DE44562C - Windmotor mit Steuerfahne und Gegenflügel - Google Patents

Windmotor mit Steuerfahne und Gegenflügel

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DE44562C
DE44562C DENDAT44562D DE44562DA DE44562C DE 44562 C DE44562 C DE 44562C DE NDAT44562 D DENDAT44562 D DE NDAT44562D DE 44562D A DE44562D A DE 44562DA DE 44562 C DE44562 C DE 44562C
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DE
Germany
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axis
wind
chain
vane
rotation
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44562D
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English (en)
Original Assignee
E. W. kemner und A. F. wiking in Ystad, Schweden
Publication of DE44562C publication Critical patent/DE44562C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D7/00Controlling wind motors 
    • F03D7/02Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/0204Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor for orientation in relation to wind direction
    • F03D7/0208Orientating out of wind
    • F03D7/0212Orientating out of wind the rotating axis remaining horizontal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/72Wind turbines with rotation axis in wind direction

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Radwelle wird bei diesem Windmotor selbstthätig mittelst eines Gegenflügels an dem die Welle tragenden Lagerstücke und mittelst einer Steuerfahne bewirkt, deren Stange an einer schräg gestellten Achse festsitzt. Mit der Drehung dieser Steuerfahne ist zugleich eine Hebung bezw. Senkung verbunden; die Drehung des Gegenflügels und des Windrades durch den Wind kann deshalb nicht eher eintreten, als bis der Wind eine bestimmte Stärke erreicht hat. Zu starkem Winde bietet das Windrad eine entsprechend geringere Fläche dar. Durch Verstellen eines Gewichtes auf der Stange der Steuerfahne oder eines Gewichtes auf der Stange des Gegenflügels läfst sich die Drehungsgeschwindigkeit der Radwelle nach Befinden verändern. Das Anlassen und Anhalten des Motors kann vom Boden aus mittelst eines Zugdrahtes erfolgen, der längs des Pumpengestänges durch den hohlen Zapfen des Lagerstückes hochführt und oben mit der Kette eines zur Einstellung der Steuerfahne dienenden Kettenrades verbunden ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein solcher Windmotor in Fig. 1 bis 9 in mehreren Ansichten, Schnitten und Einzeltheilen dargestellt.
In der am Gerüstständer / befestigten Lagerhülse B, Fig. 2, ist der Zapfen des Lagerstückes A drehbar. Dieses Stück trägt oben das Lager für die Radwelle G , an welchem der Rahmen r mit radial und schräg gestellten Flügeln festsitzt. Durch den rohrförmigen Theil des Lagerstückes A führt die am Kurbelzapfen der Welle G angreifende Schubstange a hindurch und diese steht unten mit der Gabel der Pumpenstange d, Fig. 2, in Verbindung. Zur Geradführung dieser Stange dient eine Rolle c, Fig. 7, die beim Auf- und Niedergang des Gestänges in dem die Fortsetzung des rohrförmigen Theiles von A bildenden Rohr D rollt. Dieses ist unten in einem Lager C drehbar und ein Anschlagring O auf dem Rohr D verhindert ein Heben des Windrades. Durch den vertical durchbohrten Zapfen d der Stange b führt ein Zugdraht e abwärts, der zum Anhalten und Anlassen des Windmotors dient.
Das Pumpengestänge n> hält mittelst Auges a?1 diesen Zapfen d umschlossen, so dafs eine Drehung des Lagerstückes A und Rohres D, welche die verticale Drehachse der Radwelle G bilden, unabhängig vom Gestänge w und ohne den Zugdraht e zu beeinflussen, stattfinden kann.
Besonders eigentümlich an der vorliegenden Construction ist nun die Anwendung und Wirkungsweise der Steuerfahne U. Dieselbe dient hierselbst als Gegengewicht bei der Einstellung des Windrades. In das hintere ausgerundete Spurlager des Lagerstückes A ist zu diesem Zwecke die Drehachse Q. der Fahne schräg eingestellt, Fig. 2, und an ihrem oberen Theil ist dieselbe mittelst Winkelhebels F, Fig. 2, bei P an einem Halter Z drehbar, der an A festsitzt. Die unten an Achse Q be-
festigte Stange R der Sieuerfahne trägt ein verschiebbares Gegengewicht S und steht an ] ihrem äufseren Ende durch Diagonalstange T oben mit Achse Q in Verbindung. Die geometrische Drehachse der Fahne U fällt in die Verbindungslinie zwischen P und Q.
Die Einstellung der Fahne U erfolgt unten vom Boden aus mittelst des erwähnten Zugdrahtes e. Derselbe greift oben an die Kette/ der auf Achse K festsitzenden Kettenrolle E, an deren Umfang die Kette bei g befestigt ist. Vom Ende W des einen Armes genannten Winkelhebels V führt überdies eine Kette .Y Y nach der staffeiförmigen Kettenrolle L der Achse K, Fig. i. Somit kann durch Ziehen an dem Draht e die Steuerfahne U aus der Stellung Fig. 2 leicht in die Stellung Fig. 5 herumgelegt werden, bei welcher das Windrad nach Richtung des Windes sich einstellt und Stillstand eintritt. . Bei der Stellung Fig. 2 würde der Windmotor arbeiten, da hier die j Stellung der Steuerfahne U bedingt, dafs der Wind flach auf das Windrad stöfst. Der Theil X, Fig. 2, der Fahnenkette verhindert j ein zu starkes Herübertreten der Fahne in die Richtung der Stange M des Gegenflügels JV.
