DE202340C - - Google Patents

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DE202340C
DE202340C DENDAT202340D DE202340DA DE202340C DE 202340 C DE202340 C DE 202340C DE NDAT202340 D DENDAT202340 D DE NDAT202340D DE 202340D A DE202340D A DE 202340DA DE 202340 C DE202340 C DE 202340C
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sieve
cylinders
cylinder
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drums
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DENDAT202340D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 202340 -KLASSE λα. GRUPPE 11/21.
Siebwandung versehener, drehbarer Unterteilungstrommeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Siebtrommel zum Mischen, Zerkleinern, Sieben und Waschen oder chemischen Behandeln von festen Körpern, die eine beträchtliche Menge weicher und kleiner Teilchen enthalten, zum Zwecke, ihre wertvolleren Bestandteile, wie Gold und andere wertvolle Metalle oder Mineralien, Edelsteine o. dgl., abzuscheiden.
Es sind Siebtrommeln bekannt geworden,
ίο die so zusammengestellt sind, daß das Gut stufenweise nach seiner Größe von der einen Trommel zur anderen gelangt und bei denen aus jeder Trommel die entsprechenden Größen ausgetragen werden. Bei solchen Trommeln ist auch ein Teil ihres Umfanges, zur Unterstützung des Aneinanderreibens des eingebrachten Gutes, in vollem Blech ausgeführt. Diesen Maschinen haftet jedoch der große Übelstand an, daß das Gut infolge des verhältnismäßig kurzen Weges, welchen es der Länge nach durch den geschlossenen Teil der Trommeln"". zu durchlaufen hat, nur in höchst ungenügendem Maße aufbereitet wird.
Zweck der'Erfindung ist, eine Maschine zu schaffen, bei der die weichen Teilchen durch Berührung mit Teilchen von derselben Größe in möglichst vollkommener Weise nacheinander abgeschliffen bzw. bearbeitet werden. Zu diesem Zwecke werden zwischen den ineinander angeordneten, teilweise mit Siebwandung versehenen, drehbaren Unterteilungstro'mmeln weitere vollmantelige Hohlzylinder angebracht, welche das von dem vorhergehenden Siebe kommende Gut in zickzackförmigem Laufe jeweilig zu dem folgenden Siebe führen. ; Auf diese Weise wird der Weg, den das Gut 40
der Länge nach von einem Siebe bis zum nächsten zu durchlaufen hat, bedeutend vergrößert und infolgedessen auch der Auibereitungsvorgang entsprechend gefördert.
Auf den Zeichnungen stellen Fig. ι und 2 im Längsschnitt und Querschnitt ein Schema einer nach der Erfindung ausgeführten Maschine und Fig. 3 und 4 im Längsschnitt und Querschnitt eine praktische Ausführung der Maschine dar.
Gemäß den Zeichnungen ist eine Anzahl von Zylindern a, b, c, d, e ineinander angeordnet und durch Bolzen f sowie Abstandshülsen g gegeneinander abgesteift. Die Zylinder a, c und e sind dabei mit einer Siebfläche aus Draht oder sonstigen Gittern h, i, k versehen, deren Maschengröße entsprechend der gewünschten Trennung abnimmt und sonst sich ändert. Diese Zylinder sind an ihren Einlaßenden / vorteilhaft kegelförmig, um das in sie eingeführte Gut zurückzuhalten oder zu sammeln und ein unbeabsichtigtes Abführen desselben an diesen Enden zu vermeiden.
Die Zylinder b und d sind nicht mit Sieben versehen, sondern an ihrem ganzen Umfange geschlossen und an ihrem Ende mit den anderen Zylindern α und c verbunden. Bei dieser Anordnung werden die etwa durch einen Trichter m und eine Klappe η eingeführten Stoffe zunächst in den inneren Zylinder α gebracht; die zerkleinerten Teilchen gelangen dann am Ende des Zylinders a durch das Sieb h in den zweiten vollen Zylinder b, um von dort zu dem Einlaßende des Zylinders c zu gelangen. Durch das
Sieb i des Zylinders c gelangen die zerkleinerten Stoffe dann nach dem Zylinder d und so weiter, bis sie aus dem letzten Zylinder e durch ein Sieb k in einen Trichter o. dgl. abgeführt werden.
Das in den Zylindern nicht genügend zerkleinerte Gut wird durch geeignete Vorrichtungen o,p,q (Fig. i) abgeführt. Alle Zylinder sind mit Ansätzen r, Rippen o. dgl.
