DE77903C - Getreidenetzmaschine - Google Patents

Getreidenetzmaschine

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Publication number
DE77903C
DE77903C DENDAT77903D DE77903DA DE77903C DE 77903 C DE77903 C DE 77903C DE NDAT77903 D DENDAT77903 D DE NDAT77903D DE 77903D A DE77903D A DE 77903DA DE 77903 C DE77903 C DE 77903C
Authority
DE
Germany
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grain
water
friction
paddle wheel
machine
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77903D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. DE SYO, Augsburg
Publication of DE77903C publication Critical patent/DE77903C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening
    • B02B1/06Devices with rotary parts

Landscapes

  • Screw Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
E. DE SYO in AUGSBURG. Getreidenetzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1894 ab.
Fig. ι zeigt die Netzmaschine im Schnitt durch das Schaufelrad,
Fig. 2 in Seitenansicht und Schnitt durch die Wasserschnecke,
Fig. 3 in Vorderansicht, und in
Fig. 4 ist die Befestigung der Reibungsscheibe auf der Hauptwelle, sowie der Wasserbehälter mit Schnecke im Grundrifs gezeichnet.
Die Maschine besteht aus einem Schaufelrad S, Fig. ι, welches nach Art eines Ventilators in einem Gehäuse G eingeschlossen ist und dessen Schaufeln nach innen durch eine starke Blechtrommel abgeschlossen sind; durch einen Einlauf gelangt das von einem Elevator oder Sonstigen Transportmittel zugeführte Getreide in das Gehäuse G, fällt auf die Schaufeln des Rades S und setzt das Rad in rotirende Bewegung; sobald das Getreide die Schaufeln verlassen hat, gelangt es in eine unter der Maschine liegende Getreideschnecke T, von welcher es weiter geführt wird. Hört das Getreide auf zu fliefsen, so steht das Rad natürlich still.
Neben dem Radgehäuse und fest mit demselben verbunden befindet sich ein theilweise mit Wasser gefüllter Behälter %, Fig. 2, 3 und 4, in welchem eine Wasserschnecke ν angebracht ist, deren Mantel w ein zusammenhängendes Stück mit ihr bildet. Die Achse der Wasserschnecke trägt an ihrem oberen Ende eine Reibungsrolle r, die von der auf der Schaufelradwelle α aufserhalb des Gehäuses sitzenden Reibungsscheibe F angetrieben wird.
Hierdurch wird bei Zuflufs von Getreide die rotirende Bewegung des Schaufelrades auch der Wasserschnecke mitgetheilt und das in dem Behälter ^ befindliche Wasser gehoben; das letztere tritt dann durch eine oben am Behälter angebrachte Ausflufsröhre χ aus und kann an eine beliebige Stelle oberhalb der Getreideschnecke T geleitet werden, wo es auf das durch diese weiter geführte Getreide tröpfelt und dasselbe netzt.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, ist die Axe der Wasserschnecke oben und unten in Lagern k und k1., Fig. 2, sicher geführt; dieselbe wird ferner unten, aufserhalb des Behälters, durch eine besondere Stellvorrichtung mit Handrad h gehalten, so dafs durch Drehung von h die Wasserschnecke in,ihrer Längsrichtung höher oder tiefer gestellt werden kann. Hierdurch wird eine der jedesmal erforderten Wassermenge (die je nach der Beschaffenheit des Getreides zwischen 1 und 5 pCt. der Getreidemenge variirt) entsprechende Vermehrung oder Verminderung des Zuflusses erzielt. Wird nämlich die Schraube tiefer gestellt, so folgt, dafs der Durchmesser des Berührungskreises der Reibungsschale F ein gröfserer wird, wodurch eine gröfsere Umdrehungszahl der Wasserschnecke und ein gröfseres Wasserquantum gehoben wird; wird die Schnecke höher gestellt, so tritt das Umgekehrte ein. In der Zeichnung ist die Wasserschnecke in ihrer tiefsten Stellung dargestellt.
Die Reibungsscheibe F ist auf der Welle a des Schaufelrades so befestigt (Fig. 4), dafs sie leicht näher oder weiter ab von der Reibungs-

Claims (1)

  1. rolle gestellt werden kann, näher, wenn etwa die Reibung ungenügend wird, weiter oder ganz von derselben ab, wenn der Netzapparat nicht arbeiten soll, d. h. wenn Getreide, ohne genetzt zu werden, die Maschine passiren soll.
    Aus Obigem ist zu ersehen, dafs der beschriebene Netzapparat bei Stillstand des Werkes bezw. wenn kein Getreide zugeführt wird, auch still steht, dafs die Wassermenge ganz im Verhältnifs, wie das Getreide genetzt werden soll, geregelt werden kann, und dafs durch Abstellen der Reibungsscheibe F die Netzvorrichtung aufser Betrieb gesetzt wird und demgemäfs auch Getreide, ohne genetzt zu werden, durchgeführt werden kann. Bei alledem arbeitet der Netzapparat ohne jede andere motorische Kraft, als nur durch das Gewicht des durchgehenden Getreides, und regelt auch selbstthätig die Zuflufsmenge des Wassers, entsprechend der hindurchzuführenden Getreidemenge; nur mufs er vorher, dem jedesmaligen Procentsatz entsprechend, mittelst Handrades h eingestellt werden,
    PaτEnt-Ansρruch:
    Selbsttätige Getreidenetzmaschine mit durch das einlaufende Getreide in Drehung versetztem Schaufelrad, dadurch gekennzeichnet, dafs das letztere mittelst Reibungsräder (Fr) eine im Wasserbehälter \ gelagerte, in axialer Richtung verstellbare Wasserschnecke antreibt, welche das Wasser nach einer Aiisflufsröhre (χ) fördert und von hier auf die das Getreide aus dem Schaufelradgehäuse abführende Transportschnecke (T) austräufeln läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77903D Getreidenetzmaschine Expired - Lifetime DE77903C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4243391A1 (de) * 1992-07-30 1994-02-03 Buehler Ag Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Netzen von Getreide sowie Verwendung der Netzvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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