DE61649C - Verfahren zum Reinigen von Kohle, Koks, Erzen, Holzstoff u. dergl - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Kohle, Koks, Erzen, Holzstoff u. dergl

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Publication number
DE61649C
DE61649C DENDAT61649D DE61649DA DE61649C DE 61649 C DE61649 C DE 61649C DE NDAT61649 D DENDAT61649 D DE NDAT61649D DE 61649D A DE61649D A DE 61649DA DE 61649 C DE61649 C DE 61649C
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DE
Germany
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drum
screw
washing
arms
sieve drum
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61649D
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English (en)
Original Assignee
S. BARBER in 8 John Street, The Adelphi, London
Publication of DE61649C publication Critical patent/DE61649C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B7/00Combinations of wet processes or apparatus with other processes or apparatus, e.g. for dressing ores or garbage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums
    • B07B1/24Revolving drums with fixed or moving interior agitators

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1891 ab.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren und einen Apparat zum Waschen, Reinigen und Trocknen von Kohlen, Koks, Erzen, Holzstoff u. dergl., durch welchen ein sichereres, beständigeres und billigeres Reinigen dieser Materialien erzielt wird als bisher.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der zur Ausführung meines Verfahrens dienende Apparat dargestellt.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt einen Apparat zur Behandlung der Materialien, nachdem sie von den Mühlen, Stampfen, Zerkleinerungsmaschinen, Holländern etc. kommen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt durch den Apparat.
A ist der Einfülltrichter, in welchen die fein zerkleinerten und weiter zu behandelnden Stoffe eingefüllt werden und aus welchem dieselben durch eine Schnecke oder andere Zuführungsvorrichtung in das cylindrische Sieb B eingeführt werden, welches in Bezug auf Durchmesser und Länge den zu behandelnden Stoffen angepafst ist.
Die Siebtrommel B wird von einem oder von beiden Enden durch Zahn- oder Reibungsräder b angetrieben, welche auf die Kopfscheiben oder Ränder b1 der Trommel wirken. Die Siebtrommel B, welche in Fig. 3 und 4 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist, ist auf Rollen b'2 gelagert, die unter der Trommel so angeordnet sind, dafs diese mit den Rändern ihrer Kopfscheiben b1 und mit ihren Zwischenkränzen fc4, Fig. 3, auf den Rollen i>2 ruht. Das zu behandelnde Material wird innerhalb der Trommel B von einer am Trommelmantel angebrachten, verhältnifsmäfsig niedrigen Schnecke ba, Fig. 3 und 4, weiterbefördert.
Auf der Welle S, welche durch die Trommel B hindurchgeht, sind Schläger oder Arme 5', Fig. 2, angebracht, oder Arme, welche Schläger 5lx, Fig. 3 und 4, tragen, die parallel zum Trommelmantel laufen und ein wenig schraubenlinienförmig gewunden sein können. Dieselben sind in passender Entfernung von dem Trommelmantel angebracht und drehen sich entweder in derselben Richtung wie die Trommel B oder in entgegengesetzter Richtung mit gröfserer oder geringerer Geschwindigkeit. Zur Regulirung der Geschwindigkeit der Schläger kann die Welle 5 durch konische Scheiben oder Stufenscheiben angetrieben werden. Wenn nöthig, kann die Welle S durch die hohle Welle der Speiseschnecke a, Fig. ι und 5, hindurchgeführt werden.
Die Siebtrommel B besteht aus verschiedenen Abtheilungen, von denen jede, wie in Fig. ι dargestellt, mit Gaze überzogen ist, welche je nach den Materialien und der Feinheit des zu erhaltenden Kornes oder Breies beschaffen sein mufs. Die erste Abiheilung ist die feinste, und die Substanzen, welche durch diese Abtheilung fallen, können ohne Weiteres gewaschen werden. Diese Abtheilung nimmt auch den gröfseren Theil des Siebes ein, wie aus Fig. ι ersichtlich ist.
Die übrigen Abtheilungen der Siebtrommel sind von immer weitmaschigerer Gaze gebildet, je nach den Korngröfsen, in die man den Rest des zu behandelnden Materials theilen will, um diese verschiedenen Theile zu waschen, zu

Claims (1)

