rost d befindet sich die Düse g. Nahe dem oberen Rand des Trichters i ist ein dem Querschnitt des Trichters entsprechend geformtes Wasserrohr h angebracht, das auf der unteren Seite mit Ausflußöffnungen r versehen ist, aus denen das durch das Zuführungsrohr m unter Druck zufließende Wasser austritt, wobei es eine nach unten, den Wänden des Trichters entsprechend gerichtete Bewegung erhält. Am oberen Rande des Trichters ist eine Sammelrinne k angeordnet, um das überfließende verunreinigte Wasser mit den sich oben ansammelnden leichten Getreidekörnern abzuleiten.
Soll der Apparat in Tätigkeit treten, so wird der Trichter i bis zum Rohr h mit Getreide gefüllt, das Ventil b geschlossen und das Zuflußventil für das Wasser, das in der Zeichnung nicht wiedergegeben ist, geöffnet.
Ist der Trichter ganz gefüllt, dann wird das Ventil b geöffnet und auf diese Weise ein durch ein Gebläse erzeugter, entsprechend starker Windstrom oder ein Wasserstrom durch die Düse g in den Trichter i geführt. Durch die vereinigte Wirkung des an den Wänden des Trichters niedersteigenden frischen Wassers und des in der Mitte des Trichters aufsteigenden Luft- bezw. Wasserstroms wird
ίο ein Wandern des Trichterinhalts hervorgerufen, wie es durch die in Fig. 2 eingetragenen Pfeile angedeutet ist. Dieses Wandern hat eine kräftige Reinigung der Getreidekörner zur Folge. Gleichzeitig werden die leichten, unbrauchbaren Körner nach oben gebracht und seitwärts abgeführt.
Soll eine Umlagerung der Getreidekörner stattfinden, so wird kein Wasser in den Trichter i eingeführt, sondern nur Luft durch die Düse g eingeblasen, welche eine Bewegung der Getreidekörner im Trichter i im
Sinne der in Fig. 2 gezeichneten Pfeile hervorbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Quellen oder Reinigen von Getreide in einem trichterförmigen Bottich mit oberer Wasserzuführung bei gleichzeitiger Zuleitung gepreßter Luft von unten, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teile des Weichbottichs ein ringförmiges Druckwasserrohr (h) Wasserstrahlen von oben nach unten in Richtung der Trichterwandung austreten läßt, während eine im unteren Teile des Weichbottichs befindliche Düse (g) einen starken Luft- oder Wasserstrom von unten nach oben durch die Mitte des Weichbottichs sendet, so daß das Weichgut sich von unten nach oben durch die Mitte und an der Wandung des Weichbottichs nach unten in geschlossenen Bahnen bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297443B (de) * 1967-01-21 1969-06-12 Brauerei Veb Waschvorrichtung fuer Getreide, insbesondere von Gerste

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297443B (de) * 1967-01-21 1969-06-12 Brauerei Veb Waschvorrichtung fuer Getreide, insbesondere von Gerste

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