Der auf diesen Gegenflügel JV wirkende Wind hebt bei Drehungen der Steuerfahne U dieselbe zugleich. Der Flügel JV steht durch seine Stange M mit dem Lagerstück A in fester Verbindung und verhindert für gewöhnlich die Drehung desselben um die verticale Achse des Rohres D. Infolge der Schrägstellung der Achse Q. kann die Fahne U sich nur drehen , indem zugleich ihr Schwerpunkt gehoben bezw. bei umgekehrter Drehungsrichtung gesenkt wird. Eine Drehung des Flügels JV gegen die Fahne U kann demnach nicht eher eintreten, als bis der Wind eine bestimmte Stärke erreicht hat. Das Windrad wird daher einem allzu starken Winde eine geringere Fläche darbieten , woraus die selbstthätige Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit resultirt.
Rückt man den Flügel JV näher an das Lagerstück A, so arbeitet der W7ind an einem kürzeren Hebelarm. Für die Einstellung des Windrades ist dann ein stärkerer Wind erforderlich, das Rad arbeitet dann aber mit Maximalgeschwindigkeit. Bei umgekehrter Einstellung des Flügels JV vermindert sich entsprechend diese Schwierigkeit.
Zur Umdrehung des Rades ist offenbar ein stärkerer Wind auch dann erforderlich , wenn man das Gewicht S auf der Stange R der Steuerfahne weiter hinausrückt. Durch dieses Hinausrücken des Gewichtes wird also die Geschwindigkeit des Windrades vergröfsert, durch Einwärtsrücken dagegen vermindert werden. Läfst man die Kette X Y entsprechend nach , so stellt sich die Fahne vertical zur Druckfläche des Windrades ein, Fig. 2, und letzteres liefert dann den gröfsten Effect. Durch Ziehen am Draht e kann man diesen Effect leicht weiter vermindern und durch weiteres Ziehen das Windrad völlig stillsetzen.
Die Schmierung der Arbeitsflächen ist mit Bezug auf Fig. 3, 4, 8 und 9 beschrieben. Das aus dem Untertheil / und dem Obertheil H bestehende Lager der Radwelle G liegt oben in einer Vertiefung des Lagerstückes A, die zugleich einen Behälter zur Aufnahme und zum Wiederauffangen des Schmiermaterials bildet. Durch Schrauben p, Fig. 3, werden die Lagertheile am Boden dieses Behälters festgehalten, und durch einen Deckel q wird der Behälter überdeckt.
Nach Herausnahme der Schraube n, Fig. 4, kann Schmiermaterial aus dem Behälter abflieisen und durch ein Auffangenäpfchen und eine Bohrung in den unteren Raum des Lagerstückes A eintreten. Im trichterförmigen unteren Theil dieses Stückes ist ein Schmierloch mit Stift υ, Fig. 2, angeordnet, um der Auflagestelle zwischen Lagerstück A und Lagerhülse B Schmiermaterial zuzuführen.
Bei der Drehung streicht das schräge Blatte.1 von einem gröfseren, in das Schmiermaterial eintauchenden Bund g der Radwelle G Schmiermaterial ab und führt es durch eine Längsrinne im Obertheil H und durch Löcher dem Lagerschenkel der Welle zu, Fig. 8. Das hierbei sich herausarbeitende Schmiermaterial wird von einem Becken mit Rohr 5, Fig. 2, aufgefangen und dem Kettenrad E bezw. dem Schmierstift 1» zugeführt. Die Kappen h und i überdecken das Rad E vorn und hinten.
Ein besonderes Schmiergefäfs J befindet sich noch oben am Kopf der Schubstange a. In dem Schmierrohr k dieses Gefäfses befindet sich ebenfalls ein lose eingesteckter Schmierstift, der durch die Drehung des Kurbelzapfens hin- und hergerüttelt wird und dadurch dem letzteren die nöthige Menge Schmiermaterial zuführt. Den Deckel ni kann man entfernen, um den Trichter des Lagerstuckes A und seinen Schmierstift zu reinigen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Windmotor mit einer Steuerfahne (U), die an einer schräg gestellten Achse (Q) angeordnet ist, welche, an der verticalen Drehachse (A D) der Radwelle gelagert, eine selbsttätige Drehung des Windrades mit dem Gegenflügel (N) um diese Achse (A D) bezw. eine Drehung der Steuerfahne um ihre Achse (Q) nur unter gleichzeitiger Hebung bezw. Senkung der Fahne ermöglicht.
  2. 2. Bei dem zu i. bezeichneten Windmotor:
    a) die Verbindung des am festen Halter (Z) drehbaren Winkelhebels der Achse (Q) durch Kette (X Y) mit der Kettenrolle (L) auf Achse (K) der Kettenrolle (E) und die Verbindung der Kette (f) dieser Rolle mit dem Zugdraht (e) zur Einstellung der Steuerfahne (U) und zum Anlassen und Anhalten des Windmotors bezw. zur Regelung seines Effects;
    b) die Lagerung der im Rohr (D) rollenden Rolle (c) in der Gabel der mit Schubstange (a) verbundenen Pumpenstange (b) zum Zweck der Geradführung dieser letzteren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44562D Windmotor mit Steuerfahne und Gegenflügel Expired - Lifetime DE44562C (de)

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