  1. reinigen oder im Vacuum oder durch Elektrolyse zu behandeln, oder sie wieder zu mahlen und der Siebtrommel wiederum zuzuführen, oder um sie als Grus für Betonirungen oder als Beimischung zu Mergel zu verwenden. Das durch die Abtheilungen der Trommel B in besondere Behälter fallende Material wird durch Transportschnecken b5 b1* b1 bs, Fig. ι, weiterbefördert.
    Die Schnecke bs befördert das für die directe Waschung bestimmte Material in einen Einschütttrichter C, der unten durch einen Schieber C1 abgeschlossen werden kann, für den Fall, dafs das Material vor der weiteren Behandlung erhitzt werden soll. Gleich unter dem Schieber C befindet sich eine nach hinten verjüngte archimedische Schnecke C2, Fig. i, oder ein mit einer Art Wehr und rotirender Trommel versehener Trog oder irgend eine andere Vorrichtung, welche das aus dem Trichter C kommende Material gleichzeitig zusammenprefst und vorwärts schiebt in den Waschapparat D, der je nach dem zu behandelnden Material von geeigneter Länge und Durchmesser sein mufs. Der Waschapparat D bildet einen Cylinder, dessen hinteres Ende dl konisch gestaltet ist, damit der Durchlauf des zu waschenden Materials und des (heifsen oder kalten) Wassers nicht zu schnell vor sich geht. Das zu waschende Material wird von schrägen Armen oder Schneckensegmenten d2 durchgearbeitet und nach hinten weiter geschoben, während heifses oder kaltes Wasser oder Säure oder sonstige Flüssigkeit durch die Ventile oder Injectoren rf3 am vorderen Ende des Apparates zugeführt wird. Wenn das Waschen in der Wärme vor sich gehen soll, so läfst man überhitzten Dampf durch Rohr dl eintreten. In dem konischen Ende d' des Waschapparates ist eine starke archimedische Schnecke d5 von einer oder mehreren Windungen angebracht, welche das in D gewaschene Material in eine durchlöcherte Filtertrommel E befördert, die gegewünschtenfalls doppelwandig sein kann, mit einer Zwischenlage von Pferdehaaren, Filz oder sonstigem Textil- oder Filtermaterial zwischen den beiden Trommelwä'nden. Das betreffende Material wird in dieser Filtertrommel durch eine Schnecke e oder durch rotirende Arme weiterbefördert und gelangt in eine aufrecht stehende Siebtrommel F, welche ähnlich der Trommel E gestaltet ist. Das Material wird hier nach unten hin abwechselnd ausgequetscht und zerkleinert durch rotirende Arme .F1, welche abgeschrägt oder eben oder schneckensegmentartig sein können.
    Das Ausscheiden der überschüssigen Feuchtigkeit durch Druck wird noch beschleunigt durch überhitzten oder gewöhnlichen Dampf, den man durch Mundstücke F2 in die Trommel F eintreten lä'fst, je nach der Trockenheit oder Dichtigkeit, die man dem Material geben will. Aus dem unteren Ende der Siebtrommel F gelangt das Material in einen, Behälter G, dessen Boden durchlöchert ist und in welchem sich eine Transportschnecke G1 befindet, die das behandelte Material weiterschafft.
    Die Filtertrommel E, die Siebtrommel F und der Behälter G sind von einem Behälter H umgeben, wie Fig. ι zeigt.
    Die behandelten Materialien verlassen den Apparat in gereinigtem Zustande und mit dem gewünschten Grade von Trockenheit, um dann weiter verarbeitet zu werden.
    Pat ε nt-An s ρ ruch:
    Verfahren zum Reinigen von Kohlen, Koks, Erzen, Holzstoff und ähnlichen Materialien, darin bestehend, dafs das betreffende Material:
    a) von den gröberen Theilen befreit wird mittelst Durchsiebens durch einen aus Drahtgaze gebildeten rotirenden Siebcylinder B, der im Innern am Umfange mit einer Schnecke b3 und einer unabhängig von B rotirenden, mit Schlägern S1 oder Slx besetzten Welle S versehen ist;
    b) in einen Trichter C befördert wird, in welchem es nach Vorschieben eines Schiebers C gewünschtenfalls erhitzt werden kann, und aus welchem es in einen Waschapparat D gelangt, wo es mit oder ohne Säurezusatz von rotirenden Armen d2 gewaschen und dem hinteren, konischen Ende d1 des Waschapparates zugeführt wird, um dort von einer Schnecke <i5 nach einer. Siebtrommel E befördert zu werden, wo die Waschflüssigkeit ablaufen kann;
    c) in eine aufrechtstehende Siebtrommel F gebracht wird, wo es durch schräge oder Schneckenarme fl unter eventueller Anwendung von Dampfdruck ausgepreist und von überschüssiger Feuchtigkeit befreit wird, so dafs das Material die Siebtrommel mit dem gewünschten Feuchtigkeitsgehalt verläfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61649D Verfahren zum Reinigen von Kohle, Koks, Erzen, Holzstoff u. dergl Expired - Lifetime DE61649C (de)

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DE (1) DE61649C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2416499A (en) * 1942-12-07 1947-02-25 Conveyor Company Vibratory rotary screen
US4512881A (en) * 1983-09-30 1985-04-23 Shumway Merwin S Machine for recovering precious metal values from ore
US5868256A (en) * 1997-08-29 1999-02-09 Amcol International Corporation Rotary clay material refiner

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2416499A (en) * 1942-12-07 1947-02-25 Conveyor Company Vibratory rotary screen
US4512881A (en) * 1983-09-30 1985-04-23 Shumway Merwin S Machine for recovering precious metal values from ore
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