DE73832C - Verbindung der Rüttelschuh-Aufhängung mit der Ausrückvorrichtung der Mahlwalzen - Google Patents

Verbindung der Rüttelschuh-Aufhängung mit der Ausrückvorrichtung der Mahlwalzen

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DE73832C
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vibrating shoe
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DENDAT73832D
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A. ROEDER in Magdeburg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE §0: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, Walzenstühle selbstthätig auszurücken und den Materialzuflufs gleichzeitig abzuschliefsen, wenn ein Leergang dadurch einzutreten droht, dafs der Aufschüttrumpf nicht genügend mit Material gefüllt ist.
Die Erfindung ist dargestellt in den Fig. 1 bis 4, und zwar zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht des Walzenstuhles, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 und 4 seine Obertheile in gröfserem Mafsstabe.
Das zu vermählende Gut befindet sich in einem Körper A, an welchem der Rüttelschuh B vermittelst Schraubbolzen aufgehängt ist, die ein Einstellen von Hand vor der Intriebsetzung des Werkes gestatten. An seinem hinteren Theile ist der Rüttelschuh durch eine Kette mit einem Hebel q verbunden, welcher auf eine Welle r aufgekeilt ist. Auf derselben Welle befindet sich ein an seinem freien Ende durch ein Gewicht / belasteter Kniehebel s, dessen zweiter Arm mit einem Scharnierstück h in Verbindung steht. Dieses wieder ist mit dem Hebel g drehbar verbunden, welcher seinerseits um den festen Punkt i schwingt. An den Punkt t des Scharniers h und des Hebels g greift die Stellschiene e an, welche auf die Ausrückvorrichtung für die Mahlwalzen vermöge der Hülse d und der Stange c einwirkt (Fig. 2).
Ist der Trichter A gefüllt und der Schuh B durch das Material belastet, so befindet sich das Gewicht / in seiner höchsten Stellung, welche es verläfst, sobald das Material im Trichter A um so viel abgenommen hat, dafs kein Uebergewicht mehr über das Gegengewicht besteht. Dieses sinkt in diesem Falle und dreht vermöge der Welle r den Hebel q, wodurch der Rüttelschuh B iii seinem hinteren Theile gehoben wird. Gleichzeitig gelangt dadurch das Stück g in Drehung und wirkt auf die Stellschiene e nach vorn drückend, wodurch wiederum die Walzen in bekannter Weise aus einander gerückt werden.
Mit dem Punkt 2 des Scharniers h ist durch die Stange ^ ein auf der Excenterwelle m sitzender Hebel ρ verbunden, welcher beim Heben oder Senken des Gegengewichtes die Welle m so beeinflufst, dafs der Rüttelschuh B von dem ihn antreibenden Vierschlag V so weit entfernt wird, dafs derselbe nicht mehr auf ihn einwirkt, wodurch man ein vollständiges Aufhören der Materialzuführung auf die Walze erreicht.
Damit der Rüttelschuh B auch während seiner vollen Belastung von dem Vierschlag F entfernt werden kann, ist an dem Punkt 1 des Scharniers h ein Anschlag angebracht, welcher es ermöglicht, dafs das Scharnier gehoben wird und vermöge der Stange \ den Rüttelschuh in seine Ruhestellung bringt. Dieser Anschlag verhindert gleichzeitig ein Umklappen des Scharniers h in der entgegengesetzten Richtung, so dafs für die ganze Vorrichtung die weiter oben beschriebenen Eigenschaften gesichert bleiben.
"Was die Einrückung des Rüttelschuhes betrifft, so geschieht sie bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung von Hand, kann aber durch einfache Mittel zu einer selbsttätigen gemacht werden. Die Regulirung des Durchgangsquerschnittes für das zu vermählende Gut geschieht vor Intriebsetzung des Walzenstuhles durch Verlängerung oder Verkürzung der den Schuh vorn tragenden Schraubenbolzen, und zwar stets von Hand.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung der Aufhängung des Rüttelschuhes mit der Ausrückvorrichtung für : die Mahlwalzen in der Weise, dafs durch ,das Mahlgut der Rüttelschuh belastet und niedergedrückt wird und bei drohendem Leergang durch die eintretende Entlastung der Rüttelschuh angehoben und dadurch die Ausrückvorrichtung in Thätigkeit gesetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73832D Verbindung der Rüttelschuh-Aufhängung mit der Ausrückvorrichtung der Mahlwalzen Expired - Lifetime DE73832C (de)

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