ίο versehen, um das Gut in der bei Siebmaschinen üblichen Weise zu bewegen. Diese Ansätze oder Rippen heben das Gut und lassen es dann wieder fallen, um dadurch das Abschleifen zwischen den Teilen und weiter die sorgfältige Durchlüftung desselben sowie der etwa eingeführten Flüssigkeit zu befördern. Die Ansätze oder Rippen in dem inneren Zylinder α werden vorteilhaft so dicht aneinander angeordnet und so hoch gemacht, daß sie eine Berührung der größeren Teilchen mit dem Zylinder verhindern, um letzteren zu schützen. Die Ansätze oder Rippen können fest oder lösbar mit dem Zylinder verbunden werden. Sie können in einer Schraubenlinie oder sonst geeignet angeordnet sein. Es können auch Taschen in den Zylindern gebildet werden.
-Bei der beschriebenen Anordnung durchläuft das Gut im Zickzack die ineinanderfolgenden Zylinder und wird dabei abwechselnd einer Abschleif- und Siebwirkung unterworfen. Es Hegt hierin eine wesentliche Verbesserung gegenüber ~bekannten Siebmaschinen mit einer Anzahl von konzentrisch oder hintereinander angeordneten Sieben^ bei denen das Gut und das Wasser radial nach auswärts tritt, ohne einer längeren Schleifwirkung unterworfen zu werden.
Die Drehbewegung wird den Zylindern .40 nach Fig. 3 und 4 durch eine Schnecke s mitgeteilt, die mit einem Schneckenrad t an dem äußeren Zylinder in Eingriff steht. Es könnte jedoch auch ein Zahnrad oder ein sonst geeigneter Antrieb benutzt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform sitzt die Schnecke s auf einer Welle u; die in Lagern ν gelagert und mit einer festen und losen Riemenscheibe versehen ist. Der äußere Zylinder e wird von Rollen y getragen, während die ganze Maschine auf einer Grundplatte \ angeordnet ist. Die Maschine könnte auch an Ketten o. dgl. aufgehängt sein.
Wenn es gewünscht wird, zum Waschen oder sonstigen Behandeln des Gutes Flüssigkeiten, Gase oder Chemikalien in die Maschine einzuführen, wie dies bei Siebmaschinen üblich ist, dann können hierzu gemäß Fig. 1 und 2 Brause- oder Strahlrohre benutzt werden. Ein Strahl 2 kann auf die untere Kante des Zufuhrtrichters gerichtet werden, eine Reihe von Strahlen 3 auf die innere, Seite des weitmaschigen Siebes h, eine kleine Reihe 4 auf die innere Seite des mittleren Siebes i und eine Reihe von Strahlen 5 auf die innere Seite des kleinen Siebes k, während eine ahnliehe Reihe von Strahlen 6 auf die äußere Seite des letzten Siebes gerichtet wird, zum Zwecke, dieses Sieb von Teilchen zu reinigen, die nicht durch seine Maschen hindurchtreten können. .
Die zu behandelnden Stoffe könnten auch zusammen mit der Flüssigkeit und den Chemikalien in den inneren Zylinder eingelassen werden oder die Flüssigkeit und die Chemikalien könnten an irgendeinem Punkte in geeigneter Weise eingelassen werden. Die Strahlen könnten auch .weggelassen werden.
Bei der chemischen Behandlung fester Teilchen, welche bereits abgeschliffen sind und eine verhältnismäßig geringe Größe besitzen, können zwei oder mehr Maschinen nacheinander benutzt werden.
Es kann dabei zwischen den einzelnen Zylindern, wenn gewünscht, neue Flüssigkeit aufgegeben werden. Dieses Verfahren ist besonders für die chemische Behandlung kleiner fester Gold enthaltenden Teilchen- anwendbar, bei denen das Gut mit Cyanid o. dgl. behandelt wird.
Das aus dem letzten Zylinder austretende Gut kann, wenn gewünscht, durch irgendeine Fördervorrichtung zur weiteren Behandlung' zurückgeführt werden. Die ganzen Zylinder oder einige derselben können gegen die Atmosphäre abgeschlossen werden, wenn eine Behandlung mit Gasen gewünscht wird. Kommen die Oberflächen der Zylinder mit ätzenden Stoffen in Berührung, so werden sie mit einem entsprechenden Überzug oder Anstrich versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Siebtrommel zum Zerkleinern, Sieben, Waschen oder zum chemischen Behandeln von Aüfbereitungsgut, bestehend aus einer Anzahl ineinander angeordneter, teilweise mit Siebwandung versehener, drehbarer Unterteilungstrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den an ihren Enden mit Sieben versehenen Trommeln solche mit vollen Wandungen angebracht sind, welche das von dem vorhergehenden Siebe kommende Gut in zickzackförmigem Laufe jeweilig zu dem folgenden Siebe führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT202340D Active DE202340C (de)

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DE (1) DE202340C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272092B (de) * 1966-11-08 1968-07-04 Smidth & Co As F L Siebtrommel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272092B (de) * 1966-11-08 1968-07-04 Smidth & Co As F L Siebtrommel

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