DE218445C - - Google Patents

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DE218445C
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Publication of DE218445C publication Critical patent/DE218445C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 218445 -KLASSE 85 b. GRUPPE
CH. J, BLAIR in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1908 ab.
ί— die Priorität
20. März 1883 14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 26. Februar 1907 anerkannt.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines Fällmittels zu Rohwasser, bei der der Wasserstand im Rohwasserbehälter durch Hebelübertragung die Fällmittelzufuhr beeinflußt, und bezweckt, Ventile o. dgl. entbehrlich zu machen und dadurch die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Es ist zwar eine Anordnung bekannt geworden, bei welcher ein pulverisiertes Fällmittel in analoger Weiee durch mehr oder weniger große Schrägstellung eines Messers 0. dgl. entsprechend der Zufuhr der zu behandelnden Rohwassermenge dem Wasser zugeführt wird. Im vorliegenden Falle handelt es sich jedoch um die Zuführung eines flüssigen Fällmittels und es besteht das Wesen der Erfindung darin, daß ein in der Mischkammer geführter Schwimmer durch Hebelübertragung den das flüssige Fällmittel enthaltenden um eine Achse drehbaren Behälter mehr oder weniger schräg stellt. Der Fällmittelbehälter hat hierbei außer der nach der Mischkammer führenden Öffnung eine zweite Öffnung, durch die überschüssig zugeführtes Fällmittel zurück geleitet wird.
Fig. ι ist ein mittlerer lotrechter Schnitt, welcher die Vorrichtung am oberen Teile eines Niederschlagbehälters angeordnet zeigt.
Fig. 2 ist ein Aufriß, der die Teile der Vorrichtung in vergrößertem Maßstab zeigt.
35
Fig. 3 ist ein mittlerer lotrechter Schnitt ähnlich dem in Fig. 1 und veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine Ansicht nach Linie 4-4 der
Fig. 3· Der Niederschlagbehälter 1 ist in geeigneter Weise mit Überströmventilen, Filter und Ausfluß verseh'en und besitzt in dem dargestellten Beispiele ein mittleres Rohr 2, welches in den Behälter 1 durch in seinem unteren Teile angeordnete, geeignete Öffnungen, die nicht angedeutet sind, einmündet.
Der Behälter 1 hat einen Überlauf 3 und enthält ein Filter 4 aus Holzspänen oder anderer geeigneter Masse. An dem oberen Ende des für den Zulaß von Wasser dienenden Rohres 2 ist ein durchlochtes Ende 5 und ein Trichter,6 vorgesehen. Das Wasserzufuhrrohr 7 mündet in eine Mischkammer 8, die am oberen Teile des Behälters 1 angeordnet ist und einen aufrechten Auslaßschlitz g in der Nähe des Trichters 6 aufweist. Ein das Fällmittel enthaltender Behälter 11 ist oberhalb der Mischkammer 8 drehbar angeordnet und weist eine Öffnung oder einen Schlitz 12 nahe der Mischkammer auf. Wenn der Behälter 11 gedreht wird, so entladet sich dem Maße der Drehung entsprechend sein Inhalt mehr oder weniger schnell durch den Schlitz 12 in die Mischkammer 8. Der Schlitz 12
wird am besten in bezug auf seine Weite einstellbar ausgeführt. Zu diesem Zweck ist eine einstellbare Platte 13 vorgesehen, die durch Stellschrauben 14 der Rippe 15 eingestellt werden kann. Ferner ist ein Schlitz 16 in dem dem Schlitze 12 gegenüberliegenden Ende des Behälters 11 für den nachstehend angegebenen Zweck vorgesehen.
Der auf einem geeigneten Ständer bei 17 drehbar angeordnete Hebel 18 ist an seinem einen Ende 19 mit der Stange des Schwimmers 20 verbunden. Letzterer wird in einem in der Mischkammer 8 angeordneten, durchlochten Zylinder 21 geführt. Der Hebel 18 ist bei 22 mit dem Behälter 11 verbunden. Eine Leitung 24 führt das Fällmittel zu dem Behälter 11. Durch eine nicht dargestellte Druckvorrichtung o. dgl. wird ein beständiger Strom von Chemikalien durch die Leitung 24 dem Behälter 11 zugeführt, und zwar etwas mehr als für die Behandlung des durch das Rohr 7 zugeführten Wassers im allgemeinen erforderlich ist. Unterhalb des Schlitzes 16 des Behälters 11 ist eine an seinem oberen Ende mit einem Trichter versehene Rückleitung 23 vorgesehen.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Wenn die Leitung 7 eine größere Wasser-
■ menge als gewöhnlich zuführt, steigt der Wasserspiegel in der Mischkammer 8 und hebt infolgedessen den Schwimmer 20. Dieser wird infolge der zwischen ihm und dem Behälter 11 bestehenden Verbindungen 19 und 22 den Behälter 11 stärker schräg stellen, so daß eine entsprechend größere Menge des Fällmittels in den Behälter 8 entleert wird und eine geringere Menge durch den Schlitz 16 und das Rohr 23 abgeleitet wird. Wenn die durch das Rohr 7 zugeführte Wassermenge unter das normale Maß herabsinkt, tritt die umgekehrte Wirkung ein. Der Behälter 11 nimmt dann eine nahezu wagerechte Stellung ein, eine größere Menge von Chemikalien wird daher in die Rückleitung 23 ab- und eine geringere Menge dem Wasser zugeführt.
Der Schlitz 12 wird in bezug auf seine Weite am besten so einstellbar eingerichtet, daß ein bestimmtes Verhältnis zwischen seinem Auslaßquerschnitt und dem des Schlitzes 9 in dem Behälter 8 aufrechterhalten wird. Wenn die öffnung 12 weiter eingestellt wird, so wird naturgemäß eine größere Menge von Chemikalien in eine bestimmte Menge Wasser eingeführt.
Der Hebel 18 kann mit einem geeigneten Gegengewicht 25 versehen sein, um das Drehen des Behälters 11 zu erleichtern. Der durchlochte Zylinder 21 dient als Führung für den Schwimmer 20 und verhindert plötzliche Schwankungen des Schwimmers dadurch, daß der Wassereintritt abgedrosselt wird.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung, bei der kein Schwimmer 20 vorhanden und die Mischkammer ι in aufrechter Richtung vermöge ihrer Lagerung auf den Federn 8" beweglich ist. Der Fällmittelbehälter 11' ist auf Ständern 11" bei 17' drehbar angeordnet und wird in ähnlicher Weise, wie in bezug auf Fig. ι und 2 beschrieben, durch den Hebel 18' und Verbindungen 22', 19' und 19" gedreht. Wenn eine größere Wassermenge als normal in den Mischbehälter eingeführt wird, so wird infolge der Gewichtszunahme des Inhaltes der Behälter 8' die Federn 8" niederdrücken, so daß der Fällmittelbehälter 11' in einem größeren Maße gedreht wird und umgekehrt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen des Fällmittels zu Rohwasser, bei der der Wasserstand im Rohwasserbehälter durch Hebelübertragung die Fällmittelzufuhr beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Zylinder der Rohwasser- und Mischkammer geführter Schwimmer durch Hebelübertragung den das flüssige Fällmittel enthaltenden, um eine Achse drehbaren Behälter mehr oder weniger schräg stellt und der Fällmittelbehälter außer der nach der Mischkammer führenden öffnung eine zweite öffnung hat, durch die überschüssig zugeführtes Fällmittel zurückgeleitet wird.
2. Abänderung der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohwasser- und Mischkammer federnd gelagert ist und durch ihre Auf- und Abwärtsbewegung die Schrägstellung des Fällmittelbehälters bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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